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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 20.06.2018, 11:17
  #1
miezekätzle
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Standard Hubi (12) bekommt einen Freund

Hallo liebe Foris!

*Sorry langer Text*

Ich hatte bereits über unsere zwei Katzen Hubi und Hildi (beide ca. 12) berichtet. Leider mussten wir unsere Hildi erlösen, wie ich in einem anderen Post geschrieben habe.
Wir haben uns dann dazu entschieden, für Hubi einen Freund aus dem örtlichen Tierheim zu holen. Obwohl die Bindung zwischen ihm und Hildi nicht sehr stark war, bzw. wir nicht das Gefühl hatten, dass er sie mochte, schien es doch für uns, dass er sich einsam fühlte. Er fing an, sehr viel zu miauen und wurde sehr anhänglich. Ihm war wohl langweilig und er spürte doch den Verlust seiner Lebenspartnerin (wir schätzen, dass sie die letzten 12 Jahre gemeinsam verbracht haben). Auf keinen Fall wollten wir Hubi alleine alt werden lassen!

Wir hielten also Ausschau nach einem gleichgeschlechtlichen Artgenossen im ungefähr gleichen Alter. Dazu habe ich mich vorab informiert und viel nachgelesen, dies wurde von vielen empfohlen und klang auch nachvollziehbar für mich.
Da Hubi kein wilder Kater an sich ist, dh er schläft viel und gerne und spielt nicht viel, außer in den wilden 5 Minuten, suchten wir auch nach einem ruhigen Pendant.

Im Tierheim stießen wir also auf Manni! 10 Jahre alt, Freigänger, Kater. Beim Besuch stellten wir fest, dass er sehr scheu ist, was ich als gut empfunden habe. Da unsere Hildi sehr anhänglich und fast schon aufdringlich war, erhielt Hubi weniger Aufmerksamkeit und zog sich zurück. Also hoffte ich, dass sich das mit einem ruhigen zurückhaltendem Kater als Partner gut ausgleicht. Also holten wir ihn nach einer kurzen Bedenkzeit zu uns.

Manni ist jetzt ca. 10 Tage bei uns. Anfangs haben wir ihm einen separaten Raum zur Verfügung gestellt, in dem er ankommen und sich einleben konnte. Er verkroch sich die meiste Zeit unter dem Bett, doch nach einiger Zeit und viel Geduld kam er heraus und ließ sich sogar irgendwann streicheln Wir ließen ihn 2 Tage in dem abgeschlossenen Raum. Er machte große Fortschritte, kam immer öfters raus. Ich besorgte eine Gittertüre und entschloss, dass sich die beiden mal begegnen dürfen! Hubi war ganz gespannt was sich hinter der Tür verbarg und ging neugierig hin, sie beschnupperten und beobachteten sich ausgiebig. Manni fing dann an, sich mitten in den Raum zu legen und legte seine Scheu langsam ab.
Ich fand, dass es Zeit ist, die beiden sich ganz kennenlernen zu lassen und entfernte die Gittertür wieder. Beide beschnupperten sich, dann gabs ein kurzes Gefauche von Manni. Hubi ging auf ihn zu und schien mir neugierig zu sein. Manni zog sich zurück und fauchte und knurrte ein bisschen. Dann gingen sie wieder getrennte Wege.

Die weiteren Begegnungen liefern meines Erachtens ganz gut, es gab am Anfang noch etwas Gefauche und Geknurre von Manni, irgendwann dann sah ich, wie sie sich ein Nasenbussi gaben sie beschnupperten sich und tolerierten sich. Manni war noch ganz oft in seinem Zimmer, ging dann aber langsam auf Erkundungstour. Er ist allerdings sehr schreckhaft und rennt oft noch zurück in sein Zimmer. Mittlerweile versteckt er sich nicht mehr unter dem Bett *juhu*

Wenn ich das alles so Revue passieren lasse, ist doch alles recht schnell gegangen. Ich habe es so eingeschätzt, dass Manni relativ zügig sehr große Fortschritte macht. Also Hubi und HIldi zu uns kamen, waren sie sofort sehr zutraulich, ich kannte das Scheue so garnicht.

Der jetzige Stand ist, dass Manni die ganze Nacht miaut und an der Türe kratzt, weil er hinaus ins Freie will. Er war ein überzeugter Freigänger und wir möchten ihn mindestens 3 Wochen, am liebsten länger drinnen behalten, gerade weil er so scheu ist. Was meint ihr, wie lange sollen wir warten? Er kann auf einen kleinen Balkon wenn wir zu Hause sind, aber ist hald nicht dasselbe.
Haben wir ihn zu früh aus dem Zimmer gelassen und hätten wir noch eine engere Bindung aufbauen sollen? Wenn wir jetzt so mit ihm Zeit verbringen dauert es ein bisschen bis er sich streicheln lässt. Wir glauben, er wurde früher nur rausgelassen, dann kam er heim um ein bisschen Trofu zu essen (er isst fast bis gar kein Nassfutter) und dann ging er wieder.
Wir möchten ihm natürlich ein tolles Leben bieten aber es geht hald nicht alles von jetzt auf gleich

Würde mich über eure Meinung freuen!
miezekätzle ist offline  
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Alt 20.06.2018, 12:10
  #2
tiedsche
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tiedsche
 
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Klingt doch prima für den Anfang.

Ich persönlich bin ja generell für 6Wochen- Hausarrest bei neuen Katzen. Bei scheuen erst recht. Das überleben Freigänger schon. Im TH bleibt ihnen auch nix anderes übrig.
Meine Erfahrung ist aber, dass da eh jeder nach Bauchgefühl entscheidet.

Bevor der Kater nicht auf ein Zeichen reagiert und zuverläßig kommt, ginge bei mir gar nix (unabhängig von der Zeit )
zB mit Leckerli rascheln + Name rufen= Kater steht bei Fuß
__________________
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LG Moni & das Weibertrio Naris(7), Trielo(11)Kabisa(14) Unser 3-Mädels-Patchwork
Spanische Katzen suchen ein Zuhause http://www.katzenhilfe-samtpfoetchen.de/
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Alt 20.06.2018, 13:46
  #3
miezekätzle
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Ja das mit dem Tierheim dachte ich mir auch, nur da stört es niemanden wenn er die ganze Nacht miaut und kratzt wir haben hier wirklich schlaflose Nächte und dann kommt noch das Mitleid.. Aber ich muss hart bleiben, es ist ja zu seinem Guten.

Wann verteilst du denn so Leckerlis? Bei mir gibts irgendwie nie welche Aber das wäre jetzt eine gute Gelegenheit damit zu üben oder?

Mein nächstes Ziel ist auf jeden Fall, dass er mehr als einen Bissen vom Nassfutter isst...
miezekätzle ist offline  
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Alt 20.06.2018, 14:01
  #4
LucaAlexis
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LucaAlexis
 
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Ich freue mich sehr, dass ihr Manni ein Zuhause gegeben habt!!!
Gerade die älteren Katzen haben es ja schwer wieder aus dem Tierheim rausgekommen.

Die beiden werden das schon machen, klingt ja schon sehr gut!

Unseren Kater hab ich 3 Wochen drinnen halten können, dann hätte ich keine Nerven mehr für Protestpinkeln und übermäßiges Miautze.
Nassfutter fraß bzw frisst er momentan, auch so gut wie gar nicht. Mit Thunfisch aus der Dose obendrüber klappt ganz gut. Probier es doch mal aus! Und noch Wasser, damit eine Art Soße entsteht.


Ach ja, über Fotos freuen wir uns immer besonders gerne
LucaAlexis ist offline  
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Alt 20.06.2018, 14:05
  #5
tiedsche
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tiedsche
 
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Zitat:
Wann verteilst du denn so Leckerlis? Bei mir gibts irgendwie nie welche Aber das wäre jetzt eine gute Gelegenheit damit zu üben oder?
Rituale lieben alle Katzen und für vorsichtige scheue Katzen sind Rituale das allertollste
Wenn es jeden Tag dieselben Abläufe/ Situation gibt ist das für ein scheues Tier nicht mehr beängstigend, weil es weiß wenn das passiert, passiert das, usw
Wenn du das Ritual nun noch mit etwas sehr positiven verknüpfst freut sich Katz darauf. Das stärkt die Katze selbst und auch eure Beziehung

Hier gibt es ganz viele Rituale, manche von mir eingeführt, manche von den Katzen selbst
Beispiele
Mein Scheuchen taucht sofort abends im Schlafzimmer auf, wenn ich die Bettdecke anfasse, weil: dann gibt's ein Leckerchen (aus der Anfangszeit, als sie nur nachts rauskam übrig)

Setze ich mich abends auf den Boden kommen alle 3 angeturnt, weil: dann folgt Spiel Sport, Spaß

Mach ich abends das Fernsehen an und setze mich auf das Sofa sitzen 3 erwartungsvolle Damen vor mir: denn dann gibt's fliegende Leckerlis und ein bissel Clickern für Faule

Wenn ich den Namen der Katzen ausspreche kommen alle angerannt, weil, dann gibt's IMMER irgendwas Spannendes
Das kannst du auch mit ner Leckerlidose trainieren. Wenn du die Metalldose schüttelst sollte er kommen (drin wie draußen)

usw, usw

Wichtig ist aber, dass Rituale täglich stattfinden und bei Scheuchen am besten auch immer in derselben Situation.
Katzen finden Rituale wirklich super und fordern sie dann aber auch ein und das massiv.

Geändert von tiedsche (20.06.2018 um 16:06 Uhr)
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Alt 27.06.2018, 08:29
  #6
miezekätzle
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@LucaAlexis: Wir mögen den Gedanken eben auch gerne, ältere Tierchen zu retten Hatten ja damals ein 12 jähriges Pärchen geholt, die schon 3 Monate drin waren. Thunfisch hatte ich auch probiert! Allerdings leckte er immer nur rum, fraß 1-2 Bissen und ging dann. Danach fraß er nur noch Trockenfutter. Aber ging dann immer besser mit der Zeit!

@tiedsche: Das klingt ja alles sehr interessant und auch für mich umsetzbar

Nur leider haben wir jetzt ein GROSSES PROBLEM!!!!

Manni ist letzte Woche Donnerstag ausgebüchst Wir wissen nicht genau wie, auf einmal war er nicht mehr da, vielleicht haben wir mal die Tür kurz offengelassen, obwohl wir eigentlich immer aufgepasst haben..
Haben ihn dann am nächsten Tag am Haus vorbeilaufen sehen, als er uns gesehen hat ist er schnell weggerannt

Von der Nachbarin haben wir erfahren, dass er zu ihr fressen kommt, da sie die Futterschale draußen hat (wie auch ein paar andere Nachbarn )
Ich bat sie dann ihn wenn möglich einzufangen, aber da er so scheu ist war mir eigentlich gleich klar dass das nicht funktioniert.. Wir gingen dann am Freitag und Samstag auf die Suche. Am Samstag sahen wir ihn kurz im Schilf sitzen bei einer Wiese ein paar Häuser weiter. Als wir ihn rauslocken wollten hat er sich umgedreht und ins Schilf verkrochen.
Seit dem haben wir ihn nicht mehr gesehen! Wir haben versucht ihn zu uns zu locken, mit Futterschale vor der Terassentür und offener TÜr, dass er reinkann, aber ich hab das Gefühl er will nicht zu uns, da wir ihn ja 'einsperren' und er die Freiheit liebt.....

Wir sind ratlos und wissen nicht was tun. Ich werde jetzt noch eine Vermisstenanzeige im FB posten, die Nachbarn sind alle informiert. Manche helfen, den anderen ist es egal.

Wir können ihn doch nicht einfach der Freiheit überlassen? Der verwildert doch, oder? Ich sehe keine Möglichkeit, ihn zu uns zu locken ?!


Edit: Er war genau 2 Wochen bei uns, als das passiert ist und hatte angefangen, sich an uns zu gewöhnen und aktiv auf uns zuzukommen mit streicheln, auf den Rücken liegen etc.

Geändert von miezekätzle (27.06.2018 um 08:33 Uhr) Grund: Zusatz
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Alt 27.06.2018, 08:54
  #7
Mikesch1
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Besorgt Euch eine Lebendfalle. Z. B. vom TH oder TSV. Dann lasst die Nachbarin erst mal weiter in der Falle füttern ohne sie scharf zu stellen. Und dann irgendwann, wenn er gut reingeht, Falle scharf stellen. Dann sollte nur jemand ein Auge aus der Entfernung darauf haben.
__________________
Es grüßen Ole, Maya, Polly, Nico, Teddy, Cameron, Pflegis Moritz, Hasi und Tommy und natürlich ihr Personal
Unvergessen: mein Scheuchen Miezi + 23.11.2011, mein Sonnenschein Lilly + 22.12.2014 und die liebsten Oldies der Welt Tigerlilly + 20.10.2014 und Minkamaus + 11.03.2016 + Schätzchen Lasse + 12.08.2017 Klein Emma +24.05.2018

Darum bitte keine Einzelhaltung! ............. Tierleid-/quälerei melden - So gehts!
Gründe für die Kastration der Katze

www.katzenhilfe-bremen.de
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Alt 27.06.2018, 10:00
  #8
tiedsche
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tiedsche
 
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Ich hab schon befürchtet dass irgendwas schief läuft, weil hier nix mehr kam

Das bekräftigt mich mal wieder in meiner 6WochenWohnungshaft bei neuen Freigängern

Wie Mikesch schreibt: Bitte sofort irgendwo ne Lebenfalle (Tierheim, TA,,,)organisieren und bitte anfüttern. Die Nachbarn sollten aber nicht versuchen ihn zu greifen!!!! Das fördert sein Vertrauen nicht und vertreibt ihn eher. Einfach anfüttern und über die Falle gehen.
Zettel überall aufhängen, Kinder ansprechen, alle Leute ansprechen.....usw. einfach dran bleiben. Den Kerl kriegt ihr, wenn er im Umfeld ist

"Wir" hatten gerade im Verein so einen Fall von entwischtem Scheuchen.

Die Adoptantin ist dran geblieben und die Katze konnte nach 5 Wochen wieder eingesammelt werden.
Aachen PLZ 52074 SCHEUE KATZE entlaufen
Zitat daraus
Zitat:
Tasso Plakate, Leute ansprechen, tägliches Suchen, Fragen, Hinweisen nachgehen, Telefonieren, Kommunizieren und der Hinweis eines kleinen Mädchens, dass die Katze vom Plakat an ihrer Grundschule sei!!! sowie die Hilfe über eine hinzugezogene Tierkommunikatorin und das tägliche Mut zusprechen und bitte nicht aufgeben - sondern immer wieder weitermachen - haben heute Abend dazu beigetragen, dass Coni in die Box ging und sicher nach Hause kam.
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Alt 27.06.2018, 10:20
  #9
miezekätzle
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Ja sonst hätte ich gerne von einem positiven Zusammenleben berichtet War ja bis dahin alles gut soweit!!

Ok das ist jetzt witzig - wir haben tatsächlich schon eine Falle organisiert die ist auch seit Sonntag immer Nachts in Gebrauch (da lassen wir dann unseren Kater nicht raus, nicht dass der noch reingeht). Erfahrungsgemäß ist der neue bei der Hitze momentan untertags nicht draußen.

Falle beim Nachbarn deponieren finde ich nicht so gut, da der selber einen Kater hat und dann ja der eigene Kater reingehen würde oder??
Wir haben also die Falle bei der Terasse hinterm Haus und haben auch das Trofu reingestellt, das er so gerne mag. Es war auch regelmäßig leer, und mein Freund meinte er habe Manni weglaufen sehen von unserem Garten. Ergo, er hat bei uns gefressen.

Wir haben dann gestern Abend die Falle gestellt, mit einem Stück Putenfleisch am Auslöser. Heute morgen dann die Überraschung. Falle hat ausgelöst! Falle war leer! Und es waren Fellreste an einer kleinen Öffnung im oberen Bereich, diese Öffnung hat mein Freund allerdings mit einem Klettbinder verschlossen. Er vermutet es war ein Marder, der so schlau war den Binder wegzumachen und klein genug um durch die Öffnung zu passen. Es war auch graues Fell, Manni ist schwarz/weiß. Gehört haben wir in der Nacht rein garnichts!!

Ich hänge euch noch ein Foto an.

Das heißt, einfach so weitermachen mit dem Futter IN der Falle?
Wir sehen leider nicht dazu, unser Wohnbereich ist im 1. Stock und Terasse im EG. Natürlich kontrollieren wir die Falle öfters aber sobald er uns sieht rennt er ja weg...
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg
Falle mit Fell an der Öffnung.jpg (223,3 KB, 16x aufgerufen)
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Alt 27.06.2018, 10:24
  #10
miezekätzle
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Ich hab schon befürchtet dass irgendwas schief läuft, weil hier nix mehr kam

Das bekräftigt mich mal wieder in meiner 6WochenWohnungshaft bei neuen Freigängern

Wie Mikesch schreibt: Bitte sofort irgendwo ne Lebenfalle (Tierheim, TA,,,)organisieren und bitte anfüttern. Die Nachbarn sollten aber nicht versuchen ihn zu greifen!!!! Das fördert sein Vertrauen nicht und vertreibt ihn eher. Einfach anfüttern und über die Falle gehen.
Zettel überall aufhängen, Kinder ansprechen, alle Leute ansprechen.....usw. einfach dran bleiben. Den Kerl kriegt ihr, wenn er im Umfeld ist

"Wir" hatten gerade im Verein so einen Fall von entwischtem Scheuchen.

Die Adoptantin ist dran geblieben und die Katze konnte nach 5 Wochen wieder eingesammelt werden.
Aachen PLZ 52074 SCHEUE KATZE entlaufen
Zitat daraus
Ich les mir den Post mal durch, danke! 5 Wochen ist schon lange.. Wenn ich denke wir sind erst bei Woche 1 und jetzt schon planlos
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Alt 27.06.2018, 10:29
  #11
tiedsche
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Nochmal wegen der Falle.

Ich würde den Kater erstmal anfüttern an und dann in der Falle.
Die Falle anfangs auch noch nicht scharfstellen. Er soll sie als ungefährlich erleben und entspannt reingehen.
Anfangs sind Katzen eher misstrauisch. Und wenn der Fangversuch schief geht habt ihr ein Problem. Viele Katzen gehen dann nicht mehr rein.

Wenn ihr die Falle dann später mal scharf stellt könnt ihr sie aber nichjt einfach nachts stehn lassen, sondern müßt euch schonmal mit nem Kaffee und nem Butterbrot irgendwo auf die Lauer legen. Ein panisches Tier kann sich nämlich an so ner Falle verletzen.
Wenn er zuverläßig zum Essen kommt ist das ja auch kein Akt.

Noch was hilfreiches:
Hat jemand in eurem Umfeld ne Wildkamera, die er euch leihen kann . Oder Ebay-Kleinanzeigen oder Investition, die sich ja rechnet wenns um den Kater geht

Geändert von tiedsche (27.06.2018 um 10:34 Uhr)
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Alt 27.06.2018, 10:36
  #12
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Zitat:
Zitat von miezekätzle Beitrag anzeigen
Ich les mir den Post mal durch, danke! 5 Wochen ist schon lange.. Wenn ich denke wir sind erst bei Woche 1 und jetzt schon planlos
Soviel steht da nicht. Ich wollte nur, dass du siehst, dass man nicht zu schnell aufgeben darf. Die Adoptantin war aber auch sehr engagiert dabei und nur on tour Hat sich aber gelohnt.
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Alt 27.06.2018, 13:34
  #13
Mikesch1
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Und nicht mit einem Klettband die Öffnung zumachen. Nehmt bitte Kabelbinder. Die Katzen toben meistens in der Falle und können sich dabei auch verletzen. Deswegen muss man am besten versteckt dabei bleiben, um dann sofort eine Decke drüber zu legen. Beim toben kriegt die Katze das Klettband auch auf. Das ist nicht sicher. Hoffentlich war es nicht Euer Kater. Dann wird es sicher schwierig werden, ihn da wieder reinzukriegen.
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Alt 27.06.2018, 14:04
  #14
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Das mit dem Klettband hab ich gar nicht gelesen
Katzen können enorme Kräfte entwickeln. Ich würde da sogar 3 dicke Kabelbinder anbringen
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Alt 28.06.2018, 07:10
  #15
miezekätzle
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Das 'Problem', das wir haben: es hat gefühlt jeder Haushalt in der Umgebung eine bis zwei Katzen. Das heißt, wir wissen nicht genau wer das Futter leer isst. Wir haben gestern die Falle nochmal gestellt und da ging dann auch ne Katze rein, haben wir dann sofort befreit, kannten das Geschöpf nicht.
Ne Kamera würde da sicher helfen, werde mich mal umhören!

Bringt es denn was, wenn wir jetzt die Falle nicht scharfstellen, aber immer Futter reinstellen? Und die anderen Katzen in der Umgebung da immer kommen um zu fressen? WIr können ja nicht kontrollieren wer kommt.
Alternativ stellen wir jetzt immer scharf und fangen hald nach und nach Katzen, bis die richtige dabei ist

Bei der Falle bleiben und beobachten ist schwierig... Wir sind beide ganztags am Arbeiten und die Katzen kommen erfahrungsgemäß Nachts.. heute Nacht wars um viertel nach 3 .. Ich kann unmöglich die Nacht da sitzen und beobachten

Haben jetzt Kabelbinder genommen, hat gehalten! Glaube nicht, dass es unser Kater war, da die Fellfarbe ganz anders war, das drangehangen hat.
miezekätzle ist offline  
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