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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 31.07.2014, 20:33   #1
Alison
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Bitte nicht gleich erschlagen, ich spiele grad nur mit so einigen Gedanken.

Und zwar ist die Situation kurz umrissen:
Katze (grad 5 geworden), "hyperaktiv", spielwütig, pest ständig durch die Wohnung wie ein 4 Monate altes Kätchen und seeeehr eigen - zusammen mit einem Kater(ca 4 1/2 Jahre), eher der gemütliche Typ, der gerne mal schmusen möchte, er spielt schon mit ihr, aber nicht so viel, wie sie es möchte/bräuchte denk ich.

Nun hab ich mir schon zigtausendmal Gedanken gemacht, ob dritte Katze, ob keine. Ob das die Situation entspannen würde oder schlimmer machen, weil Joey doch sehr eigen ist (und schlecht sozialisiert, der Kater konnte nicht alles "auffangen" was von der Mutter fehlte, ist ja klar). Und immer immer wieder stehe ich vor der Frage, welche Katze, welchen Charakter?

Für mich war eigentlich immer klar, dass es wenn dann eine gleichaltrige sein muss. Vom Charakter her müsste das aber wirklich am besten eine Katze sein, die den halben Tag durch die Wohnung pesen möchte. Da kam mir nun nach vielen Monaten der Überlegung spontan der Gedanke.. ja. Ich weiß dass man kein Kitten zu erwachsenen Katzen setzen soll. Aber es gibt ja auch immer Ausnahmen von der Regel. Und nun frage ich mich ernsthaft, ob ich eine Katze in dem alter finde, die sich "aufführt" wie ein Kitten, denn genau das tut meine Joey meistens. Sie bräuchte wirklich jemanden, der sie komplett auslastet und so richtig mit ihr rauft (obwohl weiblein ist die total der Raufbursche, jagen tut sie aber auch).

Ich hätte dazu gern mal andere Meinungen.. ich habe zwei Varianten im Kopf, die beide relativ logisch klingen.
Variante 1: Kitten pest mit Joey durch die Wohnung, Pacey hat mehr Ruhe für sich und eeeeventuell auch mal nen Kuschelpartner, weil Joey mit ihm so garnicht kuschelt, er das aber wollen würde
Variante 2: Der Versuch fährt komplett gegen die Wand, weil man bei Kitten ja nie den Charakter einschätzen kann und nicht weiß, wie sie sich entwickeln. Zudem bin ich nicht sicher, wie die schlecht sozialisierte Joey nun auf kleinen Zuwachs reagiert, der sich noch nicht so recht durchsetzen/wehren kann.
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Alt 31.07.2014, 20:38   #2
Havanna=^^=
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Ich denke nicht, dass das klappt...

Was ist wenn dein wilder Kater in 1-2 Jahren ruhiger wird?
Dann ist das Kitten 1-2 und im besten Tobealter und du stehst vier dem gleichen Problem.

Zudem der Zwerg Kräfte mäßig völlig unterlegen sein wird und dazu, wie du schon sagst, charakterlich überhaupt nicht einschätzbar.
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Alt 31.07.2014, 20:51   #3
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es gibt doch auch andere erwachsene Kindsköpfe! Ein Kätzchen würd ich auch eher nicht nehmen, außer du nimmst zwei
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Alt 31.07.2014, 21:04   #4
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Mal eine Grundfrage:

Wie war die Zusammenführung von Kater und Katze? Kennen die Beiden sich schon lange und sind gemeinsam eingezogen?

Interessiert mich mal, wegen deiner Beschreibung von Joey.
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Alt 31.07.2014, 21:07   #5
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Zitat:
Und nun frage ich mich ernsthaft, ob ich eine Katze in dem alter finde, die sich "aufführt" wie ein Kitten, denn genau das tut meine Joey meistens. Sie bräuchte wirklich jemanden, der sie komplett auslastet und so richtig mit ihr rauft (obwohl weiblein ist die total der Raufbursche, jagen tut sie aber auch).
Ich hab hier so eine Kätzin mit 10 Jahren
(Davor hatte ich schonmal so eine Kätzin -Russenmix)
Solche Wirbelwinde gibts. Man muß sie nur suchen und finden
Orientalen()mixe sind ja berühmt dafür bis ins hohe Alter sehr agil zu sein ....vielleicht wär das die Richtung?
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Geändert von tiedsche (31.07.2014 um 21:15 Uhr)
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Alt 31.07.2014, 21:33   #6
Alison
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Zitat:
Was ist wenn dein wilder Kater in 1-2 Jahren ruhiger wird?
Dann ist das Kitten 1-2 und im besten Tobealter und du stehst vier dem gleichen Problem.
Da hast du Recht, das wäre auch noch ein Negativpunkt.. schwierig das alles. Ich hätte soooo gern noch ne dritte Katze, aber ich bin zu schissig da wirklich eine Entscheidung zu treffen, immer wieder schießen mir so geniale Ideen wie mit dem Kitten durch den Kopf und dann trau ich mich garnix zu machen, aus Angst, die Situation doch zu verschlimmern, obwohl ich sie doch eigentlich verbessern möchte

Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen
es gibt doch auch andere erwachsene Kindsköpfe! Ein Kätzchen würd ich auch eher nicht nehmen, außer du nimmst zwei
Das war auch eigentlich kurz mein erster Gedanke, aber ich befürchte, dafür wirds hier zu eng :/

Wieviel qm würdet ihr denn als passend erachten für 2 erwachsene und 2 kitten?


Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Mal eine Grundfrage:

Wie war die Zusammenführung von Kater und Katze? Kennen die Beiden sich schon lange und sind gemeinsam eingezogen?

Interessiert mich mal, wegen deiner Beschreibung von Joey.
Die beiden sind im Abstand von ein paar Monaten eingezogen und kennen sich somit schon von klein auf. Joey hab ich aus ner schlechten Haltung rausgeholt, Pacey kam gut sozialisiert dann ein paar Monate später dazu (weil ich erstmal ziemlich dumm war und diesen tollen "Katzenbüchern" geglaubt hab anstatt mal im Internet nach richtigen Infos zu suchen zwecks Einzelhaltung etc)
Ich hatte die beiden (trotz Kittenalter) erstmal nen halben Tag separiert. Als die Nacht kam haben beide an der Tür (von beiden seiten) so bitterlich gemauzt, dann hab ich aufgemacht. Und die Nacht durchgewacht Aber es hat funktioniert - die beiden wurden richtige Freunde. Am Anfang noch mit viel Geschmuse mal (schon nach 2 Wochen), später dann fast garkein schmusen mehr, aber sie schätzen die Nähe des anderen und spielen auch zusammen (wenn Pacey denn will, er ist halt ein etwas ruhigerer Geselle). Sind fast immer im gleichen Raum, beobachten gern zusammen Vögel am Fenster etc...

Das ist auch mit ein Gedankengang, den ich hatte: Pacey kommt mit ihrer Art klar und ich denke, das liegt wohl daran, dass er damit "aufgewachsen" ist. Er hat ihr auch noch viel Sozialverhalten beigebracht (obwohl er ja eigentlich ein paar Monate jünger ist), wenn auch nicht alles.
Wenn Joey z.B. ihre Zickenphasen hat weiß er ganz genau, was er machen muss, dass sie ihn in Ruhe lässt. Das würde bei einem dominanten Partner wohl anders aussehen. Wenn sie auf ihn zugeht und ihm eine reinpfeffert und faucht dann blinzelt er sie an, duckt sich leicht weg und dann geht sie ihres Weges, er geht seines Weges und das Thema ist gegessen. Da kanns gut und gerne sogar ne halbe Stunde später dann Nasenküsschen geben oder gemeinsames spielen, sie hat eben einfach ihre kurzen Zickereien. Wie andere Katzen damit umgehen würden weiß ich eben nicht.
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Alt 31.07.2014, 21:35   #7
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Ich hab hier so eine Kätzin mit 10 Jahren
(Davor hatte ich schonmal so eine Kätzin -Russenmix)
Solche Wirbelwinde gibts. Man muß sie nur suchen und finden
Orientalen()mixe sind ja berühmt dafür bis ins hohe Alter sehr agil zu sein ....vielleicht wär das die Richtung?
Na so eine bräuchte ich
Allerdings müsste die agil und aufgeweckt aber trotzdem nicht dominant sein.. echt schwere kombi :/
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Alt 31.07.2014, 21:52   #8
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Dann hätten meine beiden Kätzinnen gepaßt...aber die geb ich nicht her

Wer suchet, der findet
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Alt 31.07.2014, 21:55   #9
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Zitat:
Zitat von tiedsche Beitrag anzeigen
Dann hätten meine beiden Kätzinnen gepaßt...aber die geb ich nicht her

Wer suchet, der findet
ähm... woooo wohnst du?
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Alt 31.07.2014, 22:27   #10
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Zitat:
Zitat von Alison Beitrag anzeigen
Na so eine bräuchte ich
Allerdings müsste die agil und aufgeweckt aber trotzdem nicht dominant sein.. echt schwere kombi :/
Denke mal, du solltest dann am ehesten nach Pflegestellen schauen. Wo mehrere Katzen vorhanden sind, Erfahrung und die Tiere gut eingeschätzt werden können.
Wenn deine Beiden ansonsten gut miteinander harmonieren, musst du wirklich sehr gut aussuchen.

Wobei bei deiner Beschreibung: würde es nicht ausreichen Pacey zwischendurch mehr auszupowern? Z.B. mit DaBird?
Oder evtl. auch Klickern.
__________________
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Alt 31.07.2014, 22:55   #11
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Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Denke mal, du solltest dann am ehesten nach Pflegestellen schauen. Wo mehrere Katzen vorhanden sind, Erfahrung und die Tiere gut eingeschätzt werden können.
Wenn deine Beiden ansonsten gut miteinander harmonieren, musst du wirklich sehr gut aussuchen.

Wobei bei deiner Beschreibung: würde es nicht ausreichen Pacey zwischendurch mehr auszupowern? Z.B. mit DaBird?
Oder evtl. auch Klickern.
Joey ist die Haudraufdame, Pacey is der ruhige Kater
Und bei ihr ist das etwas schwierig. Auspowern geht mit Angelspielchen so garnicht, weil Pacey da dann dazwischenfunkt und das meiste tut (er liebt die Katzenangeln). Was ich mit Joey hauptsächlich mache ist Papierkügelchen werfen, da kann sie sich total verausgaben. Ich werfe, sie schießt das wie der Wind durch die Wohnung und apportiert mir das nach ein paar Minuten

Nur sobald ich mal etwas mehr als meine vertraglichen 18 std pro Woche arbeiten muss (und ein bisschen sonstiges privatleben hab ich ja auch merk ich ihr schon an, dass sie einfach immer aggressiver und unausgelasteter wird. Wir spielen jeden Tag mittlerweile.
Ich kann aber einfach keinen Raufkumpel ersetzen. Und so komisch das eben ist: Der KATER Pacey ist mehr der jage-fang-typ. Und die KATZE will raufen und sich aufm Boden wälzen. Die beiden tun das schon hin und wieder aber er geht einfach oft nicht drauf ein, weil er seine Ruhe will, ist halt eher ein schmuse-Kater
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Alt 31.07.2014, 23:00   #12
Alison
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Achja: Clickern hab ich schonmal versucht, das könnte ich eigentlich wieder einführen. Hab sogar ein Buch dazu zu Hause.
War nur etwas schwierig mit zwei Katzen das zu koordinieren, denn ne Türe zumachen kann ich nicht, da ist dann Terz angesagt
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Alt 31.07.2014, 23:08   #13
HappyKerky
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Ich hab auch zwei tasmanische Teufel bei mir herumflitzen, auch fünfjährig. Bei meinen ist es aber so, dass mal der eine, mal die andere keine Lust hat herumzujagen und dann fetzen sie sich schonmal, weil sie sich nicht einigen können, ob jetzt Spiel - oder Schlafzeit ist. Und beim nächsten Mal ist es dann umgekehrt

Ich glaube deswegen, dass es sicherlich nicht schwer sein wird, eine passende Katze zu finden, die im gleichen Alter ist und den gleichen Bewegungsdrang hat.
__________________
Casta e Pura
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Alt 31.07.2014, 23:21   #14
Bea
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Zitat:
Zitat von Alison Beitrag anzeigen
Joey ist die Haudraufdame, Pacey is der ruhige Kater
Und bei ihr ist das etwas schwierig. Auspowern geht mit Angelspielchen so garnicht, weil Pacey da dann dazwischenfunkt und das meiste tut (er liebt die Katzenangeln). Was ich mit Joey hauptsächlich mache ist Papierkügelchen werfen, da kann sie sich total verausgaben. Ich werfe, sie schießt das wie der Wind durch die Wohnung und apportiert mir das nach ein paar Minuten

Nur sobald ich mal etwas mehr als meine vertraglichen 18 std pro Woche arbeiten muss (und ein bisschen sonstiges privatleben hab ich ja auch merk ich ihr schon an, dass sie einfach immer aggressiver und unausgelasteter wird. Wir spielen jeden Tag mittlerweile.
Ich kann aber einfach keinen Raufkumpel ersetzen. Und so komisch das eben ist: Der KATER Pacey ist mehr der jage-fang-typ. Und die KATZE will raufen und sich aufm Boden wälzen. Die beiden tun das schon hin und wieder aber er geht einfach oft nicht drauf ein, weil er seine Ruhe will, ist halt eher ein schmuse-Kater
Upps; Namen verwechselt.

Deine Beschreibung klingt danach; dass Ziva zu ihr passen würde.
Die bekommst du aber nicht.

Auch wenn ich jetzt hier ( wiedermal ) gegen den allgemeinen Strom schwimme:
Ich würde nicht unbedingt ein Jungtier ausschließen wollen und auch bei Kitten kann man durchaus einen Charakter erkennen - wenn man genug Erfahrungen hat.
Ziva war ca. 4 Monate alt und der Charakter von ihr war deutlich.


Zitat:
Zitat von Alison Beitrag anzeigen
Achja: Clickern hab ich schonmal versucht, das könnte ich eigentlich wieder einführen. Hab sogar ein Buch dazu zu Hause.
War nur etwas schwierig mit zwei Katzen das zu koordinieren, denn ne Türe zumachen kann ich nicht, da ist dann Terz angesagt
Es gibt durchaus auch Dosis die mit mehreren Katzen klickern; dass kann durchaus funktionieren. Vielleicht bekommst du da noch Tipps zu.
Kann ich keine Tipps zu geben, weil hier klappt das Klickern nur mit Ziva. Simba schaut mehr oder weniger zu und wartet gespannt auf fliegende Leckerlies.
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Alt 01.08.2014, 00:18   #15
bunteriro
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Ich hab mit 2 Katern (beide mit 1 J. eingezogen) angefangen, beide sehr neugierig und verspielt - nur der eine Kater, Kimi, spielt wie sich dann herausstellte liebend gern mit Menschen (Angeln usw), aber nicht so gern mit Katzen (er ist durchaus sehr sozial, denn schmusen und putzen findet er super).
Taki, der andere Kater, war total unausgelastet und nervig.
Dann kan Yugi (knapp über 1 J. damals) als #3. Mit Taki war es super, aber nach einigen Monaten wurde er sehr rüpelig, akzeptierte Kimis Grenzen nicht mehr und es gab dick Stunk. Yugi musste ich letztendlich weitervermitteln.
Dann habe ich wieder gesucht, diesmal nach einer Räuberbraut, die beiden Katern gerecht wird.
Rikku zog als #3.2 ein (mit 1 J.) und es funktionierte wunderbar mit Kimi und Taki. Doch mit 2 J. wurde sie ruhiger. Inzwischen ist bei ihr auch Arthrose in 4 Gelenken diagnostiziert. Taki wurde wieder sehr unausgeglichen.
Nun kam als #4 Yori dazu. Er wartete über 3 Jahre auf ein Zuhause, ist ein verrückter Kerl und absolut hyperaktiv, dabei immer sozial, hat noch nie in seinem Leben (ist in Spanien bei einem TSV aufgewachsen) auch nur gefaucht.
Taki (inzwischen 5 J.) und Yori toben täglich wild durch die Bude und endlich findet jede Katze hier in der Truppe genau das, was sie braucht.

Was ich dadurch gelernt habe: Je älter die Katzen sind, desto besser lassen sie sich einschätzen. Alle Katzen vor Yori sind mit 1 J. eingezogen und ihre Charaktere hatten sich da noch nicht richtig eingeschliffen, was sich dann in der Gruppe negativ bemerkbar gemacht hat, weil sie einfach doch nicht sooo gut wie gedacht gepasst haben. Nun mit meinem fast 4 J. alten Clown Yori habe ich einen wahren Schatz gefunden, der 100%ig korrekt vom TSV charakterisiert werden konnte und das Risiko sehr gering ist, dass er plötzlich ganz neue Charakterzüge offenbart.
Daher kann ich dich auch nur ermutigen nach einem etwa vierjährigen Energiebündel zu sichen. Die gibt es wirklich! (hab hier ja auch 2 Kater mit 4 und 5 Jahren mit gut Pfeffer und keinen Anstalten irgendwie ruhiger zu werden)

Ganz von dem Risiko einer Fehleinschätzung ab, würde ich es auch nicht fair dem Kitten gegenüber finden, wenn es nur einen so übermächtigen Spielpartner hätte. Mag sicher durchsetzungsstarke Kitten geben, aber für die meisten dürfte das weniger schön sein als ein gleichalter Kumpel.
__________________
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FunFacts: Sternzeichen Löwe, Mond im Löwen, Aszendent Schütze; 48% Gryffindor, 24% Ravenclaw, 24% Hufflepuff, 4% Slytherin.
Lied des Tages: ASP // Sage nein!
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