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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 08.05.2014, 11:57   #1
abraka
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Einen schönen Tag zusammen,

ich würde gerne mal Eure Einschätzung zu unserer Zusammenführung haben. Ich bin eigentlich ganz zufrieden, bin mir aber unsicher, ob es wirklich auch zufriedenstellend ist

Vor genau 3 Wochen am Gründonnerstag zog Marie zu unseren beiden Mädels (Lise - blind) und Emmy. Lise und Emmy sind ziemlich genau 2 Jahre alt, Marie 4 Jahre.
Marie ist eine schüchterne eher scheue Katze, Lise und Emmy gegenüber allem Fremden auch, aber bei uns eher anhänglich und verschmust. Marie hat auf der Pflegestelle viel Kontakt zu unterschiedlichen Katzen und vertrug sich immer schnell mit ihnen. Nur dominate und grobe (vor allem) Kater mag sie nicht. Von denen lässt sie sich verprügeln und moppen.
Lise und Emmy sind halt Mädelsübliche Zicken, aber ganz friedlich.

Also am Gründonnerstag zog Marie ein. Wir haben sie im Gästezimmer separiert. Den ersten Abend und wohl auch Nacht hat sie in einer Nische hinter der Couch verbracht. Die Nische ist eigentlich ganz gemütlich und sie hatte dort ein wenig Platz. Futter, Wasser und eine Kuscheldecke hab ich hier dann dorthin gestellt, Klo stand neben der Couch.
In der Nacht hat sie ganz ganz wenig gefressen, aber sie ging aufs Klo.
Am nächsten Tag war ich öfters bei ihr und sie blieb hinter der Couch. Abends haben mein Mann und ich im Gästezimmer Ferngesehen, da kam Marie hinter der Couch hervor und hat sich das Gästezimmer angesehen.

Marie hatte eine Korb mitgebracht, denn hab ich zu Lise und Emmy gestellt habe (eigentlich nur abgestellt, aber sie haben ihn so mit einer friedlichen Hingabe beschuppert, dass ich ihn erstmal stehen hab lassen).

Wir haben die drei separiert bis Samstag abend. Da wollte Lise unbedingt ins Gästezimmer und da hab ich sie vorsichtig mal reingelassen (Lise ist die handsamere von den beiden). Lise ging auch vorsichtig rein, hat eigentlich gar nichts gemacht und wurde von Marie weggefaucht.
Am Sonntag haben wir dann auch Emmy reingelassen, die hat von sich aus gefaucht.
Aggressionen gab es überhaupt keine - nur Gefauche und leises Geknurre.

In der Nacht zum Montag haben wir dann das Gästezimmer aufgemacht und Marie (die nur nachtsaktiv wird - sie frisst und geht auch nur nachts aufs Klo) konnte sich das Haus ansehen. Eigentlich waren Lise und Emmy bei uns im Schlafzimmer, aber irgendwann ist Emmy raus und es gab heftiges Gefauche in der Nacht. Marie ist ins Gästezimmer geflüchtet und zum Gemüter abkühlen, haben wir für die restliche Nacht die Türe wieder geschlossen. Am nächsten Morgen wieder geöffnet.
Seitdem ist die Türe öffen.

Marie bewegt sich nur nachts. Sie ist jetzt immer im Wohnzimmer und liegt entweder ganz oben auf dem Kratzbaum, in ihrer Höhle vom Kratzbaum oder auf dem Regal. Oben fühlt sie sich sicher. Emmy springt und klettert nicht gerne und Lise (blind) kann nicht so hoch springen.

Marie geht überhaupt nicht mehr hoch in den 1. Stock - wenn sie mal zur Treppe hochwill, wird sie von Emmy angefaucht.

Es können sich alle drei friedlich im Wohnzimmer aufhalten. Marie eben auf einem der drei Plätze, die anderen in der Nähe. Da ist Ruhe. Außer Marie will sich bewegen. Dann wird gefaucht.

Marie frisst nachts (ich kann aber nicht sagen wieviel - aber um sicherzugehen, dass sie auf alle Fälle was in den Magen bekommt, gebe ich ihr immer eine kleine Handvoll Trockenfutter direkt - sie frisst es mittlerweile vorsichtig aus der Hand) und geht nachts in den Keller aufs Klo.

Sie frisst am normalen Futterplatz (ich glaub zumidnest, dass sie da nachts was frisst) und geht aufs eine der drei "Gemeinschaftsklos" im Keller. Also sie teilt sich die drei Klos mit Lise und Emmy.

Das ganze ist nun 3 Wochen her. Marie taut auf, wir dürfen sie jetzt ganz vorsichtig anfassen und streicheln und ihr direkt Leckerlis bzw. Trockenfutter geben, was sie vom Finger frisst. Lise würde sich immer gerne Marie nähern, wird aber von ihr weggefaucht. Ich denke, Marie hat Schwierigkeiten mit Lises Blindheit. Lise hat keine Augen mehr - kann also damit nicht kommunizieren.

Gestern hab ich mit Emmy gespielt - Marie konnte es aus ihrer Höhle beobachten. Da kam sie plötzlich raus und wollte wohl mitmachen. Da hat Emmy gefaucht und sie standen sich eine ganze Weile geducht gegenüber - und haben eifrig geblinzelt und dabei gefaucht bzw. leise geknurrt.
Dann ist Marie vorsichtig weg (Leider hat das Lise als Spielaufforderung gesehen und ist ihr nach). Das war Marie wieder zuviel und sie ist aufs Regal gesprungen.

Wie seht ihr das ganze? Positiv? Oder sollen wir was verändern?

Achso: seit gestern Abend unterstützen wir mit Inas Hilfe mit Bachblüten.

Geändert von abraka (08.05.2014 um 12:28 Uhr)
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Alt 08.05.2014, 12:43   #2
tiedsche
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Ich finde das hört sich seehr normal nach gemäßigter Mädels-Zusammenführung an- Den Rest wird die Zeit regeln.
Scheinbar ein ähnlicher Weicheierhaushalt wie bei mir
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Alt 08.05.2014, 12:49   #3
abraka
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Weicheierhaushalt - das trifft es

So rotzfrech Lise und Emmy uns gegenüber sein können - bei allem anderen sind sie so dermaßene Mimöschen und Scheuchen *kopfschüttel*

Wir sind ja vor ein paar Wochen umgezogen. Ich sitz kurz drauf mit Emmy im Garten, schaut die Nachbarin über den Zaun und sagt: Boah eine schöne Katze.
Emmy springt auf und läuft mit durchdrehenden Pfoten ins Haus *anStirntipp*

Mir war das ja peinlich - ich hab schon zur Nachbarin gesagt, sie soll das nicht persönlcih nehmen.

Meine Angsthasen, wobei die blinde Lise noch die mutigste ist


Als ich gestern dann später mit Marie alleine (Lise und Emmy hab ich zu meinem Mann gelockt) spielen wollte, hat sie sehr interessiert von oben geguckt, sich aber nicht getraut.
Nachts spielt sie schon mal alleine - da hab ich sie schön öfters Bällchen kicken gehört.
Ich muss mal abpassen, wenn sie in der Höhle liegt und dann meine zwei Zicken wieder zu meinem Mann locken. Vielleicht traut sich Marie dann mit mir spielen
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Alt 08.05.2014, 12:58   #4
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Hört sich in meinen Augen recht "normal" an. Marie wird irgendwann auch mit Lises Blindheit, also der fehlenden üblichen Kommunikation, klarkommen. Emmy braucht wohl noch eine Weile, um Marie als Spielkumpeline zu akzeptieren.
Wenn dann die Bachblüten längerfristig helfen, wird sich sicher alles einpendeln. Verändern würde ich persönlich nichts, denn sie gehen doch größtenteils friedlich miteinander um. Fauchen und Knurren kann u. U. noch über Monate gehen (Katzen sind echt manchmal kleine Weicheier ), ist ja nur ein Zeichen von Unsicherheit. Das gibt sich
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Alt 08.05.2014, 13:05   #5
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Soll ich Marie ins Spiel mit der Angel einbinden, wenn sie in ihrer Höhle liegt oder besser nicht. Ich weiß nicht ob es besser ist, Emmy allein den Jagderfolg zu geben, oder ob die zwei merken dass sie ja das gleiche wollen - nur spielen - und fauchen überflüssig ist.
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Alt 08.05.2014, 13:20   #6
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Gemeinsames Spielen hat bei mir anfangs oft zu Missverständnissen geführt.
Wenn gemeinsam, dann würde ich langsame Spiele spielen oder Spiele, die einen genügenden Abstand ermöglichen. Wechselseitig zuschauen find ich auch nicht schlecht
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Alt 08.05.2014, 13:31   #7
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Ich überlege jetzt, was ein langsames Spiel ist.

Bei der Angel wird oft ewig gelauert, bevor sie angesprungen wird. Aber das ist vielleicht nicht gerade die richtige Körpersprache, wenn sich zwei erst kennenlernen müssen.
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Alt 08.05.2014, 13:47   #8
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manche katzen wissen eben nicht wirklich was spielen so bedeutet und fassen spielaufforderungen anders auf. für mich klingt es auch normal so wie du den stand schiderst.

versuch mal darauf zu achten wie die katzen sich gegenseitig nähern? von vorne? oder bietet eine katze ihr hinterteil an um berochen zu werden? falls das so ist, ist das ein gutes zeichen.

meine beiden leben jetzt 1 jahr zusammen und erst in den letzten wochen habe ich das gefühl, dass sie ganz langsam die gleiche "sprache" sprechen und sich immer besser verstehen.

geduld ist meistens angesagt.....
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Alt 08.05.2014, 13:58   #9
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Bezüglich spielen mach ich es so, dass ich z. B. ein Bändel rechts, ein Bändel links in der Hand halte, und jeweils 1 Katze damit bespaße (meine Lilly ist ja leider auch ein Weichei und hat hin und wieder noch Probleme mit Jerry). Dabei entsteht mit viel Glück irgendwann ein gemeinsames Spiel bzw. die beiden treffen im Laufe des Nachpfötelns aufeinander. Anfangs fauchte Lilly bei den Begegnungen noch (dann habe ich abgebrochen), mittlerweile kann ich sie so animieren, dass beide relativ nah aneinander und friedlich mit ihren Bändels spielen.

Was mittlerweile auch hin und wieder gut klappt: die beiden sitzen sich ein Stück entfernt gegenüber, ich werfe eine Stoffmaus zu Lilly, sie kickt die weg und landet in der Nähe von Jerry. Anfangs habe ich die Maus dann zu ihr zurückgeflitscht, irgendwann hat Jerry das Prinzip verstanden, die beiden spielen dann quasi Handball zusammen

(Ich hoffe, ich habe das halbwegs verständlich erklärt )

Es klappt aber auch nicht immer, hängt von der Tagesform meiner Madame ab
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Alt 08.05.2014, 14:15   #10
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Langsam wären zB Fummelspiele- Fummelbrett, Kartonburgen ...
Da können sie sich gegenseitig beobachten, bei den Kartons haben sie noch etwas Deckung.
Wichtig ist halt, dass sie nicht hochgepuscht werden

Nach ner Zeit habe ich die Underground-Mouse oder den Rennkäfer hingestellt ....Problem war, dass sie so konzentriert waren oder ins Jagdfieber verfallen sind, dass sie den Abstand vergessen haben, was dann zu unschönen "Rempelagen" führte
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Stichworte
angst, blind, gittertür, separieren, zusammenführung


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