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Die Sicherheit ... ist eine wichtige Aufgabe. Was gehört dazu?

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Alt 30.12.2018, 22:25   #31
saurier
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Und warum schreist du jetzt?

Natürlich geht man nicht zum Neurologen, wenn es keine Veranlassung gibt, aber es wird ja vor einer Narkose/OP immer eine Blutuntersuchung gemacht, bei der man ja schon erkennen kann, wenn es gesundheitliche Probleme gibt, die eine Narkose noch gefährlicher werden lassen.

Und wenn ein Tier verstirbt, kann man es obduzieren lassen - so kann man zumindest die Todesursache herausfinden.

Mich würde aber die Beantwortung meiner Frage noch sehr interessieren (leider hast du dich dazu noch nicht geäußert): Warum ist Herr Rückert deiner Meinung nach "nicht normal"?
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Alt 30.12.2018, 22:28   #32
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Motzkatze Beitrag anzeigen
Wie soll man das mitbekommen, wenn einem die Katze wieder munter gebracht wird?
Das frage ich mich auch, wo und wann man das "mitbekommen" soll. Wenn das Tier "einfach nur wo abgelegt" wird, dann sind die natürlich erpicht drauf, dass den Tierhalter "mitbekommen" zu lassen. Klar...
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Alt 30.12.2018, 22:29   #33
Julia01
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
DIE BEWEISLAST LIEGT BEI UNS TIERHALTER -

ALSO ICH WEISS NICHT, WER SICH VON EUCH VOR EINER NARKOSE MIT SEINER KATZE ERST EINMAL ZUM NEUROLOGEN BEGIBT, UM SICH DORT EIN GUTACHTEN ÜBER DIE GESUNDE VERFASSUNG DES GEHIRNS DER KATZE ERSTELLEN ZU LASSEN.
Wenn man das nämlich nicht hat, dann wird kein Richter eine Beweisbarkeit erkennen können wollen, Bspw. in jenem Fall des Threades "Freigänger" hier im Forum - ihr wisst schon.

In der Humanmedizin ist es schon fast ein Unding einen Pfusch beweisen zu können und selbst mit den besten Beweisen, was selten der Falln ist, zieht sich die Zivilklage über Jahre hin - sieben, acht, ... Jahre.
Und da glaubt hier ernsthaft jemand, wegen einer Katze geht das einfacher, schneller und sicherer?
DAS hat hier auch niemand behauptet. Es geht lediglich um deine Aussage, der Tierarzt hätte keine Aufklärungspflicht, die du mit der Aussage eines Anwalts untermauerst:

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Und Nicker,
die Sache Tierarzt ist eben nicht w i e in der Humanmedizin, ein Tierarzt ist nämlich nicht verpflichtet aufzuklären Narkosetechnisch - hier steht's:

https://kanzlei-an-der-muehle.de/ind...des-tierarztes

.
Und das stimmt so ja anscheinend nicht, denn wie gesagt: Darüber, ob es eine Pflicht des Tierarztes gibt entscheidet entweder a) das Gesetz oder evtl. auch die Tierärztekammer und wenn diese keine Regelung haben b) das Gericht bzw. der Richter. Aber niemals ein einzelner Anwalt.
Julia01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 22:31   #34
saurier
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Das frage ich mich auch, wo und wann man das "mitbekommen" soll. Wenn das Tier "einfach nur wo abgelegt" wird, dann sind die natürlich erpicht drauf, dass den Tierhalter "mitbekommen" zu lassen. Klar...
Warum gehst du/geht ihr davon aus, dass jeder TA sich an den Tieren zu deren Ungunsten bereichern will?

Ich durfte mir alles ansehen, als ich in der Praxis war, die Aufwachräume und alles. Klar, wenn einen jemand betrügen WILL, wird er das machen können, aber das kann einem überall im Leben passieren.

Ob einem im Restaurant jemand in die Suppe gespuckt hat? Wer weiß...

Wenn es danach geht, sollte man einfach auch etwas Vertrauen in seinen TA haben, wenn ich da ein schlechtes Gefühl hätte, würde ich mir einen anderen suchen, ggf. bei der Überwachung dabei sein, wenn ich da SO große Bedenken habe.
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Alt 30.12.2018, 22:39   #35
balulutiti
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Zitat:
Zitat von Motzkatze Beitrag anzeigen
Wie soll man das mitbekommen, wenn einem die Katze wieder munter gebracht wird?
Ich war schon bei mehreren TÄ (auch wegen Umzug), und überall konnte ich sehen, wie die Katzen versorgt werden Mein aktueller TA bspw. hat Boxen unmittelbar neben dem Behandlungszimmer, in einer Tierklinik, wo ich nicht sehr zufrieden war, wurden die Katzen im hintersten Raum in Boxen abgelegt, "damit sie Ruhe haben" (es hätte aber auch keiner gesehen, wenn was gewesen wäre). Bei meinem ersten TA lag der Kater auf einem Kissen unter dem Schreibtisch und hat sich dort den Rausch ausgeschlafen (das ist allerdings schon lange her)
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Alt 30.12.2018, 22:44   #36
Mika2017
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Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Und warum schreist du jetzt?

Natürlich geht man nicht zum Neurologen, wenn es keine Veranlassung gibt, aber es wird ja vor einer Narkose/OP immer eine Blutuntersuchung gemacht, bei der man ja schon erkennen kann, wenn es gesundheitliche Probleme gibt, die eine Narkose noch gefährlicher werden lassen.

Und wenn ein Tier verstirbt, kann man es obduzieren lassen - so kann man zumindest die Todesursache herausfinden.

Mich würde aber die Beantwortung meiner Frage noch sehr interessieren (leider hast du dich dazu noch nicht geäußert): Warum ist Herr Rückert deiner Meinung nach "nicht normal"?
Es wird vor Oprationen nur bei älteren Tieren eine Blutuntersuchung gemacht - bei einer Kastration eines Bspw. 6 Monate jungen Kitten doch nicht.
Auch nicht bei einer 2-jährigen Katze.
Das müsste man höchstens extra verlangen. Bei jungen, gesunden Katzen wird vor einer Kastration kein Blutbild gemacht.
Und wie bitteschön will man anhand eines Blutbildes jene Problematik denn erkennen, um die es hier einzig geht:

Sauerstoffmangel bei der OP, während der Narkose.

Was soll denn da ein Blutbild ZUVOR nutzen, wenn nach der OP das Hirn der Katze "Matsch" ist?
So ein Blutbild davor beweist doch nicht, dass die Katze neurologisch völlig in Ordnung war.

Sag' mir mal den Namen des WERTES im Blutbild, der davon zeugt und der beweist, dass die Katze neurologisch absolut unaffällig ist?

Hast du Langeweile oder was?
Geh' auf die Homepage von dem Tierarzt und lies selbst alles durch, vielleicht kommst du dann drauf, weshalb ich schrieb er ist auch "nicht normal" - wer mir erzählen will, dass vor einer Kastration sowieso IMMER ein Blutbild gemacht wird und, dass man anhand eines zuvor gemachten Blutbildes, dann später bewesen können wird, dass die Katze vor der Kastration neurologisch, sprich hirntechnisch völlig okay war, der soll bitte selbst suchen und lesen gehen.
Danke!

Zudem,
der besagte Tierarzt schreibt KEINE Rechnungen aus. Wer eine Rechnung für die Behandlung haben will, der muss das SPÄTSTENS beim Bezahlen sagen. Vergisst der Tierhalter beim Bezahlen eine Rechnung zu verlangen - vielleicht ist man ja gerade zu aufgeregt - dann gibt es KEINE Rechnung mehr, Anspruch verwirkt!

Hat nicht irgendwo wer geschrieben,
dass solche Tierärzte unseriös sind - Rechnung sollte es immer geben, auch unaufgefordert und erstrecht etwas später, sollte man gerade zu aufgeregt und nervös beim Bezahlen sein?

Geändert von Mika2017 (30.12.2018 um 22:49 Uhr)
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Alt 30.12.2018, 23:03   #37
nicker
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nicker
 
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Die Tierärzte, zu denen ich gehe, bieten standardmäßig an, dass vor einer OP verschiedene Parameter aus dem Blut gemessen werden (u. a. Nierenwerte), um sicherzugehen, dass die Katze narkosefähig ist. Bei meinen Oris lasse ich das machen, obwohl sie noch vergleichsweise jung sind.
Es kostet nicht die Welt und gibt einem zusätzliche Sicherheit.

Im übrigen geht es m. E. nicht darum, den teuersten TA der Stadt zu finden, sondern sich zu informieren, mit welchen Mitteln die geplante OP am sinnvollsten durchgeführt werden, also das OP-Risiko gemindert werden kann. Da gibt es verschiedene Dinge, die das System unterstützen können, mit der Narkose fertig zu werden, z. B. eine Infusion nach der OP, damit das Narkotikum schneller aus dem Körper gespült wird. Es gibt auch Medis, die die Wirkung der Narkose schneller aufheben (Antagonisten). Usw.

Der Artikel von Rückert, und das habe ich, glaube ich, auch bereits verschiedentlich geschrieben, geht insofern auch mehr gegen die Mentalität verschiedener Katzenhalter, die medizinische Versorgung ihrer Tiere so kostengünstig wie möglich haben zu wollen. Bzw. die entsprechenden Angebote von TÄen, die dann auch dazu führen können, dass nicht die sinnvollste OP-Methode angewendet wird (wie etwa der Umstand, dass eine zeitlich sehr lange dauernde OP, wie es bei der Zahnentfernung bei FORL der Fall sein kann, dann ohne weitere Überwachungsmaßnahmen eine Injektionsnarkose durchgeführt wird).

Und soweit in dem Artikel (so meine Erinnerung) davon die Rede ist, dass es Halter gibt, die aufgrund der Schwierigkeit, eine angemessene medizinische Versorgung ihrer Tiere gewährleisten zu können, von Tierhaltung besser Abstand nehmen sollten, habe ich oben Beispiele aufgezeigt, in welchen Fällen dies im Einzelfall angebracht erscheinen kann. Wenn ein Bürger in prekären finanziellen Umständen nicht die Möglichkeit findet, ein gewisses finanzielles Polster für medizinische Notfälle seines Tieres anzusparen. Oder - und da sind wir bei den Studenten - sich auf andere Weise Geld (geliehen, geschenkt) verschaffen kann, um sein Tier medizinisch versorgen zu lassen.

Nein, kein Fähnlein nach dem Winde, aber lesen hilft, Mika.


Ich komme zunehmend auch zu der Auffassung, dass du verschiedene Dinge, die dich in deiner Katzenhaltung offenbar umtreiben, gründlich überschlafen solltest. Vielleicht siehst du dann klarer und gehst nicht immer vom Extremfall oder von unrealistischen Annahmen aus.
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Alt 30.12.2018, 23:08   #38
saurier
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Es wird vor Oprationen nur bei älteren Tieren eine Blutuntersuchung gemacht - bei einer Kastration eines Bspw. 6 Monate jungen Kitten doch nicht. [...]
Bei uns ist das selbstverständlich - alles andere fände ich auch sehr verantwortungslos.

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] Auch nicht bei einer 2-jährigen Katze. [...]
Doch, natürlich wird das in einer anständigen Praxis oder einer TK gemacht, der TA will sich doch auch absichern.

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] Das müsste man höchstens extra verlangen. Bei jungen, gesunden Katzen wird vor einer Kastration kein Blutbild gemacht. [...]
Wie gesagt - bei uns bei meinem "Dorf"-TA ist das gängige Praxis, das Tier wird einen oder zwei Tage zuvor auf den Allgemeinzustand untersucht, das Blutergebnis wird abgewartet und erst dann wird operiert.

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] Und wie bitteschön will man anhand eines Blutbildes jene Problematik denn erkennen, um die es hier einzig geht:

Sauerstoffmangel bei der OP, während der Narkose.

Was soll denn da ein Blutbild ZUVOR nutzen, wenn nach der OP das Hirn der Katze "Matsch" ist?
So ein Blutbild davor beweist doch nicht, dass die Katze neurologisch völlig in Ordnung war. [...]
Gewisse neurologische Krankheiten kann man - zumindest beim Menschen - durchaus im Blutbild erkennen, zumindest habe ich das gelesen, mag sein, dass das nur auf bestimmte Erkrankungen zutrifft.
Aber ich bezog mich auch auf den Aspekt, dass das Tier ggf. tot dem Besitzer übergeben wird - da muss es ja nicht immer der Sauerstoffmangel sein, bei einer Narkose kann ja noch viel mehr passieren.
Und wenn das Tier verstirbt, bleibt, wie geschrieben, die Obduktion.

Aber wenn du dich tatsächlich NUR auf einen ggf. erlittenen Sauerstoffmangel beziehst, magst du Recht haben, dann dürfte das schwer nachzuweisen sein.

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] Geh' auf die Homepage von dem Tierarzt und lies selbst alles durch, vielleicht kommst du dann drauf, weshalb ich schrieb er ist auch "nicht normal" - wer mir erzählen will, dass vor einer Kastration sowieso IMMER ein Blutbild gemacht wird und, dass man anhand eines zuvor gemachten Blutbildes, dann später bewesen können wird, dass die Katze vor der Kastration neurologisch, sprich hirntechnisch völlig okay war, der soll bitte selbst suchen und lesen gehen.
Danke! [...]
Ich kenne viele der Berichte, da ich Herrn Rückerts Blog schon länger folge, sehe aber immer noch nicht, warum er 'nicht normal' sein soll. Daher fragte ich ja, warum das deiner Meinung nach so ist.

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] Zudem,
der besagte Tierarzt schreibt KEINE Rechnungen aus. Wr eine Rechnung bei dem haben will, der muss das SPÄTSTENS beim bezahlen sagen. Vergisst der Tierhalter beim Bezahlen eine Rechnung zu verlangen - vielleicht ist man ja gerade zu aufgeregt - dann gibt es KEINE Rechnung mehr, Anspruch verwirkt!

Hat nicht irgendwo wer geschrieben,
dass solche Tierärzte unseriös sind - Rechnung sollte es immer geben, auch unaufgefordert und erstrecht etwas später, sollte man gerade zu aufgeregt und nervös beim Bezahlen sein?
Warum sollte man beim Bezahlen nervös sein? Und warum lässt man sich nicht die Rechnung geben? Ich schaue immer erst drauf, was da alles steht, bevor ich sie bezahle.
Letzthin habe ich meine TÄ sogar darauf aufmerksam gemacht, dass sie einen Posten vergessen hatte .

Außerdem ist es nicht so, dass das GAR nicht geht, auf der Seite steht:
Zitat:
[...] Eine nachträgliche Rechnungsstellung ist aus organisatorischen Gründen in der Regel nicht möglich.[...]
Quelle
Das bedeutet, dass man nicht will, dass die Leute ständig nachträglich kommen und noch etwas ausgedruckt haben wollen, es aber durchaus funktioniert, wenn man es doch einmal - warum auch immer - vergessen haben sollte oder einem die Rechnung verloren gegangen ist.

Wenn das wirklich ein Grund ist, jemanden öffentlich als 'nicht normal' zu bezeichnen, nun gut, ich sehe das anders.
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Alt 30.12.2018, 23:32   #39
Polayuki
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
ich getraue mich gar nicht mehr den Artikel noch weiter zu lesen, mir kommen endlose Fragen in den Kopf - darunter auch jene:

Wieso werden denn dann Katzen an Auszubildende, Studenten, Rentner mit geringer Rente, etc. von Tierschutzvereinen, Tierheimen & Co vermittelt, wenn dem so ist wie im Artikel beschrieben?
Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Ich fragte mich, wieso Bspw. Tierheime ihre Tiere, besonders die älteren Tiere bei denen Bspw. gerade die Zähne gut anstehen könnten, weshalb so viele Tiere an Menschen ergehen, die eben keine so hohen Summen zur Verfügung haben - gerade manch' Rentner haben da nicht mehr all zu große Möglichkeiten.
Oder Studenten, die müssen erst einmal nach dem Studium das BAföG wieder abstottern, die können sich auch nicht mal eben so einen Kerdit aufnehmen.
Darauf hatte ich mich bezogen. Wie du auch sehr wohl weißt. Ob nun Student oder wohlverdienender Arbeitnehmer. Jeder von uns hat die gleiche Pflicht sich um die Versorgung der Tiere zu kümmern und jeder kann durch ein Unglück in Not geraten und in Schwierigkeiten gelangen was die finanzielle Versorgung angeht.
Sich nun zu fragen warum z.B. Studenten überhaupt das Recht haben Tiere aus dem Tierschutz/Tierheim vermittelt zu bekommen finde ich ziemlich unverschämt. Aber dazu hatte ich mich ja schon geäußert.

lg
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Alt 30.12.2018, 23:32   #40
Polayuki
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Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Jupp.

Nine, Pfötchen, Mercy und Moody waren bei ihrer jeweils ersten FORL-OP je zwei Jahre oder jünger. Heftig, das.
Aber auf Felge kauen können sie gut, und die Canini machen ja auch noch was her, wenn katz mal ne Runde drohen will .



Genau das habe ich auch versucht, in meinem Beitrag oben zum Ausdruck zu bringen: dass das Bewusstsein da sein muss, dass die Tiere ihren Bedürfnissen angemessen versorgt werden können müssen. Und dass das im Einzelfall auch bedeuten kann, dass ich in einer finanziell schwierigen Situation auf die Tierhaltung verzichte - eben um des Wohls der Tiere willen!

Ihr habt euch viel Gedanken gemacht, wie ihr solche finanziellen Risiken meistern könnt, Polayuki, und dann haut das auch bei Studenten hin.
Auch für die Omma mit Grundsicherung kann Tierhaltung machbar sein, wenn beispielsweise die Kinder zusichern, dass sie die finanziellen Lücken stopfen, falls das Tier krank werden sollte.

Aber man muss sich einfach überhaupt erstmal im Klaren darüber sein, dass Tierhaltung ein Hobby mit Kosten ist und keine Veranstaltung für lau!


Den Artikel, auf den Mika sich bezieht, habe ich meiner Erinnerung nach auch gelesen und teile die dort vertretene Ansicht, so wie ich sie erinnere: dass Tierhalter eben gerade nicht ohne weiter nachzudenken die billigste Behandlungsmethode wählen sollen (oder auf die Suche nach dem billigsten TA gehen), sondern dass sie sich informieren sollen und müssen, welche Unterschiede die einzelnen Behandlungsmethoden (darunter auch die Narkose) haben und welche potentiellen Risiken dabei bestehen können.

Das kann man nicht zwingend von Anfang an wissen; oft lehrt es erst die Erfahrung oder wenn man sich (aus welchen Gründen auch immer) näher mit der Tiermedizin befasst. Aber letztlich ist es genauso wie bei der Humanmedizin auch: man sollte sich aufklären lassen und ggf. auch eine Zweitmeinung einholen, und fragen kostet auch beim TA glücklicherweise bisher noch nichts.

Und da das Tier sich nicht artikulieren kann und kognitiv auch nicht in der Lage ist, selbst zu entscheiden, muss ich als Halter die notwendigen Entscheidungen treffen - genauso wie bei kleinen Kindern.
Ja ich weiß wie du das gemeint hast Nicker, deinen Beitrag fand ich auch nicht im Geringsten verwerflich =)
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Alt 31.12.2018, 00:02   #41
Mika2017
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Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Die Tierärzte, zu denen ich gehe, bieten standardmäßig an, dass vor einer OP verschiedene Parameter aus dem Blut gemessen werden (u. a. Nierenwerte), um sicherzugehen, dass die Katze narkosefähig ist. Bei meinen Oris lasse ich das machen, obwohl sie noch vergleichsweise jung sind.
Es kostet nicht die Welt und gibt einem zusätzliche Sicherheit.

Im übrigen geht es m. E. nicht darum, den teuersten TA der Stadt zu finden, sondern sich zu informieren, mit welchen Mitteln die geplante OP am sinnvollsten durchgeführt werden, also das OP-Risiko gemindert werden kann. Da gibt es verschiedene Dinge, die das System unterstützen können, mit der Narkose fertig zu werden, z. B. eine Infusion nach der OP, damit das Narkotikum schneller aus dem Körper gespült wird. Es gibt auch Medis, die die Wirkung der Narkose schneller aufheben (Antagonisten). Usw.

Der Artikel von Rückert, und das habe ich, glaube ich, auch bereits verschiedentlich geschrieben, geht insofern auch mehr gegen die Mentalität verschiedener Katzenhalter, die medizinische Versorgung ihrer Tiere so kostengünstig wie möglich haben zu wollen. Bzw. die entsprechenden Angebote von TÄen, die dann auch dazu führen können, dass nicht die sinnvollste OP-Methode angewendet wird (wie etwa der Umstand, dass eine zeitlich sehr lange dauernde OP, wie es bei der Zahnentfernung bei FORL der Fall sein kann, dann ohne weitere Überwachungsmaßnahmen eine Injektionsnarkose durchgeführt wird).

Und soweit in dem Artikel (so meine Erinnerung) davon die Rede ist, dass es Halter gibt, die aufgrund der Schwierigkeit, eine angemessene medizinische Versorgung ihrer Tiere gewährleisten zu können, von Tierhaltung besser Abstand nehmen sollten, habe ich oben Beispiele aufgezeigt, in welchen Fällen dies im Einzelfall angebracht erscheinen kann. Wenn ein Bürger in prekären finanziellen Umständen nicht die Möglichkeit findet, ein gewisses finanzielles Polster für medizinische Notfälle seines Tieres anzusparen. Oder - und da sind wir bei den Studenten - sich auf andere Weise Geld (geliehen, geschenkt) verschaffen kann, um sein Tier medizinisch versorgen zu lassen.

Nein, kein Fähnlein nach dem Winde, aber lesen hilft, Mika.


Ich komme zunehmend auch zu der Auffassung, dass du verschiedene Dinge, die dich in deiner Katzenhaltung offenbar umtreiben, gründlich überschlafen solltest. Vielleicht siehst du dann klarer und gehst nicht immer vom Extremfall oder von unrealistischen Annahmen aus.
Nicker,
du gehst mir gewaltig auf die Nüsse - hast du nicht geschrieben die Tage, dass du fertig mit mir bist, dann bitte mach' auch fertig, denn bei deinem Verständnis bezüglich des Themas stellen sich mir die Fußnägel... jedes Mal das Gleiche, und wieder und wieder soll sich der Tierhalter informieren, soll Rücklagen bilden, soll von der Tierhaltung Abstand halten, wenn er es sich nicht leisten kann -

mir geht es hier aber darum,
dass Narkosearten ohne Überwachung der Sauerstoffsättigung des Blutes angewendet werden; dass die Katzen während der OP aufwachen, weil man sich sogar vorher das Wiegen des Tieres erspart - DAS schreibt alles dieser Tierarzt, das habe nicht ich geschrieben -

diese HOROR-Szenarien die von dem Tierarzt im Artikel, über gewisse Kollegen berichtet werden, die zählst du nicht auf.

Aber ich werde nun auch nichts mehr hier schreiben, denn euch geht es hier doch nur um Aussagen auseinander zu pflücken.

Geändert von Mika2017 (31.12.2018 um 00:05 Uhr)
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2018, 00:11   #42
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Julia01 Beitrag anzeigen
DAS hat hier auch niemand behauptet. Es geht lediglich um deine Aussage, der Tierarzt hätte keine Aufklärungspflicht, die du mit der Aussage eines Anwalts untermauerst:



Und das stimmt so ja anscheinend nicht, denn wie gesagt: Darüber, ob es eine Pflicht des Tierarztes gibt entscheidet entweder a) das Gesetz oder evtl. auch die Tierärztekammer und wenn diese keine Regelung haben b) das Gericht bzw. der Richter. Aber niemals ein einzelner Anwalt.
Das wird ja immer besser hier.
Große Töne DER TIERHALTER hat die Pflicht sich aufzuklären und nun sind wir hier schon so weit, dass man stundenlang Links lesen muss, weil alle Anwälte was anderes im Internet schreiben.
Und nun geht's noch weiter, dass sollte es kein Gesetz zur Regelung geben, dann entscheidet ein Gericht -
und auch dafür gibt es sicher schon ein paar Urteile di man aufführen könnte, natürlich alle auch unterschiedlicher Auffassung und individuell...

..na bestens, das funzt doch bezüglich Aufklärung, ist doch alles gar nicht so kompliziert, sprich kinderleicht...
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2018, 00:41   #43
nicker
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen

mir geht es hier aber darum,
dass Narkosearten ohne Überwachung der Sauerstoffsättigung des Blutes angewendet werden; dass die Katzen während der OP aufwachen, weil man sich sogar vorher das Wiegen des Tieres erspart - DAS schreibt alles dieser Tierarzt, das habe nicht ich geschrieben -
Warum soll ich hier irgendwas aufzählen, was du in einem Blogartikel gelesen hast, Mika?
Der Kern des Artikels dreht sich ja letztlich um die "Shopper", die möglichst billig die OP ihrer Katze haben wollen - oder vielleicht auch müssen....
Und dass eine Billignarkose nach der Machart, die Rückert beschreibt, durchgeführt wird, dagegen kann sich der Tierhalter selbst schützen: Fragen stellen, sich den OP-Ablauf beschreiben lassen, nötigenfalls Alternativen (andere TA-Praxis) suchen und mehr Budget für die OP einplanen.

Ich persönlich, und in diesem Sinne auch noch einmal die Wiederholung!, sehe hier den Tierhalter in der Pflicht: ER ist für das Wohl seines Tieres verantwortlich, nicht der TA. ER muss sich selbst bekümmern, dass er die Möglichkeit für eine angemessene gesundheitliche Versorgung seines Tieres findet, nicht der TA!
Der Tierhalter ist grundsätzlich frei in der Entscheidung, ob er so eine Billigheimernarkose und -OP haben will, oder ob er informiert an das Thema rangeht und für eine zeitlich langwierige OP (wie etwa bei FORL) eine insofern etwas teurere, gesundheitlich aber passendere Inhalationsnarkose beauftragt. Kein TA wird den Tierhalter mit vorgehaltener Pistole zwingen, eine steinzeitliche Narkose an seinem Tier durchführen zu lassen.

Und der Tierhalter ist insofern auch gehalten, Fragen zu stellen, wenn er etwas nicht weiß oder die medizinischen Zusammenhänge nicht versteht.

Das ist jedenfalls meine persönliche Haltung, mit der ich an das Thema der medizinischen Versorgung meiner Katzen herangehe, und ich stelle meinem TA auch einen Haufen Fragen und gehe ihm nötigenfalls auf den Geist, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Oder mache deutlich, dass ich sicherheitshalber noch einen Behandlungsschritt für meine Katze haben möchte, die der TA für unnötig, aber nicht schädlich hält. Wie z. B. sintemalen die stationäre Aufnahme meiner Katze nach einer OP für eine Nacht, damit eine gründliche Ausnüchterung möglich war. Auch wenn das keine medizinische Notwendigkeit war.

Und ich sehe um mich herum, auch hier im Forum, eine Menge Tierhalter, die eine ähnliche Haltung vertreten.

Natürlich ist es verwerflich, wenn ein TA so leichtfertig an das Thema Narkose herangeht, wie es in dem Artikel geschildert wird. Aber es liegt eben auch in der Verantwortung des Tierhalters, sich zu informieren und solche windigen TÄe zu meiden.

Als Katzenanfänger geht man vielleicht einmal in so eine Falle. Aber wer grundsätzlich stundenlang rumtelefoniert, um die günstigsten Preise für die geplante OP in Erfahrung zu bringen, muss letztlich auch damit rechnen, dass dann an wichtigen Essentials der Behandlung gespart wird, und für sich selbst entscheiden, ob er dieses Risiko seinem Tier zumuten will oder nicht.

Und damit sind wir dann auch wieder bei dem Thema, dass das Hobby Katze kostet und leider nicht für jeden jederzeit erschwinglich ist.
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Alt 31.12.2018, 00:57   #44
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Das wird ja immer besser hier.
Große Töne DER TIERHALTER hat die Pflicht sich aufzuklären und nun sind wir hier schon so weit, dass man stundenlang Links lesen muss, [...]
Ja, so läuft das nun mal mit dem Informieren - per göttlicher Eingabe funktioniert das leider nur bei den Wenigsten.

Wer Informationen will, muss lesen, fragen, lesen, fragen und nicht damit aufhören - und darf sich auch nicht wundern, wenn er damit aufhört (oder gar nicht angefangen hat), dass er doch noch einmal für ihn Neues erfährt.
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Alt 31.12.2018, 01:07   #45
CutePoison
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Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Ja, so läuft das nun mal mit dem Informieren - per göttlicher Eingabe funktioniert das leider nur bei den Wenigsten.

Wer Informationen will, muss lesen, fragen, lesen, fragen und nicht damit aufhören - und darf sich auch nicht wundern, wenn er damit aufhört (oder gar nicht angefangen hat), dass er doch noch einmal für ihn Neues erfährt.
Exakt .
Wer liest und sich informiert, ist auf der sicheren Seite.
Wenn ich mich nicht informiert hätte, würde ich heute noch Trockenfutter füttern oder mich mit der Meinung nur eines Tierarztes zufrieden geben und alles glauben..
Und wer sich nicht informiert, muss alles glauben .
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