Katzen Forum Fotowettbewerb Pets Nature

Zurück   Katzen Forum > Das Revier > Die Sicherheit

Die Sicherheit ... ist eine wichtige Aufgabe. Was gehört dazu?

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 30.12.2018, 18:29   #16
CutePoison
Forenprofi
 
CutePoison
 
Registriert seit: 2013
Ort: NRW
Beiträge: 6.812
Standard

Alle meine Katzen sind durch den Tierschutz per normaler Injektionsnarkose kastriert worden.
Und keine macht den Anschein eines hypoxischen Hirnschadens.
Wiederum habe ich eine Katze verloren,die mit Inhalationsnarkose kastriert wurde.
Da habe ich lieber eine Katze mit hypoxischem Hirnschaden als eine tote Katze.
Ich habe noch keinen Todesfall erlebt bei Kastras mittels Injektionsnarkose (Standard:Ketamin/Xylazin).
Und ich habe in den letzten 2 Jahren (bin aktiv im Tierschuttz) sicher 60-70 Katzen kastrieren lassen.
Nur meine eigene starb..weil ich für sie etwas besseres wollte.
Nämlich die Inhalationsnarkose.
Diese Art der Narkose ist sinnvoll bei größeren Eingriffen.
Aber nicht bei so kurzen wie der Kastration.
Es ist auch ein Irrtum,dass sie weniger belastend ist.
Sie ist für den Kreislauf belastender,denn jede Inhalationsnarkose wird mittles Injektionsnarkose eingeleitet.
Geht gar nicht ohne.
Auch bei Injektionsnarkosen kann man intubieren und darum gehts ja letztlich.
Macht nur leider kaum einer,wäre aber wg Sauerstoffsättigung sinnvoll.
Nach der Logik des Herrn Rückert müssten alle meine Katzen einen Hirnschaden haben.
Seis drum..wenigstens leben sie und wirken auf mich glücklich und gesund.
Dennoch hat er Recht mit der Intubation und der Monitorüberwachung.
Intubation müsste immer sein, unabhängig von der gewählten Narkoseart.
__________________
Blacky, Chérie und Emily, ihr seid für immer in meinem Herzen.
Ich werde euch niemals vergessen.
Ihr fehlt...

<a href=http://www.katzen-forum.net/image.php?type=sigpic&userid=74412&dateline=1436187028 target=_blank>http://www.katzen-forum.net/image.ph...ine=1436187028</a>

Geändert von CutePoison (30.12.2018 um 18:31 Uhr)
CutePoison ist offline   Mit Zitat antworten
Werbung
Alt 30.12.2018, 18:41   #17
Mika2017
Erfahrener Benutzer
 
Mika2017
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 821
Standard

Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Mika, ich glaube, hier ist das der Fall, dass man es nicht weiß.

Im Forum erscheinen öfters Leute, die total überrascht sind, dass Katzen soooo viele Kosten verursachen können. Die Leute denken - weil sie es nicht besser wissen - dass eine Katze ein billiges Haustier ist.

Und die billigste Kastration wählt man, weil man nicht weiß, dass es da tatsächlich Qualitätsunterschiede gibt. - Du vermutlich vor dem Lesen des Artikels auch nicht en detail, oder?

Zumindest bei der Vermittlung meiner Katzen musste ich auch meinen Beruf angeben. Ich bezweifle, dass ich sie bekommen hätte, wenn ich "Schülerin" oder "Sozialhilfeempfängerin" hin geschrieben hätte.

Aber es ist halt immer noch gang und gebe, dass man zum nächsten Bauernhof fährt und sich dort schnell mal ein Babykätzchen holt. DA wird ganz sicher nichts und niemand kontrolliert. Wenn der Mensch nur nett zum Bauern ist, bekommt er sein Babykätzchen, weil der Bauer ist froh um jede Katze, die weg ist weil er insgeheim weiß, dass es zu viele sind.

Ja Irmi,

mir geht es hauptsächlich darum, dass man so etwas doch gar nicht weiß - ich meine jetzt, dass es solch' hochgefährliche Billig-Narkosen gibt, ohne die Messung von der Sauerstoffsättigung und ohne Sauerstoffzugabe, etc.

Und ja,
auch wissen viele gar nicht wie horrent teuer es dann werden kann, wenn mal eine große OP ansteht oder wie auch im Hauptartikel beschrieben, wenn die Zähne alle raus müssen oder auch nur ein paar, aber in eben einer komplizierten OP, etc.
ABER Irmi,
ich habe schon SO VIELE Threads hier gelesen, in denen die/der TE/BE entweder davon schrieb, dass er sich eine Katze zulegen möchte und um Infos bittet oder das Problem beschrieb, dass die eigene Katze irgendwie unzufriedn wirkt, etc. und ich lese zu 90 % in solchn Fällen immer den Rat, es muss eine zweite Katze / ein Spielekumpel her. Und nicht wnige schreiben dann aber, dass man keine zwei Katzen wollte oder sogar, dass man sich keine zweite leisten kann - und nun kommt es:
Gerade von den erfahrenen hier, die auch Kätzchen und Katen haben, liest man dann sehr oft die Info, dass das Futter für zwei Katzen finanziell überhaupt keinen großen Unterschied macht, im Gegenteil, da die größeren Dosen oft sogar günstiger sind.

Entschuldigt Leute,
aber liest man den besagten Artikel des Tierarztes und VERSTEHT dessen Bedeutung, DANN ist doch der letzte Rat den ich jemandem gebe, der sogar aussagt, dass er sich keine zweite Katze leisten kann, dass er das locker sehen können sollte, da das Futter für zwei Katzen finanziell keinen großen Unterschied zum Futter von einer macht.

Aber DANN,
wenn hier jemand kommt und aus allen Wolken fällt wie teuer die eine und andere Erkrankung und deren Behandlung bei TA sein kann - d a n n heißt es, hin und wieder von den selbigen... dass man sich da eben vorher hätte informieren sollen und das Hobby Katzenhaltung ist eben ein teures oder kann zum sehr teuren werden.

Ich denke die wenigen die hier noch mitdenken (h i e r im Thread übrhaupt lesen, meine ich), die verstehen ganz genau was ich meine und aussagen möchte.

Ich bin absolut am Ende -
ich fühle mich völlig unfähig, ungeeignet und ja, sogar als große Gefahr für meinen Kater. Also i c h habe sehr gut verstanden was es bedeutet die volle Verantwortung für auch nur eine Katze zu übernehmen.
Ich DARF / dürfte gar keine haben !!!
Aber i c h würde auch nicht den Rat geben, dass das Futter für zwei Katzen finanziell... schon gar nicht jemandem, der schon aussagt, dass er sich eine zweite finanziell nicht leisten kann. Und diesen Rat hatte ich noch nicht einmal gegeben, BEVOR ich diesen Artikel mit den Billig-Narkosen kannte!
Und i c h habe NOCH NIE mit dem Gedanken gespielt mir ein Haustier zuzulegen, da ich immer wusste, dass ich finanziell nicht so gut aufgestellt bin, dass ich mir das auch nur Ansatzweise leisten können werde.

Und Irmi,
bei der Adoption einer Katze auf dem Papier seinen BERUF angeben zu müssen, das ist doch Augenwischerei ich habe im Grunde zwei Berufe die ich da eintragen könnte und dennoch ist der Inhalts meines Kühlschrank oftmals ab dem 20. des Monats traurig anzusehen.
Hast du eine Verdienstbescheinigung vorzeigen müssen?
Und selbst bei einer solchen haben wir heutzutage das Problem der befristeten Verträge etc.
Müssen Rentner ihren Rentenbescheid vorlegen?
Und sieht der Tierschutz bei einer Rentenhöhe von Bspw. 1000 Euro und bei monatlichen Mietkosten von Bspw. 500 Euro warm plus Strom, etc. dann klar ein, dass hier kein Tier zu wuppen ist?
Man lässt sich doch maximal nur die Einnahmen sagen, aber doch nicht vorlegen. Und selbst bei niedriger Rente, da könnte ja noch die Tochter, der Sohn, die Enkelkinder - das kann man alles sagen, doch ob es auch so ist.
Aber man ist wieder ein Notfellchen los geworden - dass man das aber in eine "Gefahrenzone" gab und bald Fellchen inkl. Besitzer in Not geraten könnten, das ist dann deren Problem.
Verstehe ich! Aber bitte nicht dann so groß.... behaupten, dass man das einfach alles wissen sollte und Aufklärung gibt's überall, und.. und... und...

Ich meine nicht dich Irmi,
ich meine Allgemein - je nach dem wie gerade das Problem eines Fragenden gerade gelagert ist.
Auch ich bin mir nun bewusster, dass ich hier nicht mehr so leichtfertig zu einer zweiten Katze raten werde.
Dass das Futter für zwei fast schon günstiger werden kann als für eine, das habe ich zum Glück noch nicht von mir gegeben. Auch, wenn das stimmt, so ist es doch mit dem Futter alleine nie und nimmer getan!

Geändert von Mika2017 (30.12.2018 um 18:46 Uhr)
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 18:52   #18
doppelpack
Forenprofi
 
doppelpack
 
Registriert seit: 2009
Beiträge: 33.053
Standard

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
(...)
Als letztens bei unserem TA "angeblich" das Röntgengerät defekt war, da fragte ich nach Ultraschall, denn auch das wäre eine Möglichkeit gewesen mal schnell nachzuschauen... doch unsere TA-Praxis meinte, dass bei ihnen der Ultraschall n u r bei trächtigen Tieren angewendet wird.
Ich habe nun gar keine Ahnung, wie ich das werten soll - ist das gut und normal, oder weniger gut und sollte mich schon beunruhigen!?
Ich habe seit längerer Zeit bei dir das Gefühl, dass du emotional überfordert bist mit der Katzenhaltung. Das meine ich nicht als Angriff, aber das ist ja nun nicht das erste Mal, dass du dich rückversichern willst z.B. bezüglich deiner Haltung, bezüglich deines Tierarztes (im anderen Thread wurden dir dazu ja auch schon recht konkret einige Einschätzungen gegeben).
Und das ganze Threadthema scheint mir in die gleiche Richtung zu gehen, du scheinst gerade Angst zu haben, dass du deinem Kater finanziell nicht gerecht werden könntest, du an unfähige TA gerätst usw.
Grundsätzlich kann ich nur sagen, kein Katzenhalter muss perfekt sein, lediglich die Rahmenbedingungen sollten stimmen.

Vielleicht musst du einfach erstmal für dich in Ruhe evaluieren, ob Katzenhaltung etwas für dich ist und wie es aktuell bei dir aussieht. Das ist letztlich nichts, was dir jemand abnehmen kann. Und es ist auch nicht immer gut, so sehr auf die Meinungen anderer zu hören. Als Beispiel nehme ich da wiederum deinen TA, der dir unverständlicherweise so vehement von der Versicherung abgeraten hat. Besser wäre es, du bildest dir hier dein eigenes Bild.
Ich habe deine Geschichte aktuell nicht im Kopf d.h. ich weiß nicht, ob der Kater dir zugelaufen ist, du dich bewusst dafür entschieden hast oä., das noch als Anmerkung dazu.
__________________

Mehr Fotos von uns? Guck' doch mal hier: https://www.katzen-forum.net/galerie...mo-feivel.html
doppelpack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 18:54   #19
Myma
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2015
Ort: Österreich
Beiträge: 379
Standard

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Tierärzte sind noch nicht mal verpflichtet dem Tierbesitzer ein unversehrtes Tier zurück zu geben
Ich verstehe den Text aus deinem Link so, dass der Tierarzt selbstverständlich verpflichtet ist, seine Arbeit korrekt auszuführen und ein Tier bei der Kastration nicht sterben zu lassen.

Es ist ihm leider nicht immer möglich, ein gesundes Tier zurückzugeben, weil nicht jede Behandlung erfolgreich ist. Also wenn er z.B. einen Tumor entfernen soll, muss er auch genau das tun. Wenn der Tumor aber schon gestreut hat und das Tier deshalb trotzdem früher oder später daran stirbt, ist der Tierarzt nicht verantwortlich.

Er haftet nur, wenn er nachweislich Fehler gemacht hat. Eine Narkose birgt leider immer ein gewisses Risiko, hin und wieder verstirbt ein Tier dabei, obwohl der Tierarzt fehlerfrei gearbeitet hat - in diesem Fall haftet er dann eben auch nicht.

Als Tierhalter wird man meistens kaum nachweisen können, ob der Tierarzt schlecht gearbeitet hat oder man einfach Pech hatte. Mir sind auch schon mehrmals Tiere (allerdings keine Katze) durch die Narkose gestorben, trotz Inhalationsnarkose in einer guten Tierklinik, das ist leider nicht immer vermeidbar.
__________________
Myma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 19:09   #20
Nijos
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2014
Beiträge: 134
Standard

Oh Mika, welche grossen Gedanken und wie war.

Ich muss den anderen aber auch zustimmen. Man kann nicht alles wissen, sollte sich aber bemühen dazuzulernen.

LG Nijos

Geändert von Nijos (30.12.2018 um 19:18 Uhr)
Nijos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 19:29   #21
Mika2017
Erfahrener Benutzer
 
Mika2017
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 821
Standard

Zitat:
Zitat von Polayuki Beitrag anzeigen
D.h. nur weil mein Freund und ich Studenten sind, ich auch noch (omg!) bafög beziehe, dürfen wir keine Katzen halten?
Ich wage zu behaupten, dass wir uns viele Gedanken gemacht haben, ,bevor wir uns Tiere angeschafft haben. Rücklagen gebildet (die ausschließlihc für die Katzen sind) und zudem schließen wir noch eine Krankenversicherung für die Katzen ab.
Das Bafög muss nicht auf einen Schlag nach dem Studium zurückgezahlt werden, sondern man bekommt dafür SEHR viel Zeit und das hat mit der Katzenhaltung rein GAR NICHTS zu tun.
Wenn es wirklich hart auf hart kommt haben wir Verwandte die uns aushelfen würden bezüglich den Katzen. Es ist für alles vorgesorgt. Bevor meine Katze auch nur einen Tag hungern muss esse ich lieber eine Woche lang Nudeln mit Ketchup. Alles Geld was ich durch Geburtstag/Weihnachten/Nebenjobs/weiß der Geier woher bekomme fließt in die Katzen (Spielzeug/Essen/Kratzbäume/Tierarzt). Dafür verzichte ich auf Urlaub, nen Fernseher und all so ein Kram.
Deshalb finde ich es ganz schön unverschämt gleich zweimal zu behaupten, dass unter anderem Studenten keine Katzen bekommen sollten.

lg
Wo habe ich behauptet oder geschrieben,
dass Studenten k e i n e Katzn bekommen dürfen.
Wenn du so etwas hier öffentlich behauptest, dann verlinke auch diese Aussage von mir, und nicht eine Aussage von mir, die sich doch nur Sorgen darum gemacht hat, dass es auch Studenten passieren könnte, dass ihr Tier leidet und die Behandlung gegen das Leid jedoch finanziell die Möglichkeiten sprengt.
Natürlich weiß man als junger Mensch, dass da ja noch die Familie ist. Schön, und gut für die Tiere. Aber darum geht es mir nicht wirklich. Sondern darum, dass ich nirgendwo geschrieben habe, dass gewisse Menschen keine Katzen bekommen dürfen, sondern lediglich, dass gewisse Einnahmehöhen eine Notsituation oder eine schwere Erkrankung finanziell nicht wuppen könnten.

Ach ja,
da du die Katzenkrankenversicherung grade ansprichst.
Ich erinnere mich noch so "wage" an die Höhe der Summe, die von der BESTEN und angeblich unschlagbaren Tier-Krankenversicherung für Kastration übernommen wird.
Für weibliche Katzen waren das 50 Euro.
So weit ich jedoch den Artikel des Tierarztes (siehe Link des Eröffnungsbeitrages) verstanden habe, so wäre man für ihn, DANN ein Tierbesitzer bei dem es ihn schütteln würde, wenn man bei Kätzinnen von Kosten unter 100 Euro für eine Katration "zuschlägt".
Fazit:
Gut zu wissen, dass selbst auch die beste und unschlagbare Tier-Krankenversicherung mit einer Kostenübernahme von 50 Euro n i c h t wirklich die GESUNDE Realität für das Tier suggeriert, denn es ist bei 50 Euro nicht wirklich einfach darauf kommen zu können, dass jedoch eine ungefährliche OP für die Katze, gut ü b e r 100 Euro kosten sollte.

KLAR, übernimmt die beste und unschlagbare Krankenversicherung hierbei natürlich nicht die ganzen Kosten - gut aufgeklärt wäre man aber wohl nur dann, wenn dort dabei stünde, dass die Versicherung ca. 40 % der Kosten übernimmt.
Denn so denkt der Versicherungsnehmer, wenn er einen TA findet der das für 70 Euro macht, dann ist das schon ein guter, denn man legt noch was dazu.

Ach so ja,
man soll sich ja vorab informieren.
Also zuerst einmal bei allen TA in der Stadt anrufen, um den teuersten finden zu können, damit man wenigsten etwas auf der sicheren Seite ist - was ist man, wenn man sich bei allen TA über den Preis informiert:

"Shopper"

Wie gesagt, 50 Euro von der besten Versicherung sind einfach irreführend. Man kann nicht von jedem erwarten, dass er automatisch weiß, dass jedoch eine sichere OP und Narkose ü b e r 100 Euro kosten sollte und keine 80 Euro.
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 19:34   #22
saurier
Erfahrener Benutzer
 
saurier
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 997
Standard

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
[...] mir geht es hauptsächlich darum, dass man so etwas doch gar nicht weiß - ich meine jetzt, dass es solch' hochgefährliche Billig-Narkosen gibt, ohne die Messung von der Sauerstoffsättigung und ohne Sauerstoffzugabe, etc. [...]
Wer ist "man"? Ich weiß davon z.B. schon seit Jahren, kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das gelesen habe, aber mind. schon vor 10 Jahren, denn Magic wurde bereits mit Inhalationsnarkose kastriert und der ist jetzt 11.

Aber man kann doch einfach auch nicht immer alles wissen, dafür weiß ich vielleicht bei Krankheit A oder B nicht so gut Bescheid oder bei Futter C oder Verhalten D. Niemand von uns ist allwissend, wenn es auch Dige gibt, die man sich durchaus als Grundlage vor der Anschaffung "drauf schaffen" sollte.

Deshalb muss man sich doch aber nicht verrückt machen - ja, es gibt viele Dinge, die man zum Wohl seines Tieres wissen sollte, aber wenn dem nicht so ist, ist dem nicht so - ich weiß sicher auch vieles nicht, was für mich immens wichtig wäre, so what? Dann ist das halt so - entweder erfahre ich es irgendwann oder eben auch nicht.

Sicher, ich stimme mit der Aussage, dass man sich nur dann Tiere anschaffen sollte, wenn man finanziell bereit ist, sich der Herausforderung zu stellen, überein und wenn ich mir tatsächlich nur EINE Katze leisten kann, dann sollte das eben kein Kitten sein, dann muss ich dem eben Rechnung tragen und ein älteres Tier, das bereits zum Einzelgänger gemacht wurde, zu mir nehmen. Oder ich muss meine Katzenhaltung eben komplett überdenken. Ich habe mir jahrelang - trotz des sehnsüchtigen Wunsches - keine Katzen angeschafft, eben weil ich das gesamte Paket nicht stemmen konnte.

Dann muss man eben verzichten oder sich mit Tieren, die weniger aufwändige Haltungsbedingungen haben, umgeben. Auch das ist möglich.

Aber wenn man in ständiger Angst lebt, seinem Tier etwas Schlechtes zu tun, sollte man die Tierhaltung wirklich überdenken - zum Wohl des Tieres und dem eigenen.
__________________


und Dosenöffner saurier (aller Rechtschreibung zum Trotz kleingeschrieben) .
Alle von mir eingestellten Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie die hierzu geltenden gesetzlichen Bestimmungen, vielen Dank.
saurier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 19:57   #23
Mika2017
Erfahrener Benutzer
 
Mika2017
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 821
Standard

Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Jupp.

Nine, Pfötchen, Mercy und Moody waren bei ihrer jeweils ersten FORL-OP je zwei Jahre oder jünger. Heftig, das.
Aber auf Felge kauen können sie gut, und die Canini machen ja auch noch was her, wenn katz mal ne Runde drohen will .



Genau das habe ich auch versucht, in meinem Beitrag oben zum Ausdruck zu bringen: dass das Bewusstsein da sein muss, dass die Tiere ihren Bedürfnissen angemessen versorgt werden können müssen. Und dass das im Einzelfall auch bedeuten kann, dass ich in einer finanziell schwierigen Situation auf die Tierhaltung verzichte - eben um des Wohls der Tiere willen!

Ihr habt euch viel Gedanken gemacht, wie ihr solche finanziellen Risiken meistern könnt, Polayuki, und dann haut das auch bei Studenten hin.
Auch für die Omma mit Grundsicherung kann Tierhaltung machbar sein, wenn beispielsweise die Kinder zusichern, dass sie die finanziellen Lücken stopfen, falls das Tier krank werden sollte.

Aber man muss sich einfach überhaupt erstmal im Klaren darüber sein, dass Tierhaltung ein Hobby mit Kosten ist und keine Veranstaltung für lau!


Den Artikel, auf den Mika sich bezieht, habe ich meiner Erinnerung nach auch gelesen und teile die dort vertretene Ansicht, so wie ich sie erinnere: dass Tierhalter eben gerade nicht ohne weiter nachzudenken die billigste Behandlungsmethode wählen sollen (oder auf die Suche nach dem billigsten TA gehen), sondern dass sie sich informieren sollen und müssen, welche Unterschiede die einzelnen Behandlungsmethoden (darunter auch die Narkose) haben und welche potentiellen Risiken dabei bestehen können.

Das kann man nicht zwingend von Anfang an wissen; oft lehrt es erst die Erfahrung oder wenn man sich (aus welchen Gründen auch immer) näher mit der Tiermedizin befasst. Aber letztlich ist es genauso wie bei der Humanmedizin auch: man sollte sich aufklären lassen und ggf. auch eine Zweitmeinung einholen, und fragen kostet auch beim TA glücklicherweise bisher noch nichts.

Und da das Tier sich nicht artikulieren kann und kognitiv auch nicht in der Lage ist, selbst zu entscheiden, muss ich als Halter die notwendigen Entscheidungen treffen - genauso wie bei kleinen Kindern.

Wie soll ich deine Zeilen denn nun verstehen:
Wie ein Fähnchen im Wind?

Du warst es doch der zu Beginn dieses Threads endlose Zeilen darüber schrieb, dass Bspw. H4-Empfänger n i c h t... und sich deshalb besser andere Wege suchen um Kontakt zu Tieren haben zu können.
Und wie oft hört man hier und da, das manch' Studenten weniger zur Verfügung haben als H4-Empfänger.

Bitte jetzt nicht als Student sich angesprochen fühlen, ich beantworte hier Nicker sein Hin und Her, wie es grade beliebt - nichts anderes.

Und Nicker,
die Sache Tierarzt ist eben nicht w i e in der Humanmedizin, ein Tierarzt ist nämlich nicht verpflichtet aufzuklären Narkosetechnisch - hier steht's:

https://kanzlei-an-der-muehle.de/ind...des-tierarztes

.
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 20:28   #24
saurier
Erfahrener Benutzer
 
saurier
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 997
Standard

Was mich noch einmal interessieren würde - warum ist Herr Rückert "nicht normal"?

P.S.: Ich habe das gefunden:

https://www.testudowelt.de/?p=593

http://www.haerlein.de/auch-tieraerz...erungspflicht/

https://www.rechtslupe.de/wirtschaft...raerzte-391192
__________________


und Dosenöffner saurier (aller Rechtschreibung zum Trotz kleingeschrieben) .
Alle von mir eingestellten Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie die hierzu geltenden gesetzlichen Bestimmungen, vielen Dank.

Geändert von saurier (30.12.2018 um 20:31 Uhr) Grund: Links ergänzt
saurier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 20:40   #25
Cat Fud
Forenprofi
 
Registriert seit: 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 5.055
Standard

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Ach so ja,
man soll sich ja vorab informieren.
Also zuerst einmal bei allen TA in der Stadt anrufen, um den teuersten finden zu können, damit man wenigsten etwas auf der sicheren Seite ist - was ist man, wenn man sich bei allen TA über den Preis informiert:

"Shopper"
Wie kommst du darauf? Ein Shopper will die Leistung zum günstigsten Preis bekommen, ist doch selbsterklärend.
__________________
Für das scharfe (stimmlose) [s] nach langem Vokal oder Diphthong schreibt man ß, wenn im Wortstamm kein weiterer Konsonant folgt.
Cat Fud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 20:50   #26
Julia01
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 113
Standard

Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Und Nicker,
die Sache Tierarzt ist eben nicht w i e in der Humanmedizin, ein Tierarzt ist nämlich nicht verpflichtet aufzuklären Narkosetechnisch - hier steht's:

https://kanzlei-an-der-muehle.de/ind...des-tierarztes

.
Naja das sagt der Anwalt auf deiner Seite. Im Netz sehen das einige Anwälte und Gerichtsurteile ganz anders, nur mal ne kleine Auswahl nach 10 Minuten googeln:
https://www.advocard.de/streitlotse/...fuer-schaeden/

https://vetline.de/behandlungsvertrag/150/3105/66552

http://www.haerlein.de/auch-tieraerz...erungspflicht/

http://www.gesetze-bayern.de/Content...ookieSupport=1

Und generell gilt in unsrem Rechtssystem: Urteile fällen die Richter, nicht die Anwälte
Julia01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 21:06   #27
balulutiti
Forenprofi
 
balulutiti
 
Registriert seit: 2008
Ort: Wien
Beiträge: 31.578
Standard

Wenn man da so reinliest, könnte man auf den Gedanken kommen, Narkosegas ist ein teures Produkt, während die Medikamente zur iv Narkose die Ramschware wären. Reine Inhalationsnarkosen werden in der Humanmedizin kaum mehr angewandt, es kommen hauptsächlich Mischungen zur Anwendung. Und das aus gutem Grund, Narkosegas ist ja sehr schädlich und kann auch nicht so genau wie bspw. Propofol gesteuert werden. Für kleinere Eingriffe ist daher die iv Narkose immer noch das Mittel der Wahl.

Wo gespart wird, ist die Art der Überwachung, also zB ein Sättigungsmonitor während der OP, und natürlich am Personal: wird das Tier postoperativ wirklich überwacht oder einfach nur "wo abgelegt"? (dann wäre es nämlich besser daheim aufgehoben) Diesen Punkt bekommt man aber als Tierhalter meistens mit und kann danach seine Kosequenzen ziehen.
__________________
balulutiti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 21:12   #28
Mika2017
Erfahrener Benutzer
 
Mika2017
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 821
Standard

Zitat:
Zitat von Cat Fud Beitrag anzeigen
Wie kommst du darauf? Ein Shopper will die Leistung zum günstigsten Preis bekommen, ist doch selbsterklärend.
Und woher will das Gegenüber am Telefon wissen können, dass ich deshalb anrufe und nach dem Preis frage, weil ich den teuersten suche? - aus Angst...
Das weiß doch der Angerufene nicht. Für den ist man so ein "Shopper".
Ich sage doch nicht beim Anruf, dass ich auf der Suche nach dem teuersten bin - ich will dann ja nur Preise hören zu ein und der selben Behandlung, zum vergleichen...
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 21:16   #29
Motzkatze
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 974
Standard

Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen

Wo gespart wird, ist die Art der Überwachung, also zB ein Sättigungsmonitor während der OP, und natürlich am Personal: wird das Tier postoperativ wirklich überwacht oder einfach nur "wo abgelegt"? (dann wäre es nämlich besser daheim aufgehoben) Diesen Punkt bekommt man aber als Tierhalter meistens mit und kann danach seine Kosequenzen ziehen.
Wie soll man das mitbekommen, wenn einem die Katze wieder munter gebracht wird?
Motzkatze ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 30.12.2018, 21:18   #30
Mika2017
Erfahrener Benutzer
 
Mika2017
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 821
Standard

Zitat:
Zitat von Julia01 Beitrag anzeigen
Naja das sagt der Anwalt auf deiner Seite. Im Netz sehen das einige Anwälte und Gerichtsurteile ganz anders, nur mal ne kleine Auswahl nach 10 Minuten googeln:
https://www.advocard.de/streitlotse/...fuer-schaeden/

https://vetline.de/behandlungsvertrag/150/3105/66552

http://www.haerlein.de/auch-tieraerz...erungspflicht/

http://www.gesetze-bayern.de/Content...ookieSupport=1

Und generell gilt in unsrem Rechtssystem: Urteile fällen die Richter, nicht die Anwälte

DIE BEWEISLAST LIEGT BEI UNS TIERHALTER -

ALSO ICH WEISS NICHT, WER SICH VON EUCH VOR EINER NARKOSE MIT SEINER KATZE ERST EINMAL ZUM NEUROLOGEN BEGIBT, UM SICH DORT EIN GUTACHTEN ÜBER DIE GESUNDE VERFASSUNG DES GEHIRNS DER KATZE ERSTELLEN ZU LASSEN.
Wenn man das nämlich nicht hat, dann wird kein Richter eine Beweisbarkeit erkennen können wollen, Bspw. in jenem Fall des Threades "Freigänger" hier im Forum - ihr wisst schon.

In der Humanmedizin ist es schon fast ein Unding einen Pfusch beweisen zu können und selbst mit den besten Beweisen, was selten der Falln ist, zieht sich die Zivilklage über Jahre hin - sieben, acht, ... Jahre.
Und da glaubt hier ernsthaft jemand, wegen einer Katze geht das einfacher, schneller und sicherer?
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

« Vorheriges Thema: Balkonsicherung - nur obere Hälfte? | Nächstes Thema: Silvesterknallerei und Katzen »
Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Verhalten nach Narkose Zimt001 Die Anfänger 14 08.10.2018 21:12
Tod nach Narkose ! psg Katzen Sonstiges 43 20.10.2017 14:35
nach Narkose gestorben Katzenlieber Tierärzte 40 08.06.2017 13:28
Vorgehen nach Narkose Kalma Ungewöhnliche Beobachtungen 8 23.08.2012 23:31
Nach der Narkose, was nun Flocke 2 Verhalten und Erziehung 7 07.05.2011 23:42

Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:03 Uhr.