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Alt 03.07.2011, 13:28
  #1
Justyna
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Standard Wackelkopf-Katze: NOCH ein Neuzugang?

Kurz zu unserer Vorgeschichte: Wir haben Anfang vergangenen Jahres zwei Kater aus dem Tierheim zu uns geholt, wovon einer, Manni, chronischen Katzenschnupfen hatte, aber ansonsten das absolut liebste, zutraulichste Tier der Welt war. Mozzy, der im Tierheim im gleichen Katzenraum gehalten wurde, durfte als Katzenkumpel mit, damit bei reiner Wohnungshaltung keine Einsamkeit auftritt.

Nun mussten wir Manni vor einem Monat mit nicht ganz 2 Jahren einschläfern lassen. (Sein Schnupfen wurde arg schlimm, hinzu kamen Gleichgewichtsstörungen nach Antibiotika-Verabreichung, die erst als allergische Reaktion auf Penicillin eingeschätzt wurden; nachdem er sich aber gar nicht mehr rühren konnte und nur noch wie eine "leere Hülle" ohne Lebenswillen dalag, hieß die niederschmetternde Diagnose: starker Angriff des zentralen Nervensystems durch Virus.)

Nun ist Mozzy ganz alleine und wir vermissen das Kuscheln mit Manni, vor allem da Mozzy, der früher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatte, zwar durchaus zum Kuscheln kommt, wenn er möchte, er aber durch den Restfunken Misstrauen nie das totale Schoßkätzchen werden wird.

In einer Pflegestelle der nahegelegenen Katzenhilfe wurden wir dann fündig. Da Mozzy mit seinen 2 Jahren immer noch total verspielt ist und gerne mal wie ein Kitten durch die Wohnung hüpft, sollte es dann ebenfalls entweder ein junges oder zumindest noch ein jung gebliebenes Tier werden.
Entschieden haben wir uns dann für einen jetzt noch 8 Wochen alten Kater (dieser wird natürlich erst mit frühestens 12 Wochen abgeholt), bei dem es sofort gefunkt hat. Mit der Zusammenführung machen wir uns gar keine Sorgen; zumindest von Mozzy aus dürfte es keine Probleme geben, da dieser in seinem Leben noch nie auch nur den Ansatz von aggressivem Verhalten gezeigt hatte und bereits Manni mit Freuden minutenlang geputzt hat und ihn betüddelt hat - wenn dieser es denn als menschenbezogener Kater mal zugelassen hat.

Nun hat unser baldiger Nachwuchs noch ein paar andere Geschwisterchen, von denen eines mich bzw. uns beide nicht mehr loslässt. Das kleine Kittenmädchen leidet sozusagen an nervösem Kopschütteln, immer wieder mal "wackelt" ihr Kopf ein wenig hin und her. Einschätzung vom TA (laut der Dame von der PS): ansonsten harmlose Störung im zentralen Nervensystem. Die Kleine ist völlig fit und spielt und springt, als ob nichts wäre. Man merkt total, dass sie sich von ihrer kleinen Behinderung nicht stören lässt und ihr Handycap ihr in keinster Weise die Lebensfreude nimmt.

Nun haben mein Freund und ich uns das ganze WE unterhalten und gesagt, dass wir sehr für die Kleine hoffen, dass sie eine liebe Familie findet, die sie zu sich nehmen würde. Nach und nach kamen dann auch Überlegungen hinzu wie "Bevor das arme Würmchen wegen ihres Handycaps alleine bleibt, nehmen wir sie halt zu uns."

Und obwohl ich am liebsten sofort bei der PS anrufen würde und sagen würde, dass wir gleich alle beide nehmen, habe ich doch meine Zweifel:

- Drei Katzen, davon zwei Kitten, bedeuten dann doch mehr Arbeit als ein erwachsener Kater und nur ein Kitten (obwohl ich zum Glück immer schon gegen 14:30 Uhr nach der Arbeit zuhause bin).
- Wir sind, was zentralnervöse Geschichten angeht, ja nun auch vorbelastet: nicht nur Manni musste uns deswegen viel zu früh verlassen, auch mein alter Boxer ist mit 10 Jahren an einem Gehirntumor erkrankt und hatte u.a. wochenlang epileptische Anfälle u.ä. bis wir ihn erlösen mussten. Wollen wir uns sowas unbedingt wieder antun?
- Wie sicher ist die Aussage, dass es sich bei dem Kopfschütteln um eine harmlose Sache handelt? Noch einmal so eine TA-Odyssee wie bei Manni, die tiefe Löcher ins Konto gefressen hat, möchten wir natürlich auch nicht wieder so bald.
- Und obwohl ich es ungern zugebe, hat auch meine (zugegebenermaßen NICHT Katzen-liebende) Mutter mich verunsichert, als ich mit ihr gerade mal über den EINEN Neuzugang gesprochen habe: In den nächsten 2-3 Jahren werden bei uns Dinge anstehen wie Heirat, Umzug, Familiengründung. Sich mit einem kleinen Baby zuhause noch um ein chronisch krankes Tier kümmern - überfordert das nicht? Dass man vieles schaffen kann, wenn es sein muss, ist klar, aber will man sich die Arbeit wirklich zumuten?

Wir sind wirklich in einem absoluten Zwiespalt. Sollte die Kleine nun doch ein Zuhause finden, haben sich all diese Fragen sowieso geklärt, aber für den Fall, dass sie keiner nehmen will, juckt es uns schon arg in den Fingern und unser Helfersyndrom schreit auf - wie damals bei Manni, den wegen seines Rotznäschens keiner haben wollte, den wir aber abgöttisch geliebt haben. Und für den wir uns, trotz des nun viel zu schnellen Endes, immer wieder entschieden hätten, da er es geschafft hat, aus einem absoluten Hundemenschen (mir) und einem "Wer braucht schon Haustiere?"-Menschen (meinem Freund) zwei große Katzenliebhaber zu machen.

Trotzdem wissen wir, dass wir keine Übermenschen sind und möchten uns nicht zu viel aufbürden, um dann womöglich das Tier doch wieder abzugeben, weil es uns alles zu viel wird.
Daher auch meine Frage: ist jemandem dieses Kopfwackeln vertraut? Wie gut/schlecht kann ein Tier damit leben und kann diese zentralnervöse Störung auch andere Bereiche des Nervensystems befallen (sprich: wenn einmal krank, wird es dann nur noch schlimmer)?
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Alt 03.07.2011, 14:07
  #2
Nougats Cornflake
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Nougats Cornflake
 
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Mit einer derartigen Krankheit kenne ich mich nicht aus. Was ich empfehlen würde, ist, und das schadet euch ohnehin nicht unabhänging davon ob ihr den kleinen Wackelkopf nehmt oder nicht, ein Katzenkonto zu eröffnen. Vielleicht in Form eines Tagesgeldkontos mit höheren Zinsen, an das man jeder Zeit dran kann. Da jeden Monta 10-20 Euro drauf, als Katzen-Notfallkonto. Dann müsst ihr euch zumindest um das Finanzielle keine Sorgen machen und könnt euch schön was ansparen, falls da mal was passieren sollte. Und immer wenn am Monatsende was übrig ist, kommt vielleicht nochmal ein bisschen mehr aufs Konto. So sammelt sich schnell was an, das immer zur Verfügung steht.

Was den Aufwand angeht: vielleicht wirds zum Einen gar nicht so schlimm und zum Anderen macht man das ja dann auch gerne. Es ist vielleiche eine Herausforderung. Aber du musst das auch so sehen: wenn du mal ein Kind hast, wirst du ja erstmal einige Zeit lang nicht arbeiten -da wär dann neben Baby auch etwas mehr Zeit für die Tiere

Ich würds tun... Herausforderung annehmen - aber vorher vielleicht mal den eigenen Tierarzt fragen, was es mit dem Gewackel aufsich hat, damit man halbwegs kalkulieren kann.
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Alt 03.07.2011, 14:36
  #3
Nai
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Nai
 
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Also zuerst einmal: ein 12 wochen altes Würmchen zu einem erwachsenen (wenn auch jungen) Kater ist nicht so toll, daher wär es für beide sicher schön, wenn noch ein Geschwisterchen mitkäme.

Was mit 12 Wochen harmlos ist, kann sich natürlich vielleicht ändern, das weiß man nie so genau. Vielleicht "verwächst" es sich aber auch, das gibts auch bei neurologischen Dingen... Da würde ich auf alle Fälle nochmal den TA befragen.

Zum Thema chronisch kranke Katze und Heirat und Familienplanung: Genau an der Stelle stehe ich gerade. Eine meiner Katzen ist chronisch krank (organisch) und benötigt täglich Medikamente, mit ihr bin ich bereits durch eine sehr schwere Zeit gegangen, in der ihr Leben am seidenen Faden hing. Wenn wir zwei Tage lang nicht aufpassen auf sie, riskieren wir damit ihr Leben. es ist also durchaus eine ernste Situation. Wir heiraten in 2 Monaten und am Nachwuchs arbeiten wir bereits. Dennoch würde ich, wenn mein Mann einverstanden wäre, sofort noch eine weitere Katze adoptieren.
Tatsache ist, dass unser Sorgenkind unser Leben nicht belastet. Finanziell ist es natürlich nicht ohne, aber das kann man kalkulieren (Versicherung oder Geld beiseite legen). Auf die verpflichtung kann man sich einstellen und es wird auch zur Routine, die einem in Fleisch und Blut übergeht.
Zu sehen, wie sie spielt und schmust und sich ihres Lebens freut ist jedes Mal so schön, das wir das nicht missen wollen. Wir würden sie jederzeit wieder zu uns holen, auch wenn wir vorher wüßten, dass sie so krank ist. Trotz Hochzeit und Familie und allem, was die Zukunft bringt.
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Alt 03.07.2011, 14:40
  #4
Birgitt
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Lächeln

So wie sich das anhört hat die kleine eine Ataxi.
Wenn die kleine nur mit dem Köpfchen wackelt auch nur eine leichte Form davon.
Bei vielen Ataxikatzen wird die Ataxi wenn sie Erwachsen werden besser.
Ataxikatzen kommen mit ihrer Behinderung sehr gut zurecht.
Sie kennen es ja auch nicht anders.
Eine Ataxikatze kann genausoalt werden wie jede andere Katze auch.
Eine Ataxi kann nicht behandelt werden d.h.das die TA kosten nicht höher sind als bei einer nicht behinderten Katze.

Mein Rat währe sie zu nehmen.
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Alt 03.07.2011, 14:42
  #5
Wutz
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Also ich denke, du solltest dich entweder zu einem im Alter passenden
Kätzchen - dann ebenfalls so um die zwei Jahre - durchringen oder aber
2 Kitten nehmen.

Für das Ataxie Kätzchen wird es ungleich schwerer sein ein Zuhause zu finden, deshalb wäre das wirklich eine gute Tat, wenn ihr sie zu euch nehmt.
Bei Ataxie ist im Normalfall keine Verschlechterung der Symptome zu erwarten und auch keine Kosten. Es wächst sich vielmehr teilweise noch aus.

Frage ist, inwieweit das ataktische Kätzchen für den kleinen Kater ein vollwertiger Spielpartner ist.

LG
Wutz
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Alt 03.07.2011, 14:47
  #6
Justyna
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Du das mit dem Tagesgeldkonto haben wir ohnehin schon vereinbart, da wir beide seit einiger Zeit, jedoch bisher ungenutzt, eines besitzen und nach Mannis Krankheit, aber auch für andere unvorhergesehene Ausgaben wie z.B. Autoreparatur, monatlich beide jeweils 50€ draufzahlen wollten. Also diesbezüglich wollten wir eh vorsorgen, denn wie du schon sagst, kann es so oder so absolut nicht schaden, eine gewisse finanzielle Rücklage zu haben.

Allerdings sollen ja auch nicht alle Ersparnisse für TA-Kosten draufgehen. Nach Studium plus dazugehörigen Gebühren, unbezahlten Praktika u.ä. haben wir jetzt beide endlich Arbeit und wollen uns nach langer Zeit der Knauserei auch mal wieder das ein oder andere gönnen (wobei wir hierbei eher bescheiden sind, sprich gönnen = ein paar neue DVDs oder Bücher kaufen, mal essen gehen, einen WE-Ausflug machen usw. )

Dass man als frischgebackene Mama ohnehin erstmal eine Jobpause einlegt und somit auch mehr Zeit für die Katzen hätte, habe ich so jetzt zwar noch nicht bedacht; aber andererseits will ich den Energieverbrauch bei einem kleinen Menschenkind auch nicht unterschätzen! Ich glaube, ich würde mir was vormachen, wenn ich sagen würde, dass man als Mama nebenbei noch tausend andere Aufgaben mal so eben wuppen kann, wenn man nicht gerade Superwoman ist.

Ich glaube, ich werde die gute Frau von der PS noch mal anrufen und fragen, ob das kleine Wackelköpfchen denn überhaupt noch auf der Suche nach einer Familie ist - sollte sie schon versorgt sein, würden wir uns ja ganz umsonst Gedanken machen.
Und dann werde ich sie gleich mal fragen, was der TA denn nun ganz konkret gesagt hat. Ob wir die Kleine wohl auch einfach mal für 1-2 Stündchen "ausleihen" könnten, um sie noch mal von UNSERER TÄ untersuchen zu lassen und die Situation einschätzen zu lassen?
Justyna ist offline  
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Alt 03.07.2011, 14:51
  #7
Wutz
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... und ein Blick in die Sterne seitens der TÄ hilft euch dann bei eurer
Entscheidung???????

Find ich nicht gut. Entweder das Herz sagt ja, oder man läßt es besser.

LG
Wutz
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Alt 03.07.2011, 15:00
  #8
Justyna
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Mensch, über Ataxie hatte ich doch erst neulich was gelesen, dass ich daran nicht selber gedacht hatte!

@Wutz: Genau deswegen überlegen wir ja auch. Zu oft gehen Menschen ja nur noch dem Aussehen/dem Niedlichkeitsfaktor und wollen ein Tier, dass süß und noch klein ist. Tiere mit "speziellem" Aussehen oder womöglich einer chronischen Krankheit o.ä. werden da meist außen vor gelassen, aber wie wir bereits gemerkt haben, sind es dann gerne mal die kranken Tiere, die umso dankbarer sind und somit absolut zutrauliche liebe Gefährten werden.

@Nai: Schön zu hören, dass nicht nur wir über solche verzwickten Dinge nachdenken müssen. Und an sich hast du recht, die Tiere gehören dann ja normal zur Familie und evtl. Verpflichtungen gehören dann einfach dazu. Trotzdem finde ich nichts schlimmer als Fälle, bei denen man hört: "Katze wurde abgegeben, nachdem Familie Nachwuchs erwartet hat".

Was genau ist denn bei Ataxie zu erwarten, inwiefern ist das Kätzchen denn eingeschränkt und worauf müsste man achten?
Die Frau von der PS hat z.B. erzählt, dass das Kopfwackeln sich in Grenzen hält, solange die Kleine nicht zu großem Stress ausgesetzt wird. Sind die Symptome bei Ataxie tatsächlich stressabhängig oder generell irgendwie beeinflussbar?
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Alt 03.07.2011, 15:03
  #9
Justyna
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Zitat:
Zitat von Wutz Beitrag anzeigen
... und ein Blick in die Sterne seitens der TÄ hilft euch dann bei eurer
Entscheidung???????

Find ich nicht gut. Entweder das Herz sagt ja, oder man läßt es besser.
Da musst du mich falsch verstanden haben, denn ich bin absolut deiner Meinung: im Endeffekt entscheidet eh das Herz! Aber genauso schlimm finde ich es, Entscheidungen völlig uninformiert zu treffen und dann womöglich das Tier wieder abzugeben, weil man mit der Situation doch überfordert ist.

Ich hatte nur überlegt, evtl. noch mal eine zweite Meinung von unserer TÄ einzuholen um zu hören, ob sie die Diagnose Ataxie bestätigen kann oder nicht. Schließlich würde ich mich gerne vorher informieren, bevor wir die Kleine holen sollten, um ihr dann eine artgerechte Haltung zu ermöglichen, wenn wir uns für sie entscheiden sollten.
Justyna ist offline  
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Alt 03.07.2011, 15:27
  #10
Wutz
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Die Ataxie ist keine Krankheit, sondern das Symptom. Es liegt bei solchen
Wackelkätzchen eine Strörung des zentralen Nervensystem vor, welches
ganz verschiedene Ursachen haben kann. Angefangen von einem Unfall oder
Mißhandlungen ist der häufigste Grund ein Kontakt der Mutter mit dem
Parvo Virus ( Katzenseuche ) , während sie trächtig war.

Letztendlich kann die Untersuchung dieser Ursache nur differentialdiagnostisch sein.

LG
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Alt 03.07.2011, 15:49
  #11
Balli
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Balli
 
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Zitat:
Zitat von Justyna Beitrag anzeigen
Was genau ist denn bei Ataxie zu erwarten, inwiefern ist das Kätzchen denn eingeschränkt und worauf müsste man achten?
Die Frau von der PS hat z.B. erzählt, dass das Kopfwackeln sich in Grenzen hält, solange die Kleine nicht zu großem Stress ausgesetzt wird. Sind die Symptome bei Ataxie tatsächlich stressabhängig oder generell irgendwie beeinflussbar?
Es ist nicht viel anderes zu erwarten, als das, was du jetzt siehst. Kleine Verbesserungen sind immer drin, aber die Katze wird immer eine Ataxie-Katze sein.
Wenn sie müde oder gestresst ist, wird die Ataxie deutlicher zu sehen sein.

Man kann eine Verbesserung des Bewegungsablaufes, bzw. der Koordination beüben, je früher, desto besser. Aber verschwinden wird die Ataxie dadurch nicht.
Diese Katzen sind nicht unglücklicher als andere Katzen, sie kennen kein Leben ohne Ataxie und können damit gut leben. Die Symptome, die du beschreibst, sind ja eh nicht schwerwiegend, da gibt es ganz andere Fälle und selbst die kommen gut damit zurecht, wenn das Umfeld angepasst wird.
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Alt 03.07.2011, 15:55
  #12
Balli
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Balli
 
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Du kannst ja mal diesen Thread lesen, da gehts auch um Ataxie-Katzen, die sind allerdings schwerer betroffen: http://www.katzen-forum.net/speziell...ax-moritz.html

Und trotzdem sind es fröhliche kleine Kullerkekse, die Spass am Leben haben.
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Alt 03.07.2011, 16:06
  #13
Justyna
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Danke Balli, ich werde mir den Thread gleich mal durchlesen!

Dass die Kleine glücklich und lebensfroh ist, das haben wir definitiv schon gesehen!
Und dass sie immer gewisse Symptome haben wird, davon sind wir ohnehin ausgegangen. Auch bei Manni unserem Rotznäschen war uns klar, dass eine Verbesserung zwar eintreten kann, diese aber nicht garantiert ist.

Allerdings frage ich mich, wie man denn die Koordination der Bewegungsabläufe in diesem Fall trainieren könnte? Schließlich sind ja nicht die Beine betroffen, sondern nur das Köpfchen wird ab und zu mal geschüttelt.
Aber an sich ist es mir auch egal, denn wie gesagt: solange es die Kleine selber nicht stört, wieso sollte es uns dann stören?

So langsam habe ich das Gefühl, es führt eh kein Weg dran vorbei; für meinen Freund ist die Sache ohnehin schon klar: sollte sich niemand anders finden, zieht die kleine Wacklerin bei uns ein.

Sieht ganz so aus, als würde also alles nur noch davon abhängen, ob sich bereits jemand wegen ihr gemeldet hat bzw. in den nächsten Tagen meldet oder nicht. Ich halte euch gerne auf dem Laufenden, wenn ihr wollt!

Falls jemand aber noch weitere Erfahrungsberichte mit Ataxie-Katzen hat, bitte immer her damit!
Justyna ist offline  
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Alt 03.07.2011, 16:26
  #14
Nai
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Zitat:
Zitat von Justyna Beitrag anzeigen
Trotzdem finde ich nichts schlimmer als Fälle, bei denen man hört: "Katze wurde abgegeben, nachdem Familie Nachwuchs erwartet hat".
Das stimmt, dafür habe ich auch kein Verständnis. Wenn es zu Problemen kommt ist das ja nicht die Schuld der Katze, sondern die Besitzer sind es, die es vermurksen - wenn mans sichtig anstellt, sind Katzen und Babys ein echtes Dreamteam. Das sollte man weder den Tieren noch den Kindern verwehren, finde ich
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Alt 03.07.2011, 16:37
  #15
Jaqueca
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Jaqueca
 
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Hallo Justyna,

runsätzlich ist es besser einem kleineren Kätzchen einen adäquaten Spielpartner an die Seite zu stellen. Also plädiere ich auf ein zweites Kleines.
Dein Herz hat die kleine Ataxistin bereits berührt.
Nun zu den eventuell anstehenden "Problemen".
Bei dem von dir erwähnten Kätzchen handelt es sich um eine leichte Ataxie. Im Grunde ist sie nicht wesentlich als die anderen auch. Eventuell klettert sie nicht so hoch, greift beim spielen mal daneben und bekommt manchmal die Kurve nicht. Sollten Treppen vorhanden sein sollte man sie mit Teppich sichern( keine Ahnung wie die Stufentepiche heißen, die festgeklebt werden ? ), ebenso hilfreich sind nicht verrutschbare Teppiche in den Räumen, natürlich ohne große Schlingen.
Bei schwereren Ausfällen muß man darauf achten, ob die Katze überhaupt Impfungen, Medikamente und Narkosen verträgt. Eher darin sehe ich ein Problem. Man sollte einen TA oder eine TK an der Hand haben, die Inhallationsnarkosen im Ernstfall anbieten.
Ich nehmen an, daß die Wackelkatze stubenrein ist. Jedenfalls hast du nichts gegenteiliges berichtet.
Bei mir leben inzwischen 3 Ataxiekatzen, mit unterschiedlicher Ausprägung und unterschiedlichen Fähigkeiten.
a) Pino 13 und Loona 12 aus schlechter Haltung befreit. Beide sind zeitweilig nicht stubenrein, können aber Stufen gehen.
b) neuerdings Michele 13 Wochen, der sehr krank zu mir kam und sich dadurch eie leichte Ataxie entwickelt hat. Ich hoffe er regeneriert sich noch, denn er bekommt B-Vitamine, extra Portion Taurin und viel Bewegung. Er ist bei mir in Pflege

Im Endeffekt kann ich sagen Pino, Loona und Michele sind wundervolle Geschöpfe, jeder auf seine Art einmalig und ich möchte sie nicht missen.

Ich stelle mich auf sie ein und dann geht das .

http://www.ataxiekatzen.de/

http://ataxiekatzen.plusboard.de/

LG Silke
__________________
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