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Alt 02.04.2010, 11:01
  #1
igad
Neuling
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 17
Ausrufezeichen Katze vermittelt, darf keinen Kontakt haben

Hallo zusammen,

mir ist vor 3 Jahren eine schwarze sehr zutrauliche Katze zugelaufen.
Das dachte ich erst, manchmal war sie 2-3 Tage weg, dann kam sie wieder.
Ich gab ihr Futter. Brekkies standen immer da. Und schon war sie wieder fort.

Da ich selber Tiere habe, war es mir unmöglich, die Katze aufzunehmen.
Wie erwähnt, sie kam ja auch nicht tgl.

Vor einigen Jahren habe ich schon mal eine Katze hin und wieder gefüttert,
hinterher stellte sich heraus, daß sie 2 Häuser weiter Jemandem gehörte.

Mein Problem ist nun:
Anfangs vermutete ich, daß die Katze ein Zuhause hat, weil sie eigentlich gesund und gut genährt aussah.

Nun war der letzte Winter sehr hart, und sie versuchte immer wieder in unseren Treppenflur (6-Parteien-Haus) zu gelangen. Bei einem Nachbarn mit Kellerwohnung fand sie ab und zu Unterschlupf, hörte ich auf einmal.

Ab da bemerkte ich, daß die Katze doch kein Zuhause hat.

Ich kontaktierte über Umwege eine Tierschützerin aus Würzburg, die die Katze in eine Rundmail an alle deutschen Tierschützer mit aufnahm.

Eine Tierschützerin meldete sich, wir kamen sofort ins Gespräch, sie würde die Katze erstmal nehmen, und dann weitervermitteln.

Also fuhr ich die Katze, ihr Name Lilly, ein paar Wochen später hin...nach 2 Tagen wurde sie bereits von den neuen Besitzern abgeholt.

Lilly ist sehr verschmust, ein sehr liebes und dankbares Wesen.
Mir tat es in der Seele weh, sie nach fast 3 Jahren wegzugeben.
Bitte bitte nicht falsch verstehen...ich konnte die Katze wirklich nicht aufnehmen, wegen meiner eigenen Tiere.

Was habe ich nicht alles versucht, der Katze ein Zuhause zu vermitteln, glaubt mir...als mir bewußt war, daß sie doch keins hat.

Ich gab Anzeigen auf, verteilte Flyer, ob eventuell doch Altbesitzer sich noch melden...nichts. Alle Katzensuchdienste siebte ich durch, schrieb Leute an, die ihre Katze vermißten. Es waren auch einige bei mir. Leider war sie es dann doch nicht.

Nun zu meinem Problem...

Ich darf keinerlei Kontakt zu den neuen Besitzern dieser Katze haben, ich wurde schlecht gemacht...so ala...ich hätte das Tier im Kalten und verhungern lassen.

Mir tut es im Herzen weh, daß ich nun so hingestellt werde.
Als Tierquäler...das kann einfach nicht sein.
Ich war früher mal im Tierschutz.

Auch wurde ich angemahnt, wenn ich mich nochmal bei dieser Dame melde, würde sie andere Schritte gegen mich einleiten.

Mein Gott, was habe ich getan?

Ist es normal unter Tierschützern...so mit Menschen umzugehen?
Ich bin sehr enttäuscht, verletzt.

NIE wieder darf ich was von Lilly hören oder sehen. Nichts.

Ich werde denunziert wie ein Unmensch...dabei habe ich mich doch lange Zeit um sie gekümmert.

Da ich auf dem Land wohne, wir haben hier Scheunen, wo viele ´streunende´ Katzen leben...fanden diese immer einen Unterschlupf.

Was kann ich machen?
Habe ich wirklich keine Chance, je wieder was von der Katze zu hören?
Das kann doch nicht wahr sein.

Ich bereue es sehr, daß ich die Katze dort hingebracht habe.

VG
igad
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Alt 02.04.2010, 11:33
  #2
igad
Neuling
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 17
Standard

Hallo,

ich danke euch für eure Antworten.

Ja...wie heißt das Sprichwort? Die Zeit heilt alle Wunden.

Es schmerzt...ich habe noch 2 Fotos von der Katze bekommen, dann war Schluß.

Sie ist gut aufgehoben, nun.

Gerne hätte ich erfahren, wie sie sich dort einlebt.
Ihr altes Revier hat sie ja hier lassen müssen...

Es wird schon...auch bei mir.

Danke und LG
igad
igad ist offline  
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Alt 02.04.2010, 12:17
  #3
Nizzre
Erfahrener Benutzer
 
Nizzre
 
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Beiträge: 450
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Huhu

Ich stehe ja drauf, mich manchmal mit abweichenden Meinungen unbeliebt zu machen, also:

a) Sicherlich ist es unwürdig und auch unangemessen, Dich als "böse hungern lassende, frieren lassende Vorbesitzerin" darzustellen.
Aber sieh es mal so: Du bist doch gar nicht gemeint, sondern diejenigen, denen der Kater wahrscheinlich vorher abgehauen ist. Also zieh Dir den Schuh einfach nicht an.

b) Du hast das Tier "angefüttert", wolltest ihn aber nicht behalten. Also hast Du jetzt keinen Grund, dem Tier hinterher zu weinen. Das ist kein Ex-Freund, sondern ein Tier, das DU nicht haben wolltest.

c) Das Kontaktverbot finde ich ABSOLUT RICHTIG. Ich würde es als Unverschämtheit empfinden, wenn ich ein Tier adoptiere und dann rücken mir Möchtegern-EX-Besitzer auf die Pelle und wollen Kontakt mit MEINEM Tier halten.
Das die Tierschutz-Orga oder das Tierheim Vorkontrolle, Kennenlernen, Übergabe, Nachkontrolle, nach nem Jahr wieder Kontrolle macht, finde ich angemessen, weil es ja darum geht, dass ein Tier dauerhaft gut versorgt und liebevoll behandelt wird.
Aber, die ehemaligen Besitzer/Finder/Verantwortlichen haben sich gefälligst fern zu halten.
Wenn Du Kontakt mit dem Tier hättest halten wollen, dann hättest Du es adoptieren sollen.

So, sorry, das ist meine Meinung und ich hab sie absichtlich knallhart formuliert, weil ich glaube, Du musst Dir mal die rosa Brille putzen.
Das ist nicht als persönlicher Angriff gemeint, sondern nur als gut gemeinter "Nackenschlag" zum wieder klar im Kopf werden

Grüßlis
Nizzre
__________________
Das Problem an Wahrheit ist: Die eigene Meinung kommt einem immer am logischsten vor.
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Alt 02.04.2010, 12:25
  #4
Leila
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Leila
 
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Hast du die Tierschützerin aus Würzburg, die die Katze in den Verteiler aufnahm, informiert und was sagt sie dazu? Vielleicht ist diese Frau dort bekannt. Und mal im Internet stöbern, ob sie Katzen anbietet oder aufnimmt.
__________________
Katzengrüße von Leila
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Alt 02.04.2010, 13:18
  #5
Nizzre
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Nizzre
 
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@Vani:

Sorry, aber ich sehe das so.
An dem Punkt, an dem ich ein Tier zur öffentlichen Vermittlung abgebe, muss ich mir auch bewusst sein, dass ich damit alle "Rechte" an diesem Tier preisgebe.

Würde die TE gewusst haben wollen, wer das Tier bekommt und ob es ihm da gut geht, hätte sie es von privat an privat vermitteln müssen.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, ICH würde auf keinen Fall die Vorbesitzer von Anton kennen wollen - die würde ich würgen bzw. denen die Türe vor der Nase zuknallen.
Das gilt für alle Katzen, die aus dem Tierschutz / dem Tierheim jemals zu uns gekommen sind.

Ich will die Motive von Abgebern gar nicht kennen. Das einzige, was mich als Adoptierende interessiert ist: Ich muss so gut ich kann da sein für das Tier.
Die Menschen, die es nicht halten wollten, muss und will ich nicht kennen.

Da denke ich: Wenn ich denjenigen EINMAL rein lasse, dann hängt der/die mir wohlmöglich ständig auf der Pelle danach. Und im schlimmsten Fall findet mich der/diejenige auch noch "ungeeignet" und verursacht mir völlig ohne Grund und aus irgendeinem verdrehten Verantwortungsgefühl heraus auch noch Palaver mit der Vermittlungsstelle, nur weil ihm/ihr irgendwas nicht passt.

Lies doch alleine mal hier im Forum, wie unterschiedlich die Meinungen über die RICHTIGE Katzenhaltung sind.
Würdest Du da noch eine private Einmischung irgendeines verflossenen "Retters" Deines Neuankömmlings haben wollen?

Sorry.
Ich finde es absolut richtig, dass der Kontakt nicht hergestellt wurde.
Nicht umsonst gilt das auch bei der Adoption von Menschenkindern.

Grüßlis
Nizzre
Nizzre ist offline  
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Alt 02.04.2010, 17:49
  #6
fünfsindkeinezuviel
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Schade, dass Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast, igad. Vor allem weil Du Dich um Lilly sehr gut gekümmert hast. Es deckt sich aber leider mit von mir gemachten Erfahrungen.
Tierschutz sollte uns alle angehen. Es ist aber tatsächlich eher so, dass sich die meisten Tierschutzvereine spinnefeind sind untereinander. Obwohl angeblich jeder das gleiche will wie der andere -Tieren ein gutes Leben bieten- wird immer mehr Betrug, Abzocke, sogar Geschäftemacherei dem jeweils anderen unterstellt.

Auch bei Privatpersonen die sich dem Tierschutz verschrieben haben, läuft es leider vielfach nicht anders.Da wird sich gegenseitig bekriegt, verleumdet und auch vor Internetmobbing nicht zurückgeschreckt. Luna01 können davon ein Lied singen, nicht wahr?
Animal Hording ist auch so eine Sache: ich finde es interessant, dass das was die Privatperson betreibt, "Animal Hoarding" genannt wird, wenn es der Tierschutzverein aber macht (was ja im Zweifel ebenfalls nur Privatpersonen sind) dann ist es Tierschutz.
__________________
Liebe Grüße

Beate und ihre 3er Bande


------------------------------------------------------

der Kopf ist rund, damit das denken seine Richtung ändern kann.
fünfsindkeinezuviel ist offline  
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Alt 02.04.2010, 17:57
  #7
Zugvogel
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Hier bei den örtlichen Tierschützern wird es so gehandhabt, daß ein vermitteltes Tier keinen Kontakt mehr zu seiner Vergangenheit haben soll, um richtig mit dem neuen Leben beginnen zu können. Daß das wirklich nicht das Dümmste ist, habe ich gemerkt, als zu einer meiner Katzen nach etwa 1 Jahr nochmal die Kinder der ehemalingen (dann verstorbenen) Besitzerin kamen.
Meine Miez war sehr lange verstört, hatte die gleichen Fremdheitsgebaren wie zu der Zeit, als sie zu uns gekommen war.

Man kann es ein wenig sehen, wie eine Adoption, wo auch die alte und die neue Welt keinen Kontakt haben. Es hat schon seine Berechtigung.

Aber Dich als Tierquäler und -verkommer hinzustellen, ist ein starkes Stück. Ich würde mich insofern zur Wehr setzen, als daß ich mir kategorisch verbieten würde, solche Sachen rumzutratschen, ansonsten gäbe es eine Anzeige wegen 'übler Nachrede, Verleumdung und Ehrabschneidung'.

Zugvogel
__________________

"Aude sapere" (Wage, selbständig zu denken)

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Alt 02.04.2010, 18:07
  #8
fünfsindkeinezuviel
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was einen persönlichen Kontakt zu "ehemaligen" Tieren betrifft, muss ich Dir recht geben Zugvogel. Aber was würde gegen Mail- oder Telefonkontakt sprechen? Beim telefonieren kann man die Nummer unterdrücken und bei einer Mail gmx oder ähnliches verwenden. Die Anonymität würde also gewahrt bleiben.

So wie ich das verstanden habe, geht es igad ja eigentlich nur darum, zu wissen ob es Lilly gut geht.
Was spricht dagegen ab und zu mal ein Bildchen per Mail zu verschicken.
Mit ab und zu meine ich natürlich nicht 1x pro Woche. Dann würde ich als "Neubesitzer" natürlich auch genervt reagieren.
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Alt 03.04.2010, 16:19
  #9
happy1
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Eine Aufklärung über animal hoarding brauche ich ebenfalls nicht. Vani07 ein gutes posting.
Schlimm ist wenn Leute sich eine Unmenge von Tieren anschaffen ohne vorher zu überlegen. Und wenn das Geld für die eigenen Tiere nicht reicht sich an die Öffentlichkeit wenden um Spenden für die eigenen Tiere zu erhalten.
Ein Tierschutz kann nicht für jedem privaten Tierhalter eine Kastra bezahlen, das ist auch Fakt. Der Tierschutz ist für Tiere da die kein zu Hause haben medizinisch versorgt werden müssen und ggf kastriert werden.
Und es sind immer wieder die selben die auf den Tierschutz schimpfen, weil der für private Tierhalter nicht bezahlt.

Um noch zum Thema zurückzukommen, ich finde es auch richtig wenn sich der Ex Katzenbesitzer etwas zurückhält das Tier zu besuchen das ihm nicht mehr gehört.

Geändert von happy1 (03.04.2010 um 16:24 Uhr) Grund: Noch ein Punkt zum Thema
 
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Alt 03.04.2010, 16:33
  #10
Zugvogel
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Animal Hoarding ist nicht festzumachen an der Anzahl der Tiere, sondern daran, wie sie versorgt werden. Schon 4 Katzen können Animal Hoarding sein, und 20 immer ebenso immer noch nicht.

Zugvogel
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Alt 03.04.2010, 16:38
  #11
happy1
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Animal Hoarding ist nicht festzumachen an der Anzahl der Tiere, sondern daran, wie sie versorgt werden. Schon 4 Katzen können Animal Hoarding sein, und 20 immer ebenso immer noch nicht.

Zugvogel
Richtig. Es ist ganz einfach so wenn sich die Person eine Anzahl von Tieren hält die Sie selbst nicht genügend versorgen kann. Meistens sind es finanzielle Gründe die vor einer Anschaffung mehrerer Tiere nicht bedacht werden.
 
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Alt 03.04.2010, 16:43
  #12
Zugvogel
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Zitat:
Zitat von happy1 Beitrag anzeigen
Richtig. Es ist ganz einfach so wenn sich die Person eine Anzahl von Tieren hält die Sie selbst nicht genügend versorgen kann. Meistens sind es finanzielle Gründe die vor einer Anschaffung mehrerer Tiere nicht bedacht werden.
Eine solche Einschätzung oder gar Urteil erlaube ich mir erst dann, wenn ich die Verhältnisse vor Ort sehe.
Es ist einfach nicht richtig, so mal schnell zu sagen ---> Weißt Du nicht, daß Katzen auch Geld kosten. Wer von uns weiß in jedem einzelnen Fall, wie es zur Zeit der Anschaffung ausgesehen hat? Man kann es noch so gut planen, alles vorausschaudend richten und sparen und zack! biste plötzlich arbeitslos oder sonst finanziell abgestürzt.
Dann tut es besonders gut, wenn man verbal noch eines auf die Mütze bekommt. Das hilft dann auch den Miezen ganz hervorragend, denn die machen den sozialen Sturz ja leider mit

Zugvogel
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Alt 03.04.2010, 16:59
  #13
Mafi
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Zitat:
Zitat von happy1 Beitrag anzeigen
Eine Aufklärung über animal hoarding brauche ich ebenfalls nicht. Vani07 ein gutes posting.
Schlimm ist wenn Leute sich eine Unmenge von Tieren anschaffen ohne vorher zu überlegen. Und wenn das Geld für die eigenen Tiere nicht reicht sich an die Öffentlichkeit wenden um Spenden für die eigenen Tiere zu erhalten.
Ein Tierschutz kann nicht für jedem privaten Tierhalter eine Kastra bezahlen, das ist auch Fakt. Der Tierschutz ist für Tiere da die kein zu Hause haben medizinisch versorgt werden müssen und ggf kastriert werden.
Und es sind immer wieder die selben die auf den Tierschutz schimpfen, weil der für private Tierhalter nicht bezahlt.

Um noch zum Thema zurückzukommen, ich finde es auch richtig wenn sich der Ex Katzenbesitzer etwas zurückhält das Tier zu besuchen das ihm nicht mehr gehört.

Das hast Du nett gesagt!
__________________
LG Steffi mit Macha, Nushka, Huibuh und Findus fest im Herzen.
Mafi ist offline  
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Alt 03.04.2010, 17:19
  #14
fünfsindkeinezuviel
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Zitat:
Zitat von happy1 Beitrag anzeigen
Schlimm ist wenn Leute sich eine Unmenge von Tieren anschaffen ohne vorher zu überlegen. Und wenn das Geld für die eigenen Tiere nicht reicht sich an die Öffentlichkeit wenden um Spenden für die eigenen Tiere zu erhalten.
Ein Tierschutz kann nicht für jedem privaten Tierhalter eine Kastra bezahlen, das ist auch Fakt. Der Tierschutz ist für Tiere da die kein zu Hause haben medizinisch versorgt werden müssen und ggf kastriert werden.
Und es sind immer wieder die selben die auf den Tierschutz schimpfen, weil der für private Tierhalter nicht bezahlt.
Weisst Du was wirklich schlimm ist? So Pauschalverurteilungen wie Du sie hier von Dir gibst. Weisst Du denn wie diese Anzahl der Tiere zustande gekommen ist?
Warum es einen finanziellen Engpass gibt? Privatleute die öffentlich um Spenden bitten sind doch nun wirklich keine Seltenheit. Ob nun wirklich immer eine Bedürftigkeit vorliegt, ist eine andere Sache und es bleibt letztendlich jedem selbst überlassen ob er spendet, oder es bleiben lässt.
Genausogut könntest Du über diverse TSV herfallen, die völlig überbelegt sind, die explodierenden Kosten nicht mehr auffangen können und deshalb mit Spendengesuchen an die Öffentlichkeit gehen. Machst Du denen auch den Vorwurf, sich Unmengen an Tieren angeschafft zu haben ohne vorher zu überlegen?

Du magst recht haben, dass der Tierschutz nicht jedem privaten Tierhalter eine Kastra bezahlen kann. Aber was soll es bringen, wenn die Tiere aus finanziellen Gründen nicht kastriert werden, sich fleissig vermehren und letzten Endes doch im TH landen, das ohnehin schon aus allen Nähten platzt.
Eine Patentlösung gibt es wohl leider nicht. Fest steht aber eins: Leidtragende sind und bleiben die Tiere...
fünfsindkeinezuviel ist offline  
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Alt 03.04.2010, 17:29
  #15
happy1
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Zitat:
Zitat von Mafi Beitrag anzeigen
Das hast Du nett gesagt!
Danke.
 
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