Katzen Forum Fotowettbewerb Pets Nature

  Katzen Forum > Allgemeines Forum > Die Anfänger

Die Anfänger Hier finden Katzenneulinge Rat

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 09.11.2019, 21:43
  #16
Poldi
Forenprofi
 
Poldi
 
Registriert seit: 2008
Ort: Kreis Recklinghausen
Alter: 57
Beiträge: 1.577
Standard

Mein Freigänger Peppi, 9 Jahre alt, hatte vor 7 1/2 Wochen einen Kreuzbandriss. Er wurde vor 6 1/2 Wochen daran operiert, und musste bis 6 Wochen im Haus bleiben, durfte nicht klettern und springen.
Weil ich aber noch mehr Katzen habe, die zwar nur in den gesicherten Garten gehen, musste die Katzenklappe auf bleiben.
Aus dem Grund war Peppi für 6 Wochen in unserem ca 18 qm großen Schlafzimmer eingesperrt. Dort gibt es nicht viel zum hoch springen, nur das Bett (durfte Peppi), die Kommoden wurden zu gestellt, Nachts war er in einem großen Hundekäfig eingesperrt.
Auch wenn es richtig so war, tat es mir in der Seele weh, ihn in ein Zimmer zu sperren.

Wenn ich mir dann vorstelle es sind zwei Katzen, auch 10+ können noch gut fit sein, in einem Kinder/Jugend/Teenagerzimmer steht ja auch noch mehr herum als in einem Schlafzimmer, Kratzbäume, Schlafplätze, 2 plus ein Katzenklo, Futternäpfe, im Raum verteilte Trinknäpfe, wo sollen sich die Katzen denn noch bewegen?
Auch meine Senioren liegen nicht nur herum. Für sie stehen dann noch zusätzlich Aufstieghilfen mit im Raum.

Von mir immer noch ein "lass es".
__________________
Liebe Grüße Babsi, den 6 Senioren und
den 2 zahmen Streunern und Poldi, Bärchen, die Herzenskater Rusty und Felix, und Hundi Lea im Herzen

http://luckyskatzenwelt.npage.de

Finni seit dem12.07.2019 vermisst

https://m.facebook.com/story.php?sto...00006456197781
Poldi ist offline  
Mit Zitat antworten
Werbung
Alt 09.11.2019, 21:50
  #17
Angellike
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 623
Standard

Zitat:
Zitat von MarDie Beitrag anzeigen
Glaub mir .. Katzen finden jeden Raum spannend, selbst wenn er uns noch so langweilig erscheint
Also ja... ich fände es vernünftig, wenn du dich nochmal mit deinen Eltern in Ruhe zusammen setzt und das Ganze besprichst. Sie sollten die Katzen ja auch mehr als nur tolerieren, sondern zB auch bereit sein, sie mal zu verpflegen wenn du nicht da bist oder so.
Ich bin kein Experte was Hunde angeht, da ich nie einen hatte. Aber mit hundeerfahrenen Katzen, sollte es eventuell auch möglich sein, den Hund zumindest dazu zu bringen, Katzen zu akzeptieren. Fremde Katzen draußen und Katzen mit denen man zusammenlebt, sind nämlich vermutlich auch nochmal was anderes.
Ich finde es übrigens schön, dass du auch älteren Tieren eine Chance geben würdest
Wenn die Eltern schon Bedenken haben, wegen der Sicherheit für die Katze... Die kennen ihren Hund ja... Und es kann für die Katze wirklich übel ausgehen.
__________________
Es grüßen Kalle Kullerkeks und Bu,das Schloßgespenst
Angellike ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2019, 21:58
  #18
Darkiruy
Neuling
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 6
Standard

Zitat:
Zitat von Poldi Beitrag anzeigen
Mein Freigänger Peppi, 9 Jahre alt, hatte vor 7 1/2 Wochen einen Kreuzbandriss. Er wurde vor 6 1/2 Wochen daran operiert, und musste bis 6 Wochen im Haus bleiben, durfte nicht klettern und springen.
Weil ich aber noch mehr Katzen habe, die zwar nur in den gesicherten Garten gehen, musste die Katzenklappe auf bleiben.
Aus dem Grund war Peppi für 6 Wochen in unserem ca 18 qm großen Schlafzimmer eingesperrt. Dort gibt es nicht viel zum hoch springen, nur das Bett (durfte Peppi), die Kommoden wurden zu gestellt, Nachts war er in einem großen Hundekäfig eingesperrt.
Auch wenn es richtig so war, tat es mir in der Seele weh, ihn in ein Zimmer zu sperren.

Wenn ich mir dann vorstelle es sind zwei Katzen, auch 10+ können noch gut fit sein, in einem Kinder/Jugend/Teenagerzimmer steht ja auch noch mehr herum als in einem Schlafzimmer, Kratzbäume, Schlafplätze, 2 plus ein Katzenklo, Futternäpfe, im Raum verteilte Trinknäpfe, wo sollen sich die Katzen denn noch bewegen?
Auch meine Senioren liegen nicht nur herum. Für sie stehen dann noch zusätzlich Aufstieghilfen mit im Raum.

Von mir immer noch ein "lass es".
Ja, wie erwähnt rede ich nochmal mit meinen Eltern etwas mehr darüber und vorallem ob auch wirklich die ganze Etage und eventuell mehr sicher zur verfügung gestellt werden würde, ansonsten ein klares nein von mir selber auch. Mein Zimmer ist aber tatsächlich fast komplett leer. War immer eher etwas minimalistisch und hatte nur das nötigste in meinem Zimmer. Mochte es nie so überall haufenweise kram rumliegen zu haben den eh keiner braucht und hatte irgendwann 70% der Möbel und anderen sachen ausgemistet.

Ich bin dir sehr dankbar für deinen Zweifel. Ich hoffe einfach mal das der Katze die ganzen 45 Quadratmeter erlaubt werden und auch teile anderer Etagen / Treppenhaus / Hof. Ansonsten werde ich es wohl auch erstmal lassen. Ist einfach besser. Selbst bei einer Katze die als einzelkatze vermittelt wird.
Darkiruy ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2019, 22:03
  #19
Darkiruy
Neuling
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 6
Standard

Zitat:
Zitat von Angellike Beitrag anzeigen
Wenn die Eltern schon Bedenken haben, wegen der Sicherheit für die Katze... Die kennen ihren Hund ja... Und es kann für die Katze wirklich übel ausgehen.
Das Problem mit unserem Hund ist einfach das er sehr geschädigt wurde bevor er mit 3 jahren zu uns kam und soziale kontakte garnicht kannte. Ganzen tag im dunklen zimmer mit nichts eingsperrt als Welpe. Er ist vom Charakter her wie ein Welpe und total das Unschuldslamm, aber wenn er angst hat o.ä. schnappt er um sich weil er eben noch so schlechte Erinnerungen hat. Ist viel besser geworden aber trotzdem können wir ihn zum Beispiel an manchen stellen nicht streicheln bis auf ausnahmen. Oder ihn eindecken oder andere Beispiele. Draußen war er halt immer total gegen andere Hunde und wäre, wenn ein anderer Hund zu nah kam auch auf die Hündin gegangen gegen die er sonst nichts hat. Deswegen haben meine Eltern andere gassigänger wie die pest gemieden oder sind da gegangen wo es ruhig war, war auch alles immer okay. Zuhause hat er auch kein einziges mal vergriffen an der Hündin. Das ist so als ob ein schalter umdreht bei anderen Hunden und größeren Tieren die ihm angst machen oder im bedrohlich wirken und er dann alles attackiert das 4 beine hat. Menschen greift er zum glück nicht an. Aber zuhause ist er super lieb zu den enten. Schnuppert auch immer wenn man irgendwo mäuse oder Vögelchen im Blumenbeet waren und rennt dann weg wie ein Feigling wenn sich die böse kleine maus nur einen schritt bewegt. Deswegen ist halt die frage wie er im zuhause selbst auf eine katze reagiert, die ja auch von größe und co. keine Bedrohung darstellt.
Darkiruy ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2019, 23:36
  #20
Starfairy
Forenprofi
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 7.721
Standard

Ich würde auch sagen, laß es! Da sind viel zu viele aber und wenn und könnte.

Das Leben in einem eher kleinen Zimmer ist ganz sicher nicht sonderlich erstrebenswert für Katzen. Rausgehen mit Aufsicht hat auch sehr viele Haken, aber es könnte der/den Katzen doch zeigen, da ginge evtl. doch deutlich mehr.

Der Husky klingt auch nicht so gut, und gerade Huskys sind die totalen Jäger. Und deine Aussage, der Husky kann den Katzen ja nicht überall hin hinterher zeigt an, das du von Katzen nicht viel verstehst.
In ihrem Kernrevier dürfen Katzen nicht von einem Hund gejagt werden!!! Dort sollen sie sich sicher fühlen und nicht aufpassen müssen, das sie außer Reichweite von einem Hund bleiben. Geht einfach gar nicht.

Warte, bis du selber eine Wohnung hast. Dann hast du was von den Katzen, und die Katzen können ein tolles Leben bei dir haben. Aber 20 m², die kann man einfach nicht schönreden.
Ich habe Freigänger, und wenn ich mir so ansehe, wieviel die draußen den ganzen Tag unterwegs sind, frag ich mich immer, wie das mit so vielen Katzen in der Wohnung klappt. Aber ein einziges Zimmer? Echt, das grenzt an Tierquälerei. Auch 8 m² Flur helfen da nicht viel weiter.

Bei mir ging übrigens auch noch nie eine Shampooflasche kaputt. Aber durchaus mal eine Klopapierrolle.
Starfairy ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 09:19
  #21
NicoCurlySue
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 4.494
Standard

Hallo,

ich finde es auch toll, wie viele Gedanken Du Dir machst und dass Du Dir hier Rat holst und diesen auch annimmst.

Ich würde in einen Haushalt, in dem Menschen leben, die eigentlich keine Katze wollen auch eher nicht Katzen dazu setzen. Deine Eltern erlauben es, aber wohl auch nur ungern, so wie es sich liest und Katzen spüren Stimmungen sehr gut und es beeinflusst sie auch.

Das würde ich also zumindest sehr, sehr gut mit den Eltern besprechen.

Dann denke ich gleichzeitig daran, dass es Katzen gibt, die im Tierheim sterben, da sie niemand mehr dort weg holt. Das finde ich sehr, sehr traurig. Und für so ein Tier, das keine oder kaum Chance auf Vermittlung hat, könnte ein Heim bei Dir, in dem es geliebt wird, dann eben doch noch eine große Chance sein.
Allerdings müsstest Du Dir wirklich im Klaren sein, dass eine solche Katze dann bis zum Lebensende bei Dir bleiben sollte. Und es kann hohe Tierarztrechnungen geben z.Beispiel.

Wie alt bist Du denn? Hast Du genügend Geld und wie hast Du die nächsten Jahre geplant? Denn die Katze könnte ja vermutlich nicht bei Deinen Eltern bleiben und wenn Du ausziehst, müsstest Du dann also von Beginn an eine Wohnung haben, in der Katzen erlaubt sind.

Das würde ich unbedingt mit bedenken.
__________________
Eva-Maria und die Sieben Lieben
NicoCurlySue ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 09:35
  #22
Max Hase
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 249
Standard

Ich habe so einen Ladenhüter aus dem Tierheim geholt. Kosten um die 1000 Euro in zehn Wochen für eine dann tote Miez.
Den nächsten Ladenhüter habe ich als Dauerpflegestelle geholt, die Arztkosten wären damit beim Tierheim geblieben. Die halten sich aber bisher in Grenzen, ich zahle alles. Sie gehört nur noch offiziell dem Tierheim, weil ich noch nicht wieder da war, um den Vertrag zu ändern.

Ich habe immer wieder alte Katzen mit höchst unterschiedlichem Bewegungsdrang. Man weiß vorher nicht, wie sie sich entpuppen, zumal sie im Tierheim oft völlig anders sind.

Ich sehe das Problem weniger in den Hunden als bei Deinen Eltern. Die müssen hinter der Geschichte stehen, sonst wird es schwierig.

Ich würde meinen Wunsch nach einer Katze noch aufschieben.
Max Hase ist gerade online  
Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2019, 12:04
  #23
Lila1984
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 337
Standard

Von mir auch noch ein anderer Gedanke: Klar, es gibt sicher ältere Miezen, die nicht so viel Platz brauchen und mit Artgenossen nicht können. ABER: Die sollten dann insbesondere nicht jeden Tag acht Stunden allein in der Bude hocken - und du sagst ja selbst, dass du lange aus dem Haus bist. Ich vermittle auch für einen Tierschutzverein und wir vermitteln ausgewiesene Einzelgänger nur zu Leuten, die ausreichend Zeit haben und/oder Freigang bieten können. Ansonsten halte ich das wirklich für Quälerei, denn auch eine zehn- oder zwölfjährige Katze ist in aller Regel noch lange keine Omi, die fast nur noch schläft.
Lila1984 ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2019, 21:03
  #24
teufeline
Forenprofi
 
teufeline
 
Registriert seit: 2008
Ort: OWL
Beiträge: 18.786
Standard

Die Wohnung ist zu klein, auch für alte Katzen.
Ich habe selbst zwei ältere aber lebhafte Tiere auf 32 qm.
Allerdings mit 16 qm Balkon und 5 m Deckenhöhe.

Warte lieber bis du deine eigene Herrin bist und auch genügend Zeit hast.
Manchmal ist es halt nicht die richtige Zeit.
Aber frage mal bei deinem lokalen Tierheim, vielleicht ist Katzensitting mit streicheln und spielen was für dich.
__________________
LG, Kordula


teufeline ist offline  
Mit Zitat antworten

Alt 12.11.2019, 15:09
  #25
yellowkitty
Forenprofi
 
Registriert seit: 2017
Ort: Österreich
Beiträge: 1.152
Standard

Hallo Darkiruy!

Abgesehen von der Zimmer- bzw. Wohnungsgröße, du klingst noch sehr jung und manchmal verändert sich das Leben ja auch in eine Richtung, die man selber so nicht vorhergesehen hat.
Grade wenn du noch jünger sein solltest, würde ich noch etwas warten, bis du abschätzen kannst, wohin es dich die nächsten Jahre verschlagen wird.
Vielleicht bekommst du ja ein tolles Jobangebot in einem anderen Land oder machst noch eine Ausbildung, die dich in eine andere Stadt führt?
Natürlich kann niemand von uns alles vorhersehen, aber ein fixer Job, eigene Wohnung, etc. sind zumindest eine Absicherung.
Und wer weiß, wenn du später gut verdienst und dir eine große Wohnung leisten kannst, dann ziehen gleich 4 Katzen bei dir ein, statt 2 oder 1

Liebe Grüße
yellowkitty ist offline  
Mit Zitat antworten
Antwort

anfänger, catwalk, katzen, klettern, wohnung

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Ein paar Quadratmeter mehr Katzenglück Ferrina Gesicherter Freigang 16 30.09.2017 11:20
Genug futter für die Katzen? Mina591 Ernährung Sonstiges 16 28.10.2016 16:39
Katzen nicht schwer genug für Kastration? Birdylein Sexualität 11 06.09.2011 14:00
Wie viele Katzen - wann ist es genug? Raggy Wohnungskatzen 24 14.05.2010 13:24

Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:47 Uhr.

Über uns
Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzen Forum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.