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Die Anfänger Hier finden Katzenneulinge Rat

Umfrageergebnis anzeigen: Welche Rasse
Main Coon 2 7,41%
Hauskatze 24 88,89%
Mix 1 3,70%
Teilnehmer: 27. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 23.10.2019, 21:18
  #31
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Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
Also Freigängerkatzen haben sicher
mehr Unterhaltung als Wohnungskatzen, allein schon was den
Jagdinstinkt betrifft.

Die kommen auch mit Artgenossen zusammen
und können soziale Kontakte pflegen,
die sie sich auch selbst aussuchen können.

Da finde ich Einzelhaltung nicht schlimm
da ich Freigang wenn möglich als artgerechter empfinde.
Das ist es ja, die einen spären zwei drei Katzen Zuhause ein und finden es toll und artgerecht. Zeigen aber auf andere mit dem Finger der sein Tier artgerecht und frei hält. Was ist daran artgerecht Tiere einzusperren, wenn auch mit mehreren.
 
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Alt 23.10.2019, 21:23
  #32
Polayuki
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Polayuki
 
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Das ist es ja, die einen spären zwei drei Katzen Zuhause ein und finden es toll und artgerecht. Zeigen aber auf andere mit dem Finger der sein Tier artgerecht und frei hält. Was ist daran artgerecht Tiere einzusperren, wenn auch mit mehreren.
Was ist daran NICHT artgerecht?
__________________
Mit Unfug und Chaos
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Alt 23.10.2019, 21:25
  #33
Polayuki
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Polayuki
 
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Im übrigen sind die meisten ehemaligen Streunerkatzen, Tiere die NIEMALS NICHT freiwillig mehr raus wollen. Kenne ich selbst von dem ehemaligen Wildchen meiner mum und von diversen anderen ehemaligen Wildchen. Die wissen nämlich wie hart das Überleben da draußen ist und vermeiden es tunlichst wieder raus zu müssen. ABER was man auch beobachten kann: Dass all die Streuner sich wenn möglich draußen zu Kolonien zusammenschließen.
Also KEINE Einzelgänger sind.
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Alt 23.10.2019, 21:26
  #34
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Zitat:
Zitat von Polayuki Beitrag anzeigen
Was ist daran NICHT artgerecht?
Tiere brauchen die Natur und nicht vier Wände. Das ist ein Gefängnis. Genau wie ein Zoo. Eine glückliche Katze kann sich draußen austoben, Mäuse jagen und ein normales Katzenleben führen.
 
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Alt 23.10.2019, 21:36
  #35
Polayuki
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Tiere brauchen die Natur und nicht vier Wände. Das ist ein Gefängnis. Genau wie ein Zoo. Eine glückliche Katze kann sich draußen austoben, Mäuse jagen und ein normales Katzenleben führen.
Bitte erklär das mal all den Katzen die Draußen elendlich verhungern, erfrieren, an Krankheiten sterben.
Klar, wenn man ein zu Hause hat das freigängertauglich ist, ist es GROßARTIG wenn man der Katze den Freigang anbieten kann. Das kann aber nunmal nicht jeder. Allerdings kann man Wohnungshaltung sehr artgerecht gestalten. Deine Argumente sind leider nicht überzeugend.
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Alt 23.10.2019, 22:03
  #36
Quilla
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Quilla
 
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Tiere brauchen die Natur und nicht vier Wände. Das ist ein Gefängnis. Genau wie ein Zoo. Eine glückliche Katze kann sich draußen austoben, Mäuse jagen und ein normales Katzenleben führen.
Ich hoffe, du bist Veganer.
(die "4 Wände" die Nutztiere ihr Lebtag zu sehen bekommen, darin würde ich eine Katze keine 10 Minuten einsperren - sollte dir das wumpe sein, dann mach hier bitte auch kein Fass auf nur für die Tierart "Katze")

Es gibt einen Unterschied, ob eine Katze Freigang "als Hobby" hat (wie deine) oder eine scheue Streunerkatze, die sich durchschlagen muss und die Annehmlichkeiten, die deine Katze geniesst, nicht hat.
Die Katzen, die draussen sind ohne Heim, sind verwilderte HAUSKatzen.
Das selbe wie bei Tauben.
Sie vermehren sich unkontrolliert, leiden in der Mehrheit an Krankheiten, sind zu mehr Populations-Drang gezüchtet, als nötig wäre in der Natur.

Weisst du, denk mal drüber nach, wieviele Katzen in den Tierheimen sitzen.
Da gibt es nicht für jede einen Freigänger Platz, so schön das wäre.

Ich habe beispielsweise aus dem Tierheim drei Seniorenkatzen zu mir geholt.
Gerne würde ich ihnen auch Freigang bieten, das geht aber nicht (auf eine Dachterrasse und einen Balkon können sie).

Klar, ich hätte sie auch im Tierheim lassen können - aber ich überlege dann, was hätten sie wohl gewählt?
Kann man als "das kleineres Übel" sehen .... sollte ich dann ein schlechtes Gewissen haben?
Oder ein reines, wenn ich sie gar nicht erst zu mir geholt hätte?
__________________

__________________________________

FÜR DICH - TAUSENDMAL !
Quilla ist offline  
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Alt 23.10.2019, 22:19
  #37
Ati
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Aber ich finde jetzt schon, dass das durchaus eine berechtigte Frage ist, zu der natürlich auch jeder eine andere Meinung haben darf.

Wer entscheidet denn, ob nun die Einzelkatze mit Freigang oder 2-x Katzen gemeinsam in reiner Wohnungshaltung besser oder artgerechter ist?
Find ich tatsächlich gar nicht so einfach zu entscheiden.

Und von echten Straßenkatzen war hier doch eigentlich auch nie die Rede. Natürlich haben die es mega schwer und das ist sicher nicht erstrebenswert und von den Optionen die denkbar Schlechteste.
__________________
P.S. Nein, ich lese nicht Korrektur. :-p
Ati ist offline  
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Alt 23.10.2019, 22:23
  #38
Polayuki
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Polayuki
 
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Warum nicht 2 Katzen die beide rausdürfen wenn es die Gegend und der charakter der Katzen denn zulässt?
Wäre das nicht die allerbeste Option?
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Alt 23.10.2019, 22:24
  #39
Irmi_
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Irmi_
 
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Tiere brauchen die Natur und nicht vier Wände. Das ist ein Gefängnis. Genau wie ein Zoo. Eine glückliche Katze kann sich draußen austoben, Mäuse jagen und ein normales Katzenleben führen.
Ich habe Freigängerkatzen. So richtig echt mit Katzenklappe und Natur und ohne Zaun und vielen Nachbarskatzen so. Trotzdem habe ich zwei Katzen, weil ich festgestellt habe, dass es etwas ganz anderes ist, wenn man eine passende Freundin (ich hab Mädels) bzw. einen passenden Freund in der selben Wohnung hat, die (der) den selben Geschmack hat und sich freut gemeinsam Fangen zu spielen, sich zu kloppen oder einfach nur gemeinsam den Nachbarskater zu nerven.
Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit haben die Katzen richtig viel davon.

Wie viel die Mädels von einander haben habe ich erst so richtig gemerkt, als Ebony diesen Februar gestorben ist. Da war klar, dass Irmi wieder eine Freundin braucht.
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
Irmi_ ist offline  
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Alt 24.10.2019, 07:15
  #40
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Ich gehöre zu den "Heuchlern", die zwar auch für Freigänger zur zweiten Katze raten, die eigenen Katzen aber (zu mehreren, aktuell habe ich drei Katzen) im Haus einsperren.

Wir wohnen in einer verkehrsberuhigten Gegend im Berliner Südwesten, dicht an der Stadtgrenze, und es gibt viele Freigänger hier. Auch viele Wildschweine, Füchse, Singvögel und anderes Getier. Aber ich habe entschieden, dass meine Katzen drin bleiben müssen, u. a. weil unsere 30er-Straße vergleichsweise stark befahren ist (shortcut für Berufspendler ) und weil meine Miezen in Teilen einfach dumm wie Brot sind.
So würde mein vertrauensseliger Kater direkt mit jedem mitgehen, der ihn freundlich anspricht und hinter den Ohren krault. Moody ist eine Handaufzucht und liebt seine Menschen über alles. Aber auch Fremden tritt er sehr freundlich und aufgeschlossen entgegen. Für Freigänger kann sowas recht gefährlich werden.
Die beiden Mädels sind da etwas realistischer, aber auch sie sind sehr menschenbezogen und lassen sich gern krabbeln und beschmusen.
Außerdem ist Moody halb blind, die Chefin der Truppe ein Dreirädchen, und das zweite Mädel ist chronisch krank. *hust*

Aus meiner Sicht ist Freigang nicht in jedem Fall das nonplusultra, und meine Katzen halte ich für ungeeignet für Freigang. Hingegen würden sie in Einzelhaltung seelisch absolut verkümmern, Freigang hin oder her!
Wer einmal gesehen hat, wie sie sich zu mehreren in ein viel zu kleines Bettchen quetschen, um nur möglichst viel Körperkontakt mit den Artgenossen zu haben, wird nie wieder anzweifeln, dass Katzen soziale Tiere sind, die zur Erhaltung der seelischen Gesundheit einen passenden Artgenossen im Haus brauchen (bis auf Ausnahmen, die aber weit weit überwiegend darauf beruhen, dass die Tierchen bereits im Kindesalter durch Einzelhaft von ihren Haltern zu sozialen Krüppeln gemacht wurden ).
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
nicker ist offline  
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Alt 24.10.2019, 07:16
  #41
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Zitat:
Zitat von Polayuki Beitrag anzeigen
Warum nicht 2 Katzen die beide rausdürfen wenn es die Gegend und der charakter der Katzen denn zulässt?
Wäre das nicht die allerbeste Option?
Weil ich es nicht will. Warum drängt ihr eure Meinung anderen auf. Last doch deine Katzen raus!! Warum sperrst du die armen ein? Nicht jeder hat die Möglichkeit zwei Tiere zu halten. Wir tun nur was uns möglich ist. Habt ihr keine anderen Sorgen? Tausend Kinder sterben weltweit, das ist viel tragischer als ein Kater der keinen "Kumpel" hat. Verrückte Welt.
 
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Alt 24.10.2019, 07:43
  #42
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Tausend Kinder sterben weltweit, das ist viel tragischer als ein Kater der keinen "Kumpel" hat. Verrückte Welt.
Wer aber für die ganze Welt verantwortlich sein will, sollte schon mal vor der eigenen Haustür anfangen. Sich um hungernde Kinder zu kümmern und seine (selbst ausgesuchte) Katze gut zu versorgen schließt sich zudem in keinster Weise aus.

Du betreibst mit deinem Post nun schon etwas Framing? Sorry diese Aussage von dir stellt für mich kein Argument dar im Bezug auf die eigentliche Thematik.

Ich komme nochmal auf ein Argument zurück, welches hier schon gefallen ist.

Wenn man Katzen beobachtet, die frei leben stellt man fest, dass diese sich zu losen Rudeln zusammenschließen. Sie sind viel alleine Unterwegs, treffen aber meist mehrmals am Tag zusammen.
Oftmals bleiben auch ausgewachsene Jungtiere mit ihren Müttern im Verbund. Auch zu beobachten ist, dass in diesen losen Rudeln sich sogar verschiedene Weibchen häufiger bei der Aufzucht des Nachwuches helfen.

Dieses verhalten kann man sehr gut bei den ganzen Streunerkolonien erleben.

Für mich ein klares Indiz, dass Katzen soziale Tiere sind und gerne Kontakt mit Artgenossen haben und pflegen. Zu dem gleichen Schluss kommen auch Wissenschaftler, die in den letzten Jahren vermehrt wieder zum Thema Katze forschen.

Somit, wenn man mit begriffen wie "artgerecht" argumentiert, sollte man auf diesen Umstand bei der Haltung Rücksicht nehmen und -egal ob Wohnung oder Freigang- seiner Katze einen konstanten Sozialpartner zur Seite stellen.
__________________
Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist" *Terry Pratchett
Lirumlarum ist offline  
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Alt 24.10.2019, 07:59
  #43
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Ihr habt einen Dachschaden. Ich verabschiede mich. @Admin. Bitte meinen Account löschen.
 
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Alt 24.10.2019, 08:05
  #44
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Zitat:
Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Ihr habt einen Dachschaden. Ich verabschiede mich. @Admin. Bitte meinen Account löschen.


Was LirumLarum über die Streunerkolonien schreibt, ist im Grunde nichts anderes, als was der Katzenforscher Paul Leyhausen in Bezug auf Kolonien von Bauernkatzen in Mitteleuropa bereits vor Jahrzehnten beschrieben hat. Es handelt sich dabei um die basics der Verhaltensforschung bei freilebenden Hauskatzen; Leyhausen war ein renommierter Wissenschaftler, ähnlich Konrad Lorenz und seiner Forschung zu den Gänsen.
nicker ist offline  
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Alt 24.10.2019, 08:06
  #45
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Zitat von Rcfman Beitrag anzeigen
Ihr habt einen Dachschaden.
Na lieber nen Dachschaden, als kein Benehmen.
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