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Die Anfänger Hier finden Katzenneulinge Rat

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Alt 11.07.2019, 13:37   #31
These
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Ich würde aus eigener Erfahrung heute auch jedem Anfänger zu einem jungen, erwachsenen Paar um die 3-5 Jahre raten.

Ich hab als Anfänger Kittenbrüder aufgenommen und kann nur sagen puuuuh war das anstrengend klar auch supergoldig und du siehst sie aufwachsen aber die zwei haben mich sehr viel Zeit und Nerven gekostet. Ich war damals Single, eher Stubenhocker und daher viel Zeit. Als Familie mit Kind will ich’s mir nicht vorstellen, vor allem weil sie das erste Jahr mindestens drin bleiben sollten und dementsprechend Beschäftigung brauchen. Meine Freigänger bestehen nach wie vor auf ihre Spiel- und Clickerstunden, nur deutlich nicht mehr so lange und ausdauernd. Ich hab damals EG mit Garten gehabt und das tat mir z.B. schon weh sie da immer drin zu lassen, wenn ich draußen war.

Ich war heilfroh als ich so mit 3 Jahren endlich wieder ein wenig Deko und Gardinen aufstellen/hängen könnte. Meine Wohnung war sehr kahl zu der Zeit und mein Sofa und die Kunstlederstühle sowie einige Einrichtung hat sehr gelitten. Nicht dass sie dran gekratzt hätten, aber einfach extrem drüber getobt

Dazu kommt noch dass die zwei zwar auf der Pflegestelle und auch die ganze Kitten- und Teeniezeit immer zusammengehangen sind, sich aber dann so mit 2 Jahren rauskristallisiert hat, dass Lino weiterhin sehr grob und aufdringlich raufen will, Merlin darauf aber keine Lust mehr hatte. Das gab öfter mal unschöne Szenen, auch wenn die zwei ansonsten ein Herz und eine Seele waren.(leider ist Lino seit März verschwunden) Merlin trauert immer noch bzw. ihm fehlt trotz Linos Aufdringlichkeit sein Kumpel, weswegen nach unserem Umzug ein ebenso ruhiger Kumpel wie er für ihn einziehen wird.

Das Risiko hast du bei Kitten immer, dass es später nicht mehr so richtig optimal passt. Sind halt Wundertüten.

Bei mir werden definitiv keine Kitten mehr einziehen, auch wenn sie schon sehr süß waren und man nachher weiß, die hab nur ich allein versaut

Wenn ihr Leben in der Bude wollt, Zeit und Lust auf solche Rabauken habt und damit leben könnt, dass nix mehr rumstehen kann, evtl Einrichtung im Übermut beschädigt wird und der ein oder andere Anfängerfehler (wer kann sowas süßem zu 100% widerstehen, wenn sie soooo lieb gucken, dann spricht auch nix gegen Kitten
__________________
Viele Grüße von Theresa, Merlin, Lino (wo bist du? Wir vermissen dich sehr!) und bald Timid

Geändert von These (11.07.2019 um 13:40 Uhr)
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Alt 11.07.2019, 19:28   #32
Vitellia
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Ich reihe mich mal in die Gruppe "pro (jung)erwachsene Katzen" mit ein. Nach dem Tod unserer Thaleia hatte ich kurz auch überlegt, ob es nicht nett sei, wieder Kitten aufzunehmen, den Gedanken aber aus ganz praktischen und hier schon genannten Gründen wieder verworfen.

Zwar habe ich keine Kinder, um die ich mich (zudem) kümmern muss, arbeite aber größtenteils von zuhause und muss mich oft sehr konzentrieren, so dass ich gar nicht die Muße hätte, ständig hinter zwei Kitten her zu sein. Unsere beiden (recht gemächlichen) 4jährigen Katzen lenken mich schon genug ab (dass ich mich ablenken lasse, liegt allerdings hauptsächlich an mir ).

Ich muss bei ihnen aber nicht ständig auf der Hut sein, dass sie irgendwo reinfallen, Sachen zerdeppern und sich dabei womöglich verletzen, die Treppe runter fallen oder was weiß ich. Und wir können sie auch mal ohne schlechtes Gewissen allein lassen, ohne Angst haben zu müssen, das irgendwas passiert. Auch draußen gehen sie ziemlich besonnen vor, was meine Nerven ihnen ebenfalls danken.

Ich finde das deutlich entspannter und bin mit der Entscheidung, ausgewachsene Katzen genommen zu haben, rumdum zufrieden.

Und niedlich sind sie allemal!
__________________

Viele Grüße vom Willy und dem Bienchen!

Sternchen Thaleia (2001 - 2019) für immer im Herzen


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Alt 11.07.2019, 20:29   #33
FindusLuna
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Ich weiss nicht genau, warum die meisten hier zu einem erwachsenen Katzenpaar raten. Klar, da ist der Charakter gefestigt, aber wie auch schon gesagt wurde, Tierheimkatzen können sich zu Hause ganz anders entfalten als im Tierheim. Auch für Katzenanfänger sind Kitten machbar, wenn gewisse Flexibilität herrscht und man sich gut einliest. Da ihr Kinder zu Hause habt, gehe ich schonmal davon aus, dass es okay ist, wenn die Kitten ein Chaos veranstalten. Wichtig ist, dass ihr auch euren Kinder den Umgang mit den Katzen beibringt, sonst kann das ganz böse enden.
__________________
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Alt 13.07.2019, 04:47   #34
Huey
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Ich würde mir keine Kitten zulegen. Bei älteren Tieren (2 Jahre und älter) kann man besser abschätzen ob die Katzen zu einem passen. Da kann man schon abschätzen, ob sie eher häuslich sind oder totale Freigeister, Schmuser oder Wildfänge usw. . Außerdem finden Kitten in der Regel leichter ein neues Zuhause. Wenn da ein erwachsenes Katzenpaar im Tierheim sitzt, dann ist die Vermittlung schon deutlich schwerer.
Ich würde also im Tierheim nach Katzen suchen, die zu mir passen. Da wäre mir das Alter egal.
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Alt 13.07.2019, 09:04   #35
jojo111
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Wir waren vor kurzem in der gleichen Lage wie Ihr. Wir haben ebenfalls 3 Kinder und hatten den Wunsch, 2 Katzen bei uns aufzunehmen.

Als wir uns im Tierheim umgesehen haben, liebäugelten wir zunächst eher mit einem (jung-) erwachsenen Pärchen. Allerdings gab es ein Problem: bei wirklich ausnahmslos ALLEN erwachsenen Tieren hieß es, dass man sie nicht in einen Haushalt mit Kindern vermitteln würde, sie bräuchten mehr Ruhe. Halte ich zwar auch für Quatsch, dass wirklich alle Katzen dort über 1 Jahr keine Kinder vertragen, aber das war halt deren Einstellung. Zudem waren fast alle ausgewachsenen Tiere nur in Wohnungshaltung zu vermitteln, wir wollten aber Freigänger, da wir ruhig und eher ländlich wohnen und ich als Kind nur Freigänger hatte.

Das TH hat uns dann zu Kitten geraten, davon gab es Dutzende. Nach mehreren Besuchen haben wir uns für 2 Kitten entschieden, vermutlich Wurfgeschwister (so genau weiß das keiner, da sie gemeinsam mit 50! anderen, überwiegend ganz jungen Katzen aus einem verwahrlosten Haushalt befreit wurden.
Unsere Kitten litten auch an Katzenschnupfen (Herpes- und Caliciviren) und waren bei Aufnahme ins TH in schlechtem Zustand. Der Katzenschnupfen war zu dem Zeitpunkt der Vermittlung weg, kann aber immer wieder ausbrechen. Das hielt uns aber nicht ab.

Vor 2 Monaten sind unsere Kitten bei uns eingezogen, sie waren zu dem Zeitpunkt etwa 3,5 Monate alt.
Blitz und Donner sind verspielte Katzenkinder, aber absolut lieb. Bisher gab es überhaupt keine Probleme. Besonders verschmust sind sie noch nicht, aber sie lassen sich gerne mal streicheln und kraulen. Wenn es ihnen reicht, schubsen sie die Hand weg, aber mit eingefahrenen Krallen. Bisher gab es weder Kratzer noch Bisse. Sie sind ein Dreamteam, kuscheln und spielen viel miteinander.
Blitz hatte anfangs eine Bindehautentzündung und brauchte Augensalbe, ließ aber die Behandlung gut über sich ergehen.
Vor den Kindern haben sie beide gar keine Scheu und die Kinder beachten gut, wann sie mit den Kätzchen spielen dürfen und wann lieber nicht.
Es gab ein paar Pipi-Unfälle, aber das war sich schon das „schlimmste“ bisher.
Inzwischen haben sie auch die Kastration überstanden.

Alles in allem bereuen wir gar nicht, uns für Kitten aus dem TH entschieden zu haben. Die Pubertät kommt natürlich noch, aber schlimmer als bei unserer 13jährigen Tochter kann es vermutlich auch nicht werden. ;-)
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Alt 13.07.2019, 19:31   #36
tigerlili
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tigerlili
 
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Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
Soooooo selten sind sie nicht. Die Katzen, die zu zweit vermittelt werden, verstehen sich i.d.R.
Und die Pflegestellen, die ein Duo vermitteln, tun das, weil die Tiere harmonieren
Ja, genau! Und es ist so schwierig, Duos zu vermitteln. Ich versteh es gar nicht. Unsere sind so süß zusammen und wir finden keine Familien...
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