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Die Anfänger Hier finden Katzenneulinge Rat

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Alt 16.01.2019, 16:43   #16
Patfly
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Hobbyzucht heisst eigentlich nur, dass nicht gewerblich gezüchtet wird. Bitte nicht mit "Vermehrern" verwechseln
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Alt 16.01.2019, 16:51   #17
Tri-Isi
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so gaanz zufällig habe ich eine Waldkatzenmixmietze im Tierschutz gefunden

Lisa aus Russland
im Oktober auf der Strasse in Moskau gefunden....
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Alt 16.01.2019, 16:57   #18
Patfly
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Hier noch zwei wunderschöne Langhaarmixe. Allerdings sind die beiden nicht getestet.

http://www.rassekatzen-im-tierheim.d...-13629-berlin/

Geändert von Patfly (16.01.2019 um 17:00 Uhr)
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Alt 16.01.2019, 17:16   #19
Lov100
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Schön, daß ihr Euch vorher so intensive Gedanken macht.

Mein Vorschlag wäre folgender, geht erstmal in die umliegendes Tierheime und schaut, ob sich dort ein passendes Duo findet. Einfach die anwesenden Tiere auf Euch wirken lassen und schauen, ob es "passt".

Ich wollte eine weibliche normale Hauskatze, gerne schwarz. Nach einer Woche zog ein roter Maine Coon Mix Kater bei mir ein...so viel zum Thema feste Vorstellungen.

Auch im Tierheim finden sich Rassekaten oder Mixe, wenn man denn ein bestimmtes Aussehen möchte. Wenn man einmal einen Coonie hatte, kommen einem andere Katzen sicher sehr klein vor...

Leider haben Katzen aus dem Tierheim meist eine unbekannte Vorgeschichte und vielleicht auch nicht die besten Erfahrungen gemacht. Ich habe damals gelacht, als viele meiner Bekanntenn meinte, gib dem Kater mal ein Jahr Zeit. Sie hatten recht, inzwischen haben wir einen Kater der immer "normaler" wird. Zuwendung von Menschen war der wohl nicht gewohnt, auch mit Spielen konnte er nichts anfangen. Ein Kuschelkater wird er nie werden, aber er sucht die Nähe des Menschen und freut sich seiner Freiheiten als Freigänger.

Als Kind hatte ich eine Glückskatze, die war einfach nur perfekt, nett und umkompliziert.

Eine Zusammführung bei Kitten/Jungkaten gleichen Geschlechts geht in der Regel problemlos, ist ähnlich wie bei Kindern...die finden ja im ähnlichen Alter auch meist einen gemeinsamen Nenner.

Krebs ist immer eine bescheidene Dignose, ich kann es gut nachführen, da ich vor einem Jahr meinen geliebten Hengst deshalb einschläfern musste.

Viel Glück bei der Suche. Wohnung mit gesichertem Balkon wäre für die Tierheim hier vollkommen ok gewesen.
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Alt 16.01.2019, 17:26   #20
tigerlili
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tigerlili
 
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Bitte schau Dich doch hier im Forum bei den Notfellchen um, es gibt so unendlich viele... Ich habe selber einige Paare im Angebot. Zuckersüß und verschmust. Auch Langhaarmixe findest Du viele im Tierschutz. Ich hab aktuell Louis und Ryuk. Demnächst kommen noch 3 Jungkatzen, die muss ich noch einstellen. Es wäre so schön, wenn es Tierschutzkatzen werden würden...

Je nachdem, was bei Euch möglich ist, stell doch mal ein Gesuch ein.
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Socke, Niki, Carlos, Mütze, Ankor, Fluse
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Meine Tierschutzprojekte-ein Bericht, ständig aktualisiert im Eingangspost die derzeit suchenden Fellchen
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Alt 16.01.2019, 18:08   #21
tiha
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Zitat:
Zitat von tigerlili Beitrag anzeigen
Bitte schau Dich doch hier im Forum bei den Notfellchen um, es gibt so unendlich viele... Ich habe selber einige Paare im Angebot. Zuckersüß und verschmust. Auch Langhaarmixe findest Du viele im Tierschutz. Ich hab aktuell Louis und Ryuk. Demnächst kommen noch 3 Jungkatzen, die muss ich noch einstellen. Es wäre so schön, wenn es Tierschutzkatzen werden würden...

Je nachdem, was bei Euch möglich ist, stell doch mal ein Gesuch ein.

Finde ich einen schönen Ansatz. Hier gibts so viele Notfellchen, vor allem auch als Paar, noch jung und nicht mal ein Jahr alt. Wenn "nichts dabei ist", was euch direkt das Herz warm werden lässt, kannst du doch immer noch bei Züchtern schauen
__________________
.
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Alt 16.01.2019, 18:25   #22
October
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Hi,

Norweger-Züchter findest du hier:

http://www.hallo-norweger.de/


Auf der Seite findest du auch eine Kittenvermittlung

October
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Ich distanziere mich als Userin des Katzen-forum.net von jeglichem Artikel und Post von pets.de
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Alt 16.01.2019, 18:30   #23
nicker
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nicker
 
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Bitte kauf dir keine Mixkatzen, Papillon! Wenn in einer Anzeige (Ibäää o. ä.) "Rassemixe" angeboten werden, handelt es sich IMMER um Vermehrerkatzen, denn die Verpaarung unterschiedlicher Rassen ist vereinsseitig grundsätzlich verboten. Die seltenen Ausnahmen (= Einkreuzen einer anderen Rasse für neue Fellfarben o. ä.) bedürfen stets einer Genehmigung seitens des Vereins und beziehen sich regelmäßig auf konkrete Zuchtziele, die international gleichzeitig von vielen Züchtern der Rasse verfolgt werden.
Beispiel: Einkreuzung von Abessiniern bei den orientalischen Rassen, um die Farbe cinnamon neu in diese Rassen zu bringen.

Ansonsten ist die Verpaarung "fremder" Rassen nur dort gestattet, wo der Unterschied letztlich nur in der Haarlänge der Rasse besteht oder Maske vs. einfarbig oder wo es um Nacktkatzen geht (Beispiel: Peterbaldkatzen sind die nackte Variante von Siam bzw. Orientalisch Kurzhaar). So gibt es beispielsweise die bekannte Rasse Britisch Kurzhaar auch mit langem Haar (Britisch Langhaar, Highlander). Oder kurzhaarige Perser.



Ein Katzenkind außerhalb einer vereinsgebundenen Rassekatzenzucht zu kaufen, bedeutet, dass es immer eine Vermehrerkatze ist und somit diametral den Erfordernissen und Zielen des Tierschutzes entgegen steht!

In Deutschland, aber auch generell in Mitteleuropa, gibt es weitverbreitetes Katzenelend, gegen das die Tierschutzorgas nicht mehr ankommen können. Zwar werden hierzulande keine Katzen getötet, die in TS-Einrichtungen aufgenommen wurden, aber die alljährliche Kittenschwemme führt zu immer mehr Neuzugängen in den Tierheimen und verhindert beispielsweise auch vielfach, dass ältere Tiere überhaupt noch eine Vermittlungschance haben. Die putzeligen Kleinchen sind halt viel attraktiver als ein schwarzes Scheuchen, das man im Katzenzimmer gar nicht erst zu Gesicht bekommt.

Aufgrund der unkontrollierbaren Vermehrung der Streunerkatzen (leider auch der Bauernhofkatzen, soweit der Bauer nicht davon überzeugt werden kann, seine Hofkatzen durchgängig kastrieren zu lassen) bedeutet letztlich jede in Menschenhand absichtlich gezeugte und geborene Katze zusätzliches, vermeidbares!, Beitragen zum allgemeinen Katzenelend.

Der einzige Grund, warum die geplante Zeugung und Geburt von neuen Katzen in Menschenhand auch nur ansatzweise vertretbar wäre, ist die Rassekatzenzucht in der Hand der Vereinszüchter. Also mit Stammbaum und allem.

Warum?

Nur der Stammbaum garantiert, dass die betreffende Katze ihre Vorfahren und damit ihre Abkunft von Katzen einer bestimmten Rasse über mehrere Generationen (letztlich, in Gestalt der vereinseigenen Zuchtbücher auch über x Generationen, also auch 50 oder mehr Jahre) zurückverfolgen kann.

Und nur die Vereinszucht, also im Rahmen von Vorgaben, an die sich der vereinsgebundene Züchter halten muss, damit seine Kitten als Rassekatzen anerkannt werden und Stammbäume erhalten können, gewährleistet, dass die Kitten in verantwortungsvoller Weise geplant, geboren und aufgezogen werden.
Die Zuchtrichtlinien der jeweiligen seriösen Zuchtvereine geben durchweg vor, dass mit erbkranken Katzen nicht gezüchtet werden darf. Vereinszüchter lassen weit überwiegend ihre Zuchttiere vor der Verpaarung auf die gängigen Erbkrankheiten testen. Ebenso werden regelmäßig vor der Verpaarung Tests auf durch den Geschlechtsakt übertragbare Infektionskrankheiten durchgeführt. Die Kätzin darf innerhalb von zwei Jahren (24 Monaten) maximal drei Würfe haben - es wird also auch in diesem Punkt auf die Gesundheit der Zuchttiere sehr geachtet, und viele seriöse Züchter beschränken sich ohnehin auf zwei oder nur einen Wurf mit einer bestimmten Katze, bevor diese "in Rente" geschickt, also kastriert und an Liebhaber abgegeben wird.

Verantwortungsvolle Vereinszucht bedeutet, dass der Züchter ein Zuchtziel hat, etwa die Verbesserung der Haartextur bei Rassen mit dichter Unterwolle. Oder die besondere Ausprägung der Ohrpinsel bei den Coons. Oder die blaue Augenfarbe bei Siamkatzen.
Die Verpaarungen der Zuchttiere folgen diesem Ziel, und es zeichnet diesen Züchter aus, dass er dieselbe Verpaarung (Kater A und Katze B) nur einmal vornimmt und nicht wiederholt. Denn für das Erreichen eines Zuchtziels bringt eine Wiederholungsverpaarung im Regelfall nichts, sondern bedeutet allein, dass mehr unnütze Katzenkinder produziert werden. Dass vermehrt wird.
Die Liebhaberkitten sind im Grunde stets der "Ausschuss", also die Tiere, die nicht dem Zuchtziel entsprechen und mit denen nicht weitergezüchtet werden soll.

Leider sind solche verantwortungsvollen Vereinszüchter nicht so leicht zu finden. Auch deswegen, weil die sinnfreie Vermehrerei von stammbaumlosen Lookalikekatzen letztlich die Zucht kaputt macht, denn auch der Vereinszüchter möchte seine "überflüssigen" Kitten ja in sinnvoller Weise verkaufen und nicht zu Dumpingpreisen an den Erstbesten verscherbeln!

Der Vereinszüchter hat insofern eine Menge verpflichtende Vorgaben vom Verein her und entsprechend hohe Kosten, bevor auch nur eine Verpaarung stattgefunden hat. Er muss sich zudem in Genetik schlau machen und auch die Zuchtlinien seiner Rasse kennenlernen, um die Zucht mit nachgewiesen erbkranken Tieren zu vermeiden.

All diesen Aufwand und diese Pflichten haben Vermehrer nicht. Für sie bedeutet im Regelfall jeder Wurf einen finanziellen Gewinn, weil sie die Kosten für die Gesundheit und Ernährung ihrer Tiere und der Kitten gering halten können. Sie können das Mütterchen ausbeuten und bei jeder Rolligkeit neu decken lassen, egal wie ausgemergelt die Katze bereits ist. Und sie können auch den Decker im Kellerverschlag vor sich hinvegetieren lassen, denn ihnen guckt kein Verein über die Schulter und auch kein Veterinäramt - solange solche Zustände nicht bekannt und nicht gemeldet werden.
Der Vermehrer hat ohnehin kein Interesse, irgendwelche teuren Tests mit seinen "Zucht"tieren machen zu lassen, denn mit dem Verkauf der Kitten ist für ihn ohnehin jedes Interesse an ihnen vorbei. Ein verantwortungsvoller Vereinszüchter dagegen begleitet seine Kitten im Idealfall ihr Leben lang.
Der Vermehrer kann insofern problemlos mit erbkranken Elterntieren schöne Lookalikekatzen produzieren und diese an Schnäppchenjäger, die den Kaufpreis als ausschlaggebendes Kriterium für den Kauf einer "Rasse"katze ansehen, verticken. Für die Erbkrankheit haftet der Vermehrer nicht, denn er hat nicht vertraglich zugesichert, eine gesunde Katze zu verkaufen. Er ist auch nicht verpflichtet, die Kitten erst im Alter von 12 Wochen oder später vom Muttertier zu trennen oder die Tierchen komplett geimpft und entwurmt zu übergeben, wie es beim Vereinszüchter verpflichtend der Fall ist.

Und der Vermehrer interessiert sich natürlich auch nicht für die Zuchtlinien, in denen der typische Charakter der Rasse besonders ausgeprägt ist. Der Begriff "wesensfest" ist für ihn nur eine Werbeaussage, und natürlich haben seine Kitten, mangels Stammbaum, auch keine Rasse!

Papillon, wenn du dich besonders für eine Rasse interessierst, kauf die Kitten bitte ausschließlich bei einem seriösen Vereinszüchter, also Tiere mit eigenem Stammbaum, und nicht beim Vermehrer!
Stammbaumkitten kosten natürlich mehr Geld als Vermehrerkatzen, aber dafür steckt auch das drin, was draufsteht: durch den Stammbaum nachgewiesene Reinrassigkeit - und die sorgfältige Auswahl der Elterntiere, Aufzucht und Haltung der Katzen und umfassende Versorgung in medizinischer und anderer Hinsicht.
Du kannst, wenn es keine Kitten sein müssen, auch bei den Vereinszüchtern nach sog. Kastraten, also ehemaligen Zuchttieren, die nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden, fragen. Die Kastraten sind im Regelfall noch sehr junge Erwachsene, maximal drei oder vier Jahre alt, gesundheitlich und anders sehr gut versorgt und im Charakter natürlich bereits gereift und gut einschätzbar.
Kastraten kosten im Regelfall um 300 Euro aufwärts; höhere Preise können dann zustande kommen, wenn die Tiere bei Ausstellungen Preise und Titel gewonnen haben.

Alternativ sieh dich bitte ausschließlich im Tierschutz um, gerade wenn es um Kitten geht!
Vermehrertiere sollten für jeden Interessenten ein Nogo sein, der sich Katzen zulegen möchte. Entweder Vereinszucht oder Tierschutz, dazwischen gibt es nichts!
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tini & das Ori-Konzert

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Alt 16.01.2019, 18:33   #24
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Wenn ihr zwei Katzenkinder von unterschiedlichen Quellen nehmt, also eines vom Züchter und eines aus dem Tierschutz, solltet ihr schauen, Beide relativ zeitnah zu bekommen.

Zum anderen gibt es bei dieser Variante eine kleine Zwickmühle. Die meisten Tierschutzorgas geben Katzenkinder nicht alleine ab, bzw. nur dann, wenn ein zweites Katzenkind schon vorhanden ist und seriöse Züchter achten auch darauf, dass Kitten nicht in Einzelhaltung landen.

Aber sowohl mit dem Tierschutz, als auch mit den Züchtern kann man immer reden und z.B die Katze beim Züchter reservieren lassen, bis man das andere Kätzchen vom Tierschutz hat oder eben auch andersrum.
Man kann bei Züchtern sich auch melden, wenn diese einen Wurf ankündigen, dann hat man bis zur Geburt und den ersten 14-16Wochen Aufzuchtsphase Zeit, sich um ein zweites Katzerl aus dem Tierschutz umzusehen.
Da lassen sich mit beiden Seiten Lösungen finden.

Zwei fremde Katzenkinder aneinander zu gewöhnen geht meist rasend schnell und man hat selten die Schwierigkeiten wie bei älteren Katzen.

Bei den Züchtern und die Vereinen kann ich wenig helfen. Ich habe da auch immer etwas Probleme bei den diversen Vereinen, Satzungen, Züchtern durchzublicken.
Seriöse Züchter schreiben aber auf ihrern Homepages aus, welchem Verein sie angeschlossen sind.
Dann kann man auf der HP des Vereines nachlesen, welche Kriterien dieser an seine Mitglieder stellt und ggf. sich auch über den Züchter dort erkundigen.

Hobbyzucht sind soweit ich weiss, fast alle Züchter in Deutschland.

Aufpassen aber, da mit Rassekätzchen auch einige Geld verdienen und Homepages erstellen, die wie tolle Züchterseiten aussehen..aber wenn man genau schaut, dann werden dort nur billig Katzen "produziert" ohne Vereinangehörigkeit oder Gesundheitsvorsorgen etc. Mit armem Katzen die ständig werfen müssen und all dem anderem Elend das damt einhergeht.
Bei seriösen Züchtern ist es häufig möglich sich die Zucht erstmal anzusehen. Bei pööösen Vermehren hingengen eher nicht..bzw. nur wenn man mit einem Katzerl unterm Arm wieder rausmaschiert und sein Geld auf den Tisch geblättert hat.

Wenn du einen Züchter entdeckt hast, !hey hurahh! du hast dich hier im Forum angemeldet, dann kannst du auch hier nachfragen bevor das Katzerl kaufst oder schon eine Anzahlung dafür leistest. Dann schauen da viele Forenaugen drüber und du kannst nicht auf Nacht- und Nebelvermehrer reinfallen.

Bei den Tierschutzvereinen, macht das jeder anders. Es gibt einige, die Katzen nicht in Freigang abgeben, sondern nur in Haushalte mit gesicherten Balkon/Terrasse/Garten und wiederrum Andere die ihre Katzen nur in den Freigang abgeben wollen. Da muss man einfach schauen und manchmal auch einfach nachfragen und seine Wohnsituation schildern. Zumal es recht selten ist, dass in Tierheimen nur Freigänger sitzen oder nur Wohnungkatzen.

Eine andere Variante sind die vielen Leute hier, welche Katzen vermittelnund und sich so tapfer für die Pfotentiere in Not engagieren.
Da sind auch häufig Jungtiere dabei. Der Vorschlag hier ein Gesuch einzustellen, wurde ja schon gemacht. Der Vorteil ist, dass diese ihre Katzen sehr gut kennen und einem viel erzählen können. Auch sind sie alle immer mit Rat und Tat zur Stelle, nachdem die Katzen im neuen Zuhause eingezogen sind. Man kauft hier also nicht die "Katze im Sack".
(und ein weiterer Vorteil ist, wir dürfen alle mitfiebern und uns freuen wenn ein ein Tappsentier wieder ein tolles Zuhause bekommt )
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Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist" *Terry Pratchett

Geändert von Lirumlarum (16.01.2019 um 18:38 Uhr)
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Alt 16.01.2019, 18:52   #25
nicker
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nicker
 
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Wenn du dir einen Vereinszüchter näher ansehen möchtest, frage bitte unbedingt auch danach, in welchem Verein er züchtet, und sieh dir die Zuchtrichtlinien des Vereins an.
Leider gibt es eine Handvoll Zuchtvereine, die im Grunde nichts anderes sind als Stammbaumdruckereien. Die betreffenden Zuchtrichtlinien dieser Vereine sehen nicht einmal die gesetzlichen Mindestvorschriften an die Haltung der Zuchttiere vor oder eine sinnvolle Beschränkung der Würfe, die eine Zuchtkätzin innerhalb eines bestimmten Zeitraums haben darf.

Das sind Hausaufgaben, die ein Kaufinteressent da machen muss, das ist richtig. Aber: es geht ja nicht um ein neues Handy, sondern um ein künftiges Familienmitglied, das die nächsten mindestesn 15 bis 20 Jahre bei dir leben soll, Papillon!

Und um es noch einmal deutlich zu unterstreichen:
Nein, es gibt keine "guten" Vermehrer!!!
Egal wie nett sie wirken und auftreten: wenn sie wirklich "nett" wären, würden sie im Verein züchten. Punkt.
Und auch ein "Ooops"wurf ist Vermehrerei, denn man kann auch ungewollt trächtig gewordene Kätzinnen kastrieren lassen. Punkt.



Der Hinweis, hier im Forum nach passenden neuen Hausgenossen zu gucken, ist eine sehr gute Idee, finde ich, und genauso wie ein Vereinszüchter seine Tiere charakterlich meist sehr gut einschätzen und beschreiben kann, können die Tierschutz-Pflegestellen ihre Pflegis einschätzen und euch insofern passende Kandidaten vorschlagen.

Natürlich ist auch das ein gewisser Aufwand, aber auch hier der Hinweis, dass es schließlich nicht um ein neues T-Shirt geht, das als Fail für immer im Schrank verschwinden kann, sondern um ein Familienmitglied.

Und bitte grundsätzlich zwei Katzen, da Katzen keine Einzelgänger sind, sondern bis auf sehr wenige Ausnahmen durchaus gesellige Spiel- und Kuschelkameraden. In diesem Punkt unterscheiden sich genetische Wildkatzen und die domestizierten Hauskatzen erheblich voneinander.

Was die gewünschte Charakteristik angeht, würde ich Norweger und Coons nicht zwingend als typisch ruhige Katzen ansehen, sondern eher als durch ihre langfellige Optik gekennzeichnet. Für ihr ruhiges Wesen sind insofern eher Briten und Perser bekannt, für ihre Ausgeglichenheit z. B. die Ragdolls und Birmchen (Heilige Birma).

Und all diese Charaktereigenschaften und Optiken findet ihr auch im Tierschutz, Papillon. Jedenfalls wenn es erwachsene Tiere sein dürfen; bei Kitten lässt sich im Tierschutz - anders als bei Stammbaumkatzen - nicht immer sicher vorhersagen, was für einen Charakter sie haben werden (ich rede bei den Stammbaumkatzen von rassetypischen Charaktereigenschaften wie beispielsweise der lebhaften und lauten Art der orientalischen Rassen).

Dass Lastramis nicht zwingend erbgesünder sind als Rassekatzen, wurde ja bereits gesagt und sollte auch klar sein. Einfach schon deswegen, weil alle Vereinszüchter verpflichtet sind, ausschließlich mit gesunden Elterntieren zu züchten und diese auf bestimmte Krankheiten testen zu lassen.

Von daher: bitte entscheidet euch entweder für Stammbaumkitten (bzw. erwachsene Kastraten), wenn es Rassekatzen sein sollen, oder adoptiert aus dem Tierschutz passende neue Familienmitglieder!
Keinesfalls solltet ihr bitte beim Vermehrer kaufen! Auch nicht "retten"!
Denn jedes verkaufte Tierchen bedeutet beim Vermehrer, dass das Mütterchen wieder werfen muss und dass Platz für neue Würfe frei wird.


Ich schreibe so ausführlich zum Gedenken an mein Sternchen Jeannie, ein ausgebeutetes Mütterchen, das sechs lange Jahre dienen musste, bevor es endlich im Tierschutz landete und kastriert wurde, und das letztlich an den Folgen der langen unkastrierten Haltung starb, an Brustkrebs.

Wenn auch nur ein Katzenkaufinteressent dies liest und sich dadurch von der Idee abbringen lässt, beim Vermehrer zu kaufen, hat meine Mühe sich gelohnt. Danke fürs Lesen.
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Alt 16.01.2019, 19:54   #26
Quiky
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Wer hat Dir denn den Blödsinn erzählt, dass Rassekatzen ach so krank seien und kaum Lebenserwartung hätten?
Wenn das so wäre, gäbs keine Rassekatzen mehr da sich kein seriöser Züchter sowas antut/nachsagen lässt.

Katzen -egal woher- sind Lebewesen und die werden nunmal krank, manche mehr, andere weniger. Das hat NULL mit der Rasse zu tun!
Im Gegenteil, Rassekatzen sind bei Weitem mehr medizinisch untersucht, daher weiss man in vielen Fällen in denen tatsächlich die Erb-Genetik mitmischt genau woran das Tierle verstorben ist.

FWW Katzen fallen halt einfach um oder versterben sonstwie (unfall-, infektionslos) und werden beerdigt ... nix mit Untersuchung ... wozu auch, die Elterntiere bekommt man eh nicht zu fassen zur Untersuchung und deren Eltern gleich gar nicht.

Ergo weiss man GAR NIX über eventuelle mögliche Erbkrankheiten bei stammbaumlosen Katzen. Daraus dann aber zu schliessen, dass die gegenüber Rassekatzen ja ach so gesund seien, ist realitätsfremd.

Zitat:
Und auch ein "Ooops"wurf ist Vermehrerei, denn man kann auch ungewollt trächtig gewordene Kätzinnen kastrieren lassen. Punkt.
Das machst Du als Vereinszüchter aber nicht mit ner ungewollt schwangeren Zuchtkatze - ja auch das gibt es. Da beisst Du Dir in ddn Hintern und akzeptierst die Strafe, die der Verein für sowas vorsieht.
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Wer denkt mir den Mund verbieten zu können, sollte besser einmal darüber nachdenken ob er auch früh genug aufgestanden ist.

Geändert von Quiky (16.01.2019 um 19:58 Uhr)
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Alt 16.01.2019, 20:00   #27
tiha
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Zitat:
Zitat von Quiky Beitrag anzeigen
Katzen -egal woher- sind Lebewesen und die werden nunmal krank, manche mehr, andere weniger. Das hat NULL mit der Rasse zu tun!
Im Gegenteil, Rassekatzen sind bei Weitem mehr medizinisch untersucht, daher weiss man in vielen Fällen in denen tatsächlich die Erb-Genetik mitmischt genau woran das Tierle verstorben ist.

FWW Katzen fallen halt einfach um oder versterben sonstwie (unfall-, infektionslos) und werden beerdigt ... nix mit Untersuchung ... wozu auch, die Elterntiere bekommt man eh nicht zu fassen zur Untersuchung und deren Eltern gleich gar nicht.

In der Regel weiß man schon, an was die Tiere versterben, auch bei schnöden Wald- und Wiesenkatzen


Unterm Strich kann man sagen: alle Lebewesen sterben. Die einen früher, die anderen später. GesundheitsVORsorge schön und gut, aber ein definitiver oder gar 100 %-iger Schutz ist dadurch auch nicht gegeben, dazu ist jeder Körper viel zu individuell.
__________________
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tiha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 20:06   #28
Quiky
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Quiky
 
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
In der Regel weiß man schon, an was die Tiere versterben, auch bei schnöden Wald- und Wiesenkatzen
In der Regel weiss man GENAU DAS nicht bei den allermeisten tödlich verlaufenden Erbkrankheiten. Man hat nix weiter als Vermutungen ... Sicherheit bekommt man allerhöchstens durch Obduktion.
Wenn man ewig sucht findet man unter tausenden FWW Katzenhalter einen, der sein Tier auf Erbkrankheiten testen lässt ... ja das ist TEUER und darum machts kaum einer.
HCM sollte spätestens 2jährlich gemacht werden z.B. - macht pro Schall und Katze um die 150 Ocken.
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Viele Grüße,
Das Quack



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Alt 16.01.2019, 20:12   #29
tiha
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Zitat:
Zitat von Quiky Beitrag anzeigen
In der Regel weiss man GENAU DAS nicht bei den allermeisten tödlich verlaufenden Erbkrankheiten. Man hat nix weiter als Vermutungen ... Sicherheit bekommt man allerhöchstens durch Obduktion.
Wenn man ewig sucht findet man unter tausenden FWW Katzenhalter einen, der sein Tier auf Erbkrankheiten testen lässt ... ja das ist TEUER und darum machts kaum einer.
HCM sollte spätestens 2jährlich gemacht werden z.B. - macht pro Schall und Katze um die 150 Ocken.
Ich kann dich beruhigen, auch Besitzer mit stinknormalen Hauskatzen lassen regelmäßig HCM Vorsorgeuntersuchungen machen. Sicherlich nicht alle, genausowenig wie alle "Züchter" seriös sind, nur weil sie in Zuchtvereinen sind.
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Alt 16.01.2019, 20:44   #30
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Ich mag diese Streiterein um Leben, Krankheiten und Tod von Haukatzen vs Züchterkatzen irgendwie nicht. Das wirkt auf mich immer wie ein Wettbewerb...bei dem es auf beiden Seiten nichts zu gewinnen gibt.

Letztendlich kommt für alle irgendwann der Tag, wo sie über die Brücke gehen müssen. Und egal ob man genau weiss woran die Katze gestorben ist oder nicht:
Das Wissen bringt uns die geliebten Weggefährten nicht zurück.

Und es gibt diesen sehr schlauen Spruch (ich habe den genauen Wortlaut gerade nicht im Kopf): die schlimmste Krankheit ist das Leben selbst, es endet immer tödlich.

Und kein Züchter, kein Tierarzt, kein Tierschutzverein kann die Katzen vor dieser "Krankheit" schützen.

Man kann Pech haben und das durchgecheckte und Erbkrankheiten freie Züchtertier verstirbt früh und Glück weil das Erbkrankheiten vorbelastete rotznasige Bauernhofkätzchen über 20 Jahre wird. Oder auch andersrum, das Tierheimkatzerl verstribt kaum dass es kastriert wurde und die Zuchkatze schafft ein fröhliches viertel Jahrhundert.

Letztendlich ob jemand einer Katze aus dem Tierschutz ein Zuhause gibt oder einer adligen Schönheit..beide Stellen nehmen sich nichts weg. Und jeder wird mit seiner Wahl eine glückliche und tolle Zeit haben
__________________
Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


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