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Alt 07.03.2018, 02:44   #21
Cynti
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Cynti
 
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Ganz ehrlich.. ich könnte aus der Haut fahren bei solchen Tierärzten, die scheinbar bei dem Thema NULL Ahnung haben, wie die Realität aussieht..

Katze mit 6 Monaten trächtig

Diese Tierärzte sollten zum Tierschutz verdonnert werden, und zwar nicht nur die Katzen zu kastrieren, die denen vom Tierschutz gebracht werden, sondern raus an die Front.!

Und eine Bitte an dich. Wir sitzen hier alle in unserer Freizeit und beantworten hunderte Fragen, die hier täglich gestellt werden. Also sei doch bitte so freundlich und höre dir unsere Ratschläge an und belehre uns nicht vorher schon, was wir zu tun und zu lassen haben..

Ich denke, wir sind ein Forum, in dem sich viele, richtig viele mit verdammt guter Ahnung in verschiedenen Bereichen tummeln, da viele von uns aktiven Tierschutz machen und schon viel viel mehr durch haben aufgrund der Menge an Tieren, als jeder Private Tierhalter jemals erleben wird (krankheits- und verhaltenstechnisch). Daraus lernt man. Die Erfahrungen gibts hier kostenlos.. Wir haben Freundlichkeit verdient.
Und viele von uns würden, denke ich, keine GU Ratgeber empfehlen Wir haben es eher mit "richtigen" Ratgebern..


Das hier auf den unkastrierten Kater "rumreiten" hat auch damit zu tun, das es unter Katzen auch untergestellte Tiere gibt.. Das sind meisst die Kastierten.. Nun ist es so, das meisst bei gemischtgeschlechtlichen Pärchen die Katze oft eh die untergestellte ist, da kräftetechnisch der Kater mehr drauf hat. nun ist sie auch noch kastriert (was ja im eigentlichen hervorragend ist) und rollig gewesen..
Verstehst du, was ich meine? Wenn du Pech hast, hast du nachher ein Zusammenführungsproblem, wenn beide Tiere wieder ungetrennt aufeinander treffen.. Und im schlimmsten Fall wird das nie wieder gut..
Das ist natürlich nicht immer so, vielleicht auch nicht "oft", aber es kommt vor..
Und dann hast du richtig die Arschkarte, denn dann gehts nur noch darum, welchen von beiden du zur Vermittlung gibst...

Verstehs nicht falsch, das ist Whorst Case Scenario, aber was dann?
Dein Tierarzt, der dir zu der Handlung geraten hat, der steht dann da und zuckt mit den Schultern......

mein Fazit: ein Pro für schnellstmögliche Kastra des Katers..
__________________
--

Grüsse
Diana und das 12-Pfoten-ABC: Amy, Bella und Cassy


nie vergessen: ----------------------------------------------------Kira. Für immer. In Liebe.

Tierschutz ist auch: Richtig Informieren ---> Merken ---> Weitererzählen..

--
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Alt 07.03.2018, 06:36   #22
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Ich schließe mich ebenfalls an: bitte lass den Kater möglichst schnell kastrieren!

Das ist für kleines Geld schnell erledigt, und auch wenn er nach der Kastra noch rd. sechs Wochen lang zeugungsfähig sein könnte, geht aber auch diese Zeit umso schneller rum, je eher du ihn unters Messer legen lässt!

Was den Gerd-Ratgeber angeht: ich denke, den kann man sich - wie so viele populärwissenschaftliche Allgemeinratgeber - schlicht in die Haare schmieren. Bevor du ihn verlinkt hattest, habe jedenfalls ich noch nie davon gehört. Und glaub mir, ich habe einen ganzen Schrank voller Katzenratgeber und -handbücher in Papierform und auch noch etliche in elektronischer Form. Darunter auch wissenschaftliche Lehrbücher über Katzenkrankheiten und Handbücher über Katzenverhalten.
G+U ist mir eher als Verleger einer großen Bandbreite von (darunter auch sehr guten!) Kochbüchern ein Begriff....

Solange der Kater intakt bleibt, sehe ich, genau wie meine Vorredner, nicht nur das Problem, dass er deine Kätzin angehen wird, sondern eben auch das Rangproblem: die intakten Tiere stehen im Rang immer über den Kastraten und lassen das ggf. (hängt vom einzelnen Tier ab) auch massiv raushängen. Dein Katerchen ist mit sieben Monaten ohnehin in der besten Rüpelphase und ist nicht nur sexuell an deinem kleinen Mädchen interessiert, sondern will auch rüpelig mit ihr raufen.

Ich hatte in diesem Alter dasselbe Verhalten bei meinem Kater Moody, der mit ca. sechs Monaten bei mir (aber schon kastriert!) zu meinen erwachsenen (ebenfalls kastrierten) Mädels zog: Moody war (und ist immer noch, gelegentlich) der festen Überzeugung, dass Frauen manchmal gern ein bisschen Haue haben, wie es im Lied heißt. Obwohl die Mädels ihn mit krallenstarken Ohrfeigen eines besseren belehren wollten, hat Moody es immer wieder probiert, und mit unserer raufigsten Dame, Mercy, rauft er immer noch sehr gern, obwohl er inzwischen mit fünf Jahren im besten Kateralter ist.

Und Moody ist ein ausgewiesener Mädchenkater! (Sonst wäre er auch nicht bei uns eingezogen *hust*.)
Moody spielt liebend gern die im Vergleich harmlosen Mädchenspiele wie Antatschen und Nachlaufen oder Auflauern und Anspringen usw. Wenn er mit Mercy rauft, ist das im Vergleich sehr moderat, ganz anders, als ich es von meinen beiden Sternchenkatern her kenne.

Wenn du Pech hast, entwickelt sich dein Katerchen - unabhängig von der Kastra! - zu einem ausgewiesenen katerigen Raufer, was dein kleines Mädchen dann mächtig annerven dürfte. In dem Fall wird man dir dazu raten, einen weiteren (passenden) Kater aufzunehmen, damit dein Kater ausgelastet ist und nicht immer die Kätzin angeht.

Zurück zu der Frage, was du aktuell mit deinem Kater und der Kätzin tun solltest:
Lass ihn möglichst schnell kastrieren und trenne die beiden bis nach seiner Kastra bzw. (falls seine Kastra früher liegt) mindestens zehn Tage nach ihrer Kastra, damit ihre Nähte möglichst schon etwas besser verheilt sind.
So ein Zeitraum mag dir in deiner persönlichen Zeitplanung unangenehm und mühsam sein, aber diese Mühe solltest du für deine Tiere zum Mindesten auf dich nehmen, wenn dir an ihnen liegt.
Alles Gute für die beiden!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
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Alt 07.03.2018, 08:25   #23
Lehmann
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Lehmann
 
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Zumindest solltest du abwarten, bis die Katze, due hoffentlich eine Halskrause bzw. einen body trägt, damit sie nicht an die Wunde kommt, die Fäden gezogen bekommen hat.
Wurden selbstauflösende Fäden verwendet, würde ich trozdem mindestens 10 Tage nach der OP warten, bevor ich die beiden zusammenlasse.
Wenn sie jetzt z.B., unabhängig von der Rolligkeit miteinander raufen würden, könnte die Wunde wieder aufgehen.
Also, die beiden im Moment zusammen zulassen, halte ich für eine ganz schlechte Idee, so blöd es jetzt für dich auch sein mag.

Das man hier über die Leute erstmal herfällt und offtopic schimpft, ist übrigens ganz normal. Ignorier` es einfach, es sind nicht alle so ...

edit, ups nur die erste Seite gelesen, aber das Wesentliche wurde schon erwähnt.
__________________
Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann

Geändert von Lehmann (07.03.2018 um 08:28 Uhr)
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Alt 07.03.2018, 08:26   #24
Rickie
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Immer wieder interessant, was es so an Ausreden gibt, seine Katzen und Kater nicht schon mit 3 bis 4 Monaten kastrieren zu lassen.
Und immer wieder interessant, was es in D so an unkompeteten Tieraerzten gibt. Oder wird ihnen manches nur zugedichtet?
Mehr sag ich zu dem Problem nicht, da es nur allzu einfach zu loesen ist.

Das ist eine allgemeine Aussage und trifft nicht unbedingt die TE.
__________________
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Alt 07.03.2018, 08:30   #25
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Zitat:
Zitat von Rickie Beitrag anzeigen
Immer wieder interessant, was es so an Ausreden gibt, seine Katzen und Kater nicht schon mit 3 bis 4 Monaten kastrieren zu lassen.
Und immer wieder interessant, was es in D so an unkompeteten Tieraerzten gibt. Oder wird ihnen manches nur zugedichtet?
Mehr sag ich zu dem Problem nicht, da es nur allzu einfach zu loesen ist.

Das ist eine allgemeine Aussage und trifft nicht unbedingt die TE.
Rickie, da wären wir wieder bei meiner 10-20-70 Regel

10% machen ihren Job super u. bilden sich weiter fort
20% sind gut, aber nicht immer auf dem neusten Stand
70% sind Nieten

Und dass trifft auf alle Berufsgruppen zu...
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Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann
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Alt 07.03.2018, 09:58   #26
Rickie
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Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
Rickie, da wären wir wieder bei meiner 10-20-70 Regel

...
Die trifft es leider sehr gut.
Ich will ja nicht immer wieder damit anfangen, und in den USA ist wahrhaftig nicht alles besser, und schon mal gar nicht die Ausbildung. Die war bisher anderswo (DDR, SU z.B.) beileibe besser.
Aber die haben Klein- und Grosstiere vom ersten Studientag an getrennt, was schon mal gut ist.
Und in meiner Ex- Heimat musste jeder angehende TA durch die OC-Aktionen, boah, das gab Praxis.
In D ist es wirklich schwer, einen guten TA zu finden. Am besten ist man da wohl im Schnitt noch bei denen aufgehoben, die sich um THs kuemmern.
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Alt 07.03.2018, 10:10   #27
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von Rickie Beitrag anzeigen
Am besten ist man da wohl im Schnitt noch bei denen aufgehoben, die sich um THs kuemmern.
Da sei Dir mal nicht so sicher. Was Kastrationen angeht, dürften die zwar ziemlich fit sein, aber was Krankheiten betrifft, habe ich schon gruselige Sachen mitbekommen.
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Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
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Alt 07.03.2018, 10:12   #28
Rickie
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Da sei Dir mal nicht so sicher. Was Kastrationen angeht, dürften die zwar ziemlich fit sein, aber was Krankheiten betrifft, habe ich schon gruselige Sachen mitbekommen.
Vielleicht teils teils.
Bei OC war es halt so, dass sie mit allen Wassern gewaschen waren, halt mit allem konfronterit, mit allem vertraut, fuer alles eine Loesung.
Aber es stimmt, D ist da nicht unbedingt weltfuehrend, was TA-Ausbildung betrifft, und das trifft auf alle zu. Es ist manchmal erschuetternd, was manche so von sich geben.
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Alt 07.03.2018, 11:11   #29
Lehmann
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Ein kleines bisschen möchte ich unsere Jungs und Mädels auch in Schutz nehmen ( aber nur ein kleines bisschen ).
ich arbeite ja in der Humanmedizin und wenn ich sehe, was man sich jede Woche an Neuveröffentlichungen hereinziehen muss, um auf einem ganz beschränkten Gebiet up to date zu sein, kostet das immens viel Zeit. Niedergelassene Tiermediziner sehen soviele unterschiedliche Tierarten, die alle anders zu behandeln sind, da kann auch der Beste nicht alles ständig präsent haben. Gerade Katzen sind ja erst, so schätze ich mal , die letzten 10-15 Jahre in den Praxen anzutreffen, vorher war`s vielen Leuten ziemlich egal, ob ihre Katze krank war, da herrscht bie den TA`s halt noch nicht so viel Wissen vor, wie z.B. bei Hunden.
Mein TA hatte auch noch immer die alten Impfvorschriften im Kopf, die er während seines Studiums mitbekommen hat, ich habe ihm dazu einfach mal Infomaterial von München und der Kleintiervereingung der amerikanischen TA`s herausgesucht und gesagt, er s möge sich mal auf den neuesten Stand bringen...

Und was hat er gemacht? Er hat`s tatsächlich mal in Ruhe gelesen, wenn ich mit der Katze bei ihm auflaufe, sagt er schon direkt " du hast dich doch bestimmt schon belesen, welches AB, bzw. welchen Impfstoff schlägst du vor".
Dafür vertraue ich ihm 100% bei OP`S. Er operiert absolut schnell und präzise, kennt sich anatomisch top aus, und wir hatten noch nie Infektionen oder Probleme beim Aufwachen hinterher.

Ich bin der Meinung, der Halter eines Tieres sollte durchaus vorinformiert sein und auch kritisch nachfragen, und wenn alles nicht hilft, wechseln, bis man jemand vertrauenswürdigen findet.
Sind ja immer noch 30% von den" Guten" unterwegs...
__________________
Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann
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Alt 07.03.2018, 12:25   #30
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Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
und wenn ich sehe, was man sich jede Woche an Neuveröffentlichungen hereinziehen muss, um auf einem ganz beschränkten Gebiet up to date zu sein, kostet das immens viel Zeit. .
Aber das ist doch auf anderen Gebieten auch so.
Ich hab z.B. mein Leben lang als Chemiker gearbeitet, OK u.a. genetische Chemie, ist ja nicht ein sooo alter Zweig, aber ich kenne es nicht anders, als dass ich unbezahlt und ausserhalb der bezahlten Arbeitszeit mal noch so ein bissel Engagement zeige. Die andere Richtung, 8 h in 3 Schichten, dann ist wirklich Schluss, kenne ich auch. Man muss sich eben festlegen, was man moechte. Medizin, auch Tiermedizin, gehoert nun mal zu den Wissenschaften, da ist nichts mit Stehenbleiben oder 8 h-Tag. Ein wenig Interesse am Fortschritt moechte eigentlich auch sein, oder Beruf verfehlt. Klingt hart, aber ich wuerd berufsfremd nicht so deutlich reden.
__________________
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