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Alt 08.01.2017, 15:59   #1
kawsaysacha7
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Beiträge: 86
Standard Lieber im Tierheim abgeben oder als Einzelkater halten

Hallo,

uns ist ein Jungkater zugelaufen (ihm war über die Wintertage wohl kalt)...

Wir (Familie mit 2 Kindern) haben uns schon in der Nachbarschaft umgehört, aber niemand vermisst ihn. Im Gegenteil: er hätte schon bei einigen versucht "Unterschlupf" zu finden. Er wurde immer wieder rausgeworfen (auch von der örtlichen Polizei)...

Nun lebt er seit einigen Tagen bei uns.

Wir haben ihn zum Tierarzt gebracht, aber er hatte keinen Chip.

Er hatte zwar Würmer, hält sich allerdings in Grenzen und ist auch schon in Behandlung. Sonst ist kerngesund und laut Tierärztin 1-2 Jahre alt.

Wir haben ihn als Fundtier im Tierheim gemeldet...

Eine Grundausstattung wurde natürlich angeschafft. Er ist sauber, frisst ordentlich und ist sehr zutraulich.

So weit so gut.... jedoch wird er bei uns nur "Auslauf" auf dem Balkon kriegen können. Hinzu kommt das beruflich bedingt 2 mal die Woche die Katze für 7 Stunden alleine wäre. Am Wochenende sind wir natürlich Zuhause und an den anderen Tagen wäre er beruflich bedingt wieder 3-4 Stunden allein...

Man liest ja immer wieder, dass Wohnungskatzen am besten zu zweit gehalten werden sollen, erst recht wenn man beruflich bedingt nicht zu Hause ist.

Die Arbeitszeiten von meiner Frau und mir lassen den o.g. Spielraum zu und eine 2. Katze kommt im Moment leider auch nicht in Frage...

Grundsätzlich haben wir ihn ins Herz geschlossen, jedoch frage ich mich was für den Kleinen besser ist:

Bei uns als Einzelkater (zumindest vorerst) bleiben mit den Zeiten, wo er alleine wäre oder ihn ins Tierheim bringen, wo er die Artgenossen hätte, aber halt mit den Bedingungen im Tierheim leben muss?
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Alt 08.01.2017, 16:07   #2
Primula
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Ganz ehrlich und privat? Lieber eine Zeitlang als geliebte und gut versorgte Einzelkatze als in einem Tierheim.

Und Katzen können durchaus auch mal länger alleine sein - hier gibt es viele Berufstätige, wo die Katzingers jeden Tag mehrere Stunden alleine sind, ohne Schaden zu nehmen.

Wie ihr den Kleinen auslasten und beschäftigen könnt, artgerecht und vernünftig ernährt (auch ohne eine Vermögen auszugeben) und alles andere, könnt ihr hier im Forum mit ein wenig stöbern herausfinden. Und wenn es die Zeit und das Geld erlauben, gibt es hier auch jede Menge Notfellchen, die gerne ein zu Hause hätten.
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Alt 08.01.2017, 16:07   #3
HappyNess
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HappyNess
 
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Beiträge: 3.451
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Hallo und willkommen,

Vielen Dank, dass ihr nicht weggeschaut und euch um das Katerchen gekümmert habt.

Ich würde in eurem Fall allerdings wohl für das Tierreich plädieren. Zum einen weil Katzen, gerade so junge, zwingend Artgenossen um sich brauchen und zum anderen weil er Freigang kennt und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass er diesen irgendwann einfordern wird.

Tierheime sind bei Weitem nicht der schlimme Tierknast, den viele sich darunter vorstellen und er hätte so eine Chance, dort einen Kumpel und mit diesem zusammen später ein Zuhause zu finden.

Es käme selbstverständlich auch drauf an, wie lange er bei euch in Einzelhaltung bleiben müsste (mehrere Jahre z.B. ginge mMn gar nicht) und ob Freigang überhaupt nicht möglich wäre ... Vielleicht überlegt ihr noch einmal, denn er scheint euch ja jetzt schon sehr am Herzen zu liegen.

Geändert von HappyNess (08.01.2017 um 16:11 Uhr)
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Alt 08.01.2017, 16:16   #4
Borobudur
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Borobudur
 
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Ich würde den Kater in Ruhe in ein gutes privates Zuhause, wo eine Zweitkatze gesucht wird, vermitteln. Ihr habt doch im Moment keinen Abgabedruck und alle Zeit der Welt. Der "Umweg" Tierheim ist daher aus meiner Sicht nicht notwendig. Und wer weiß, wenn in der Vermittlungszeit Euch der kleine Kerl an´s Herz wächst, überlegt Ihr es Euch ja ggf. auch nochmal, einen Kumpel anzuschaffen (was sind denn im Moment eigentlich die Gegenargumente?)
__________________
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Alt 08.01.2017, 16:33   #5
HappyNess
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HappyNess
 
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Die Idee von Borobudur finde ich sehr gut!
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Alt 08.01.2017, 16:54   #6
kawsaysacha7
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Im Moment spricht vorerst das finanzielle gegen einen Kumpel.

Ggf. sieht es in ein paar Wochen anders aus.

Hinzu kommt das wir eigentlich die Zustimmung vom Vermieter brauchen inkl. Angabe von Name, Rasse, Farbe, Haftpflicht und Impfpass.

Die letzten beiden Sachen haben wir nicht vor dem Hintergrund, da wir nicht einmal sagen können, ob wir ihn behalten dürfen (6 Monate hat der ursprüngliche Besitzer des Tieres Anspruch, so die Tierärztin).

Mit dem Impfen sollten wir wegen der ungeklärten Besitzverhältnisse warten meinte die Ärztin, also auch kein Impfpass.

Ich weiß das Nachbarn (gleicher Vermieter) einen kleinen Hund haben, daher schließe ich eine grundlegende Ablehnung aus. Weiß allerdings nicht wie die Chancen bei 2 Katern stehen.

Weggeben mag ich ihn eigentlich gar nicht mehr, wenn er sich direkt auf die Brust legt und seine Streicheleinheiten einfordert. Bin gestern fast zusammen mit ihm eingeschlafen hehe
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Alt 08.01.2017, 17:42   #7
Borobudur
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Borobudur
 
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Das klingt doch gleich viel positiver . Ich würde mal zwei Katzen durchplanen/ durchrechnen - vielleicht passt es ja doch. Ggf kannst Du hier auch nen Tierarzt aufmachen, wie man Kosten sparen kann. Spontan würde ich zu einer Tierkrankenversicherung raten. Es gibt hier auch einige Experten dafür, welches preiswerte Futter dennoch gut ist, etc. Danach könnt Ihr ja immer noch entscheiden. Daumen sind gedrückt!
__________________
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Alt 08.01.2017, 17:45   #8
Tigerjungsdosine
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Also für einen 1-2 Jahre jungen Kater, der "von draußen" zugelaufen ist und damit nun Freigang kennt, kämen für mich dauerhaft auch nur diese Optionen in Frage:

-reiner Wohnungskater, aber dann noch ein zweites Tier holen
-Freigänger der alleine gehalten wird

Beides ist natürlich nicht die artgerechteste Katzenhaltung, aber wenn sich die ganze Familie viel mit dem/n Tier/en beschäftigt und es bei der Wohnungshaltung neben Klos, Spielzeug (wie Angel und Fummelbrett) und Kratzbaum usw auch ein vernetztes Fenster oder einen kleinen Balkon und eine gute tierärztliche Versorgung gibt, ist dass schon ein sehr schönes Katzenleben.
Als Freigänger könnte er sich draußen zumindest ein bisschen Sozialkontakt holen und im tristen Winter, wo der Kater dann viel drinne wäre und keine wirkliche Abwechslung hat, ist genug Trubel im Haus mit den Kindern und weil er nur so wenig alleine wäre.

Wesentlich artgerechter wären natürlich zwei Freigänger oder dass die beiden Wohnungskatzen z.B einen schönen großen Balkon oder ein Außengehege oder gesicherten Garten hätten.
Aber gut. Dass wäre wirklich zu weit hergeholt. Kann halt nicht jeder bieten, dass man in einer sehr ruhigen Lage wohnt oder den Garten absichern kann...
Nur alleine würde ich ihn wirklich nicht halten. Und natürlich auch nicht in ein Tierheim bringen wo man vielleicht auch nicht weiß wo er dann landet.
Aber wenn auf Dauer keine zweite Katze drin ist und es auch Wohnungshaltung sein muss, dann würde ich ihn wirklich versuchen weiterzuvermitteln.
Das Tierheim bitten ihn auf ihre Webseite zu setzen mit der Erklärung dass er zugelaufen ist und nur übergangsweise bleiben kann. Ebenfalls Aushänge in Supermärkten, bei Fressnapf, Tierärzten usw....

Ach und geimpft und gechipt sollte er schon werden wenn sich die nächsten 2-3 Wochen niemand mehr meldet und ihr sicher seid dass ihn keiner vermisst. Denn auch im Tierheim würde das gemacht werden bevor er weitervermittelt wird. Evt. gibt das TH etwas dazu, aber die wollen oftmals dass das Tier dann auch bei ihnen untergebracht ist damit Interessenten das Tier auch gleich sehen können...
Und vielen Tierheimen geht es finanziell sehr schlecht. Die möchten dann wenigstens die geringe Abgabegebühr bekommen. Ich würde ihn so oder so aber nur mit einer kleinen Schutzgebühr abgeben.

Soweit ich weiß braucht man für Katzen keine extra Haftpflichtversicherung. Da zahlt die normale Privathaftpflicht. Und für alle Schäden die die nicht übernimmt (Kratzspuren usw) gibt es meiner Meinung nach keine Extraversicherung die man abschließen könnte und die diese Schäden dann noch mit übernehmen würde.
Klar ist er euch sehr ans Herz gewachsen und ihr möchtet ihn behalten, aber für den kleinen Kerl wäre es schon am besten wenn er eben doch noch ein "besseres" Zuhause bekommen könnte.

Geändert von Tigerjungsdosine (08.01.2017 um 17:49 Uhr)
Tigerjungsdosine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 18:13   #9
Info
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Registriert seit: 2015
Beiträge: 201
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Habt ihr im Umkreis auch Suchplakate aufgehängt?

Wenn er Freilauf bekommen könnte, wäre ich für behalten. Als Wohnungkater nicht! Meiner Meinung nach grenzt Wohnungshaltung - insbesondere wenn alleine - junger gesunder Katzen, die es anders gewohnt sind, an Tierquälerei.
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Alt 08.01.2017, 18:52   #10
Medea1
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Medea1
 
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Beiträge: 160
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Haftpflichtversicherung sollte mit der normalen privaten Haftpflicht abgedeckt sein.
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Liebe Grüße Medea mit Muckelmaus Sirrah und den Purzelmäusen Emily und Amira
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