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Alt 30.09.2016, 21:45   #1
.-nina-.
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Standard Die beste Lösung für unsere Streunerin?

Hallo liebes Forum,

vor einigen Wochen hatte eine Katze, die hier im Dorf herumstreunt, bei uns im Garten Junge bekommen. Dazu habe ich hier mein erstes Thema erstellt:

Kleine Streuner im Garten - wie alt könnten sie sein?

Die kleinen sind inzwischen im Tierheim und die Mama ist noch immer hier. Und das ist auch irgendwie mein Problem. Denn ich weiß nicht so recht, welche Lösung für sie jetzt am besten wäre.

Der aktuelle Stand ist:

Sie kommt Abends immer zur gleichen Zeit zu unserer Terrassentür. Dann bekommt Sie etwas zu fressen und reibt sich schnurrend an der Hauswand, der Terrassentür, dem Boden (NIE an uns, das vermeidet sie). Manchmal geht sie dann sofort wieder, andere Male bleibt sie sitzen, bettelt noch ein bisschen oder schaut einfach durch das Fenster zu uns rein.
Man kann ihr - wenn sie etwas abgelenkt ist - jetzt schon vorsichtig über den Rücken streicheln, ohne dass sie abhaut. Sie schaut dann nur etwas irritiert. Zwei bis drei Schritte kommt sie auch ins Haus, kehrt dann aber gleich wieder um.

Sonst sehen wir sie den ganzen Tag leider nicht. Wir wissen nicht, wo sie sich aufhält. Ich nehmen an, dass die Nachbarin von der ich in dem alten Thread erzählt habe, sie auch noch füttert (die füttert nach eigener Aussage gern Katzen, möchte aber keine mehr haben und wollte sich auch damals nicht um die Kitten oder die Kastration der Mutter kümmern).

Manchmal kommt ein scheuer Kater Abends mit und dann läuft "unsere" Katze von Ihrem Futter weg und sieht nervös aus. Wir verscheuchen ihn dann.

Allerdings weiß ich nicht, wie es weitergehen soll:

Wir fühlen uns schlecht dabei, wenn sie Abends draußen sitzt und zu uns reinschaut. Am liebsten würden wir sie reinlassen, was aber leider nicht geht, da mein Freund ziemlich allergisch ist.

Außerdem sind wir auch den ganzen Tag nicht zuhause.

So wie es jetzt ist, ist es doch aber für die Katze auch nicht schön. Sie einzufangen und ins Tierheim zu bringen gefällt mir aber auch nicht so richtig. Wenn wir jetzt aufhören sie zu füttern würde sie wahrscheinlich weiter bei der Nachbarin fressen. Die würde aber sicher auch nichts weiter unternehmen.

Vielleicht habt ihr ja noch Vorschläge oder könnt mir sagen, was man vielleicht noch bedenken sollte...

Viele Grüße
Nina

Geändert von .-nina-. (30.09.2016 um 21:48 Uhr)
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Alt 30.09.2016, 21:54   #2
Katzlinchen
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hallo

- ich erinnere mich leider nicht mehr an alles -

wurde die Katze denn inzwischen kastriert?
das wäre für sie und überhaupt ja erst einmal ganz wichtig
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Alt 30.09.2016, 22:02   #3
.-nina-.
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Hallo,

ja, kastriert wurde sie, als die Jungen noch hier waren.

LG
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Alt 30.09.2016, 22:05   #4
Nicky_1
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Nicky_1
 
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Wie wärs wenn du versucht sie privat zu vermitteln? Vielleicht sogar hier im Forum? Da findet sich bestimmt eher einer der weiß mit einer Streunerin umzugehen.

Es ist echt schön das dir was an der Katze liegt und auch das du die Kitten ins Tierheim gebracht hast!

Und ja die Katze ist bereits kastriert worden
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Alt 30.09.2016, 22:10   #5
Katzlinchen
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ich finde auch schön, dass du dich verantwortlich für sie fühlst, würde auch versuchen, jemanden für sie zu finden
Katzlinchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2016, 08:55   #6
Tiffy 06
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Schreib doch mal Taskali an... ich glaub das wäre die beste Lösung für die Kleine.....
Tiffy 06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2016, 12:08   #7
wiederblitz
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Hallo Nina, ich glaube der Katzendame geht es bei euch ziemlich gut!
Es gibt jemanden der ihr Futter gibt , jemanden der um Ihre Gesundheit besorgt ist und vielleicht kannst du der Katzendame ja einen gemütlichen winterschlafplatz bauen. Wir haben genauso ein Wesen aus dem Tierheim aufgenommen und als Draussenkatze geplant, da mein Mann allergisch ist .
Mittlerweile darf er rein wenn wir zuhause sind . Wir haben Fliesen einen saugroboter und er hat zwei Luegeplätze wo er hindarf und in Ruhe gelassen wird .
Mittlerweile lässt er sich den Bauch kraulen
Hier hat jemand mal einen Streuner ins Haus gelockt und das Beschrieben...ich glaube die Katze hieß Carla, vielleicht gibt es da noch Tips .
Ich habe Fix das Futter ( gekochtes Huhn ) einfach nur noch aus der Hand angeboten . Wenn er hungrig genug war hat er es gefressen. Liebe geht durch den Magen.
Viel Erfolg
wiederblitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2016, 17:17   #8
Miomomo
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Mir stellt sich die Frage, ob sie denn unbedingt rein will. Vielleicht gefällt ihr das ja so mit dem Anschluss haben und gleichzeitig frei sein.

Grunsätzlich habe ich auch kein Problem damit, dass eine (halb)wilde Katze draussen lebt. Sofern sie regelmässig Futter hat, jemand nach ihr sieht und sich um sie kümmert und - ganz wichtig - sie einen wetterfesten Unterschlupf hat, wo sie geschützt und sicher ist.

Meistens tut man diesen Katzen keinen Gefallen, wenn man sie ins Haus sperrt. Wobei ich natürlich nicht von einer "Haus"katze rede, sondern von einem echten Streuner.
__________________
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit,
sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Miomomo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2016, 10:13   #9
.-nina-.
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Hallo ihr Lieben,

danke schon einmal für eure Antworten. Wir sind wirklich hin- und hergerissen, weil wir die Katze total ins Herz geschlossen haben. Aber eben nicht wissen, ob es ihr genau so geht.

Es kann ja auch sein, dass sie bei der komischen Nachbarin total happy ist und sich bei uns nur ihr Abendessen holt.

Ich probiere jetzt die nächste Zeit mal, sie im Hauswirtschaftsraum/Werkstatt zu füttern, damit der fremde Kater sie nicht von ihrem Futter verjagt und damit sie sich an einen trockenen und halbwegs warmen Platz zum Fressen gewöhnt, bevor das Wetter richtig eklig wird.

Je nachdem wie sie das findet schaue ich mal, ob wir ihr draußen etwas bauen oder sie vielleicht regelmäßig zumindest bis in den HWR kommen möchte.

Jetzt habe ich noch eine Frage zum Füttern: Ich habe hier im Forum schon gelesen, dass Katzen eigentlich nur so viel Fressen, wie sie brauchen, habe ich das richtig verstanden? Sie verschlingt abends nämlich teilweise 2 Päckchen Futter und man sollte ja eigentlich mehrer kleine Mahlzeiten füttern, oder? Ist aber schwierig, weil wir sie ja meist nur einmal täglich sehen.

LG
Nina
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Alt 04.10.2016, 16:50   #10
winky
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Ich habe auch eine streunende Katze aufgenommen und es fing auch so an, dass sie langsam immer mehr zuließ und schließlich auch mir ins Haus folgte, wo sie mittlerweile seit 5 Jahren glücklich lebt - aber natürlich Freigängerin ist. Erstmal zum Futter:
Das hat meine auch gemacht, als sie noch nicht ihr Zuhause bei mir hatte, sondern noch draußen gefüttert wurde: 2 Schälchen gefressen. Das macht sie, weil sie nicht weiß, wann sie wieder was kriegt. Wenn sie nur einmal am Tag kommt, geht da nicht anders, außer du stellst ihr tagsüber was hin. Da kann es natürlich jeder andere auch fressen. Der scheue Kater scheint evtl. auch obdachlos zu sein und hat Hunger? Vielleicht stellst Du zwei Näpfe mit Futter hin?
Wenn es kalt und ungemütlich wird - und das wird es jetzt - möchte sie bestimmt gerne rein. Meine Katze war im Winter total froh, nicht mehr draußen zu sein. Ein "Draußen-Winter-Platz" ist wirklich nur Notlösung, weil sie schon gerne drinnen sind, wo es gemütlich ist und im Schnee rumtapsen ist für die Katzen kein Vergnügen. Meine Katze ist auch total anhänglich geworden und würde den Familienanschluß sehr vermissen. So wie Du die Katze schilderst, könnte sie auch sehr anhänglich werden.
Wenn Dein Freund Katzen-Allergie hat, geht das wohl nicht.
Was also tun: Ihr habt sie ins Herz geschlossen. Kann sie vielleicht ein Zimmer haben, in das sie und Ihr reinkönnt, wo Dein Freund von Allergie weniger betroffen ist? Dann könntet Ihr dort den Schlaf- und Essplatz einrichten. Die anderen Zimmer wären wegen Deinem Freund dann tabu, insbesondere Schlafzimmer. (Oder Du schläfst mit der Katze in einem anderen Zimmer - nein, ist ein Scherz..haha). Sie braucht auf jeden Fall den sozialen Kontakt zu Euch.
Hilft Dir das ein bißchen? Du kannst Dich gerne wieder melden und weiter berichten.
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Alt 04.10.2016, 19:25   #11
Miomomo
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Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, ihr eine Katzenklappe zum Hauswirtschaftsraum einzubauen. (Wenn man eine Chipklappe nehmen würde, könnte auch nur sie rein.) So hätte sie einen Unterschlupf und ihr könntet die Belastung wg. der Allergie eingrenzen.


Dass sie so viel frisst, ist normal. Wie winky schon geschrieben hat. Sie muss erstmal lernen und verstehen, dass es wirklich immer ausreichend gibt. Sobald sie "ausgefüttert" ist, wird sie auch normal fressen.

Meiner Halbwilden konnte ich auch kein Futter einfach hinstellen. Sie hatte aber morgens und abends feste Futterzeiten. (Zwischendurch hat sie sich auch vermutlich selbst auch was gefangen.) An diese Zeiten hat sie sich ganz schnell gewöhnt.

Sicherlich fressen (manche) Katzen gerne häppchenweise. Aber in der Natur würden sie eine Maus auch komplett verschlingen und nicht nur teilweise... Daher sehe ich das nicht ganz so eng. Ausserdem ist es besser, wenn sie regelmässig abends einen vollen Bauch hat (und sich darauf verlassen kann), als wenn ihr unter Umständen ihre Futterrationen weggeklaut werden. Da ist dann auch nicht sicher, ob und wieviel sie bekommt.
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Alt 04.10.2016, 19:30   #12
Miomomo
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Natürlich besteht auch die "Gefahr", dass sie immer zutraulicher und evtl. auch häuslicher wird. Dann müsstet ihr euch überlegen wie man das "löst".
Das stimmt natürlich schon.

Aber genauso gut kann es sein, dass sie mit so einem Arrangement richtig glücklich ist. (Das ist ja auch schon viel mehr, als was manch anderer Streuner hat).

Reagiert dein Freund denn auf sie auch? Ich habe davon gehört, es bei machen Menschen vorkommt, dass sie auf die "eigene" Katze dann nicht mehr so stark allergisch reagieren. Deshalb interessiert mich das.
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Alt 08.10.2016, 19:12   #13
.-nina-.
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Hallo zusammen,

ob sie mit unserem aktuellen Vorgehen glücklich ist kann ich leider gar nicht sagen.

Heute lief es zum Beispiel so ab: Mein Freund war den ganzen Tag draußen im Garten und von der Katze war nichts zu sehen. Als wir einen Moment drinnen waren stand sie vor der Terrassentür (vor Wohnzimmer/ Küche). Ich bin dann rüber in die Werkstatt und habe sie gerufen. Sie kam dann gleich angelaufen und hat gefressen und sich danach noch kurz in dem Raum umgeschaut. Ich bin zwischendurch nach draußen gegangen, dann kam sie hinterher und hat mich beobachtet. Dann ist sie wieder rein und hat weitergefressen. Ich bin dann auch wieder rein und stand dann ein Stück von ihr entfernt. Als sie aufgefressen hatte ist sie schnurstracks raus und hat sich wieder vor die Terrassentür gesetzt.

Da saß sie jetzt eine Viertelstunde und hat zu uns reingeschaut. Mein Freund hat eben die Tür kurz aufgemacht. Dann ist sie kurz einen Meter reingekommen und gleich wieder rausgerannt. Dort sitzt sie jetzt und schaut herein (Tür ist wieder zu...zum auflassen ist es ja mittlerweile zu kalt).

Das tut mir total Leid. Was will sie denn bloß? Rein will sie ja scheinbar nicht. In unserer Nähe will sie aber ja auch nicht sein, wenn sie immer nach dem Fressen gleich wieder geht.

Habt ihr eine Idee, was in ihrem Kopf vorgeht?

Liebe Grüße
Nina
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Alt 08.10.2016, 20:15   #14
Miomomo
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Könnte es sein, dass sie noch Hunger hat? Bei euch gibt es was Leckeres - und das weiß sie natürlich. Wenn sie draussen lebt, benötigt sie viel mehr Energie als eine Katze, die im Haus lebt - alleine schon, um die Körpertemperatur aufrecht zu halten. Ausserdem versucht eine Streunerin immer und überall an Fressen zu kommen, weil sie nicht weiß, wann und wo es sicher wieder was gibt.
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Alt 08.10.2016, 20:22   #15
.-nina-.
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Hm, sie hatte da schon 200 g Futter gefressen und eine Scheibe Käse.

Aber klar, die richtig leckeren Sachen (Thunfisch!!! ) hatte sie ja an der Terrassentür bekommen.

Aber hungrig kann sie eigentlich nicht gewesen sein.
.-nina-. ist offline   Mit Zitat antworten
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