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Alt 30.09.2016, 11:55   #11
Margitsina
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Margitsina
 
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Ort: 35305 Grünberg
Beiträge: 4.587
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Lass ihm mal Zeit und behandelt ihn möglichst ganz normal samt Katze.
Offensichtlich ist es sehr gut, dass ihr jetzt eine Katze habt und das Problem der Ängstlichkeit zu Tage kommt. Ihr habt damit die Chance, dass zu relativieren und der Junge lernt normal mit Tieren umzugehen und auch vor fremden nicht panisch weg läuft.
Gib allen Zeit.
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Alt 30.09.2016, 11:59   #12
Katzlinchen
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Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.597
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hallo,

ich finde auch: lasst euch Zeit!

oft brauchen das die Katzen - in deinem Fall das Kind

meine haben zeitweise vor ganz irrationalen Sachen Angst

und es ist noch einmal etwas ganz anderes von "Idee Katze" zu "Katze ist wirklich konkret da und wuselt überall herum"

ich würde evtl. noch einmal ruhig mit ihm sprechen, vielleicht eine katzenfreie Zone haben (z.B. Spielzimmer), wo dein Kind entspannen kann

genau, wie vorgeschlagen, allmählich füttern
oder vielleicht mit extra langer Angel spielen (wenn die Katze gern spielt)
oder, wenn dein Kind mag, etwas für die Katze selbst tun (Kartonhaus bauen, Gras aussähen, Spielzeug basteln, Baldriankissen nähen...)

als allerletzten Schritt würde ich verhaltenstherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen

doch wirklich, wirklich vor allem erst einmal Zeit geben

und versuchen, sich als Mutter selbst zu entspannen (ich weiß um die Schwierigkeit) und Zuversicht auszustrahlen,
die Ängste des Kindes ernst nehmen, ihm alle Zeit lassen, gleichzeitig signalisieren, dass es diese überwinden wird, dass alles gut wird
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Alt 30.09.2016, 15:04   #13
copacabana
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copacabana
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 15
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Ich danke euch. In dem anderen Forum geht es noch locker weiter. Alle sagen dort, dass die Katze weg soll und wir unvernünftig waren.

Ich denke, dass ich hier bei euch besser aufgehoben bin und nehme jeden Tipp dankbar an.
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Alt 30.09.2016, 15:10   #14
Katzlinchen
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Registriert seit: 2016
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ja, dann lies da vielleicht gar nicht weiter, wenn das so destruktiv ist

ich mache mir auch viele Gedanken um meine Kinder - doch gleich eine Katze wieder abgeben, auf die Idee würde ich irgendwie nicht kommen
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Alt 30.09.2016, 15:15   #15
balulutiti
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balulutiti
 
Registriert seit: 2008
Ort: Wien
Beiträge: 31.409
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Ist das andere Forum ein Elternforum?

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es soo gut für den Junior ist, ihm dieser Angst auszusetzen, das könnt ihr natürlich besser einschätzen. Ich stell mir vor, ich müßte mit einem angstauslösenden Tier (also bspw einer Riesenspinne), das frei in der Wohnung rumläuft, leben - ich würde es auch nicht aus den Augen lassen.
Euer Vorteil: der Kleine ist ja nicht mehr ganz sooo klein, mit dem kann man reden. Ich würd ihn schon fragen, ob er die Katze behalten möchte, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass er ja sagt, weil er selbst unter dieser Angst leidet und sie loshaben will.
__________________
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Alt 30.09.2016, 15:15   #16
Paddie
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Paddie
 
Registriert seit: 2016
Ort: Hangover
Beiträge: 974
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Versuch ihm die Körpersprache der Katze zu vermitteln.
Also im Groben,... "wenn die Katze auf dich zukommt und der Schwanz steht hoch mit knick, dann freut sie sich Dich zu sehen!"

Wenn er so gar nichts mit einer Katze anfangen kann hilft das bestimmt weiter, das Kinderbuch klingt auch toll.

Bei mir geht das mit Pferden so... kann die nicht lesen, also sind sie mir unheimlich
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Alt 30.09.2016, 15:16   #17
Schnurr13
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Schnurr13
 
Registriert seit: 2015
Ort: Sesamstraße
Beiträge: 6.057
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Mein Kind war 5 als die Kater einzogen. Allerdings kannte es schon den Freigänger von Oma. Es hatte richtig Respekt und jedes mal wenn mal ausversehen eine Kralle nicht richtig eingezogen war gab es Protest. Aber Panik? GSD nicht.
Also die Sache mit den Leckerlis halte ich für sehr erfolgversprechend.

Bei uns ist es jetzt nach 3 Jahren so, dass das Kind die Küken an die Kater verfüttert und traurig ist, wenn keiner zum "La le lu" im Kinderzimmer rumliegt.
Ihr schafft das.
__________________
Über uns: Die Herren des Hauses
Sonnenkönig Elmo, Herr von und zu Fluff, Sir Lemmy von Katz


"In früheren Zeiten wurden Katzen als Götter verehrt; das haben sie nicht vergessen."
Terry Pratchett
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Alt 30.09.2016, 16:02   #18
Venya
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Venya
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 21.013
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Hmm.. wenn dein Kind schon Angst hat, aufs Klo zu gehen ..

Ich geh mal davon aus, dass du immer da bist(oder eben dein Mann). Ich würde schauen, dass die Katze nicht in sein Zimmer kann, damit er da wirklich einen Ruhepunkt hat, den er nutzen kann, wenns ihm zu viel wird. Gittertür, falls die Katze Türen aufmachen kann. (Das ist dann wie eine Zusammenführung Katze-Kind *g*).
Ihm erklären, wenn er sich nicht aufs Klo traut, ruhig Mama oder Papa rufen. Evtl ihm ein WalkieTalkie (heissen die noch so? ) geben.. oder halt ein Babyphone, so dass er keine Angst haben muss, dass du das rufen nicht hörst.
Und natürlich zusätzlich das, was hier schon gesagt wurde, mit ihm zusammen Leckerli geben. Ihm zeigen wie lieb die Katze ist..

Ich hoffe wirklich, dass es eine ausgewiesene Einzelkatze ist, denn sollte sie das nicht sein (auch Tierheime können irren), dann könnte es noch problematischer werden. Z.B. spielen wollen und Sohnemann als Spielkumpel ansehen.. das kann dann auch Kratzer geben usw.
__________________
"Manche Menschen können mich nicht leiden, wegen der Dinge, die ich sage.
Jetzt stellt euch bloß mal vor, die wüssten was ich denke.
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Alt 30.09.2016, 16:32   #19
meise81
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meise81
 
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Beiträge: 267
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Ich würde vorschlagen, dass du erst mal versuchst selbst ein bisschen runterzukommen. Wenn dein Sohn die Situation schon so "überdramatisiert" solltest du das nicht auch noch tun. Zugegeben, das ist vieeeeel leichter gesagt als getan. Aber Kinder sind ganz empathische Wesen. Zusätzlich zu seiner eigenen Angst spürt er auch noch Mamas Sorge und Angespanntheit. Das bestärkt ihn nur noch in seiner Angst.
Nimm seine Ängste ernst, wenn er sich z.B. nicht zur Toilette traut, mach ihm klar, dass er dich selbstverständlich rufen kann und du ihn begleitest, aber mach keine große Sache draus. Gib ihm in Alltagssituationen die Sicherheit, die er braucht und versuch ihn in entspannten Momenten langsam an die Katze heranzuführen. Leckerlis werfen ist da schon mal super. Mit ganz viel Zeit und Geduld wird Stück für Stück der Alltag wiederkommen.
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Alt 30.09.2016, 16:52   #20
Nicolette
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Beiträge: 1.377
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...mein erster Gedanke war auch der mit den Leckerchen: auf den Bioden legen und ein paar Schritte zurück gehen, besser noch runwerfen, oder auch mit der Federangel spielen - eben einfach Interaktion mit der Katze in sicherer Entfernung, wo die Katze positiv auf ihn reagiert.

Dennoch sehe ich das Ganze nicht unproblematisch, und ich finde den Vergleich mit der Riesenspinne nicht sooo weit hergeholt: wenn ich mir vorstelle, ich fühle mich in meinem Zuhause, also meinem sicheren Hafen, nicht mehr sicher, habe so große Angst dass ich mich nicht aufs Klo traue und sehe mit meinem sechsjährigen Bewusstsein keine Aussicht auf Besserung...

Klar, erst mal muss Ruhe einkehren und Vorschläge kamen ja. Ich persönlich müsste aber irgendwann zumindest Minifortschritte sehen, denn auf Dauer ist das nicht tragbar. Wobei eine Abgabe natürlich nicht die erste Lösung sein sollte. Vielleicht wirklich professionelle Unterstützung, sollten andere Versuche nicht fruchten, um die Ängste zu behandeln. Alles Gute!
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