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Die Anfänger Hier finden Katzenneulinge Rat

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Alt 21.08.2015, 16:43
  #16
Thyria
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Beiträge: 9.931
Standard

Also, generell zwei ältere Katzen, keine Kitten.
Ich persönlich bin auch immer wieder Pflegestelle, für ältere, für jüngere. Aktuell habe ich auch ein 15 Wochen altes Energiepaket bei mir rumspringen. Ich bin froh, wenn es auszieht - es ist wirklich lieb und süß - aber anstrengend. Es bespringt mich immer, weil es spielen möchte, weil es Aufmerksamkeit möchte, usw.

Daher wirklich die Anregung: ältere, etwas ruhigere Katzen. Diese sind wirklich für einen Anfänger besser geeignet.

Vielleicht kannst du auch ein Gesuch einstellen, hier bei den Notfellchen. Dann werden dir entsprechende, evtl. passende Katzen auch vorgeschagen.

Generell habe ich die Erfahrung gemacht bzw. höre es auch immer wieder von Interessenten, dass die Beratung je nach Tierheim sehr unterschiedlich ist. Vielleicht gibt es ja auch Pflegestellen bei dir in der Nähe? Das hat den Vorteil, dass die Katzen das Leben in einer Familie schon kennen und die Pflegefamilie dir in der Regel bei aufkommenden Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Sind die Katzen deiner Vermieter kastriert?
Normalerweise markieren Katzen und Kater eher mal, wenn sie unkastriert sind. Es kann jedoch auch sein, dass ihnen Streu, Klos, usw. nicht gefällt - und sie deswegen unsauber sind.

Auch das ist ein Grund, weshalb du dich bei PS in deiner Nähe umschauen könntest - die Familie kann dir dann meistens recht genau sagen, was die Katzen mögen und was nicht.

Nun, dann viel Erfolg bei der Suche und gib mal Laut, wenn du ein Duo im Visier hast
__________________
Liebe Grüße von Thyria mit den Fellchen Joe und Darek, Bakari, Darling und Toulouse sowie die Sternchen Daysi und Sissi immer im Herzen
Thyria ist offline  
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Alt 21.08.2015, 17:02
  #17
justpure
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justpure
 
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Da ich auch erst kürzlich einen etwas älteren Kater aufgenommen habe (vorher keine Haustiere) will ich hier auch mal meinen Senf dazu geben.

Mein Mann und ich waren dreimal in einem größeren Tierheim und einmal in einem kleineren hier vor Ort. Bei größeren Tierheimen ist der "Vorteil", dass du mehr Auswahl hast. Allerdings (und das ist nur meine persönliche Erfahrung, vielleicht ist das nicht überall so) konnten die Fragen, die wir zu einzelnen Tieren gestellt hatten, nur bedingt beantwortet werden - eigentlich auch logisch, wenn das Verhältnis Anzahl Katzen zu Tierpfleger zunimmt. In kleineren Tierheimen oder bei Pflegestellen und Katzen aus der Privatvermittlung wird man dir also viel mehr zum Charakter einer Katze sagen können, und ggfs. auch, wie es um ihren Freiheitsdrang bestellt ist (uns wurde nur gesagt "wünscht sich Freigang", aber in welchem Umfang müssen wir demnächst selbst noch rausfinden).

Wenn du dir dann also ein paar Katzen anschaust sind wahrscheinlich welche dabei, die süß und zutraulich sind, einen anmaunzen und sich direkt streicheln lassen. Es gibt dann aber auch solche, die erstmal abwarten, was der komische Zweibeiner überhaupt will, vielleicht riecht der auch noch komisch oder starrt einen mit großen Augen an (nicht machen, lieber öfter mal blinzeln oder im Zweifelsfall weggucken) - die sind dann meistens schon länger im Tierheim. Es gibt natürlich auch Katzen, die "freundlich" (so wurde unser Jerry beschrieben) sind, aber leider einen "Defekt" haben (in unserem Fall Diabetes, wobei er momentan kein Insulin braucht), die verbringen leider auch oft Monate oder gar Jahre im Tierheim.

Jerry ist jetzt acht Tage bei uns, und ich wüsste nicht, wie eine jüngere oder "gesündere" Katze uns hätte glücklicher machen können. Das einzige, was mich (jetzt schon) ein bisschen wehmütig macht, ist, dass uns weniger Zeit mit ihm bleibt und wir einen guten Teil seines Lebens verpasst haben. Aber die Vorstellung, dass er immer noch im Tierheim sitzt anstatt hier gerade in einem viel zu kleinen Karton zu schlummern, ist viel, viel schlimmer.

Wenn du mich fragst: Nimm ein Katzenpaar, das schon etwas älter ist, oder mehr auf deine Hilfe angewiesen. Nicht aus Mitleid, sondern weil es (für dich - du sagtest, finanziell ist das kein Thema und du bist abgesehen von der Arbeit auch selten außer Haus - das mag so nicht auf jeden zutreffen und ist deshalb auch nicht wertend gemeint) keinen Grund gibt, es nicht zu tun.
Falls du eine Katze mit gesundheitlichen Problemen nimmst, solltest du dich allerdings vorher damit befassen, aber da findest du hier im Forum bestimmt auch Hilfe.

Ich hatte in meiner "ich schau mal was ich zu dem Thema finden kann"-Phase übrigens das hier gelesen. Da steht vieles drin, was du dir auch hier im Forum anlesen kannst und vermutlich auch einiges, was du schon weißt, ich fand es aber sehr bequem, das in kompakter und halbwegs unterhaltsamer Form präsentiert zu bekommen. (Das Kapitel zu Rasse- und "Second-Hand-Katzen" kannst du meiner Meinung nach gerne überspringen.)

War jetzt etwas mehr als geplant, ich hoffe es hilft ein bisschen.
justpure ist offline  
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Alt 23.08.2015, 23:15
  #18
Starman
Neuling
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 3
Standard

Nochmal danke

Dann werde ich mich wohl eher nach einem 2-3jährigen Pärchen (oder auch ein bißchen älter) umsehen, allerdings hätte ich gerne zwei Weibchen, das sollte ja sicherlich kein Problem sein. Oder gibts dann Zicken-Krieg ?

Ob die Katzen meiner Vermieter kastriert sind weiß ich nicht, aber ich gehe mal stark davon aus. Könnte der Geruch der beiden vielleicht dann meine Katzen beeinflussen ? Ich nehme das in meiner Wohnung zum Glück nicht wahr, so stark ist es nicht, aber die katzen riechen es vielleicht.

Das mit dem Tierheim ist so eine Sache, ich muß gestehen ich scheue ziemlich davor dort hinzugehen. All die Hunde, Katzen und sonstige zu sehen, die man "weggeworfen" hat, das wird mir schon gewaltig aufs Gemüt schlagen (ich kann auch nicht in einen Zoo, das schafft mich). Der Begriff "Pflegestelle" sagt mir nichts, muß mal schauen ob es sowas hier gibt.

Gegen eine Pattex-Katze (interessantes Wortspiel ) hätte ich nichts einzuwenden, im Gegenteil. Solange Sie mir beim Kochen nicht auf dem Kopf sitzen will geht das schon

Das Katzen eher zurückhaltend sind wenn ich aktiv auf sie zugehe weiß ich, lächeln mit Zähnen ne ganz blöde idee (bei allen Tieren).... Und das Blinzeln für Katzen einem Lächeln gleichkommt weiß ich auch... ich würde tatsächlich eher passiv und desinteressiert wirken, und dann sieht man welche auf mich zukommt. Aber eine mit gesundheitlichen Problemen scheidet eher aus, weiß nicht ob ich das packe, zuviel Mitleid, hab da immer ein bißchen Probleme und übertreibs dann

Werd vielleicht schon noch ein paar Mal fragen wenn wir noch was einfällt.

Geändert von Starman (23.08.2015 um 23:31 Uhr)
Starman ist offline  
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Alt 23.08.2015, 23:59
  #19
vie_birma
Forenprofi
 
vie_birma
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 1.309
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willkommen

ich wohne seit 3 jahren mit meinem freund zusammen und ich wollte noch weitere mitbewohner weil mein freund beim militär ist und lange weg ist, ich habe einen 38 stunden job.

meine ersten befürchtungen waren: schaff ich das mit zwei? kann ich für die doppelten kosten aufkommen? machen sie meine wohnung nicht zu nichte? verstehen sie sich? der haushalt steigert sich, will ich das neben meinem job?

NICHTS - ich schaffe es sehrwohl mit zwei (ich würde fast sagen es ist einfacher, weil sie sich gegenseitig haben), die kosten sind im grunde nicht viel mehr weil es mir wert ist (geh ich halt nicht jeden monat shoppen), meine wohnung ist im top zustand (nur die vorhänge waren zu interessant), sie lieben sich, der haushalt ist täglich nicht mal 10 min mehr geworden.

sie spielen gemeinsam, sie gehen zusammen aufs kisterl, sie fressen zusammen und sie kuscheln sogar mit mir gemeinsam

die beiden sind ausgelastet und ihnen gehts so gut, eine katze alleine wäre wirklich arm und total unglücklich.

ich wünsche dir viel erfolg, vielleicht magst du uns dann ja berichten
__________________
vie_birma ist offline  
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Alt 24.08.2015, 00:02
  #20
Philan
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Philan
 
Registriert seit: 2011
Ort: Bayern
Beiträge: 3.937
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Starman, ich finde deine Überlegungen vor dem vierbeinigen Einzug klasse Und ich denke, du bist hier bei uns genau richtig, um eine gute Entscheidung zu treffen

Kater oder Katze? Katzen können wirklich Zicken sein, und alle meine weiblichen Fellis waren bzw. sind es. Wenn ich mit meiner jetzigen Erfahrung nochmal vor der Erstentscheidung stünde, würde ich nur noch Kater nehmen.

Pflegestellen: die sind quasi private Unterkünfte auf Zeit, angegliedert an Tierschutzvereine, wenn dort keine Möglichkeit ist, die Tiere unterzubringen. In der Pflegestelle leben die Katzen meistens innerhalb der Familie, sind also normalen Alltag gewohnt, und die Pflegestelle kann die Tiere gut einschätzen.

Welche Tiere es werden sollen, musst du ja nicht übers Knie brechen. Du hast Zeit, dir das passende Paar auszusuchen: zwei, die sich gut miteinander verstehen und die Wohnungshaltung gewohnt sind. Mehr Kriterien brauchst du erstmal nicht. Alles weitere ergibt sich dann von selbst
__________________
Liebe Grüße
Karin



Mein Verein: Tierhilfe Weiding e.V. im Landkreis Cham/Oberpfalz
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