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Alt 27.03.2014, 13:26   #21
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Ich finde diesen Fred auch ganz toll und hätte bei dem kleinen Comic fast heulen können, weil er so zutreffend ist! Danke, Karöttchen!!

Wir haben genau diese Ablehnung behinderter Tiere mehrfach selbst erlebt (gerade bei Pfötchen, unserem energischen Dreirädchen), und diese Leute dürfen aus meiner Sicht sterben gehen, sinnbildlich gesagt!!!

Wenn jemand selbst sich nicht zutraut, ein pflegebedürftiges oder aufgrund von Behinderung/Krankheit kostenintensives Tier zu sich zu nehmen, kann ich das respektieren. Das sind sachliche Gründe bzw. eben auch finanzielle Grenzen. Soweit ok.
Und wenn jemand sagt, er findet die und die Rasse einfach wegen der Optik toll oder mag am liebsten Tiger, Kuhkatzen oder Appelköppe - gerne. Geschmack ist etwas sehr individuelles, und letztlich kann man darüber nicht streiten (unsere rappeldürren Ohrentiere mag optisch ja auch nicht jeder ).

Aber wo ich wirklich den Kragen kriege, sind Äußerungen in Richtung, "mei, ist das Tier hässlich mit dem Matschauge/ dem verkrüppelten Ohr/ dem fehlenden Bein......" und "sowas gehört doch eingeschläfert, das arme Tier muss einem doch leid tun, das leidet doch nur" !
Die diktatorische Erbprinzessin von Ruritanien sieht das ganz anders, die hätte gerne alle Haushaltsmitglieder unter ihrer Knute *gg*! Sie wird am Sonntag drei Jahre alt, und wäre sie nach ihrem komplizierten Beinbruch, der zur Amputation führte, direkt eingeschläfert worden, hätte sie weder zwei wunderbare Sommer erlebt noch den Umstand, dass sie ihre Herzensschwester an ihrer Seite und sich einen ganz neuen dreidimensionalen Lebensraum erobert hat! (Nein, sie würde nicht in einem Tierheim dauerhaft wohnen, davon bin ich fest überzeugt! Aber was ist mit all den anderen Dreirädchen und sonstigen Handicats, die nicht in so glückliche Umstände hinein geboren wurden??? Darum geht es doch!)

Ich möchte jeden ermutigen, sich statt eines Kittens eine erwachsene - gern auch eine ältere - Katze zuzulegen, der aktuell vor der Frage steht, eine Katze in seinen Haushalt aufzunehmen! Denn: das Putzelige, das Kitten im jungen Alter haben, ist mit ca. 1/2 Jahr schon deutlich vorbei; sie sehen sehr erwachsen aus und entsprechen nicht mehr dem Kindchenschema (das Wuselige und Verrückte bleibt ja noch eine Zeit ^^). Was soll an diesen insgesamt vielleicht 12, 16 Wochen zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat so extrem wünschenswert sein????? (Außer besagtem Kindchenschema!) Warum soll ein Zeitraum von vielleicht 3 oder 4 Monaten darüber entscheiden, ob ein Tierchen wohlmöglich über einen langen Zeitraum im TH bleiben muss oder halt wegen seiner vorübergehenden Putzeligkeit schnell ein neues Zuhause findet?

Das gleiche gilt für die Handicats: die rein optische Erscheinung, die z. B. Piraten (Halbblinde und Einäugige) mit sich bringen, bewirkt im Alltag und im gesundheitlichen Bereich keinen wirklichen Unterschied zu gesunden und "schönen" Katzen. Ähnliches gilt für Täubchen oder echt Blindchen, da man sich auf diese Form der Behinderung sehr schnell einstellen kann. Auch Ataxisten können in ihrem weiteren Leben sehr pflegeleicht sein (jedenfalls bei leichter Ataxie)
Dreirädchen sind auf Dauer kostenintensiver als gesunde Katzen, wegen der Aussicht auf Gelenkarthrose. Ebenso Diabetiker und andere chronisch kranke Katzen. Besonders pflege- und kostenintensiv können Schnittchen und Windelkatzen werden. Dass diese Katzen Langzeitinsassen im TH bleiben können, liegt auf der Hand, aber das beruht eigentlich ja nur auf dem Kostenfaktor bzw. der Notwendigkeit von Pflege oder regelmäßiger Medikamentengabe.
Und es ist ganz richtig: wenn man ein Tier erstmal hat, fällt es wesentlich leichter, auch Dinge zu tun, die man sich vorher nie zugetraut hat. Für mich persönlich war das Nickerkaters Vermächtnis: dass eine ewige Zimperliese wie ich es fertig kriegt, einem Lebewesen mit der Injektionskanüle einen Pieks unter die Haut zu versetzen. Danke, Nicki!!!! (Ich werde deswegen nicht bei allen Diabetikern hier im Forum "hier" schreien, aber bei unseren Katzen würde ich mir jetzt auf jeden Fall zutrauen, dass ich sie auch spritzen könnte, wäre es notwendig!)

LG
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tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
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Alt 27.03.2014, 13:32   #22
Roma
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Einfach nur toll!!!

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"Ich denke, also bin ich verwirrt."

Christoph Süß


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Alt 27.03.2014, 13:41   #23
tiedsche
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Ich habe mein Leben lang fast immer nur Babys gehabt - weils einfach so war- auf ne andere Idee bin ich gar nicht gekommen. Und das, obwohl ich auf Babys jeglicher Spezies gar nicht wirklich scharf- sondern erwachsene Katzen viel ansprechender finde.
Als es mal wieder soweit war und ich im TH nach nem Baby gesucht habe, bin ich über Shiwa gestolpert - erwachsen, scheu, schwarz und in Depression erstarrt - die konnte ich da nicht hocken lassen Auch das ist einfach passiert. Alt oder jung hat für mich eigentlich keine Bewertung
Aus Gewohnheit zogen nach ihr wieder Kitten ein, auch wenn Shiwa sich wunderbar entwickelt hat und ich keinen Unterschied zu meinen Kittenadoptionen festgestellen konnte....

Jede meiner Katzen hatte/hat ihren ganz eigenen Charakter. Einen großen Einfluß hatte ich da sicher nie drauf....von wegen Kitten passen sich besser an, haben eine tiefere Bindung, lassen sich besser erziehen blablablup

Meine jetzigen Katzen sind erwachsen eingezogen (3, 7 und 2? )und das war zum ersten Mal eine bewußte Entscheidung. Ich bin auch schon älter und hatte keine Lust mehr auf Dauernervkekse Das war die beste Entscheidung ever noch mehr Umtrieb, als mit meinem Dauerteenie Kabisa (jetzt fast 11) würde ich nicht ertragen
Und da ich immer davon ausgehe, dass alle meine Katzen 30 werden, habe ich auch keine Angst vor dem eventuell früheren Abschied. Und so schmerzhaft dasist, der Tod gehört nunmal dazu-früher oder später.
Meine nächsten Katzen werden definitiv ab 10+ hier einziehen, wenn es denn so sein soll.

Vor Scheuchen hatte ich immer Angst, wegen TA und CO. Naris durfte dann doch einfliegen und auch das war bisher nur eine Erfolgsstory und mit ihr habe ich hier meine erste Hardcorekuschlerin

Bewußt kranke Katzen würde ich persönlich wohl nicht adoptieren, weil ich einfach kein Pflegetyp bin. Aber ich denke, wer so gestrickt ist, hat eine sehr dankbare erfüllende Aufgabe gewählt.
Allerdings sollte man sich dann bewußt sein, dass solche Katzen halt auch mehr Einsatz in puncto Geldbeutel erfordern und die Möglichkeit sollte da sein.
Bei mir auch ein Grund, dass ich diese Verantwortung nicht übernehmen würde/könnte.

Langes Gelaber Kurzer Sinn
Diesen Satz finde ich sehr richtig:
Zitat:
Alles was ich von Menschen erwarte, ist offen zu sein gegenüber der Idee, ein "andersartiges" Tier in ihrem Leben zu haben. Wähle das Tier, in das du dich verliebst, aber gib wenigstens allen eine faire Chance, dein Herz zu erobern.
und ergänzend - man sollte einfach auch mal bewußt Wege abseits der Gewohnheit gehen, damit man überhaupt die Chance hat "Dinge" aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Scheuchen haben ihren Schrecken für mich völlig verloren.....bei anderen "Handicapsern" wärs sicher ähnlich, wenn man sie hautnah begleitet,
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LG Moni & das Weibertrio Naris(7), Trielo(11)Kabisa(14) Unser 3-Mädels-Patchwork
Spanische Katzen suchen ein Zuhause http://www.katzenhilfe-samtpfoetchen.de/

Geändert von tiedsche (28.03.2014 um 12:09 Uhr)
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Alt 27.03.2014, 13:46   #24
GeneticRed
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Mich haben kleine Kätzchen nie interessiert. Ich wollte schon immer eine ausgereifte Katzenpersönlichkeit, gerne auch älter

So sehr ich Katzen liebe, ich möchte keine Kätzchen in der Wohnung, die mir die Vorhänge hoch gehen, die Topfpflanzen ausbuddeln und meine Teppiche massakrieren.

Dass Diego (als Jungspund) hier eingezogen ist, liegt an ihm. Ausserdem hat er keinen Schwanz mehr. Also passt das auch wieder

Wenn ich's mir aussuchen kann, dann eine oder mehrere ältere Katzen, die durchaus auch ein körperliches Problem haben können.

Womit ich allerdings ein Problem hätte sind Perser: Ich finde das Fell entsetzlich und die Köpfchen sind in meinen Augen auch nicht schön.
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Geändert von GeneticRed (27.03.2014 um 13:49 Uhr)
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Alt 27.03.2014, 15:10   #25
abraka
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nicker: du beschreibst das sehr gut.

Jetzt wo ich gesehen habe, wie leicht sich Lise mit allem tut, versteh ich auch nicht mehr, wieso ich mir das nicht vorstellen hätte können.
Eigentlich haben wir überlegt, als dritte Katze noch eine Handicat zu nehmen. Aber jetzt wird es ein gesundes 4-jähriges Scheuchen - nach der "Einteilung im Comic" also gleich zwei "Handicaps" - Scheu und - nach de meistens angesetzten Maßstäben - alt.

Als wir erfahren haben, dass Lise blind bleiben wird, hab ich oft gehört: lass sie einschläfern.
Gott sei Dank hatte ich aber liebe Foris hier, die mir Mut gemacht haben. Ich habe auch mit ein paar Leuten von Tierschutzvereinen telefoniert und auch die haben mir alle versichert, dass es für Lise kein Problem sein wird. Und mir wird ganz anders, wenn ich mir vorstelle, wir hätten Lise eingeschläfert. Sie ist so fröhlich - wer hat das Recht zu sagen, das ist kein lebenswertes Leben?

ohje - ich schreib wirr... ich hoffe man versteht mich trotzdem
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Alt 27.03.2014, 15:19   #26
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Ich habe deinen thread verfolgt - hat die Lise ein Glück, dass sie bei euch leben darf.
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Alt 27.03.2014, 15:23   #27
abraka
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Gerade wenn man diesen Thread liest:
Lise hätte auch bei Euch allen Glück - ich würd sogar sagen bei den meisten Foris, die hier oft unterwegs sind (von den unbelehrbaren Kurzzeitpostern mal abgesehen)
Das einzige ist vielleicht: man musste es sich auch leisten können - nicht jeder kann mal schnell deutlich über 4.000 'Euro an die tierklinik zahlen. Da haben wir auch sehr viel Glück, dass wir zwei gutbezahlte Jobs haben.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was man machen soll, wenn das Geld knapp sitzt.

Geändert von abraka (27.03.2014 um 15:25 Uhr)
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Alt 27.03.2014, 16:08   #28
nicker
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Zitat:
Zitat von abraka Beitrag anzeigen
Gerade wenn man diesen Thread liest:
Lise hätte auch bei Euch allen Glück - ich würd sogar sagen bei den meisten Foris, die hier oft unterwegs sind (von den unbelehrbaren Kurzzeitpostern mal abgesehen)
Das einzige ist vielleicht: man musste es sich auch leisten können - nicht jeder kann mal schnell deutlich über 4.000 'Euro an die tierklinik zahlen. Da haben wir auch sehr viel Glück, dass wir zwei gutbezahlte Jobs haben.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was man machen soll, wenn das Geld knapp sitzt.
Danke für dein Kompliment weiter oben *knicks*, und ich habe euren fred über Liese auch mit großer Spannung und Atemanhalten gelesen - super, wie die Süße sich ihr Terrain wieder erobert hat!!! *schmelz*

Bei Unfallkatzen ist es völlig korrekt: diese eine Sekunde kostet u. U. Unsummen! Auch das ist ja leider ein Grund, warum manches Katz im Tierschutz landet und warum auch leider immer wieder verunfallte Katzen (und auch Hunde) eingeschläfert werden!
Wenn jemand nicht das notwendige Geld für eine OP des verunfallten Katz hat, gibt es auch immer wieder Tierschutzinitiativen, die den Dosis dann finanziell unter die Arme greifen, damit das Katz tiermedizinisch sinnvoll behandelt und bei den Dosis bleiben kann. Ich denke, das rechnet sich auch für beide Seiten (natürlich in den Fällen, in denen die Dosis nachgewiesenermaßen die Kosten finanziell nicht aufbringen können, aber bereit sind, das Katz auch zu behalten und pflegerisch zu versorgen!), da der TS in dem Fall "nur" den Zuschuss zur Behandlung am Hacken hat und sich - mal etwas fies ausgedrückt - den Pflegeaufwand spart. Und natürlich einen weiteren Langzeitinsassen im TH!

Genauso wichtig finde ich es auch, dass man sich - bevor man aus reinem Gutmenschentum und Mitleid ein Handicat adoptiert - realistische Gedanken über den Pflegeaufwand und die notwendigen Finanzen macht. Zwar geben THe auch hier teilweise finanzielle Unterstützung, indem sie beispielsweise die Medi-Kosten übernehmen oder die TÄliche Behandlung unterstützen (das TH Berlin beispielsweise bietet in solchen Fällen kostenfreie Behandlung der spezifischen Malessen beim dort angestellten TA an), aber ein Handicat kann - je nach Eigenart der Krankheit/Behinderung - ganz schnell ganz teuer werden.
Für gesunde Katzen gilt dies - abstrakt - auch, denn auch sie können, z. B. als ältere Tiere, erkranken oder in jedem Alter verunfallen, aber der Handicathalter holt sich bewusst auch das finanzielle Risiko ins Haus. Und bei den Schnittchen usw. obendrauf noch den erheblich Pflegeaufwand. Das ist so.
Deswegen sehe ich persönlich da auch meine Grenzen (weniger im finanziellen Bereich, glücklicherweise, aber beim Pflegeaufwand) und möchte an diieser Stelle auch noch einmal (wie so oft) meine absolute Hochachtung vor den Dosis von Schnittchen und Windelkatzen zum Ausdruck bringen!

Auch Menschen, die bewusst Tiere, die am Ende ihres Lebens stehen ("graue Schnauzen"), bei sich aufnehmen, haben meine Bewunderung, denn es ist immer sehr schwer, ein Tier gehen zu lassen, das bei einem lebt! Aus diesem Grunde sind auch die Begleiter von Tieren in der letzten Lebensphase sehr sehr wichtig - eben damit diese Tiere noch etwas anderes als das TH sehen in ihrem Leben!

Was mir an diesem Fred so gut gefällt, ist die Idee, die Katzenliebhaber, die zuerst "nur" an ein Kitten denken, noch einmal gesondert auf die Vielfalt aufmerksam zu machen, die die Katzenpopulation (egal aus welcher Quelle) bietet. In erster Linie sind dies natürlich die TH-Insassen und anderen TS-Katzen, ob jung, ob alt, ob gesund oder krank. Aber ältere, behinderte, kranke Tiere finden sich überall: beim Vereinszüchter an einen Ende der Skala nicht weniger als bei den eBay-Kleinanzeigen und auf dem Bauernhof am anderen Ende. Und alle verdienen ein liebevolles Zuhause....

LG
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nicker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2014, 18:24   #29
Primula
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Ich habe den Thread angepinnt - möchte aber noch eine der Foris bitten, den Comic zu übersetzen (oder eine kleine Übersetzung einzuarbeiten). Nicht alle können englisch.
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Alt 27.03.2014, 19:11   #30
Luchen
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Schönes Comic.
Ich hatte 2 x Kitten (die sind aber weder die Vorhänge hoch, noch haben sie an den Tapeten gekratzt und viel kaputt gemacht haben die auch nicht), aber jetzt passen irgendwie nur noch reifere Katzen zu mir. Ich mag diese fertigen Persönlichkeiten.
Was Handycaps betrifft finde ich z.B. ein Einauge, zerfledderte Ohren, keine Zähnchen mehr etc. völlig zu vernachlässigen wenn ich mich in eine Katze verliebt habe oder sie mich ausgesucht hat und ich ihrem Charme erliege. Bei einer leichten Ataxie würde ich mich auch nicht abschrecken lassen, bei einer schweren evtl. schon. Ein Scheuchen, was schon viel durchgemacht hat würde mich auch nicht abschrecken.
Bei gesundheitlichen Handycaps wäre ich vorsichtig. Wenn man mit den Katzen alt wird und sie nach und nach die üblichen Zipperlein bekommen wächst man da rein. Man lässt ja seine Katze niemals im Stich. Aber z.B. von Anfang an eine zuckerkranke Katze, die täglich zu einer bestimmten Zeit gespritzt werden muss zu adoptieren, da würde ich vor zurück schrecken, weil ich da auch keine Erfahrungswerte habe. Auch kann man der Katze, die man Jahre lang hatte, sicherlich einfacher eine Tablette geben ( auch nicht bei allen), weil man seine " Pappenheimer" kennt und weiss wie, als das bei einer ganz neuen Katze, die evtl. gleich am ersten Tag darauf angewiesen ist, das es funktioniert. Bei allem wo ich denke, dass ich das finanziell hinbekomme (das sollte man ja auch nicht vernachlässigen) und der Mieze auch die erforderliche Medizin oder Besondernheiten geben kann, wäre ich nicht abgeschreckt. Trotzdem ist da immer eine grosse Portion Realismus angesagt, wenn man eine Handycap Katze adoptiert.

Geändert von Luchen (27.03.2014 um 19:13 Uhr)
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