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Barfen Alles rund ums Thema Barfen

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Alt 13.12.2018, 08:28
  #31
Max Hase
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Die Katzen-WG läuft sich so zurecht.

Jamie findet die Frauen immer noch doof, aber ein klitzekleines bisschen mag er sie. Meist bleibt etwas in ihren Näpfen liegen, da geht er nach jeder Fütterung ganz genau kontrollieren. Sein Barf habe ich deshalb auf 200 Gramm am Tag reduziert.

Ich füttere das Topic Pate von Aldi, das gibt es ja wieder und wird anscheinend auch von ihm gut vertragen. Gewicht bleibt bei 7 kg, die darf er bei seiner Größe und der Fettschürze haben.

Dafür muckelt die Tierheimlady jetzt. Lilo hatte offensichtlich Bauch, wird nach Behandlung wacher, findet ihre Kumpels mäßig, das zuletzt gekommene Möhrchen oberdoof und will auch am liebsten Barf. Die Lady hat aber keine Zähne mehr.... Ich schneide also auch Pöttchen mit winzig kleinen Fitzelchen.
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Alt 13.12.2018, 09:55
  #32
SiRu
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Fleischwolf?
Wobei nur keine Zähne braucht nur normales Geschnetzeltes - abschluckbare Stücke.
Empfindlicher Bauch ist u.U. mit Hack besser bedient (weniger Arbeit für den Magen)...


Lass den Kater sich doch mal nach seinem Hunger satt fressen. Der kriegt das mit der Portionsgröße (und seinem Gewicht!) auf Dauer dann von ganz alleine hin.
SiRu ist offline  
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Alt 13.12.2018, 21:21
  #33
Max Hase
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Der Kater ist satt. Die letzten Bissen gehen nach dem Motto "ein Löffelchen für Mami..."
Der bedient sich ja fleißig an den Resten der Mädels. Aber er scheint wirklich ein Gefühl für Satt zu entwickeln.


Fleischwolf habe ich nicht, aber einen Thermomix. Hähnchenfleisch ist aber eher weich, zumindest das übliche Masthähnchen. Deshalb habe ich mich noch nicht getraut und schneide alles sehr klein.
Jetzt hoffe ich nur, dass die Lady nicht verstopft. Bisher hat sie trotz täglicher Kotzerei auch täglich eine Wurst gelegt.
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Alt 29.12.2018, 20:53
  #34
Max Hase
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Jamie "entbarft" sich gerade. Blitzschnell plündert er die Teller der Mädels. Bei Dose muss man nicht so viel kauen. Jetzt weiß ich auch, wie er seinerzeit zu seinen elf Kilos kam.
Glücklich bin ich damit nicht, aber wegwerfen mag ich das gute Futter auch nicht, wenn er streikt. Solange er die Dosen verträgt, füge ich mich also.
Mäuse schleppt er weiter an. Da er nur Spitzmäuse mitbringt, gehe ich davon aus, dass er die anderen Mäuse weiter verputzt.


Lilo hat das Fleisch nicht vertragen, ist bei allem guten Futter verstopft.
Derzeit führen wir sie gezielt ab mit Lactulose und Infusion sowie zucker- und getreidehaltigem Futter. Sollte sie das weiter brauchen, muss ich aufpassen. Das darf Herrchen ja nicht bekommen.
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Alt 13.01.2019, 20:59
  #35
Max Hase
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Tja, war nix mit weniger Kortison. Der Bauch wurde schlechter, Herrchen nörgelte wieder, nahm ab und wollte gar nix mehr außer Trockenfutter.

Jetzt hat er zwei Tage wieder 5 mg Predni bekommen, heute hatte er schon fast wieder Appetit. Noch zwei, drei Tage, dann bekommt er wieder 2,5 mg und experimentiert wird dann nicht mehr.


Lilo hat zwei riesige Kotsteine (für eine Katze riesig) ausgeschieden und offensichtlich davon Probleme mit der Darmmotilität. Die muss leider auch weiter Pillen schlucken, findet das doof, frisst aber so wie eine neunköpfige Raupe und hat seit Weihnachten schon ein Pfund zugelegt.
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Alt 31.01.2019, 13:40
  #36
Max Hase
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Das Katertier hat die Kurve gekriegt und mit Kortison ist er wieder eine gewichtige Persönlichkeit. Mit Fettschürze, die er ja leider ja nicht mehr los wird, und seiner Größe sind 7,2 kg Gewicht ok.

Er bekommt weiter 2 mal 100 Gramm Barf am Tag und (nach)mittags eine kleine Potion Dose, sofern er sich nicht eh als Napfräuber betätigt.
Damit ist auch sichergestellt, dass er Futter erhält, wenn ich warum auch immer nicht barfen kann oder schlicht und ergreifend das Auftauen vergessen habe.

UND: ich habe endlich den Output gesehen. Es sind wieder Würstchen.


Lilo hat noch lange genörgelt nach dem Ausscheiden der Kotsteine, immer wieder gespuckt und wenig gefressen, wenn ich die Medikamente reduziert haben. Seit ich in der Apotheke geshoppt habe, und alles hier steht, geht es ohne.
Nörgelig frisst sie noch immer, hat weiter Angst, dass ich Pillen ins Futter mische. Habe ich nie getan, war das Tierheim. Aber sie ist da sehr nachtragend und frisst am liebsen von den Tellern der anderen. Die sind aber nicht nachtragend und wechseln einfach die Plätze.
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Alt 31.01.2019, 19:58
  #37
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Weiterhin alles Gute für Euch.
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Alt 16.02.2019, 21:07
  #38
Max Hase
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Danke SiRu, hier wird es nicht langweilig.

Lilo hatte wieder einen Rückfall, die Verstopfung ist chronisch, der Darm wohl träge und in seiner Motilität bleibend eingeschränkt. In Anbetracht des Alters werden wir aber auf große Maßnahmen verzichten und symptomatisch behandeln.

Jamie hat dafür den königlichen Korb entdeckt und faltet sich jeden Abend da rein.
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Alt 16.02.2019, 21:26
  #39
SiRu
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Ein perfekt geformter Rollhase...

Das mit Lilos Rückfall tut mir leid.
Und: Nur noch unterstützende begleitung kann ganz viel gute Lebenszeit geben.
(Mein Tiger - der Jung aus meinem Avatar - hat damit noch fast die 20 geschafft. Die infauste Diagnose gab's mit 17...)
SiRu ist offline  
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Alt 17.02.2019, 21:46
  #40
Max Hase
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Gute Pflege, Frau SiRu.

Ich pflege auch gut.
Max Hase ist offline  
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Alt 07.04.2019, 14:35
  #41
Max Hase
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Hallo Frau SiRu,
hast Du Deinen chronisch Verstopften eigentlich gebarft?

Ich bin da beil Lilo zurückhaltend. Mehrfach rumexperimentiert, hat es sich nun auf Bozita, Lactulose ins Futter, ab und zu ein Tütchen Kitekat (kann ja hier wegen dem Katertier und seinem Darm nicht rumstehen) und alle zwei Tage ein Krümelchen Ranitidin zur Förderung der Darmmotilität eingependelt.

Sie frisst recht gut, nimmt aber nicht zu bisher. Sie schläft auch tiefenentspannt und gestreckt, so tut der Bauch nicht weh.
Und sie bekundet Interesse an der Frischware. Grundsätzlich würde ich ihr was geben, aber dann war der Kot immer sehr klein und fest. Da habe ich Bedenken.

Hast Du da Erfahrungen?
Max Hase ist offline  
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Alt 09.04.2019, 00:25
  #42
SiRu
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Tiger durfte fressen, was er gerne fraß.

Gebarft hab ich ihn ein paar Jahre lang, mit fortschreitender Erkrankung und zunehmendem Alter ging das immer schlechter.
Der Darm machte nicht mehr richtig mit, viel schwieriger war, das er Barf einfach nicht mehr als Futter erkannt hat. Das riecht ja so gut wie gar nicht...
Miefiges Nassfutter ging hingegen gut - das schaffte seine Nase noch.
Und es war soviel unnützes Zeug drin, das auch die Darmpassage einigermaßen klappte.

(Es ging ja nicht mehr drum, den Kater irgendwie gesund zu machen oder auch nur zu erhalten.
Es ging um ein bißchen Lebensqualität, um Futter, das von allein gefressen wurd.)

Ob Deiner alten Dame Frischfleisch gut tut, müsst Ihr zwei ausprobieren.
Vielleicht mag sie auch nur naschen. (Neugier... )
Ansonsten kann man mit höherer Ballaststoffgabe (die 5% auf die Fleischmenge sind ja nicht in Stein gemeisselt...) und auch Lactulose o.ä. nachhelfen.
Rein vom Lesen und nur nach Gefühl: Sie dürfte bei mir mal was Fleisch als Leckerchen, aber ich würd sie nicht zwingend barfen. Es sei denn, sie bestände darauf. (Es gibt ja Katzen, die Barf probieren, und ab da kein Fefu mehr anrühren...)
Dann heißt es, sich an die notwendige Darmunterstützung ranpirschen. Wir brauchen weder Verstopfung, noch Durchflutsch...
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Alt 09.04.2019, 21:37
  #43
Max Hase
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Danke für Deine Erfahrungen.

So ungefähr handhabe ich das auch.
Sie darf mal naschen. Wenn ich fürs Katertier schnippele, ist sie mein Schatten.

Wäre sie alleine, bekäme sie alles, was den Durchfall fördert. Vielleicht ginge es dann ja ohne Medikamente.

Aber da sind ja noch drei Geier, die auch einen Hang zu Junk Food haben. Und das Katertier räumt alle Teller ab und darf ja eigentlich nicht.

Jamie will auch Stinkefutter. Wurde er ja 12 Jahre drauf geeicht. Derzeit frisst er sein Barf nur mit einem Topping: Drei Krümel Trockenfutter.

Geändert von Max Hase (09.04.2019 um 21:40 Uhr)
Max Hase ist offline  
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Alt 22.05.2019, 21:20
  #44
Max Hase
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Hallo Frau SiRu, kannst Du mir mal wieder beim Denken helfen?

Dem dicken Katertier geht es gut, großer Mauser und so. Allerdings habe ich noch nicht wieder am Kortison gedreht. Vielleicht probiere ich das im Herbst nochmal, wenn auf Winterspeck gefuttert wird. Dann merke ich am ehesten, wenn er wieder schlechter wird.

Aber die vertopfte Lilo...
Also eigentlich ist sie besser. Zwei Wochen haben wir gar keine Medikamente gebraucht, sie hat nämlich ihre Vorliebe für Butteflöckchen entdeckt. Also gibt es Bozita mit Butterflöckchen, alles mit der Gabel durchgematscht und Lactulose darüber. Fluppt. Etwas zugenommen hat sie auch.
Sie will aber Barf, guckt den dicken Kater - der ist ja sensibel - auch schon mal von der Schüssel weg und kaut auch ganze Hühnerherzen. Lieber mag sie Rind, am liebsten gewürzt von meinem Teller. Alte Miez und nicht mehr so gut riechen...

Ich habe also noch mal recherchiert bei diversen Tierärzten und auch im Netz, aber so wirklich nix gefunden über die Verdauung bei Katzen und die Verstopfung.

Beim Menschen ist es so, dass man auch chronische Verstopfung weg bekommt, wenn es gelingt, die Darmflora zu normalisieren und genügend Keime zu haben, die Pflanzenfasern verdauen. Wenn man dann auch noch genügend Pflanzenfasern isst, fluppt die Geschichte.

Die Katze ist aber nun ein Fleischfresser, Pflanzenfasern gehören ja nur sehr begrenzt zu ihrer Ernährung. Also eigentlich nur das, was im Darm der Maus ist. Erhöhe ich das (mit entsprechendem Katzenfutter) gibt es einen größeren Haufen, weil die Fasern ja nicht verdaut werden, bis hin zu Durchfall. Und es müffelt.

Kot bei Barf ist ja eher klein und fester.
Aber ob das verstopft ist ja die Frage. Ist halt meine Angst.

Dazu wird im Alter der Verdauungstrakt träger und trockener, das ist bei allen Lebewesen so.

Somit ist mein ganz pragmatischer Ansatz, dass ich jetzt Rindergulasch gekauft, die Würfelchen teilweise halbiert und einzeln eingefroren habe und ihr erst mal nur ein Würfelchen morgens gebe, natürlich kleingeschnitten und in Butter und Lactulose gewälzt.
Dann frisst sie hoffentlich den Rest des Tages oder in der Nacht noch etwas Dose, denn Appetit hat sie inzwischen, halt in vielen kleinen Portionen und nicht unbedingt auf das, was gerade steht.

Habe ich einen Denkfehler?
Weißt Du noch etwas, was ich hier nicht aufgeführt habe und wesentlich ist?
Zerschieße ich ihr mit der relativ vielen Butter nicht auch die Darmflora?

Danke.
Max Hase ist offline  
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Alt 23.05.2019, 23:31
  #45
SiRu
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'schulligung, bin nicht täglich hier...

Hmm... ne, Fett macht Katz eigentlich keine Probleme
Okay, Bauchspeicheldrüse oder Gallenproduktion platt, dann sieht das anders aus, aber so normalerweise... Katz ist ein sehr fettliebender Fleischfresser.

Ich würd mich vorsichtig rantasten bei der alten Dame. Wieviel Rohfutter (lieber richtig Barf als nur Rindergulasch mit Butter & Lactulose) verträgt ihre Verdauung. Und bei den Ballaststoffen im Barf ggf. deutlich höher als die immer empfohlenen 10 % gehen.
(Es gibt z.B. reine Futtercellulose, da ist nix drin, was so'n Katzendarm reizen kann, liefert aber die Darmtätigkeit stimulierenden KH.)
Das ist aber eine ganz vorsichtig auszuprobierende Geschichte. Zumal unter Barf dann auch Kotabsatz alle 2 bis 3 Tage nur normal sein kann.
(Halbe/Halbe Barf und Nafu funktioniert erstaunlich oft.)

Und Herr Kater... wenn ihr jetzt stabil seid, dann bleib da erst mal bei. Wichtig ist, das es dem Herrn gut geht. Und schitt auf die Nebenwirkungen vom Cortison - um die kümmern wir uns, wenn sie auftauchen. Und wägen dann ab, ob wir am Cortison schrauben, oder die Nebenwirkungen symptomatisch behandeln.
SiRu ist offline  
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