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Alt 22.02.2013, 22:18   #1
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Standard Barf und erhöhte Leberwerte

Hallo Miteinander,

mein Dicker wird ja jetzt seit mittlerweile fünf Wochen voll gebarft. Grund für die Umstellung war unter anderem, dass ich ihn wegen seiner SDÜ so jodarm wie möglich füttern wollte. Hinzu kommt, dass er immer wieder mal Probleme mit breiigem Kot oder Durchfall hatte und morgens recht regelmäßig gekotzt hat.

Seine Verdauung hat sich durch das barf deutlich verbessert, auch die Kotzerei hat aufgehört. Aber: Ich habe gerade die aktuellen Blutwerte bekommen und sein ALT-Wert hat sich weiter erhöht (der war auch schon bei den letzten Kontrollen über der Referenz).

TA meinte, es könnte am barf liegen. Jetzt frage ich mich aber, ob Futter, das deutlich besser verwertet wird, die Leber tatsächlich so belastet? Ich hätte eher gedacht, das Gegenteil ist der Fall.

Oder könnte es auch am Fett liegen? Ich supplementiere zwar nicht zusätzlich mit Schmalz, aber es gibt hier häufig relativ fettes Fleisch, wie zum Beispiel gut durchwachsenes Lamm. Ist es bei erhöhten Leberwerten sinnvoll, den Fettgehalt drastisch zu reduzieren?

Wenn ich ihn nicht weiter barfen kann, weiß ich nicht mehr, was ich noch füttern soll. Immer, wenn ich im letzten Jahr jodarm gefüttert habe (Schonkost oder das Hills y/d), haben sich seine Schilddrüsenwerte normalisiert und immer, wenn ich normal gefüttert habe, sind sie innerhalb kürzester Zeit in die Höhe geschossen.

Vielleicht kann von Euch jemand den Wirrwarr in meinem Kopf etwas entwirren.

LG Silvia
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Alt 23.02.2013, 11:01   #2
Nonsequitur
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Nonsequitur
 
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Standard

Hallo,

bei Leberproblemen wird m.W. tatsächlich empfohlen, eher fettarm zu füttern.
Wie legst du denn den Fettgehalt bei deinen Rezepten fest, nimmst du die volle Fettmenge, die der dubarfst-Kalki vorschlägt?
__________________
Liebe Grüße, Nadine mit Grisu und Maja
und Sternchen Navajita, Peppi und Rumo

- If cats could talk, they would lie to you. -
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Alt 23.02.2013, 11:25   #3
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Hallo Nadine,

den Fettwert aus Kalki oder Grundrezept (ich hatte beides benutzt) habe ich komplett ignoriert. Das war vielleicht der Fehler. Das Lamm zum Beispiel, da war kein Fettgehalt ersichtlich. Aber rein vom Augenschein her war das ziemlich fett. Ich hatte zwar Hühnerfleisch, -herzen und -mägen noch druntergemischt, aber vermutlich war das immer noch zu mächtig für den Dicken.

Ich fahr seine Fütterung jetzt mal runter auf mageres Fleisch, zum Glück habe ich noch jede Menge Wild und Huhn im Kühlschrank und schaue mal, ob sich die Leberwerte dann wieder verbessern.

In meinem SDÜ-Thread habe ich gestern auch noch den Tipp bekommen, weniger Leber zu supplementieren. Da ich hier jetzt schon mehrfach gelesen habe, dass der Kalki da sehr hohe Bedarfswerte zu Grunde legt, ist das auch noch einen Versuch wert. Ob ich die Lebermenge einfach halbieren kann?

Jedenfalls glaube ich nicht so recht daran, dass es am barf selbst liegt.

LG Silvia

Geändert von Maiglöckchen (23.02.2013 um 11:39 Uhr)
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Alt 23.02.2013, 11:46   #4
Plum
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Plum
 
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Ich füttere kaum Fett hinzu, schon gar nicht bei fettem Rindfleisch. Hängt unter anderem damit zusammen, dass der junge Mann fast jede Fettsupplementierung verweigert, schon von Anfang an.

Wie hoch liegt denn der Wert? Plum hatte bei seinen letzten Blutuntersuchungen einen Wert 91 bzw 95 U/l. Erlaubt sind laut IDEXX bis zu 175 U/l

Auf dem Datenblatt lese ich gerade bei ALT: Normalwert bei orientalischen Katzen: bis 375 U/l Anscheinend werden auch sehr hohe Werte toleriert?!
__________________
LG, Annette und der Plummerich

Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.

Geändert von Plum (23.02.2013 um 11:48 Uhr)
Plum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 12:14   #5
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Annette, die genauen Werte habe ich nicht da, muss mir nächste Woche die Kopie des Blutbildes abholen, gestern habe ich nur mit der TA telefoniert. Sein Wert war bei der Diagnose auch erhöht, ging dann durch die medikamentöse Behandlung der SDÜ und vier Wochen strenge Schonkost wieder runter. Nun hat er sich aber im Vergleich zur letzten Blutbild vor zwei Monaten wieder erhöht.

Aber gut zu wissen, dass es da solche Abweichungen geben kann, die trotzdem noch in der Norm liegen.

Meine beiden Jungs mögen ja gerne fettes Fleisch, aber darauf wird jetzt erst einmal verzichtet - heute gab es Wild.

Ich glaube, die TA wollte mir schon die RC-Leberdiät ans Herz legen So weit kam sie dann aber gar nicht mehr, als ich erzählte, dass der Dicke bei Getreide im Futter sofort mit Durchfall reagiert.

@Edit: Ich habe gerade mal nachgeschaut: Bei der Diagnose vor einem Jahr betrug sein ALT-Wert 322, war also schon deutlich erhöht. Allerdings ist das bei SDÜ wohl fast immer der Fall, dass die Leberwerte erhöht sind.

LG Silvia

Geändert von Maiglöckchen (23.02.2013 um 12:27 Uhr)
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