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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 07.02.2019, 16:44   #16
Kittieeee
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Zitat:
Zitat von Lirumlarum Beitrag anzeigen
Ich hätte auch gerne eine Depot-Spritze mit längerer Wirkungsdauer gehabt.
Anbieten konnte uns die TÄ nur eines mit 48 Stunden Wirkung.
Allerdings scheint das weniger an Scheuchen oder nicht Scheuchen zu liegen, sondern mehr an dem, was gerade kaufbar ist.

Meine TÄ vergibt bei besonderen Fällen, z.B Wildlinge auch gerne ein länger wirkendes AB..allerdings hat sie derzeit Keines vorrätig, da wohl ausverkauft.

Ich kenne mich ja am Tierarzt-Medizin-Markt nun so gar nicht aus, fand es aber interessant, dass es wohl Phasenweise immer mal wieder Engpässe gibt.

Meine TÄ hätte z.B bei der Impfung, uns gerne eine Impfung verabreicht, welche nur alle drei Jahre aufgefrischt werden muss (Wohnungskatzen) ..sie entschuldigte sich, dass ihr das aber derzeit leider nicht möglich ist, weil der Markt leer gefegt ist und sie deshalb nur die Präparate für die einjährige Impfung anbieten kann....

Edit: allerdings meine ich auch gelesen zu haben, das bezüglich AB's das Gesetz geändert wurde und einige Präparate nicht mehr so einfach verabreicht werden dürfen. Allerdings habe ich bei dem Artikel gar nicht an Hund oder Katz gedacht, sondern dachte das gilt für Nutztiere für den Lebensmittelmarkt...also Schwein, Rind und Co.
Achso, das kann natürlich auch sein.
Ich schrieb das nur, weil weiter oben jemand in den Raum stellte, dass es womöglich so einfach nicht mehr zulässig sei.

Dass es generell immer mal auf de Pharmaziemarkt zu Engpässen kommt ist normal, ist ja in der Humanmedizin nicht anders.

Unsere TÄ hat aber auch schonmal den Impfstoff mit 3-Jahres-Impfempfehlung gehabt und dann wieder "raus geschmissen", weil er auf einmal länger nicht mehr verfügbar war. Dann kamen wir und haben diesen bestellen lassen und dann sagte sie "Oh super, den gibt's wieder? Dann biete ich den mal wieder an und hoffe einfach, dass es da nicht wieder Lieferproblemen kommt.
Das Verfügbarkeitsdesaster war aber wohl damals, noch vor Übernahme durch Boehringer Ingelheim.

Geändert von Kittieeee (07.02.2019 um 16:46 Uhr)
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Alt 07.02.2019, 20:43   #17
nike
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Zitat:
Zitat von Lirumlarum Beitrag anzeigen
I


Edit: allerdings meine ich auch gelesen zu haben, das bezüglich AB's das Gesetz geändert wurde und einige Präparate nicht mehr so einfach verabreicht werden dürfen. Allerdings habe ich bei dem Artikel gar nicht an Hund oder Katz gedacht, sondern dachte das gilt für Nutztiere für den Lebensmittelmarkt...also Schwein, Rind und Co.

Convenia gibt es noch. Aber ich habe von zwei verschiedenen TÄ die Aussage bekommen, dass es nur nach Probenentnahme und Antibiogramm gespritzt werden darf.
Der Gesetzgeber wollte die unnötige Gabe an Nutztiere einschränken und hat dabei aber gleich Heimtiere mit eingeschlossen

Bei uns hat es jetzt letztendlich mit dem flüssigen AB und viel Thunfisch geklappt.
Allerdings scheint dieses AB ziemlich die Darmflora zu zerschießen. An Tag zwei gab es bereits heftigen Durchfall.
Jetzt geht es mit Darmsanierung weiter
nike ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2019, 20:48   #18
Kittieeee
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Meine TÄ würde niemals gegen eine gesetzliche Vorgabe handeln, Scheuchen hin oder her. Vielleicht haben die TÄ das auch behauptet um Diskussionen aus dem Weg zu gehen, weil sie es selbst aus diesem Grund eigentlich nicht mehr so gern geben? Keine Ahnung, ich frage meine TÄ nächstes mal, wenn ich dran denke.
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Alt 08.02.2019, 00:14   #19
nike
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Das wäre super.
Würde mich auch sehr interessieren was dein TA sagt weil ich hier schon von zwei Praxen die gleiche Aussage bekommen habe.
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Alt 08.02.2019, 01:18   #20
Neris
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Neris
 
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gefunden habe ich zum Thema Convenia (Depot-AB) und Antibiogramme noch:

Zitat:
Bestimmte Antibiotika dürfen nur noch nach Resistenzprüfung der Erreger (auch Antibiogramm) verordnet werden. Zu diesen Antibiotika zählen Fluorchinolone (z.B. Enrofloxacin) und Chephalosporine 3. + 4. Generation (z.B. Convenia®). Hierbei handelt es sich um sehr potente Antibiotika, die auch in der Humanmedizin eingesetzt werden. Gerade das Langzeitantibiotikum Convenia® erfreut sich vor allem bei der Behandlung von Katzen großer Beliebtheit und wird bald nur noch nach Resistenzprüfung verabreicht werden dürfen, eine Ausnahme bilden hierbei herrenlose Katzen.

Auf ein Antibiogramm kann verzichtet werden, wenn dadurch der Gesundheitszustand gefährdet wird, Erreger nicht anzüchtbar sind oder deren Empfindlichkeit nicht geprüft werden kann. Leider lässt der Gesetzgeber auch hier weitere Erläuterungen vermissen, was ein gefährdeter Gesundheitszustand bedeutet. Ob es hier nur um Tiere geht, die ohne Antibiotikum versterben oder ob auch schon ein drohender Organschaden ausreichend ist. Und was soll mit Patienten geschehen, deren Halter die Kosten für diese weiteren Untersuchungen nicht tragen können?
..evtl. würde da auch dazugehören, wenn man den Katzen das AB oral einfach nicht verabreichen kann..wie tatsächlich bei "Scheuchen"

nach dem ersten TA-Besuch bei dem die Katze noch durch leichtes Schieben in die Box ging, war ich nach dem zweiten Versuch selber beim Arzt für eine Tetanus-Impfe, da ich ziemlich zerfetzt war...der dritte Versuch war dann erfolgreich für die Zahn-Op mit der Depot-Spritze
allerdings war es noch 2017
und Tablettengaben gestalten sich bis heute schwierig, auch wenn sie eine süße kleine schmusige Katze geworden ist

aber damals? da war es so gut wie unmöglich...
auch Untermogeln in Lieblingsessen ist bis heute schwer..
da gibt es schon Probleme bei Wurmtabletten, die der Kater einfach zwischen Breckies so wegputzt

keine Ahnung, ob sie dann auch ein schwieriger Fall gewesen wäre, bei dem man eine Ausnahme hätte machen können
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Alt 08.02.2019, 08:54   #21
Kittieeee
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Oh, dann wars wohl doch, weil sie Scheuchen ist?

Unsere beiden Scheuchen sind ja auch uns gegenüber zutraulich und kuschelig, aber seit der Giardiensache ist Tabletten in Futter verstecken nicht mehr möglich und bei einer frisch im Mäulchen operierten Scheumitz wollte ich nun auch nicht die Tablette mit aller Gewalt reinknallen, damit hätte ich wohl mehr Schaden angerichtet als ihr gutes zu tun.
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Alt 08.02.2019, 20:52   #22
Mika2017
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Zitat:
Zitat von nike Beitrag anzeigen
Convenia gibt es noch. Aber ich habe von zwei verschiedenen TÄ die Aussage bekommen, dass es nur nach Probenentnahme und Antibiogramm gespritzt werden darf.
Der Gesetzgeber wollte die unnötige Gabe an Nutztiere einschränken und hat dabei aber gleich Heimtiere mit eingeschlossen

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Nein, nicht "Heimtiere"
nur Hunde und Katzen, alle NAGER sind n i c h t mit einbezogen worden, auch keine Vögel.
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2019, 14:04   #23
nike
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nike
 
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Nein, nicht "Heimtiere"
nur Hunde und Katzen, alle NAGER sind n i c h t mit einbezogen worden, auch keine Vögel.
Ah, dann habe ich das falsch verstanden.
Danke für den Hinweis.
nike ist offline   Mit Zitat antworten
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