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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 04.02.2019, 12:38   #1
Frida18
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Beiträge: 32
Standard Tränendes Auge, scheue Katze

Hallo!
Ich habe ein Problem.
Wir haben seit 2 Monaten eine scheue Zweitkatze zu uns geholt (vom Tierschutz). Seit ca. 2 Wochen läßt sie sich von uns streicheln. Hochheben, Festhalten ist aber noch gar nicht denkbar.

Sie hat schon immer ein tränendes Auge. Sie war auch schon deswegen beim Tierarzt (über Tierschutz). Scheint eine chronische oder angeborenes Problem bei ihr zu sein (Tränenkanal nicht vorhanden, zu eng, oder ähnliches).

Seit gestern hat sie allerdings mehr Probleme damit. Sie kneift das Auge öfters zu. Als ich heute nach Hause kam, konnte sie das Auge nicht ganz öffnen. Nach dem Putzen (sie selber hat sich geputzt) war das Auge wieder offen (es war also verklebt).
Allerdings ist der Liedrand ganz leicht geschwollen.

Sie ist eine reine Wohnungskatze.
Ups....gerade wo ich dies schreibe.....
Wir sind quasi mitten in der Vergesellschaftung mit unserer Erstkatze. Es verläuft alles ganz ordentlich. Ab und zu wird mal gefaucht (aber wenig), sie sind noch keine besten Kumpels aber man toleriert sich (nach 2 Monaten!).

Vor 2 Tagen allerdings, hat eine der Katzen (wir gehen davon aus es war unsere zweite, die mit dem Augenproblem) geschrien. Zu diesem Zeitpunkt haben sie sich durch die Wohnung gejagt. Es war zu Beginn spielerisch, aber dann hat es wohl umgeschlagen. Geschrien, gejault, geknurrt hat noch nie eine von den Katzen. Erst vor 2 Tagen war mal kurz dieser 1 Schrei.

Evtl. hat sie ein übergebraten bekommen, und eventuell ging das ins Auge?? Könnte sein. Weis es aber nicht.

Problem ist: die Katze ist scheu und läßt sich gerade mal streicheln. Ich würde sie gaaaanz ungern um Tierarzt schleppen wenn es nicht sein muß.
Hinzu kommt noch, dass selbst wenn ich sie dort hätte, womöglich die Behandlung mit Augentropfen auch schwierig bis gar nicht möglich sein wird. ...zumindest wüßte ich nicht wie ich das machen sollte.


Ich selber habe ebenfalls Probleme mit den Augen (meine Hornhaut ist öfters verletzt). Ich kenne das also. Eine verletzte Hornhaut schmerzt (von wenig bis sehr) und das Auge tränt. Aber die Hornhaut wächst eigentlich ganz gut wieder von alleine zusammen. Mit Hilfsmitteln natürlich schnerller aber ohne geht es auch. Ich weis aber nicht, ob es hier die Hornhaut ist.

Ich hätte gerne ein paar eurer Kommentare dazu gehört? Was meint ihr?
Sorry für den langen Text.
Ich versuche noch ein Bild einzustellen, habe das aber seither nie geschafft. Kann nichts versprechen.
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Alt 04.02.2019, 12:41   #2
Frida18
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Beiträge: 32
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Hier kommen die Bilder.
Bei 1 Bild hat sie das Auge mehr geschlossen.
Beim zweiten Bild hat sie das Auge geöffnet.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpeg IMG-20190204-WA0000.jpeg (322,8 KB, 28x aufgerufen)
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Alt 04.02.2019, 13:51   #3
GroCha
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GroCha
 
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Hallo!

Zum genauen Problem kann ich nichts sagen, Dir nur meine Erfahrung mit einer weit scheueren Katze mitteilen, als Deine es ist:

Unsere Irmi lebt seit April letzten Jahres bei uns. Sie lässt sich noch lange nicht anfassen, von Kuscheln oder sonstigem Körperkontakt mal ganz zu schweigen.
Nachdem sie etwa sechs Wochen bei uns war, kam ich nach hause und sie sah einfach fürchterlich mitgenommen aus. Ich wusste nicht, was los war und was ich machen sollte. Ihr lief Sabber aus dem Mund und die Augen waren zugekniffen.
In meiner Verzweiflung wendete ich mich sofort an Irmis Pflegemama, von der wir sie kurz vorher adoptiert hatten (Taskali hier ausm Forum) und schickte ihr die Bilder von Irmi.
Taskali riet mir, wenn ich nicht sicher bin, lieber in den sauren Apfel beißen und ab zum TA - auch wenn das natürlich das Vertrauensverhältnis arg zurück wirft.

Das Ende vom Lied war, dass unsere Prinzessin, mindestens einen faulen Zahn hatte, vier Zähne wurden insgesamt entfernt.
Und ich hab mir ne heftige Wunde durch Katzenzähne eingehandelt, die mit Antibiotikum versorgt werden musste.

Zu allem Überfluss ist es das nicht gewesen, denn die TÄ bei der ich auf die Schnelle war (wir waren kurz zuvor umgezogen, ich hatte noch keinen neuen Haustierarzt) hat nur das Nötigste gemacht und Irmi hatte weiterhin Schmerzen. Man hat es ihr angemerkt, auch wenn wir uns noch nicht gut kannten.

Also habe ich dieses Mal mit viel Telefonieren eine Tierklinik gesucht und gefunden, für die scheue Katzen kein Problem darstellen und die mit solchen Tieren Erfahrung haben und wissen, wie man mit ihnen umgeht. Das war das Problem bei der ersten TÄ: die wollte meine Irmi einfach wieder auf die Straße setzen.

Also nach kurzer Zeit musste ich die scheue Katze wieder einfangen (dieses mal nur ein Kratze den Unterarm rauf, allerdings sieht man die Narbe heute noch )


Lange Rede kurzer Sinn: es war das Risiko wert, das Vertrauen aufs Spiel zu setzen. Unsere Prinzessin ist gesund und sie hat begriffen, dass ich ihr nichts böses wollte, sondern ihr geholfen habe. Sie schläft mit Begeisterung in ihrem Transportkorb und hält den in keinster Weise für das Grauen, sondern für den Kasten, der sie in ihr sicheres Zuhause zurückgebracht hat.

Das Verhältnis zu meinem Mann, der mit den TA-Geschichten nie was am Hut hat, ist natürlich auch heute noch besser als zu mir, weil er immer nur der Gute ist. Aber ich würde sie mir jeder Zeit wieder schnappen und zum TA schleifen, wenn ich merke, dass ihr etwas fehlt.

Nach der Zahn-OP musste Irmi auch täglich AB bekommen. Natürlich übers Futter, da anfassen ja im Traum noch nicht geht. Aber auch das hat funktionier - irgendwie
Augentropfen sind natürlich noch mal ne andere Nummer. Aber lieber weiß man was los ist, als das arme Ding leiden zu lassen. Da muss man halt mal der Buhmann sein. Und tränende Augen müssen nicht zwingend die Augen sein. Wie gesagt, meine hatte ihre auch zugekniffen, aber es waren die Zähne, worauf ich ohne TA im Leben nicht gekommen wäre und auch nichts hätte tun können.
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Alt 04.02.2019, 15:21   #4
Elvira B.
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Ist der Augenausfluß wässrig oder eitrig?
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Alt 04.02.2019, 15:37   #5
NaMa
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Hallo Frida18, was das mit dem Auge bei deiner Katze sein kann, wird dir aus der Ferne wohl keiner sagen können.

Darum mein Rat: fang sie ein und fahre zu einem guten Tierarzt oder Tierklinik. Auch wenn durch das einfangen Vertrauen verloren gehen wird ... das kommt wieder. Ich habe meinen Kater für Tierarztbesuche auch schon einfangen müssen. Er hat mir das mal länger, mal kürzer übel genommen und irgendwann hat sich das Vertrauen wieder hergestellt.

Eine Tierärztin, bei der ich mal mit unserem Streuner-Opa wegen einer kleinen Verletzung am Auge war, hat mir gesagt: Die Verletzung ist nicht schlimm. Es war aber trotzdem gut, dass ich gekommen bin, da man mit Verletzungen am Auge nicht spaßen sollte.
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Alt 04.02.2019, 21:04   #6
Frida18
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Hallo an alle und danke für eure Meinung!

Ich habe beschlossen heute abzuwarten.
Seit heute Mittag ist alles wieder normal.
Wenn es morgen wieder schlechter ist kommt sie zum Arzt.

Ich selber leide an einer chronischen Hornhautdystrophie und weiss das es schmerzhaft sein kann. Ich weiss aber auch, dass die Hornhaut am Auge schnell heilt. Deswegen warte ich bis morgen ab.

Ich hoffe, dass es gut bleibt oder dann zumindest vom Tierarzt (wenn wir gehen) als nicht so schlimm eingestuft wird. Denn täglich mehrmals Augentropfen...das will ich uns allen nicht antun.

Aber Danke erstmal!
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Alt 04.02.2019, 21:53   #7
Irmi_
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Hallo Frida18.

Nicht jede Augenerkrankung ist eine Hornhautverletzung. Wir hier z.B. haben regelmäßig Uveitis und Clamydien (letztere gehören zum Katzenschnupfen-Komplex). Beides behandelt man optimalerweise mit Augensalbe und Tabletten. Würde ich die Augensalbe nicht in die Katze bringen können, würden wir nur Tabletten geben. Das würde auch helfen, wenn auch nicht ganz so stark. Tabletten kann man mit etwas Geschick und Einfallsreichtum ganz gut freiwillig in die Katze bekommen.
Also bitte: Hake die Geschichte nicht ab mit "ich würde eh nur Augentropfen bekommen, die ich nicht in die Katze bekomme". Es gibt Alternativen.

Wenn Du nicht weißt wie Du sie eingefangen bekommst, können Dir hier auch sehr viele Leute guten Rat geben.
Irmi_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2019, 21:17   #8
Frida18
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Hallo Irmi!

Meine Isabella geht es wieder gut. Sie sieht aus wie immer.
Wobei wie immer so ist, dass sie immer 1 stärker tränendes Auge hat.

Ich habe Isabella vom Tierschutz. Dort sagte man mir, dass das Auge schon intensiv untersucht wurde aber nichts gefunden wurde. Deswegen geht man von einem verengten tränenkanal aus.

Sie hat auch ein flacheres Gesicht als eine normale europäische Kurzhaarkatze.

Ich gebe seit ein paar Monaten auch Euphrasia Globuli. Noch ohne Verbesserung.

Sie ist aber fit. Frisst viel, spielt viel, schläft normal viel. Reibt sich nicht den Kopf oder das auge.
Frida18 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2019, 01:19   #9
Irmi_
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Irmi_
 
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Gut, dass es Isabella wieder besser geht.

Ich persönlich würde sie trotzdem einmal dem Tierarzt meines Vertrauens vorstellen. Einfach weil ich sie neu habe und speziell einmal das Auge ansehen.
Ich will nicht sagen, der Tierschutz macht seinen Job schlecht, aber manche müssen leider sehr auf die Kosten achten bei der Behandlung ihrer Tiere. Ich hege die Befürchtung, dass dieser Umstand manchmal die Qualität der Behandlung vermindert.
Irmi_ ist offline   Mit Zitat antworten

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