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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 31.01.2019, 21:23   #1
Skinny01
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Hallo zusammen,

mein Skinny hat Zahnstein und um einen Zahn eine Rötung. Es könnte sein, dass er FORL hat. Morgen wird er operiert und ich mache mir riesige Sorgen.

Er frisst seit zwei Wochen schlecht, es ist sonst nichts festzustellen. Was aber wenn er danach gar nicht mehr frisst und es ihm noch schlechter geht?

Keine Ahnung warum ich so besorgt bin, ich bin mit Tieren aufgewachsen und habe schon einiges erlebt. Hund, Pferde und meine Streunerkatzen wurden schon operiert, da war es nicht halb so schlimm wie jetzt bei Skinny.

Kann schlechtes Fressen wirklich von dem einen leicht entzündeten Zahn kommen? Naja, vielleicht sind es ja auch viel mehr Zähne, denen man nicht x ansieht wie es ja typisch wäre...

Bitte drückt die Daumen, dass morgen alles gut geht und die Entscheidung für die Zahnsanierung die Richtige war.

LG Sandra
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Alt 31.01.2019, 21:32   #2
tiha
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Die Entscheidung ist ganz sicher richtig!

Ja, das kann leider schon sein, dass bei Zahnschmerzen die Tiere schlechter fressen. Wenn punktuell nur an einem Zahn das Zahnfleisch entzündet ist, ist auch Forl meist ein Thema.

Aber hab nicht so große Angst. Diese Zahn-OPs sind anstrengend für Mensch und Tier, aber es ist ja GsD nur vorübergehend.

Die ersten Tage sind die schwersten, dann wird es leichter. Das Tier bekommt AB und ein Schmerzmittel, und das sollte man ihm so lange geben, bis es keine Schmerzen mehr hat - das wiederum kommt darauf an, wieviel Zähne gezogen wurden und wie schmerzempfindlich das Tier ist. Durch das Schmerzmittel (in der Regel Metacam (Meloxicam) oder Onsior und zugleich entzündungshemmend) fressen die Tiere dann auch - hier war immer sehr deutlich zu erkennen, wann es anfing zu wirken und wann die Wirkung nachgelassen hat.

Alles wird gut!
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Alt 31.01.2019, 21:57   #3
Skinny01
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Danke dir. Ich weiß das ja alles, meine Angst ist völlig irrational, es ist ja keine OP am offenen Herzen. Aber so fühlt es sich an

Keine Ahnung, vielleicht ist es auch, weil bei der letzten Narkose, die ich an einem Tier machen ließ mein geliebtes Streunerli starb. Das waren aber ganz andere Voraussetzungen, Konstantin hatte einen ganz üblen Thoraxerguss und war sowieso schon mehr tot als lebendig
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Alt 31.01.2019, 21:59   #4
tiha
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Sowas hängt einem immer nach und kommt zur normalen Angst noch dazu. Ich glaube, das kann hier jeder verstehen und nachvollziehen, der sein Tier auch schon mal zur OP abgegeben hat.

Ich denke morgen ganz fest an euch - alles wird gutgehen *liebdrück*!!!
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Alt 01.02.2019, 10:59   #5
Skinny01
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Skinny hat es schon hinter sich

Es musste nur ein Zahn raus, FORL hat sich nicht bestätigt. Jetzt muss er noch aufwachen (hatte Inhalationsnarkose) und zwischen 15:30h und 17:30h können wir ihn wieder abholen.

Dann sollte der Gute nur noch endlich mal wieder richtig fressen.
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Alt 01.02.2019, 11:55   #6
Lirumlarum
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Das klingt doch fein.

Nun noch die die nächsten 1-2 Tage gut rumbringen und dann wird das mit dem Futtern wieder besser.

Stell dich mal darauf ein, dass Skinny eventuell heute noch nichts Futtern darf und zuhause noch etwas torkelig und verwirrt sein wird.

Wir haben das auch diese Woche mit Beiden hinter uns und auch wenn zuhause alles gut verlaufen ist ..es war schon ein bisserl anstrengend.

Vor allem weil wir auch diesen Knoten im Hirn nicht loswerden, dass Katze beim TA abgeben immer bedeutet, dass danach bald das Ende kommt.
Was natürlich Blödsinn ist, aber ich habe dennoch immer ein fieses Knurren in der Magengegend, wenn ich die Katzen bei TA lassen muss..
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Alt 01.02.2019, 12:51   #7
Skinny01
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@Lirumlarum

danke dir.
Bei dir habe ich schon mitgelesen die letzten Tage. Deinen Mädels wünsche ich weiterhin alles Gute und gute Besserung.

Ich bin gespannt, aber das bekomme ich schon hin. Skinny hat nur ein riesiges Problem, er geht nicht aufs Katzenklo er macht sein Geschäft immer nur draußen, Einsperren bedeutet da riesigen Stress für ihn. Er kennt schon Katzenklo, als wir ihn fanden wollte er ja erst mal nicht mehr raus, aber seit er wieder raus geht verweigert er strikt das Katzenklo. Werde aber alles davon abhängig machen wie er drauf ist.

Abgeben beim Tierarzt finde ich auch schrecklich, komme mir da immer richtig schlecht vor. Letztes Jahr war er zweimal stationär für ein paar Tage in der Klinik wegen Pankreatitis - das war die Hölle.
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Alt 01.02.2019, 12:56   #8
Tony69
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Gute Besserung für den Kleinen.
Freut mich, dass er die Zahn OP gut überstanden hat.
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Alt 01.02.2019, 17:48   #9
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Wir haben unseren Kleinen wieder, er ist noch sehr taumelig und spuckt Unmengen an Schaum das hatte ich bei den Streunern nie

Er gibt auch keine Ruhe, läuft dauernd schwankend rum und will raus. So lasse ich ihn aber nicht raus. Hab ihn jetzt in ein Zimmer gesperrt und lege mich da dazu ins Bett. Normal schläft er auf meinem Kopfkissen, vielleicht kommt er ja.

So unfit habe ich noch nie ein Tier wieder mitbekommen- da gehe ich auch nicht mehr hin. Bin da nur hin wegen Dentalröntgen. Schmerzmittel braucht er anscheinend auch nicht. Keine Ahnung
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Alt 01.02.2019, 18:04   #10
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Hab ihn jetzt in den Kennel getan, er gibt keine Ruhe und fliegt nur durch die Gegend :-(
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Alt 01.02.2019, 18:36   #11
Lirumlarum
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Ich hatte das mal bei meinem Sternenkater. Den habe ich auch noch fast unter Vollnarkose ausgehändigt bekommen mit dem Vermerk, dass er schon wieder fit wäre.

Kaum aus der Box, hat es ihn erstmal langelegt, weil seine Beine noch nicht so wollten. Er aber war der Ansicht: "man bringe mir meine Bergschuhe, ich besteige jetzt die Aiger-Nordwand!"
Anstelle der Bergschuhe, wurde er aber am Krawattel wieder in den Kennel befördert um den Rausch sicher auszuschlafen.

Hast du, wenn schon kein Schmerzmittel, zumindet einen Termin in ein-zwei Tagen zur Nachkontrolle erhalten?

Es kommt soweit ich weiß auch immer darauf an, welche Zähne gezogen wurden. Die Kleinen ganz Vorne z.B sind wohl recht einfach zu entfernen und somit mitunter, wenn es nur einer war, kann es schon sein, dass ein Schmerzmittel nicht unbedingt nötig ist.
Aber wenn es einer der Zähne war, der seine Wurzeln bis zu Teufels Hirnschale durch den Kiefer gräbt,halte Schmerzmittel für angebracht.

Hast du nachgefragt (bzw. müsste dann auch auf der Rechnung auftauchen), ob evtl. ein Schmerzmittel bereits in der Praxis verabreicht wurde?

Nicker hatte mir gestern zum Narkose-Ausschwitzen die folgenden Tipps geschrieben:
"Habt ihr keine Duschkabine, Lirumlarum? Sowas eignet sich hervorragend zum Einknasten der Junkies, bis sie wieder richtig ausgenüchtert sind. Natürlich dick ausgelegt mit Fleecedecken, Wickelauflagen, bestückt mit Ausstellungsklöchen, türlosem Kennel und Wassernapf. Vielleicht kann man so etwas auch in der normalen Wanne mit Duschabtrennung basteln, wenn man das fehlende Teil, wo keine Duschabtrennung mehr ist, mit Pappe versperrt o. ä. Bei einem Duschvorhang könnte man eine Barriere vielleicht dadurch bauen, dass man den normalen Vorhang abnimmt und einen billigen, sozusagen als Einwegvorhang, mit Malerkrepp an den Wandfliesen verklebt und auch auf der Innenseite der Wanne gut fixiert."


Ich wünsche dir viel Nerven und das in ein paar Stunden, der schlimmste Teil überwunden ist...und Skinny dann seine Ernergie in in riesen Kohldampf und Appetit umwandelt.
Lirumlarum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2019, 18:58   #12
Skinny01
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Ja es wurde Schmerzmittel gespritzt. Keine Nachkontrolle, nix, irgendwie alles komisch. Es wurde ein hinterster Backenzahn gezogen.

Duschkabine mit Wanne hätten wir, aber das Bad müsste ich erst heizen. Lasse ihn jetzt erst einmal im Kennel und bin gespannt auf Nachher.

Fressen soll er auch erst morgen, dann wäre er 36 Stunden nüchtern, ist doch auch nicht gut?!
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Alt 01.02.2019, 20:39   #13
tiha
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Wie geht's ihm denn inzwischen? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn Tiere so sehr unruhig sind nach der OP, es ihnen besser tut, wenn sie diese "rauslaufen" können. Man muss aber natürlich ständig hinterher, weil sie nicht klettern oder irgendwo rauf- oder runterhüpfen sollten, aber für sie war es definitiv leichter so.

36 Stunden sind mir persönlich viel zu lange. Ich achte bei Zahn-OPs, dass das Tier zwischen 8-10 Stunden vorher nichts mehr frisst und danach darf es erst fressen, wenn es wieder ganz fit ist und auch nicht mehr speichelt (falls es überhaupt speichelt).
tiha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2019, 22:06   #14
Skinny01
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Es ist etwas besser, er tigert jetzt rum, aber stabiler. Geht von einem Klo ins andere, setzt sich, aber es kommt nichts. Ich werde ihn so keinesfalls raus lassen. Er ist noch sehr schwach und nachher legt er sich bei der Kälte draußen hin.
Skinny01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2019, 22:27   #15
doppelpack
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Nach einer Inhalationsnarkose so taumelnd und spuckend, obwohl soviel Zeit dazwischen war? Das finde ich ehrlich gesagt komisch.
Hat er eine Dauertropfinfusion bekommen?
Wurde vorher ein Blutbild gemacht?

Meine konnten kurz nach der Narkose schon wieder fressen und das tat ihnen sehr gut - wenn deiner aber noch so unwirrsch beisammen ist, wäre ich da auch vorsichtig.
doppelpack ist offline   Mit Zitat antworten
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