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Alt 16.05.2018, 09:53   #1
miezekätzle
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Beiträge: 16
Standard Hildis Kiefer löst sich auf

Hi zusammen,

kurz zur Vorgeschichte: ich habe im September Hildi und Hubi (beide ca. 12) vom Tierheim geholt. Sie hatte extrem Zahnstein, er gar keine Zähne mehr.
Im Jänner wurden ihr dann, wegen des schlechten Zustands ihrer Zähne, fast alle bis auf 2 Reißzähne und wenige andere Backenzähne gezogen.
Der TA meinte, ihr Kiefer löse sich auf, durch die Entzündung des argen Zahnsteins, und sie haben so schlimmen Zahnstein noch nie gesehen
Röntgenbild von nach der OP habe ich angehängt.

Anfangs war Hildi dann gut drauf und es schien ihr besser zu gehen. Jetzt seit ca. 1 Monat geht es ihr schlechter, ich war nochmal beim TA, das Kiefer löst sich immer mehr auf. Sie hat einen großen Knubbel am Unterkiefer, welches sich zudem noch verschoben hat. Sie sabbert extrem und es hängen ihr oft 'Spuckefäden' aus dem Maul, mal mit Essensresten, mal mit Blut oder dunkler FLüssigkeit. Leider stinkt sie auch arg und wenn sie sich putzt, verklebt natürlich auch das Fell.
Der TA meinte, dass sie keine Jahre mehr zu leben hätte und gab ihr nochmal Antibiotika und was entzündungshemmendes.

Ich gebe ihr jetzt jeden Morgen Schmerzmittel, damit kam sie relativ gut klar, sie rennt umher und ist aufmerksam und frisst auch! Leider nicht mehr so gut, ich muss es ihr auf einen Haufen zusammenschaufeln sonst kann sie es nicht aufnehmen. Problematisch ist auch, dass sie immer zu Hubis Futterschale geht und sein Futter 'klaut' -> er isst es dann nicht mehr weil es nach ihr riecht/stinkt, dann kann ich alles wegwerfen.
Wir putzen auch ständig hinter ihr her weil sie natürlich alles vollsabbert und tropft und Essensreste verteilt die beim Putzen runterfallen.

Ich denke, für sie ist es selber nicht angenehm, dass sie so stinkt und sie hat sicherlich Schmerzen..
Unser TA hat uns geraten, einfach darauf zu achten ob sie gut frisst und wie sie sich sonst verhält mit den Schmerzmitteln.

Ich tue mir da unglaublich schwer, Hildi kann mir ja nicht sagen wie es ihr geht! Einerseits tobt sie rum, andererseits sabbert sie und blutet sie und wir müssen ihr sehr oft das Mäulchen abwischen und die zähflüssigen Speichelreste entfernen. Sie kratzt sich manchmal auch extrem bei der Kieferseite, sodass die Fellfetzen und Blutspritzer fliegen! Ich frage mich ob das noch ein gutes Leben ist?
Ab wann kommt der Zeitpunkt, wo wir sie erlösen können/dürfen? Wie kann man einfach so entscheiden, ein Leben zu beenden?

Wir sind echt ratlos und so eine Entscheidung trifft sich nicht so leicht .. Kann mir jemand einen Rat geben?
Angehängte Grafiken
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Alt 16.05.2018, 10:23   #2
Bambus
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Bambus
 
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Beiträge: 4.429
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Bei unserer Liesl war es genauso. Wir hatten gar nicht gleich gemerkt, dass sich der Kiefer auflöst. Sie hatte auch Mundgeruch und Zahnstein und wir sind zum TA. Der hat dann beim Röntgen festgestellt, dass der Kiefer schon teilweise komplett weg war. Wir haben es noch einige Tage auch mit Metacam versucht. Nach kurzer Zeit ging es ihr aber so schlecht, dass wir sie gehen ließen.
Der Knubbel könnte doch auch ein Tumor sein, oder?
__________________
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Liesl 24.02.2017
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Alt 16.05.2018, 10:27   #3
Slimmys Frauli
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Slimmys Frauli
 
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Hallo,
das klingt ja furchtbar. Leider (oder soll ich sagen zum Glück) habe ich mit soetwas keine Erfahrung. Aber dennoch ein paar Gedanken: Wart ihr beim normalen TA oder bei einem Zahnspezialisten? Und warum bleiben die restlichen Zähne drinnen, wenn es jetzt deutlich schlechter geworden ist? Könnte die Verschlimmerung nicht daran liegen, dass noch nicht alle Übeltäter entfernt wurden?
__________________
Liebe Grüße von Slimmy und ihrem Frauli
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Alt 16.05.2018, 10:45   #4
miezekätzle
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Registriert seit: 2017
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Beiträge: 16
Standard

Zitat:
Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
Bei unserer Liesl war es genauso. Wir hatten gar nicht gleich gemerkt, dass sich der Kiefer auflöst. Sie hatte auch Mundgeruch und Zahnstein und wir sind zum TA. Der hat dann beim Röntgen festgestellt, dass der Kiefer schon teilweise komplett weg war. Wir haben es noch einige Tage auch mit Metacam versucht. Nach kurzer Zeit ging es ihr aber so schlecht, dass wir sie gehen ließen.
Der Knubbel könnte doch auch ein Tumor sein, oder?
Oje das tut mir leid! Wie habt ihr dann entschieden, sie gehen zu lassen? Was für Anzeichen hat sie gegeben? Ja stimmt es könnte auch ein Tumor sein. Sie hatten dann noch ein 2. Röntgenbild gemacht beim letzten Besuch, da sah man, dass das Kiefer noch weiter auseinandergedriftet ist und es sich verschlimmert hat.

Zitat:
Zitat von Slimmys Frauli Beitrag anzeigen
Hallo,
das klingt ja furchtbar. Leider (oder soll ich sagen zum Glück) habe ich mit soetwas keine Erfahrung. Aber dennoch ein paar Gedanken: Wart ihr beim normalen TA oder bei einem Zahnspezialisten? Und warum bleiben die restlichen Zähne drinnen, wenn es jetzt deutlich schlechter geworden ist? Könnte die Verschlimmerung nicht daran liegen, dass noch nicht alle Übeltäter entfernt wurden?
Ja sei froh, es ist echt nicht schön
Es war ein normaler TA, soweit ich weiß haben wir keinen Spezialisten in der Umgebung.
Das Kiefer hat keinen Halt mehr und driftet immer weiter auseinander, auf der betroffenen Seite ist eh kein Zahn mehr Ich glaube nicht, dass das damit zusammenhängt und dass die Ziehung von noch mehr Zähnen da was retten können. Zudem kommt dann noch das Risiko der Narkose dazu..
Der Knochen löst sich halt auf, da gibt es keine Rettung das zu erhalten..
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Alt 17.05.2018, 09:57   #5
Bambus
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Bambus
 
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Ort: Im Schwabenländle
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Standard

Sie hat uns keine Anzeichen gegeben - und ich beobachte meine Katzen immer genau.
Sie war unsere "Queen Mum" von ihrer Art her.

Sie fraß immer weniger auf einmal, also mehrere Happen am Tag und roch aus dem Mäulchen. Da sind wir zum TA, der diese Diagnose gestellt hat. Wir haben es dann noch mit Metacam versucht, aber es war klar, dass es für sie nicht mehr lange zumutbar war. Der Kieferknochen links unten war quasi fast weg.
Nach ein paar Tagen haben wir uns dann entschieden.....

Da kann dir niemand sagen, was richtig ist. Du kennst dein Tier am besten.
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Liesl 24.02.2017
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Alt 17.05.2018, 16:04   #6
Gwenifere
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Gwenifere
 
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Hallo,

das klingt schlimm und ihr habt mein volles Mitgefuehl

Wann der richtige Zeitpunkt zum loslassen ist, kann man nicht pauschal sagen. Ein sicherer Anhaltspunkt ist, wenn sich die kleine Hildi immer mehr zurueck zieht, nicht mehr fressen und nicht mehr trinken will. Dann wuerde ich sie sofort gehen lassen und keine wilden Geschichten zur unbedingten Lebenserhaltung mehr starten.

Aber solange sie noch Freude am Leben hat, lass sie leben.
Jetzt hast Du sie natuerlich noch nicht so lange, aber Du hast geschrieben, dass Du sie gut beobachtest ich denke, dann wirst Du spueren, wenn es so weit ist.

Alles Gute!
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