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Alt 05.01.2018, 00:16   #11
FrauFreitag
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Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
@Senny: Darf ich kurz fragen? Prednisolon ist doch ein Cortison, oder nicht? Weil: mir wird gerade ständig davon abgeraten, es bei Calici-Viren einzusetzen!?
Ihr scheint aber gute Erfahrungen zu machen?
ich bin nicht senny, aber bitte, bitte nicocurlysue: beschäftige dich doch ein mal damit, was cortison IST, was ein IMMUNSUPPRESSIVUM macht und warum diese bei VIREN KONTRAINDIZIERT SIND.

es gibt da im normalen bereich keine ausnahmen - und zwar unabhängig vom lebewesen und vom virus.
es steht auch in jedem beipackzettel von cortisonpräparaten - kontraindikation: akute virusinfektionen.

ich kann es einfach nicht so stehen lassen für andere, die hier stöbern - es gibt da keine "anderen erfahrungswerte", sondern wenn dann nur ein "glück gehabt".

Geändert von FrauFreitag (05.01.2018 um 00:18 Uhr)
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Alt 05.01.2018, 08:21   #12
NicoCurlySue
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Zitat:
Zitat von FrauFreitag Beitrag anzeigen
ich bin nicht senny, aber bitte, bitte nicocurlysue: beschäftige dich doch ein mal damit, was cortison IST, was ein IMMUNSUPPRESSIVUM macht und warum diese bei VIREN KONTRAINDIZIERT SIND.

es gibt da im normalen bereich keine ausnahmen - und zwar unabhängig vom lebewesen und vom virus.
es steht auch in jedem beipackzettel von cortisonpräparaten - kontraindikation: akute virusinfektionen.

ich kann es einfach nicht so stehen lassen für andere, die hier stöbern - es gibt da keine "anderen erfahrungswerte", sondern wenn dann nur ein "glück gehabt".
Hallo Frau Freitag,

ich habe mich damit beschäftigt und tue es weiterhin! Ich werde auch kein Cortison mehr geben lassen! Mich hat aber dennoch interessiert, dass es diese Katze bekommen hat und wohl gute Erfahrunen gemacht wurden. Ich verstehe, dass es kontrindiziert ist, dennoch wundert mich, dass es wohl doch viele TÄ verwenden.
__________________
Eva-Maria und die Sieben Lieben
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Alt 05.01.2018, 10:07   #13
rübe
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Echt super, dass Du das gemacht hast! Ich habe immer wieder den Eindruck, dass es in der Tiermedizin im Vergleich zur Humanmedizin viel weniger durch Studien belegte Leitlinien zur Behandlung der verschiedenen Erkrankungen gibt und man sich seine Spezialisten oft weit entfernt suchen oder auch mal in Absprache mit dem Tierarzt Sonderwege einschlagen muss. Wir haben hier eine echt tolle Klinik in 15 km Entfernung; zu dem Tierarzt vor Ort gehe ich nicht mehr, nachdem er letztes Jahr trotz Hinweis von mir ein völlig schwachsinniges Ab gespritzt hat bei einem Katzenschnupfenkind.
Man muss aber echt kritisch sein und alles hinterfragen und sich auch selbst informieren, habe ich in den letzten Jahren festgestellt - und da ist das Forum natürlich echt eine große Hilfe!!
Vielen Dank und liebe Grüße von
Rübe mit dem Katerquartett
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Alt 06.01.2018, 10:14   #14
FrauFreitag
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Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Hallo Frau Freitag,

ich habe mich damit beschäftigt und tue es weiterhin! Ich werde auch kein Cortison mehr geben lassen! Mich hat aber dennoch interessiert, dass es diese Katze bekommen hat und wohl gute Erfahrunen gemacht wurden. Ich verstehe, dass es kontrindiziert ist, dennoch wundert mich, dass es wohl doch viele TÄ verwenden.
Zitat:
Zitat von rübe Beitrag anzeigen
Echt super, dass Du das gemacht hast! Ich habe immer wieder den Eindruck, dass es in der Tiermedizin im Vergleich zur Humanmedizin viel weniger durch Studien belegte Leitlinien zur Behandlung der verschiedenen Erkrankungen gibt und man sich seine Spezialisten oft weit entfernt suchen oder auch mal in Absprache mit dem Tierarzt Sonderwege einschlagen muss.
es gibt diese leitlinien sehr wohl - zumindest im hinblick auf antibiotika der 1., 2., 3. wahl usw., zumal hier auch zoonosen in frage kommen. ergo bakterien, die auch auf den menschen gehen können - für die gelten dann exakt die gleichen antibioserichtlinien wie für menschen, weil es dieselben bakterien sind.

im übrigen hat es hier auch weniger etwas mit leitlinien zu tun, und das ist das, was mich hier so auf die palme bringt.

es gibt diese "in stein gemeiselten" grundkenntnisse in der medizin, in der mikrobiologie usw.. die sind IMMER GLEICH.

in JEDEM beipackzettel für egal welche cortison dieser welt wird drinstehen, dass es bei akuten viralen infektionen kontraindiziert ist.
das gilt für 99,9% ALLER VIRUSINFEKTIONEN bei ALLEN lebewesen. und daran muss man auch nicht rütteln.

das MUSS jeder arzt wissen. alles andere ist schindluder - und, wenn es einem tier "dann besser geht", dann hat man glück gehabt. glück, weil das immunsystem, bevor es ausgebremst wurde, eben den virus noch wegbekommen hat. der virus von selbst die biege gemacht hat, whatever. das hat dann aber REIN GAR NICHTS damit zu tun, dass cortison eben doch vielleicht in diesem einen fall hätte wirken können usw..

mich ärgert das einfach massiv. es steht hier für andere, für "die nachwelt", für leute, die nach lösungen für ihre tiere stöbern. die lesen dann "ah, ja, eine option für mich" - und der nächste stümper versucht sich mit sowas am tier.

genau das gleiche beispielsweise mit mykoplasmen. mykoplasmen sind IMMER, auch wenn man es bei felinen atemwegserkrankungen mit mycoplasma felis zu tun hat, INTRAZELLULÄRE bakterien. was heißt das? sie haben KEINE EIGENE ZELLWAND, sondern hausen in der wirtszelle.

ständig gibt es noch tierärzte, die bei mykoplasmen beta-laktam-antibiotika geben. das ist schlichtweg totaler bockmist. da werde ich - oder auch jemand anderes - dann in schöner regelmäßigkeit gelöscht und abgemahnt, weil ich jemand schreibe: neeein, ein beta-laktam-antibiotikum wirkt NICHT gegen mykoplasmen. weil: ich bin ja kein tierarzt, es kommt auf das tier an, das antibiogramm usw. - was für ein bullshit in diesem fall! beta-laktame, eine der wenigen antibiosewirkstoffgruppen, an denen sich seit jahrzehnten (!) nichts verändert hat, wirken dadurch, indem sie zellwände zerstören. sie KÖNNEN NIE UND NICHT gegen mykoplasmen wirken - egal welches beta-laktam, egal welche mykoplasmen, egal welches lebewesen. [überflüssig zu erwähnen: convenia ist auch ein beta-laktam und wird sehr gerne mal bei mykoplasmen gespritzt oder dem verdacht darauf]

und dennoch - zwei meiner ärztinnen haben mir gegenüber versichert, dass bei ihnen beta-laktame bzw. convenia gegen mykoplasmen wirken. wie denn bitte? es geht gar nicht! und es steht noch nicht einmal im beipackzettel von derlei antibiotika, weil es verdammtes mikrobiologisches grundwissen ist.

wie kleine kinder, die ein falsches puzzlestück einfach reindonnern in das puzzle - geht doch. oder diese kleinen holzkästchen, wo man motorische übungen mit macht und dann kreise, quadrate, rechtecke, sterne in die geeignete öffnung schieben bzw. durchfallen lassen muss. das kack-quadrat passt halt NICHT durch den kreis.
oder: mit einem auto ohne räder fahren. vielleicht kommt man auf der felge ein paar meter weit, ja (die wäre dann in dem beispiel das immunsystem, das eben dann noch was gegen die mykoplasmen macht bzw. diesen etwas entgegensetzt), dennoch ändert das NICHTS daran, dass ein auto ohne reifen nicht fährt (und man mit felgenfahren sicherlich einiges auf's spiel setzt im hinblick auf das auto als ganzes).

und für so einen kack soll man dann noch bezahlen.

Geändert von FrauFreitag (06.01.2018 um 12:33 Uhr)
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Alt 06.01.2018, 10:47   #15
NicoCurlySue
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Vielen Dank für diese ausführliche Antwort, Frau Freitag! Ich verstehe gut, dass Du Dich "aufregst", würde ich an Deiner Stelle und mit diesem Wissen auch!
Ich finde es einfach sehr schwer, als Laie die Aussagen der Tierärzte richtig einzuordnen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich kann auch bisher schlecht bis gar nicht unterscheiden, wo meine Tierärztin kompetent und sinnvoll handelt und wo nicht (also, das mit dem Cortison war "daneben", das weiß ich jetzt). Sie hat mir einfach schon sehr gut bei meinen anderen Katzen geholfen, da war ich bei meinem vorherigen Tierarzt so richtig schlecht dran, der hat mir nicht einmal empfohlen, zu einer Zanh-Tierärztin zu gehen. Das ist natürlich nicht wirklich ein Trost, im Gegenteil!
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Eva-Maria und die Sieben Lieben
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Alt 06.01.2018, 12:43   #16
FrauFreitag
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Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Vielen Dank für diese ausführliche Antwort, Frau Freitag! Ich verstehe gut, dass Du Dich "aufregst", würde ich an Deiner Stelle und mit diesem Wissen auch!
Ich finde es einfach sehr schwer, als Laie die Aussagen der Tierärzte richtig einzuordnen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich kann auch bisher schlecht bis gar nicht unterscheiden, wo meine Tierärztin kompetent und sinnvoll handelt und wo nicht (also, das mit dem Cortison war "daneben", das weiß ich jetzt). Sie hat mir einfach schon sehr gut bei meinen anderen Katzen geholfen, da war ich bei meinem vorherigen Tierarzt so richtig schlecht dran, der hat mir nicht einmal empfohlen, zu einer Zanh-Tierärztin zu gehen. Das ist natürlich nicht wirklich ein Trost, im Gegenteil!
klar weiß man das oft nicht.
aber man hat als halter die möglichkeit, sich schlau zu machen. sich einzulesen.

beispiel 1: meine ex-tierärztin, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass meine katze zora den folgeschäden ihres dilettantischen behandelns erlegen ist. marbofloxacin war damals angeordnet. alle ärzte in der praxis sagen, es ist ein depot. ich habe rumgelesen, stand nirgends etwas. alle literaturquellen sagen etwas anderes. usw.. den hersteller angerufen: hersteller sagt - natürlich ist es kein depot. es wird über die blase abgebaut, ergo hat es dort eine längere vorhaltezeit und KÖNNTE evtl. deshalb bei einer blasenentzündung etwas weniger gegeben werden - mit risiko.

beispiel 2: ewig lange medikamentengaben. oder gaben, bei denen nach kürzester zeit eine erkrankung wiederkommt. da muss ich doch stutzig werden und nachlesen, irgendwie recherchieren. mir zweitmeinungen holen, mir etwas erklären lassen.

beispiel 3: beipackzettel. wie bei cortison. wenn dort kontraindikationen stehen (= NICHT einsetzen bei x, y, z) und meine katze hat eine derselben als diagnose (oder ein verdacht besteht), dann muss ich doch stutzig werden, nachfragen, etc..

beispiel 4: hier so oft der fall - tierarzt sagt "chronisch". oder "nun ja, ist halt manchmal so". diagnose? diagnose! diagnose?!! behandeln, zum teil über monate, OHNE diagnose und ohne entsprechende diagnostik mit mageren oder nicht vorhandenen ergebnissen - da muss ich doch stutzig werden.

im übrigen ist ein weiterer einfacher schritt, mit dem man ein wenig wissen als halter erlangen kann: vetpharm checken bei medikamentengaben. vetpharm ist VON TIERÄRZTEN FÜR TIERÄRZTE gemacht. dort sind literaturangaben mit behandlungs- und dosierungsempfehlungen - aus der gängigen fachliteratur (auf aktualität achten), vom hersteller (z.b. immunmodulatoren) usw. sowie kontraindikationen. wenn hier die behandlung des eigenen tierarztes davon grundlegend abweicht, DANN sollte man schon genau nachfragen. und spätestens wenn dann ausweichende antworten kommen wie "wir machen das immer so", "das macht man halt so" etc. - dann konsultiere ich doch einen zweiten oder dritten tierarzt.
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Alt 07.01.2018, 10:23   #17
rübe
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Zitat:
Zitat von FrauFreitag Beitrag anzeigen
ständig gibt es noch tierärzte, die bei mykoplasmen beta-laktam-antibiotika geben. das ist schlichtweg totaler bockmist. da werde ich - oder auch jemand anderes - dann in schöner regelmäßigkeit gelöscht und abgemahnt, weil ich jemand schreibe: neeein, ein beta-laktam-antibiotikum wirkt NICHT gegen mykoplasmen. weil: ich bin ja kein tierarzt, es kommt auf das tier an, das antibiogramm usw. - was für ein bullshit in diesem fall! beta-laktame, eine der wenigen antibiosewirkstoffgruppen, an denen sich seit jahrzehnten (!) nichts verändert hat, wirken dadurch, indem sie zellwände zerstören. sie KÖNNEN NIE UND NICHT gegen mykoplasmen wirken - egal welches beta-laktam, egal welche mykoplasmen, egal welches lebewesen. [überflüssig zu erwähnen: convenia ist auch ein beta-laktam und wird sehr gerne mal bei mykoplasmen gespritzt oder dem verdacht darauf]

und dennoch - zwei meiner ärztinnen haben mir gegenüber versichert, dass bei ihnen beta-laktame bzw. convenia gegen mykoplasmen wirken. wie denn bitte? es geht gar nicht! und es steht noch nicht einmal im beipackzettel von derlei antibiotika, weil es verdammtes mikrobiologisches grundwissen ist.

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Genau das war bei uns auch so, und ich hatte mich vorher informiert, habe mich dann in der Praxis verunsichern lassen und habe mich dann hinterher am meisten über mich selbst geärgert.
Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise, Frau Freitag! Hast Du schon mal vom Einsatz von Famvir gegen Calici gehört? Ich hatte im Netz u.a. in der englischsprachigen Fachpresse zwei aktuelle und vielversprechende Einzelfallberichte gefunden (die ich aber leider nicht gespeichert habe). Und wie gesagt die Tierklinik sieht eine Chance. Insgesamt jammern wir ja auf hohem Niveau, als Janosch kam, hat er oft Niessattacken und tränende Augen gehabt; aber auch eine dauerhafte Gingivitis ist sicherlich nicht angenehm. Jetzt liegt der Süßspatz hier neben mir, nachdem es wilde Verfolgungsspiele mit den Kumpels gab, man kann immer kaum glauben, dass man tatsächlich Katzen und keine Elefanten als Mitbewohner hat...
Liebe Grüße und vielen Dank von
Rübe mit dem Katerquartett
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Alt 08.01.2018, 11:21   #18
FrauFreitag
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für mich ist das ... ich könnte einfach nur ausflippen.
und ich finde, das solche fälle auch bei der tierärztekammer gemeldet werden müssen. diagnose mykoplasmen - tierarzt "verschreibt" beta-laktam.
das geht alles einfach nicht.

was calici und fam(ciclo)vir angeht, habe ich ziemlich genau eine magere studie gefunden - neu, aber es ist lediglich von zwei katzen die rede und ich habe gerade keinen zugang irgendwo, kann also nur die zusammenfassung/abstract lesen: https://www.researchgate.net/publica...ir_in_two_cats
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