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Alt 17.12.2016, 11:45   #11
-Melody-
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Die Zahnfleischentzündung hat sie leider zusätzlich auch noch an den Stellen wo mal ihre Backenzähne waren. Also da ist es nicht so schlimm wie an dem einen Zahn, aber gerötet ist es an der Backenzahnleiste trotzdem, obwohl da schon seit Jahren keine Zähne mehr sind..
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Alt 17.12.2016, 11:48   #12
tiha
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tiha
 
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Wenn die Maus eh so gut wie keine Zähne mehr hat, ist die Chance verdammt gut, dass die noch evtl. verbleibenden 2 auch noch einen Schaden bekommen, insofern kämen sie bei mir raus.

Hast du schon mal versucht L-Lysin zu geben? Ggf. sind Herpesviren an der ZFE beteiligt, das könnte dann helfen.
__________________
.
Tina mit den fünf tapferen Kämpferlein und dem kleinen Engelbengel Julius♥†

"Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire
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Alt 23.12.2016, 22:25   #13
-Malina-
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-Malina-
 
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Wie geht es deiner Katze?
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Alt 25.12.2016, 10:19   #14
-Melody-
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Über L-Lysin habe ich mich noch informiert, muss ich mich mal schlau machen.

Ich hatte mir wirklich den Kopf zermartert tagelang mit der Frage, was das Beste ist. Habe dazu auch nochmal zwei Freundinnen befragt, die eine hat ein Jahr beim Tierarzt gearbeitet und die andere ist bei der gleichen Tierärztin wie ich. Beide haben gesagt, sie würden es eher bei der Haustierärztin machen lassen und so habe ich es auch getan.

Ich weiß, eigentlich wird einem immer geraten hier zu einem Fachtierarzt zu gehen. Und ich habe auch ganz lange überlegt ob ich es mache. Mein ganz großes Problem ist aber "Blindes Vertrauen" und es ist nun mal so, dass ich keinen Fachtierarzt für Zähne persönlich kenne oder bereits Erfahrungen mitgeteilt bekommen habe, im Internet findet man immer gute und schlechte Rezensionen, das hilft einem bei der Entscheidung dann auch nicht weiter. Zahnheilkunde schreibt sich quasi jede zweite Tierarztpraxis aufs Schild, da kann ich nicht erkennen, ob die mehr drauf haben als meine Tierärztin und ansonsten blieb nur die Tierklinik. Ich stand auch schon mit einer in Kontakt, bei Ihnen wäre es so abgelaufen, dass Melody einen Tag vorher kommen müsste zu Infusionen und nach der OP auch noch eine Nacht für Infusionen. Klingt sorgfältig, für meine sensible Katze Melody klingt das aber auch nach Horroraufenthalt und die Kompetenzen von den Ärzten kann ich trotzdem nicht einschätzen. Ein zusätzlichen Problem war ja, dass es Wochenende war und ich quasi am Montag entscheiden musste. Bei einem anderen Tiearzt/Tierklinik hätte ich montags erstmal einen Vorbesprechungs Termin ausmachen müssen, damit sie sie anschauen. Und danach erst den OP-Termin, das hätte ja auch nochmal Zeit gekostet und jetzt kamen ja auch die Feiertage.

Ich habe mich also entgegen aller Ratschläge aus dem Internet auf mein Bauchgefühl verlassen und entschieden es bei meiner Haustierärztin zu machen. Zum Einen schätze ich sie als sehr kompetent ein und vertraue ihr. Zum Anderen musste Melody so nicht tagelang in Kliniken/Praxen verbringen.
Wir haben ganz ganz genau besprochen wie alles ablaufen soll und ich habe ihr hunderte Fragen gestellt die sie mir alle in Ruhe beantwortet hat.

Donnerstag kam die Diagnose Zahn raus, dann war ich samstags nochmal da und habe dann übers Wochenende die Entscheidung getroffen. Ab Montag habe ich Melody dann zuhause Infusionen gegeben um die Niere "vorzubereiten", Melody durfte bis 23h Fressen und ich habe sie Dienstag morgen zur TÄ gebracht, dort kam sie auch schnell dran. Ich saß zuhause auf heißen Kohlen und war mit den Nerven fix und fertig, weil ich gebetet und gehofft habe, dass sie es schafft! Um 11h kam dann der Anruf dass sie die Narkose gut vertragen hät und wach wird und der Zahn oben raus ist. Er war allerdings schon mit dem Zahnfach verwachsen, also die Wurzel am Knochen fest. Das war wohl garnicht so leicht den rauszubekommen. Unten wollte sie dann noch den einen Eckzahn ziehen, leider war der so fest und der Kiefer von Melody war zu instabil. Sie erklärte mir das so, dass der Kiefer unten aus zwei Teilen besteht und mit einer Symphyse verbunden/zusammengewachsen ist. Beim Raushebeln der Zähne kann hier der Kiefer brechen, weswegen sie meinte dass sie auf keinen Fall beide Eckzähne unten ziehen wird. Der erste hat wohl schon so große Probleme gemacht, dass sie ihn garnicht erst gelockert hat sondern die OP abgebrochen, da Melodys Kiefer unten begann instabil zu werden. Sie hatte wohl noch neben dem einen Eckzahn einen von den kleine Stiftzähnchen, das ist bei mir irgendwie total untergegangen. Die TÄ meinte, der war wohl schlimmer entzündet, also die Eckzähne, also könnten wir evlt auch Glück haben, dass die Entzündung jetzt besser wird, wo zumindest der Kleine raus ist.

Abends um 17h konnte ich Melody abholen, sie hatte in der Praxis noch Infusion bekommen und ich habe ihr dann abends auch nochmal welche zuhause gegeben. Am nächsten Tag waren wir dann nochmal zur Wundkontrolle da und es sieht alles gut aus. Hier habe ich aber gemerkt, dass es für Melody angesichts des Stress die richtige Entscheidung war es hier machen zu lassen. Sonst fährt sie immer total entspannt Auto, an dem Tag nach der OP war sie so wild entschlossen aus der Transportbox rauszukommen, hat richtig randaliert. Sie hatte also richtig Schiss, dass sie wieder beim TA bleiben muss. Nachdem wir dann nach einem kurzen Termin wieder im Auto zurück saßen, war alles wieder gut. Und auch vorgestern bei einem erneuten Kontrolltermin war sie wieder ruhig.

Melody geht es soweit gut, sie ist fit, man merkt ihr an, dass sie froh ist, dass der böse Zahn raus ist und sie hat auch abends wieder sofort angefangen zu fressen. Jetzt müssen wir nur noch die Daumen drücken, dass alles gut verheilt und die Niere nicht zu viel Schaden genommmen hat. Vor der OP wurde noch Blut abgenommen und am Mittwoch wird dann wieder welches abgenommen und dann schauen wir. Sie kriegt jetzt zuhause von mir jeden Tag Infusion und wir hoffen das Beste.

Natürlich hätte es sein können, dass ein Zahnspezialist anders mit der Situation am Unterkiefer umgegangen wär und es da vlt anders gelaufen wär. Kann man immer drüber nachdenken, trotzdem denke ich, dass es für Melody erstmal die Beste Lösung war, denn die Wirkung von Stress auf den Körper sollte man meiner Meinung nach auch nicht ignorieren. So war Melody nur knapp einen Tag weg, die Infusionen vorher und nachher konnte ich stressfrei zuhause machen und sie konnte bis abends vorher fressen und am Abend der OP auch gleich wieder. Ich bin mir zu 100% sicher, dass meine sensible Melody, die nur an einem ganz bestimmten Platz in der Küche aus einem ganz bestimmten Napf frisst, in einer Tierklinik wenn sie 3 Tage dort hätte sein müssen, 3 Tage nichts gefressen hätte. Und so eine zarte Katze von nicht ganz 3kg braucht ihre Kräfte!
Mal davon abgesehen, dass ich die Vorstellung furchtbar gefunden hätte, wenn sie da schon einen Tag sein müsste bevor sie in Narkose kommt und die dann wohlmöglich nicht überlebt hätte. Dann wären die Stunden vorher der pure Horror und Stress für sie gewesen. Wahrscheinlich hätte ich mir da auch wesentlich größere Vorwürfe gemacht, dass ich zu einem fremden Arzt gegangen bin.
So hatte Melody am wenigsten Stress und ich habe für mich die Entscheidung getroffen, die ich mir im Nachhinein, wäre es schiefgegangen, am Wenigsten vorgeworfen hätte. Muss ehrlich sagen, dass war die schwerste Entscheidung die ich in meinem noch jungen Leben treffen musste.

Bin jetzt erstmal sehr erleichtert und es war gestern an Heiligabend so schön sie da zu haben, ich bin so unglaublich dankbar!
Hoffentlich haben die Nieren es auch einigermaßen verkraftet.

Langer Text und es war quasi noch die Kurzversion..
-Melody- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2016, 10:50   #15
-Malina-
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-Malina-
 
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Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen, denn aus genau den selben Gründen habe ich mich auch schon gegen den Fachtierarzt und für die Haustierärztin entschieden.

Ich drücke dir die Daumen, daß die OP erfolgreich war und keine neuen Schmerzen oder Entzündungen auftreteten auch wenn ich befürchte, daß es nur eine Frage der Zeit ist
-Malina- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2016, 19:52   #16
-Melody-
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Danke!
Jetzt ist es wie es ist. Die Tierärztin konnte die Zähne unten nicht ziehen weil sonst wahrscheinlich der Kiefer gebrochen wäre, da auch der Zahn oben schon richtig festgewachsen war am Kieferknochen, im Alter verknöchert ja auch irgendwie alles. Also würden die Zähne unten wahrscheinlich auch schwer rausgehen.

Jetzt müsste erstmal akut gehandelt werden, wegen unten kann man sonst immernoch einen Zahnspezialisten kontaktieren.

Jetzt hoffen wir erstmal das Beste!
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Alt 11.01.2017, 15:27   #17
-Melody-
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So Melody geht es momentan wirklich soweit ganz gut, frisst wie immer und das Antibiotika verträgt sie auch super, das bekommt sie nämlich bis morgen immernoch, weil sie ja noch die Fäden drin hat, die werden dann hoffentlich morgen gezogen.

Infusionen gebe ich weiterhin täglich, weil es wirklich einfach super effektiv ist.
Am 20.12. hatte sie ihre Op und da wurde in Narkose auch Blut abgenommen und ihr Crea-Wert lag da bei 3,4 und Harnstoff bei irgendwas um die 150. Dann nach der Op habe ich ja fleißig Infusionen gegeben und ihr wurde am 29.12. nochmal Blut abgenommen um zu schauen wie die Niere das alles verkraftet hat. Und da lag ihr Crea-Wert sogar wieder bei 3,1 und der Harnstoff bei irgendwas um die 140. 3,1 ist auch der Wert, den sie im September bei der Kontrolle hatte.

War so erleichtert, dass die Nieren es anscheinend gut verkraftet haben

Jetzt Daumen drücken, dass die Zähne unten sich nicht bald auch entzünden, bis jetzt sieht da alles gut aus.
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Stichworte
narkose, operation, zahn



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