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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 12.08.2013, 12:12   #1
Denisichen
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Standard Ohrmilben... wir werden sie einfach nicht los!!!

Hallo,
seid jetzt 6 Monaten kämpfen wir vergeblich gegen Ohrmilben!!
Wir haben zwei Katzen, Stubentiger, jeweils drei Jahre alt und eine der beiden Katzen quält sich mit Ohrmilben. Die andere Katze jedoch, hat keinerlei Probleme.
Zum Anfang haben wir vom Tierarzt Stronghold Spot-Ons bekommen und sollten die Ohren täglich mit Paraffinöl ausspülen.
Leider hat das nichts genutzt.
Dann bekamen wir Otimectin. Hat leider auch nichts gebracht.
Nun sollen wir in dreier Kombination behandeln.
Zunächst einmal Stronghold Spot-on, dann einmal die Woche Otimectin und täglich Sire Anti-Ohrmilben.
Aber irgendwie bringt das auch nicht wirklich etwas.
Ich mache die Ohren täglich morgens und abends mit nassen Wattestäbchen sauber. Die äußere Ohrmuschel. Und jedes Mal kommt da ein Zeug raus...
Ich brauche bestimmt 10 Wattestäbchen, damit alles sauber ist!!
Wir waren schon bei mehreren Tierärzten, welche uns immer wieder Otimectin oder Stronghold gegeben haben.
Aber es wird einfach nicht besser!!!!
Hat evtl jemand einen Tipp??? Wir sind wirklich am verzweifeln!!
Wir wollen doch, dass es unseren Katzen gut geht!!
Und warum hat die eine Katze soooo extrem Probleme und die andere Katze nicht???
Weiß das evtl jemand??

Ich wäre wirklich für jede Hilfe dankbar!!!
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Alt 12.08.2013, 12:39   #2
Maureen
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Maureen
 
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Standard

Ein Argument, warum es die eine Katze trifft, die andere nicht, könnte das Immunsystem sein. Katzen mit geschwächtem Immunsystem sind eher anfällig als Katzen mit gutem Immunsystem.

Ich würde das Immunsystem mit hochwertigem Nassfutter unterstützen und täglich 1 Bierhefe-Tablette oder Flocken übers Futter geben, sofern die Katze keine Nierenerkrankung hat.

Bierhefe kann helfen Parasiten vorzubeugen.
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Alt 12.08.2013, 14:01   #3
DosGatos
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DosGatos
 
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Standard

Diese Geschichte habe ich hier auch durch - nur das es außer zuanfangs keine Milben waren....
Und irgendwann hat sich dank der ganzen Chemie eine Futtermittelunverträglichkeit gebildet bzw. verstärkt.
Über ein Jahr haben wir erfolglos herumgedoktort.

Ich persönlich gebe seither auch keine Spot-Ons mehr, sie belasten die Katzen zu sehr, das ist pure Chemie.
Wenn sie was haben, wird gezielt behandelt. Punkt.

Ganz wichtig als nächstes:
Bitte besteht beim TA auf einem Abstrich des Ohr-Sekrets!

Denn es kann von Pilzbefall (z.B. Malassezien - nach Milben-Befall häufig als Begleiterscheinung der Fall) über Viren und Bakterien alles sein!

Falls es Bakterien sind, auch auf ein Antibiogramm bestehen - mittels dem wird festgelegt, welches Antibiotika wirklich gegen genau diesen Bakterien-Stamm hilft. Und dann gezielt behandeln.

Anschließend bzw. wenn es keine Bakterien sind und kein AB nötig ist auch sofort, das Immunsystem aufbauen. Falls der TA hierzu keine Idee hat, wendet Euch an eine gute Tierheilpraktikerin.

Viel Glück und der Katze gute Besserung!

Geändert von DosGatos (12.08.2013 um 14:04 Uhr)
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Alt 26.11.2013, 21:13   #4
Caryafee
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Was ist hieraus geworden? Sind die Ohrmilben weg?
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Alt 26.11.2013, 21:52   #5
teppichkatze
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Um Gottes willen, was für eine Geschichte. Seid ihr die Milben mittlerweile los?

Stronghold hilft nicht unbedingt zuverlässig. Ich habe mit Advcate die besseren Erfahrungen gemacht.
Wie wurden die Milben diagnostiziert? Wurde ein Abstrich gemacht? (Wie) wurden die Ohren gereinigt?
Dass Spülungen mit Paraffinöl gut für die Ohren (sind die Trommelfelle noch intakt??) sein sollen, kann ich mir nicht vorstellen.
Bei starken Entzündungen würde ich zusätzlich noch ein Antibiotikum geben, ansonsten nur lokal mt Surolan behandeln.
teppichkatze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2013, 14:21   #6
Caryafee
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Unsere Ohrmilben fühlen sich auch sau-wohl bei uns *mist*
Aber auch die Augenentzündung hält sich beständig. Da liegt wohl noch ein Problem in der Tiefe... leider....
Caryafee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2013, 20:24   #7
Heilkünstlerin
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Heilkünstlerin
 
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Standard Chronische Ohrmilben - monatelange Ausdauer!

Hallo liebe Leidensgenossen,

das chronische Ohrmilbenproblem entsteht, wenn man den Ohrmilbenbefall nicht innerhalb weniger Wochen erkennen konnte. In der ersten Zeit sind sie noch leicht zu bekämpfen.

Ich habe seit langem jedes veterinär- und humanmedizinische und Haus- und Naturheil-Mittel einschließlich IVOMEC-Injektionen erfolglos durchexerziert, auch Ohrspülungen für 150,- Euro nützen bei chronischem Befall nichts mehr und bin zu dem Schluss gekommen, dass nicht das Mittel heilt, sondern die Ausdauer!!!

Und neben dem Gehörgang muss die Ohrmuschel und der ganze Kopf mitbehandelt werden.

Eine Universitätsstudie kam zu dem Ergebnis, die Ohrbehandlung müsse täglich mindestens zwei Monate lang durchgeführt werden, das habe ich hinter mir und mein Kater zeigte Besserung.

Daraufhin habe ich ihn aus Zeitmangel nur noch alle 2-3 Tage behandelt und gestern wieder ein unverkennbares, schwarzes Pünktchen im Ohr gefunden!!

Und ich werde den Kater insgesamt ein halbes Jahr behandeln müssen!!
Man kriegt ja Routine darin, sodass es schneller geht. Und der Kater wird gefügiger, da er sich daran gewöhnt hat, schließlich mag er auch lieber "Aua weg", wie ich ihm klarmache und läßt sich widerwillig in die Küche dirigieren.

Die lange Ausdauer also ist es!

Hausmittel gibt es mehrere. Ich wasche ihn also täglich Ohrmuschel und Gesicht und Kopf mit Natronwasser, eine Pipettenflasche mit fertiger Natronlösung stelle ich im Kühlschrank bereit. Kein Backnatron, das enthält Phosphate, die brennen könnten, sondern aus dem Internet oder z.B. bei Rossmann "Kaiser-Natron" von Holste. Eine 25%ige Lösung mit (am besten destilliertem) Wasser, davon hatte ich immer 5 Tropfen in ein kleines 20ml-Gläschen Wasser getropft und ihm mit nassem Küchenrollenpapier Ohren gewaschen und über den Kopf gewischt. Und dann kam noch ein Spritzer davon mit Pipette ins Innenohr.

Weil sich Besserung gezeigt hat und seine Innenohren nicht mehr empfindlich sind, werde ich die Dosierung erhöhen und auch mal zur Abwechselung - vorbeugend gegen Resistenz der Ohrmilben - auf eine Kristallsalzlösung wechseln.

Mal wische ich seine Ohrmuschel auch mit Pflanzenöl aus. Und verschiedene homöopathische Mittel gegen Sekundärentzündungen und ein halbes Tröpfchen Wasserdesinfektionsmittel auf ein Wasserglas haben wir auch schon lange hinter uns.

Einer einschlägigen Universitätsstudie zufolge, seien Ohrmilben bei Katzen wegen ihres rechtwirklich abknickenden Gehörgangs unheilbar. Aber die hatten denn wohl keine eigenen Katzen für ihre Versuche. Ich weiß nicht, ob es der richtige Link war -375 Seiten -
http://geb.uni-giessen.de/geb/vollte...df/d020037.pdf

Jede Ohrmilbe legt ihre Eier unter die Haut, Eier sind wie die bakteriellen Viren resistent und man kann die Milben erst nach ihrem Schlüpfen erwischen. Jede geschlüpfte Milbe soll einen Entwicklungszyklus von 21 Tagen haben und kann wieder hundert Eier ablegen.

Permethrin ist übrigens ein schweres Nervengift, das sollte man nur einmal einwenden, falls das Innenohr vom Milbenkot schwarz ist.

Es ist also nicht das Mittel, das heilt, sondern die Ausdauer, die ich dann wohl auf ein halbes Jahr erstrecken muß!

Viel Erfolg liebe Leidensgenossen!

Geändert von Heilkünstlerin (11.12.2013 um 20:31 Uhr)
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Alt 11.12.2013, 20:26   #8
Fellmull
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Was bitte sollen bakterielle Viren sein.
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Alt 11.12.2013, 20:28   #9
Pointy
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Zitat:
Zitat von Fellmull Beitrag anzeigen
Was bitte sollen bakterielle Viren sein.
Eine Mutation
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Alt 11.12.2013, 20:31   #10
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Zitat:
Zitat von Pointy Beitrag anzeigen
Eine Mutation
Romantische Stündchen in Katzenohren zwischen Bakterien und Viren.Supermutation, oh weia
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Alt 11.12.2013, 20:34   #11
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Nein wirklich Heilkünstlerin,die Frage war durchaus ernst gemeint.
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Alt 12.12.2013, 00:32   #12
teppichkatze
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Zitat:
Zitat von Heilkünstlerin Beitrag anzeigen
das chronische Ohrmilbenproblem entsteht, wenn man den Ohrmilbenbefall nicht innerhalb weniger Wochen erkennen konnte. In der ersten Zeit sind sie noch leicht zu bekämpfen.
Problematisch werden Ohrmilben dann, wenn man sie nicht lange und konsequent genug mit dem richtigen (!) Mittel behandelt. Da wir im Zeitalter der wirksamen Spot-Ons leben, ist das eine der wenigen Gelegenheiten wo ich mit diesen Mitteln wirklich großzügig umgehe.
Die helfen nämlich und dann muss ich das Tier nicht ein halbes Jahr lang mit Hausmittelchen zweifelhafter Wirkung traktieren und währenddessen fressen sich die Milben munter weiter rein.

Bei uns war der Spuk nach 2x Spot-On gegessen (eigentlich schon nach dem ersten, aber zur Sicherheit und weil die Haut durch den langen Befall (ca. 2 Jahre lang unbehandelt) angegriffen war, gab es noch eine zweite Runde. Möglich, dass die Ohren eine Entzündungsneigung behalten (bei uns zum Glück offenbar nicht!), aber das liegt dann nicht an den Milben, sondern den Folgen des langen Wütens der Milben.
teppichkatze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2014, 14:10   #13
Caryafee
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Endlich sind die Ohrmilben nachweislich weg. Zweimal Stronhold hat es zum Schluss gebracht.
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Alt 10.05.2016, 11:32   #14
Heilkünstlerin
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Standard Wickelunterlagen gegen Fellmilben

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auf Liegeflächen gegen Ansammlung von Fellmilben:

Wickelunterlage „babydream“
Rossmann 60x60 cm 10 Stück = 1,79 €


weil man nicht ständig Handtücher und Matten waschen kann.
Mein Kater hat sich in der Wohnung mehr als 10 Liegeflächen erobert,
die kann ich nicht dauernd mit frischen Tüchern versorgen.

~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠ ~ ♠~ ♠ ~ ♠ ~ ♠~ ♠ ~ ♠ ~ ♠~ ♠
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