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Allergie ...gegen Katzenhaare? Hier gibt es Tipps und Ratschläge.

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Alt 18.03.2018, 14:01   #16
Nelly12
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Ich kann sehr gut nachvollziehen, welche Sorgen du dir machst und wie verzweifelt du bist, wir hatten vor langen Jahren das gleiche Problem bei meinem Mann.
Ich würde auf jeden Fall zu einem Allergietest bei einem guten Allergologen raten, vielleicht ist das Ergebnis ja für euch positiv und es sind andere Auslöser für die Allergie verantwortlich.
Schimmelsporen sind extrem gefährlich, vielleicht ist in eurer alten Wohnung doch mehr Schimmel als auf den ersten Blick erkennbar. Dann könnte das Problem durch euren Umzug schon gelöst sein. Dafür, das Schimmelsporen der Auslöser sein könnten, spricht das verstärkte nächtliche Husten.
Vielleicht solltet ihr in eurer neuen Wohnung die Katzen mal erst nicht ins Schlafzimmer eurer Kleinen lassen, bis ein Auslöser für die Allergie gefunden ist. Sollte sie wirklich auch allergisch gegen Katzen sein, wäre es gut, wenn sie zumindest nachts nicht mit den allergenen Stoffen in Berührung käme. Oftmals ist man ja nicht nur gegen eine Sache allergisch, mein Mann hatte z.B. gegen Katzen nur eine leichte Allergie, gegen diverse Früh-und Spätblüher eine starke Allergie. Wir haben die Katzen dann auch nicht mehr in sein Schlafzimmer gelassen, und inzwischen hat sich die Allergie gänzlich gelegt.
Ihr zieht ja nun in den nächsten Tagen um und seht dann, wie es eurer Tochter geht. Positiv ist schon, dass sie in der neuen Wohnung nicht gehustet hat, obwohl die Vorbesitzerin auch Katzen hatte. Ich drücke euch fest die Daumen, dass es "nur" der Schimmel ist.
Ärztlich abklären lassen würde ich es aber in jedem Fall.
Dass schwarze Katzen mehr allergene Stoffe haben als andersfarbige habe ich noch nie gehört, ich würde das mal eher anzweifeln.
Liebe Grüße
Christa
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Alt 18.03.2018, 14:04   #17
Gremlin01
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Ich hoffe auch sehr, dass es keine Katzenhaarallergie ist.
Aber dennoch, sollte es das wirklich sein, es gibt Mittel und Wege die ich vor einer Abgabe auf jeden Fall versuchen würde.
http://www.miau.de/tips/allg/allergie.html
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Alt 18.03.2018, 16:05   #18
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Ich verstehe deine Sorgen allzu gut, daher möchte ich zum Mut machen unsere Geschichte erzählen .
Mit meinem Jüngsten, damals 7 Jahre alt, hatte ich schon eine wahre Odyssee hinter mir, ewig Bronchitis, Lungenentzündungen, Pseudokrupp und diverse Krankenhausaufenthalte wegen Atemnot-Anfällen .
Dann wurden wir endlich zu einem Allergologen und Lungenfacharzt überwiesen.
Über Allergien wurde gemutmaßt, Katzen waren natürlich auch ein Thema, Gott sei Dank war der Tenor dieses Arztes aber, erst mal gucken was los ist, und nicht sofort: die Katzen müssen weg .
Der Prick-Test war der Anfang, mein Sohn reagierte heftig auf Hausstaub, Katzen und Pferde. Ich fing an, mir Gedanken über ein neues Zuhause für meine Fellnasen zu machen, und es brach mir das Herz, aber unser wirklich toller Arzt hat mir sehr viel Mut gemacht und weitere Tests angeordnet.
Ein Bluttest bestätigte zwar unter anderem die Katzenallergie, unsere Mäuse durften trotzdem bleiben .
Wir begannen mit einer medikamentösen Therapie gegen die Symptome, und zeitgleich entschieden wir uns für eine Desensibilisierung gegen die Hausstaubmilben und einen Provokationstest auf unsere Katzen.
Der Provokationstest wurde bei uns von der Krankenkasse übernommen, vielleicht weil es für ein Kind war?
Die Desensibilisierung war sehr erfolgreich und der Provokationstest löste bei meinem Sohn nur 3 x niesen aus, sodaß eine Abgabe unserer Süßen kein Thema mehr war .
Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es auch für euch so ein tolles Happy End gibt .
__________________
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Alt 18.03.2018, 20:02   #19
LunaEddy
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Zitat:
Zitat von Nelly12 Beitrag anzeigen
Ich kann sehr gut nachvollziehen, welche Sorgen du dir machst und wie verzweifelt du bist, wir hatten vor langen Jahren das gleiche Problem bei meinem Mann.
Ich würde auf jeden Fall zu einem Allergietest bei einem guten Allergologen raten, vielleicht ist das Ergebnis ja für euch positiv und es sind andere Auslöser für die Allergie verantwortlich.
Schimmelsporen sind extrem gefährlich, vielleicht ist in eurer alten Wohnung doch mehr Schimmel als auf den ersten Blick erkennbar. Dann könnte das Problem durch euren Umzug schon gelöst sein. Dafür, das Schimmelsporen der Auslöser sein könnten, spricht das verstärkte nächtliche Husten.
Vielleicht solltet ihr in eurer neuen Wohnung die Katzen mal erst nicht ins Schlafzimmer eurer Kleinen lassen, bis ein Auslöser für die Allergie gefunden ist. Sollte sie wirklich auch allergisch gegen Katzen sein, wäre es gut, wenn sie zumindest nachts nicht mit den allergenen Stoffen in Berührung käme. Oftmals ist man ja nicht nur gegen eine Sache allergisch, mein Mann hatte z.B. gegen Katzen nur eine leichte Allergie, gegen diverse Früh-und Spätblüher eine starke Allergie. Wir haben die Katzen dann auch nicht mehr in sein Schlafzimmer gelassen, und inzwischen hat sich die Allergie gänzlich gelegt.
Ihr zieht ja nun in den nächsten Tagen um und seht dann, wie es eurer Tochter geht. Positiv ist schon, dass sie in der neuen Wohnung nicht gehustet hat, obwohl die Vorbesitzerin auch Katzen hatte. Ich drücke euch fest die Daumen, dass es "nur" der Schimmel ist.
Ärztlich abklären lassen würde ich es aber in jedem Fall.
Dass schwarze Katzen mehr allergene Stoffe haben als andersfarbige habe ich noch nie gehört, ich würde das mal eher anzweifeln.
Liebe Grüße
Christa

Vielen Dank für deine lieben Worte.
Ich hoffe so sehr, dass es eine andere Ursache hat.
Die Katzen werden ins neue Kinderzimmer erstmal nicht dürfen, dass hatte ich mir auch schon überlegt.
Ich hab vorhin geschaut... Meine Hautärztin ist Fachärztin für Allergologie. Ich werde morgen früh dort sofort anrufen und um einen Termin bitten.
Ich hoffe ich bekomme schnell einen ✊🍀
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Gruß Susanne

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Alt 18.03.2018, 20:05   #20
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Zitat:
Zitat von Gremlin01 Beitrag anzeigen
Ich hoffe auch sehr, dass es keine Katzenhaarallergie ist.
Aber dennoch, sollte es das wirklich sein, es gibt Mittel und Wege die ich vor einer Abgabe auf jeden Fall versuchen würde.
http://www.miau.de/tips/allg/allergie.html
Ich will es auf jeden Fall versuchen. Mein Partner sagte, die Katzen kommen sofort weg, weil er Angst hat, dass die Kleine Asthma bekommt.
Ich werde aber alles versuchen, damit wir zusammen bleiben können (Mensch und Tier).
Ich hoffe das meine Hautärztin nicht zu der Sorte gehört die auch sagt “ne kann man nichts weiter machen, dem Kind kann man es nicht zumuten, die Katzen müssen weg“.
__________________
Gruß Susanne

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Alt 18.03.2018, 20:14   #21
LunaEddy
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Zitat:
Zitat von Mäxchen1990 Beitrag anzeigen
Ich verstehe deine Sorgen allzu gut, daher möchte ich zum Mut machen unsere Geschichte erzählen .
Mit meinem Jüngsten, damals 7 Jahre alt, hatte ich schon eine wahre Odyssee hinter mir, ewig Bronchitis, Lungenentzündungen, Pseudokrupp und diverse Krankenhausaufenthalte wegen Atemnot-Anfällen .
Dann wurden wir endlich zu einem Allergologen und Lungenfacharzt überwiesen.
Über Allergien wurde gemutmaßt, Katzen waren natürlich auch ein Thema, Gott sei Dank war der Tenor dieses Arztes aber, erst mal gucken was los ist, und nicht sofort: die Katzen müssen weg .
Der Prick-Test war der Anfang, mein Sohn reagierte heftig auf Hausstaub, Katzen und Pferde. Ich fing an, mir Gedanken über ein neues Zuhause für meine Fellnasen zu machen, und es brach mir das Herz, aber unser wirklich toller Arzt hat mir sehr viel Mut gemacht und weitere Tests angeordnet.
Ein Bluttest bestätigte zwar unter anderem die Katzenallergie, unsere Mäuse durften trotzdem bleiben .
Wir begannen mit einer medikamentösen Therapie gegen die Symptome, und zeitgleich entschieden wir uns für eine Desensibilisierung gegen die Hausstaubmilben und einen Provokationstest auf unsere Katzen.
Der Provokationstest wurde bei uns von der Krankenkasse übernommen, vielleicht weil es für ein Kind war?
Die Desensibilisierung war sehr erfolgreich und der Provokationstest löste bei meinem Sohn nur 3 x niesen aus, sodaß eine Abgabe unserer Süßen kein Thema mehr war .
Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es auch für euch so ein tolles Happy End gibt .
Auch dir danke ich für die super lieben Worte.
Hatte der Arzt gesagt das die Katzen nicht weg müssen, oder war das eure Entscheidung?
Darf ich fragen was ein Provokationstest ist?
Und durch die Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben wurde auch die Katzenallergie besser, oder habe ich das falsch verstanden?
Also kommt es auch auf den Grad an, ob die Katzen weg müssen oder nicht?
Hoffnung machst du mir auf alle Fälle. Dein Kleiner hat ja sehr, sehr viel durch gemacht. Es klingt sogar schlimmer als bei meiner. Atemnot hatte sie in dem Sinne noch nicht. Ab und an blieb mal kurz “die Luft weg“, weil sie sehr lange husten musste, aber das ist bei mir in diesem Fall auch so.
Oh Gott, ich hoffe das es bei mir genauso gut läuft.
Wie lange ging diese Desensibilisierung? Da bekommt man doch regelmäßig Spritzen oder?
__________________
Gruß Susanne

MIT


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Alt 18.03.2018, 21:43   #22
Mäxchen1990
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Zitat:
Zitat von LunaEddy Beitrag anzeigen
Auch dir danke ich für die super lieben Worte.
Hatte der Arzt gesagt das die Katzen nicht weg müssen, oder war das eure Entscheidung?
Darf ich fragen was ein Provokationstest ist?
Und durch die Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben wurde auch die Katzenallergie besser, oder habe ich das falsch verstanden?
Also kommt es auch auf den Grad an, ob die Katzen weg müssen oder nicht?
Hoffnung machst du mir auf alle Fälle. Dein Kleiner hat ja sehr, sehr viel durch gemacht. Es klingt sogar schlimmer als bei meiner. Atemnot hatte sie in dem Sinne noch nicht. Ab und an blieb mal kurz “die Luft weg“, weil sie sehr lange husten musste, aber das ist bei mir in diesem Fall auch so.
Oh Gott, ich hoffe das es bei mir genauso gut läuft.
Wie lange ging diese Desensibilisierung? Da bekommt man doch regelmäßig Spritzen oder?
Unser Arzt ist selbst Vater und hat Katzen , und er kennt es eben von vielen Kollegen, dass sobald von Allergien die Rede ist, es gerne heißt: die Katzen müssen weg .
Er hat eben erst genau diagnostizieren wollen, was bei uns die größte Baustelle ist und was man dagegen tun kann, daher durften die Tiger bleiben.
Mein Sohn war ja schon etwas älter, und die Katzen hatten vorher uneingeschränkten Zugang zu seinem Zimmer und schliefen auch manchmal mit in seinem Bett. Das dürfen sie seit dem nicht mehr, aber damit können wir alle gut umgehen, auch die Fellnasen, sie schlafen jetzt eben immer bei mir .
Laut Aussage unseres Arztes sind die Erfolgsaussichten bei der Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben am größten, daher haben wir diese begonnen.
Es dauerte 3 Jahre, das klingt nach viel, ist aber halb so wild so im Nachhinein betrachtet .
Am Anfang wurde wöchentlich gespritzt, ich glaube es waren 4 Wochen, ist auch schon ein paar Jahre her, dann 1-2 Mal nach 2 Wochen, und ab dann mußte er nur noch alle 4 Wochen zum Spritzen kommen.
Der Provokationstest wurde komplett unabhängig von der anderen Behandlung gemacht. Da habe ich Haare von unseren Katzen zum Arzt gebracht, sowie Annemone das mit den Schimmelsporen gemacht hat, und es wurde daraus im Labor ein Nasenspray angefertigt, das hat auch mehrere Wochen gedauert, welches meinem Sohn dann gegeben wurde, natürlich unter ärztlicher Aufsicht.
Da hatten wir dann eben tüchtig Glück, dass er speziell auf unsere Katzen eben nicht wirklich reagiert hat , obwohl er erwiesenermaßen eine Katzenallergie hat. Bei ihm ist es tatsächlich so, dass es Katzen gibt, auf die er reagiert, im Freundeskreis z.B., aber eben nicht grundsätzlich auf alle .
Schon während der Desensibilisierung ist eine deutliche Besserung eingetreten, und heute hat er nur noch für Notfälle ein Spray dabei, welches nur noch ganz selten gebraucht wird .
Bei uns lag also das Hauptproblem bei den Hausstaubmilben, deshalb ist die richtige Diagnostik so wichtig, und nicht immer sind die Stubentiger "schuld".
Meine Daumen bleiben für euch ganz fest gedrückt und ich wünsche euch alles Gute und eurer Tochter, dass der doofe Husten ganz schnell verschwindet .
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Für immer im Herzen mein Sternchen Mäxchen
Mäxchen1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2018, 13:31   #23
LunaEddy
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Zitat:
Zitat von Mäxchen1990 Beitrag anzeigen
Unser Arzt ist selbst Vater und hat Katzen , und er kennt es eben von vielen Kollegen, dass sobald von Allergien die Rede ist, es gerne heißt: die Katzen müssen weg .
Er hat eben erst genau diagnostizieren wollen, was bei uns die größte Baustelle ist und was man dagegen tun kann, daher durften die Tiger bleiben.
Mein Sohn war ja schon etwas älter, und die Katzen hatten vorher uneingeschränkten Zugang zu seinem Zimmer und schliefen auch manchmal mit in seinem Bett. Das dürfen sie seit dem nicht mehr, aber damit können wir alle gut umgehen, auch die Fellnasen, sie schlafen jetzt eben immer bei mir .
Laut Aussage unseres Arztes sind die Erfolgsaussichten bei der Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben am größten, daher haben wir diese begonnen.
Es dauerte 3 Jahre, das klingt nach viel, ist aber halb so wild so im Nachhinein betrachtet .
Am Anfang wurde wöchentlich gespritzt, ich glaube es waren 4 Wochen, ist auch schon ein paar Jahre her, dann 1-2 Mal nach 2 Wochen, und ab dann mußte er nur noch alle 4 Wochen zum Spritzen kommen.
Der Provokationstest wurde komplett unabhängig von der anderen Behandlung gemacht. Da habe ich Haare von unseren Katzen zum Arzt gebracht, sowie Annemone das mit den Schimmelsporen gemacht hat, und es wurde daraus im Labor ein Nasenspray angefertigt, das hat auch mehrere Wochen gedauert, welches meinem Sohn dann gegeben wurde, natürlich unter ärztlicher Aufsicht.
Da hatten wir dann eben tüchtig Glück, dass er speziell auf unsere Katzen eben nicht wirklich reagiert hat , obwohl er erwiesenermaßen eine Katzenallergie hat. Bei ihm ist es tatsächlich so, dass es Katzen gibt, auf die er reagiert, im Freundeskreis z.B., aber eben nicht grundsätzlich auf alle .
Schon während der Desensibilisierung ist eine deutliche Besserung eingetreten, und heute hat er nur noch für Notfälle ein Spray dabei, welches nur noch ganz selten gebraucht wird .
Bei uns lag also das Hauptproblem bei den Hausstaubmilben, deshalb ist die richtige Diagnostik so wichtig, und nicht immer sind die Stubentiger "schuld".
Meine Daumen bleiben für euch ganz fest gedrückt und ich wünsche euch alles Gute und eurer Tochter, dass der doofe Husten ganz schnell verschwindet .
Vielen lieben Dank für deine Informationen und vor allem für die super lieben Worte.

Das heißt, dein Arzt hat ihm Blut abgenommen und daran konnte er feststellen, welche Allergie am schlimmsten ausgeprägt ist?
Und weil die Hausstauballergie den “höchsten Wert“ hatte, durften die Fellnasen laut Arzt erstmal bleiben?
Wenn der Provokationstest anders ausgegangen wäre, hätte man dann die Katzen abgeben müssen?
Sorry das ich so viele Fragen stelle!

Das heißt, wenn bei meiner Kleinen die Hausstauballergie auch am schwerwiegendsten ist, könnte man durch eine Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben die Katzenallergie in den Griff bekommen (wenn alles gut läuft)? So wie ich gelesen habe, gibt es ja leider keine Desensibilisierung gegen Tierallergien ��

Ich habe heute morgen meine Hautärztin angerufen. Sie machen keine Tests (Allergie) bei Kinder unter 6 Jahren
Heute hat die Kinderärztin ausgerechnet auch noch zu, sodass ich erst morgen anrufen und fragen kann, ob die vielleicht Blut abnehmen und einen Allergietest durchführen können.
__________________
Gruß Susanne

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Alt 19.03.2018, 18:57   #24
Annemone
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Zitat:
Zitat von Mäxchen1990 Beitrag anzeigen
Der Provokationstest wurde komplett unabhängig von der anderen Behandlung gemacht. Da habe ich Haare von unseren Katzen zum Arzt gebracht, sowie Annemone das mit den Schimmelsporen gemacht hat, und es wurde daraus im Labor ein Nasenspray angefertigt, das hat auch mehrere Wochen gedauert, welches meinem Sohn dann gegeben wurde, natürlich unter ärztlicher Aufsicht.
Kompliment für diesen Arzt. Ich habe es damals nicht geschafft, in Deutschland jemanden zu finden, der das in der Praxis macht. Es hieß immer, dazu müsste man ins Krankenhaus - das sei total gefährlich (heute weiß ich, dass das Blödsinn ist).
Man versteifte sich lieber auf die Katzenallergie, die der Pricktest ohne Zweifel anzeigte, was aber komplett falsch war. Auch mein Hinweis, dass ich immer eine Rotznase habe, wenn die Birke blüht, wurde vom Tisch gewischt. Pricktest war negativ und die individuellen Symptome des Patienten zählen nicht.

Seitdem sind 17 Jahre vergangen und noch immer schlafen jede Nacht Katzen in meinem Bett.

Lasst euch nicht entmutigen! Und besteht darauf: Erst die Diagnose und dann die Therapie!
__________________
Also, kein Rind, kein Kalb, kein Wild, keine helle Sosse, keine Stückchen, kein Getreide, keine Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
Hab ich was vergessen?
"Miau!"
O.k., nicht unter 2 Euro die Dose. Alles klar!

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Alt 19.03.2018, 19:59   #25
LunaEddy
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Ich habe heute viel recherchiert. Diese Hyposensibilisierung klingt richtig super, gerade weil es auch bei Tierallergien hilft uvm.
Wie soll es auch anders sein, dieses kann man laut mehreren Internetseiten erst ab dem 5. Lebensjahr machen . Wenn man bei den ganz Kleinen ständig mit der Spritze ankommt, werden sie wohl traumatisiert aus der Sache rausgehen. Bis dahin bekommen die kleinen Würmchen nur Medikamente gegen die Symptome. Kann man das einer 3 jährigen wirklich antun?!
Ich weiß, ich weiß, ich mache mir wieder zu viele Gedanken. Ich bin nun mal ein Mensch, der alles durchspielen muss.
Heute ist der Husten richtig, richtig, richtig schlimm. Den ganzen Tag bellt sie sehr extrem und es nimmt kein Ende. Dazu kommt jetzt noch ständiges niesen. Ich hoffe sie kann gleich einschlafen und kommt dann wenigstens zur Ruhe. Das alles bricht mir einfach das Herz!
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Gruß Susanne

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Geändert von LunaEddy (19.03.2018 um 20:12 Uhr)
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Alt 19.03.2018, 22:50   #26
Mäxchen1990
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Ich versuche mal in deinem Text deine Fragen zu beantworten,
das ist dann vielleicht übersichtlicher :

Zitat:
Zitat von LunaEddy Beitrag anzeigen
Das heißt, dein Arzt hat ihm Blut abgenommen und daran konnte er feststellen, welche Allergie am schlimmsten ausgeprägt ist?
Die Stärke der allergischen Reaktionen war bei uns im Prick-Test schon gut sichtbar. Am schlimmsten Hausstaub, danach Katze und Pferd und noch leichte Reaktionen auf ein paar Gräser.
Der Bluttest wurde gemacht, um ganz spezielle Lebensmittel zu testen, die beim Prick-Test nicht dabei gewesen sind. Da habe ich drum gebeten, Katzen nochmal mit zu testen, vielleicht wollte ich es auch nicht wahrhaben, der Test war dann auch positiv .

Und weil die Hausstauballergie den “höchsten Wert“ hatte, durften die Fellnasen laut Arzt erstmal bleiben?
Die Katzen durften erstmal bleiben, weil noch nicht feststand, ob er tatsächlich auf unsere Katzen reagiert.
Wenn der Provokationstest anders ausgegangen wäre, hätte man dann die Katzen abgeben müssen?
Ja, dann hätte ich für die Gesundheit meines Sohnes meine beiden Süßen abgeben müssen/wollen .
Sorry das ich so viele Fragen stelle!
Kein Problem, ich kann das gut verstehen .

Das heißt, wenn bei meiner Kleinen die Hausstauballergie auch am schwerwiegendsten ist, könnte man durch eine Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben die Katzenallergie in den Griff bekommen (wenn alles gut läuft)?
Leider nicht, die Desensibilisierung kann nur die Allergie verbessern, gegen die sie gegeben wird.
So wie ich gelesen habe, gibt es ja leider keine Desensibilisierung gegen Tierallergien ��
Uns wurde damals gesagt, man könne auch gegen Tierhaare desensibilisieren . Bei uns hatten aber die Milben Priorität, daher haben wir damit angefangen .

Ich habe heute morgen meine Hautärztin angerufen. Sie machen keine Tests (Allergie) bei Kinder unter 6 Jahren
Das mit der Altersgrenze habe ich jetzt auch im Netz gelesen, mein Sohn war ja wesentlich älter, deshalb war das damals kein Thema.
Heute hat die Kinderärztin ausgerechnet auch noch zu, sodass ich erst morgen anrufen und fragen kann, ob die vielleicht Blut abnehmen und einen Allergietest durchführen können.
Ich hoffe ganz fest für euch, dass eure Ärztin euch helfen kann, sie war ja auch diejenige, die den Gedanken an eine Katzenallergie in den Raum geworfen hat, wenn ich dich richtig verstanden habe .
Ich finde es nach wie vor am wichtigsten heraus zu finden, was die Ursache für den schlimmen Husten ist. Klar kann es auch eine Allergie auf irgendetwas sein, aber es gibt auch noch so viele andere Möglichkeiten.
Ich wünsche euch nach wie vor alles Gute und eurer kleinen Maus ganz schnell gute Besserung
__________________
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Mäxchen1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2018, 13:55   #27
LunaEddy
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Zitat:
Zitat von Mäxchen1990 Beitrag anzeigen
Ich versuche mal in deinem Text deine Fragen zu beantworten,
das ist dann vielleicht übersichtlicher :



Ich hoffe ganz fest für euch, dass eure Ärztin euch helfen kann, sie war ja auch diejenige, die den Gedanken an eine Katzenallergie in den Raum geworfen hat, wenn ich dich richtig verstanden habe .
Ich finde es nach wie vor am wichtigsten heraus zu finden, was die Ursache für den schlimmen Husten ist. Klar kann es auch eine Allergie auf irgendetwas sein, aber es gibt auch noch so viele andere Möglichkeiten.
Ich wünsche euch nach wie vor alles Gute und eurer kleinen Maus ganz schnell gute Besserung

Hallo
Vielen Dank für die ganzen Informationen.
Morgen früh hab ich mit der Maus einen Termin beim Kinderarzt. Ich bin echt sehr gespannt.
Zusätzlich habe ich für nächste Woche Dienstag einen Termin beim HNO-Arzt gemacht. Ich glaube es zwar nicht, aber vielleicht hat meine Kleine Polypen. Ich will jetzt einfach alles untersuchen lassen, was nur geht.
Keine Ahnung inwieweit mein HNO-Arzt Behandlungen bei kleinen Kindern macht, aber... auf seiner Homepage steht, dass sie den Provokationstest, sowie die Hyposensibilisierung durchführen. Ich werde es einfach mal ansprechen, mal schauen was er rät.

Ich habe heute im Kindergarten gefragt, ob die Kleine auch dort vermehrt hustet usw. Aufgefallen ist ihnen angeblich nichts. Kaum hatte ich sie zu Hause, ging es mit dem Husten leicht wieder los. Dann wollte sie vor der Mittagssiesta erstmal nur Brötchen mit Butter essen () und schon fing es wieder richtig heftig an. Seit 13 Uhr liegt sie extrem bellend im Bett und findet keine Ruhe. So schlimm wie jetzt war es schon lange nicht mehr. Normalerweise schläft sie irgendwann ein und dann ist erstmal Ruhe.
Aber vielleicht bin ich daran schuld. Ich hatte ihr Zimmer heute Vormittag extreeeeem lange gesaugt, um so wenig wie möglich Haare auf dem Teppich zu haben. Dann hab ich den Teppich noch mit einem Dampfreiniger bearbeitet und danach richtig gelüftet. Ich denke durch das ganze saubermachen hab ich anscheinend alles aufgewirbelt und deswegen ist es jetzt so extrem schlimm mit dem Husten. Kann doch bestimmt sein, oder?
Ich werde auf alle Fälle nach dem Kinderarzttermin, sowie den Termin am Montag alles berichten.
Bitte drückt alle Daumen für meine Kleine!
__________________
Gruß Susanne

MIT



Geändert von LunaEddy (20.03.2018 um 17:29 Uhr) Grund: HNO-Termin hat sich verschoben, deshalb geändert
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Alt 20.03.2018, 19:28   #28
LucaAlexis
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Hier sind die Daumen ganz doll gedrückt!
Ich wünsche euch, dass es eine Lösung gibt bei der die Katzen bleiben können.
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Alt 20.03.2018, 20:05   #29
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Zitat:
Zitat von LucaAlexis Beitrag anzeigen
Hier sind die Daumen ganz doll gedrückt!
Ich wünsche euch, dass es eine Lösung gibt bei der die Katzen bleiben können.
Vielen, vielen Dank, dass ist sehr lieb von dir.
Ich hoffe es soooo sehr!!! Der Gedanke daran meine Fellpopos zu verlieren, lässt mich ständig in Tränen ausbrechen!
__________________
Gruß Susanne

MIT


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Alt 20.03.2018, 20:18   #30
LucaAlexis
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Zitat:
Zitat von LunaEddy Beitrag anzeigen
Vielen, vielen Dank, dass ist sehr lieb von dir.
Ich hoffe es soooo sehr!!! Der Gedanke daran meine Fellpopos zu verlieren, lässt mich ständig in Tränen ausbrechen!
Ich kann dich sehr gut verstehen!
Bei uns sind nicht die Kinder, aber mein Mann allergisch. Und das nicht so extrem wie deine Tochter.
Er muss damit leben, er weiß genau, dass ich die Katzen nie weggeben würde und er weiß auch, dass ich immer welche haben werden. Aber wenn es so extrem wäre wie bei deiner Tochter, muss man ja echt bangen.
Ich wünsche euch, dass es in der neuen Wohnung von allein besser wird, wenn die Katzen nicht mehr in ihr Zimmer dürfen.
LucaAlexis ist offline   Mit Zitat antworten
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