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Allergie ...gegen Katzenhaare? Hier gibt es Tipps und Ratschläge.

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Alt 18.10.2017, 21:45   #1
Marshi
Neuling
 
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Unglücklich Woher weiß ich, dass die Allergie nicht wieder kommt?

Hallo ihr Lieben,
meine Mum hat eine Allergie gegen Katzen. Jetzt war sie vor einigen Wochen bei einer Bekannten, welche in dieser Zeit eine Katze zur Pflege aufgenommen hatte (vom Tierheim oder so, genaues kann ich dazu nicht sagen). Meine Mum liebt ja eigentlich Katzen, aber konnt bis jetzt noch nie eine wegen der Allergie haben. Bei der Katze war alles anders! Sie hat weder getränt, noch sonst ein Symptom gezeigt. Nach hin und her (und wirklich langem Beisammensein mit der Katze) hat sie gesagt, sie nimmt die Katze, weil der Kleine anscheinend etwas besonderes sein muss.. Nun haben wir seit mehreren Wochen einen jungen Kater von etwa 6 Monaten (ist eine Fundkatze, also kein genaues Alter)
Jetzt überlegen wir wegen einem 2. Kater... aber meine Mum hat Angst, dass die Allergie plötzlich wieder kommt bei anderen Katzen.. ABer wie testet man das? Wir können ja schlecht eine 2. holen und dann abgeben, falls irgendetwas kommt... Hatte jemand schon mal sowas ? Wir wollen den kleinen halt nicht wieder abgeben, falls der neue wieder die Allergie auslösen könnte Aber allein halten ist ja auch doof. Und ins Tierheim gehen bei den Massen an Katzen und gucken wie es sich verhält? Wir wissen einfach nicht was das Beste ist...
Kennt jemand so etwas? Bzw. kann uns Tipps geben, was man machen könnte?
Freue mich auf alle Tipps.
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Alt 19.10.2017, 08:46   #2
kymaha
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kymaha
 
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ganz egal wie alt der Kleine ist , er ist zu jung um als Einzelkatze aufzuwachsen
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Alt 19.10.2017, 10:55   #3
OMalley2
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OMalley2
 
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Wissen kannst Du das nicht, und Vorsicht, wie alt ist das Tier?
Mit der Katzen-Pubertät kommen die Allergene nämlich, auch wenn man vorher 12 Wochen lang dachte, wow, ich bin geheilt, ein Wunder....

Schwarzkümmelöl einnehmen (1 EL über Monate bitte!!! Konsequent!), oder beim Arzt in eine der verschiedenen Desensibilisierungsmethoden investieren. Das hilft nachhaltig und macht es zumindest möglich, trotz Allergie bzw. damit zu leben.

Evt. ausprobieren: Bioresonanz gilt hier im Forum als politisch unkorrekt, hilft aber in einigen Fällen, warum, versteht keine Sau, ist aber so.

Geändert von OMalley2 (19.10.2017 um 15:00 Uhr)
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Alt 19.10.2017, 11:14   #4
Schnurr13
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Schnurr13
 
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Ist euer ´Kater schon kastriert? wenn nicht unbedingt ganz schnell machen. Unsere Allergiker Bekannten hatten bei den Katerchen als die Hormone in Wallung kamen ganz böse Beschwerden.

Eine Bekannte hat Fellproben von den möglichen Neuzugängen aus der Pflegestelle erbeten. Damit kann man die eigene Reaktion wohl auch testen. Aber Vorsicht, das kann von Tier zu Tier verscheiden sein.
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Alt 19.10.2017, 15:03   #5
OMalley2
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OMalley2
 
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Richtig - ob kastriert oder potent, fällt ins Gewicht. Und die Gene sind eher (nach meiner Erfahrung) an bestimmte Katzenfamilien gebunden als an Rassen.
Einige Katzen lösen mehr Allergie aus als andere.

Ob eine einfache Haarprobe ausreicht? Das entsprechende Eiweiß steckt ja im Speichel und klebt zwar in den Haaren, aber die geballte Ladung kriegt man erst ab, wenn man mit dem Katzentier mindestens 15 min in einem Raum ist und das Tier streichelt oder es einem die Hand leckt etc.
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Alt 19.10.2017, 15:12   #6
killerhasi
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
Richtig - ob kastriert oder potent, fällt ins Gewicht. Und die Gene sind eher (nach meiner Erfahrung) an bestimmte Katzenfamilien gebunden als an Rassen.
Einige Katzen lösen mehr Allergie aus als andere.

Ob eine einfache Haarprobe ausreicht? Das entsprechende Eiweiß steckt ja im Speichel und klebt zwar in den Haaren, aber die geballte Ladung kriegt man erst ab, wenn man mit dem Katzentier mindestens 15 min in einem Raum ist und das Tier streichelt oder es einem die Hand leckt etc.
Du kannst mit einer Haarprobe direkt beim Arzt testen lassen, ob du allergisch reagierst. Und auf Haaren ist definitiv das Allergen zu finden, überall, auf jedem Haar Im Labor reicht diese kleine Menge Allergen. Diese Form ist die sicherste Variante, um herauszufinden, ob man die Katze verträgt oder nicht. Man kann sich auch 3 Stunden im gleichen Raum aufhalten und nichts merken und trotzdem irgendwann auf die Katze reagieren, wenn die Menge an Allergenen plätzlich überhand nimmt.

Im Tierheim ist es generell schwierig, sich eine halbe Stunde oder länger in den Raum zu setzen, da dort so extrem viele verschiedene Katzen und deren Fel-d1 herumfliegt, das kriegt man dort auf eine Katze bezogen nie raus. So ging es mir auch, als wir unsere beiden geholt haben. Halbe Stunde, dann fing meine Nase und Augen an wie wild zu tränen. Bei unseren beiden Rabauken dagegen merke ich null
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Alt 19.10.2017, 15:16   #7
OMalley2
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Ok, wenn man mit den Haarproben zum Doc geht, ja.

In einem Tierheim konnte ich mit allen Katzen außer genau 2... in einem anderen musste ich schneuzend und mit Triefaugen das Feld räumen. Das ist eher unwissenschaftlich und unexakt.

Kater 2 habe ich aus einem Privathaushalt, indem er für viele Jahre gelebt hat. Ca. 30 min dort und Streicheltext sind dann als Test wirklich ausreichend. Ebenso ein Besuch bei einem Züchter - geht die Schnieferei dort sofort los, ists nixx.

Wobei da eben unbedingt die Elterntiere angefasst werden müssen, die Zwerge haben das Protein noch nicht.
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Alt 19.10.2017, 15:32   #8
killerhasi
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
Ok, wenn man mit den Haarproben zum Doc geht, ja.

In einem Tierheim konnte ich mit allen Katzen außer genau 2... in einem anderen musste ich schneuzend und mit Triefaugen das Feld räumen. Das ist eher unwissenschaftlich und unexakt.

Kater 2 habe ich aus einem Privathaushalt, indem er für viele Jahre gelebt hat. Ca. 30 min dort und Streicheltext sind dann als Test wirklich ausreichend. Ebenso ein Besuch bei einem Züchter - geht die Schnieferei dort sofort los, ists nixx.

Wobei da eben unbedingt die Elterntiere angefasst werden müssen, die Zwerge haben das Protein noch nicht.
Die Schnieferei kann aber auch gut und gern mal erst nach mehreren Stunden einsetzen oder sogar nach Tagen, wenn einfach zu viele Allergene umherschwirren. Sich eine halbe Stunde in den Raum setzen würde ich nicht pauschal als Lösung nehmen. Gabs bei mir auch schon, dass die Schnüffelei erst nach dem zweiten oder dritten Besuch und mehreren Stunden Aufenthalt losging.

Eine Allergie kann übrigens auch noch nach Jahren plötzlich kommen, auch das sollte man mit bedenken.
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Alt 19.10.2017, 22:21   #9
OMalley2
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Zitat:
Zitat von killerhasi Beitrag anzeigen
Die Schnieferei kann aber auch gut und gern mal erst nach mehreren Stunden einsetzen oder sogar nach Tagen, wenn einfach zu viele Allergene umherschwirren. Sich eine halbe Stunde in den Raum setzen würde ich nicht pauschal als Lösung nehmen. Gabs bei mir auch schon, dass die Schnüffelei erst nach dem zweiten oder dritten Besuch und mehreren Stunden Aufenthalt losging.

Eine Allergie kann übrigens auch noch nach Jahren plötzlich kommen, auch das sollte man mit bedenken.
Alles richtig und möglich, das heißt aber nicht, dass man nichts tun kann, wenn man sich z. B. Katzen sehr wünscht oder schon eine hat.
Natürlich muss man sich absichern. Tierheime freuen sich über Helfer, beispielsweise. Wer Xmal "Katzendienst" mit Klos säubern und Zimmer putzen überlebt ohne Triefnase und -Augen, beispielsweise, der kann auch 1-2 Katzer zu Hause riskieren. Ich würde eine Anti-Allergiebehandlung probieren und dann geduldig die Probe aufs Exempel machen. Braucht halt Geduld und Durchhaltevermögen. Aber wer das nicht hat, sollte eh die Finger von Tieren lassen. Allergiker müssen halt etwas mehr "Biss" beweisen, aber Wege gibt es.

In dem speziellen Fall, also eine Katze, die nichts auslöst - würde ich trotzdem eine Therapie machen, bevor ich mir ein (idealerweise auch nicht-auslösendes) Katzentier anlache. Oder auch zwei. Sicher ist sicher, man will die Tiere ja nicht nach Jahren wieder weggeben müssen. Das ist grässlich für alle Beteiligten.

Geändert von OMalley2 (19.10.2017 um 22:28 Uhr)
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Alt 20.10.2017, 08:15   #10
killerhasi
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
Alles richtig und möglich, das heißt aber nicht, dass man nichts tun kann, wenn man sich z. B. Katzen sehr wünscht oder schon eine hat.
Natürlich muss man sich absichern. Tierheime freuen sich über Helfer, beispielsweise. Wer Xmal "Katzendienst" mit Klos säubern und Zimmer putzen überlebt ohne Triefnase und -Augen, beispielsweise, der kann auch 1-2 Katzer zu Hause riskieren. Ich würde eine Anti-Allergiebehandlung probieren und dann geduldig die Probe aufs Exempel machen. Braucht halt Geduld und Durchhaltevermögen. Aber wer das nicht hat, sollte eh die Finger von Tieren lassen. Allergiker müssen halt etwas mehr "Biss" beweisen, aber Wege gibt es.

In dem speziellen Fall, also eine Katze, die nichts auslöst - würde ich trotzdem eine Therapie machen, bevor ich mir ein (idealerweise auch nicht-auslösendes) Katzentier anlache. Oder auch zwei. Sicher ist sicher, man will die Tiere ja nicht nach Jahren wieder weggeben müssen. Das ist grässlich für alle Beteiligten.
Das wollte ich damit ja auch gar nicht sagen
Ich habe auch den Schritt gewagt und es bisher nicht bereut. Aber man sollte es eben im Kopf behalten.

Naja, eine Sensibilisierung ist eine sehr langwierige Sache und garantieren kann leider niemand, dass es funktioniert. Wenn die Katze/n schon da sind (wie jetzt hier in dem Fall), führen viele Ärzte diese Therapie gar nicht durch, weil man ja so schon den ganzen Tag von den Allergenen umgeben ist. Wenn dann muss man das vermutlich machen, bevor die Katze in den Brunnen gefallen ist.

Ich bin ja irgendwie der Meinung, dass man sich gegen die eigenen Katzen irgendwann selbst immunisiert. (Bsp: anfangs hat meine Haut ganz furchtbar reagiert, wenn mich einer der zwei gekratzt hat, sprich Rötung, Schwellung und das war auch noch sehr schmerzhaft). Heute wird es zwar nach wie vor rot, aber nicht mehr dick und es schmerzt auch nicht mehr so sehr.

Ist halt immer die Frage, wie stark die Allergie ist.
In diesem Fall hier wäre ich vorsichtig, weil mit 6 Monaten ist das Tier ja noch lange nicht erwachsen und die Allergie kann sich in den nächsten Monaten erst zeigen.

Zur eigentlichen Frage:
Auf jedenfall würde ich den Kleinen nicht zu Einzelhaft verdonnern, schon gar nicht wenn er wirklich noch so jung ist. Also wenn keine zweite Katze möglich ist, dann gebt ihn bitte in gute Hände mit gleichaltriger Gesellschaft.

Ansonsten kann man wie gesagt mit dem Fell des Tieres einen Test machen lassen, ob und wie stark man auf die individuelle Katze reagiert.
Schaut euch am besten mal im Tierschutz um, dort ist es bestimmt eher möglich, sich mal ne Stunde mit einem Tier in einen Raum zu setzen und auszutesten, ob man reagiert.
Und ich würde euch auch einen Kater empfehlen, der bereits 1 Jahr alt ist, denn vorher kann man nicht genau sagen, ob man nicht vielleicht später noch allergisch reagiert.

EDIT: Außerdem empfehle ich deiner Mutter Schwarzkümmelöl. Gibt es in Kapselform zu kaufen und die sollten dann täglich eingenommen werden. Das Öl unterstützt das natürliche Immunsystem und wirkt erstaunlicherweise gegen eine Menge Sachen, unter anderem eben auch mildernd auf Allergiebeschwerden. Und ich muss sagen, es hilft wirklich. So leicht habe ich noch nie den Sommer mit all den blühenden Gräsern und sich vermehrenden Milben überstanden.

Geändert von killerhasi (20.10.2017 um 08:19 Uhr)
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Stichworte
2. katze, allergie, allergie plötzlich weg, keine symptome


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