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Allergie ...gegen Katzenhaare? Hier gibt es Tipps und Ratschläge.

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Alt 18.05.2017, 14:03   #11
MollyGrue
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Meine allererste Findelkatz musste ich abgeben - nachdem wir uns aneinander gewöhnt hatten, nachdem ich sie von fast tot zu einer fröhlichen Katzenschönheit aufgepäppelt hatte, die meine Gedanken lesen konnte! Das war bitter. Hausarzt sagte: Katze abgeben. Heilpraktikerin sagte: NIIICHT bitte, ich kann Ihren Allergiepunkt beeinflussen. Leider war ich damals furchtbar pleite und wusste zu wenig und gab auf. Die Katze hatte bei anderen Menschen ein glückliches Leben.

Heute weiss ich viel mehr über die Thematik und war wild entschlossen.
Natürlich, wer gleich mit schweren Asthma-Anfällen einsteigt, der wird auch von einer Therapie auf gut Glück schön die Finger lassen. Alles was sich im Bereich "Heuschnupfen-artige Symptome" bewegt, lässt sich in vielen Fällen mit etwas Zähigkeit bearbeiten.

Das Gedöns mit den allergie-freien Katzen ist schlicht gelogen. Es soll eine amerikanische Rasse geben, bei der das allergie-auslösende Gen "herausgezüchtet" ist. Aber zu trauen ist dem Braten nicht. Korrigiert mich, wenn es dazu Material geben sollte, bitte.
Möglich ist es, wenn ich immer nur konsequent Katzen verpaare, die eben keine Allergie auslösen.

Und ja, viele Rassekatzen sind bezaubernd schön. Aber das sind sie eigentlich alle - wenn die Chemie zum Menschen stimmt.
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Alt 19.05.2017, 08:13   #12
catmaniac
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catmaniac
 
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Gab es hier nicht kürzlich ein Katerpärchen, das dann doch wegen Allergie abgegeben werden musste, obwohl der Adoptant beim Besuch auf der Pflegestelle nicht allergisch auf die zwei reagiert hatte
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Alt 19.05.2017, 08:33   #13
MollyGrue
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Catmaniak, das ist absolut möglich - wenn du weisst, du hast Allergie, und gar nichts dagegen unternimmst, schwirrt irgendwann so viel von dem Allergen durch die Luft, dass es dich schier hinwegfegt.
Es ist also sehr blauäugig, zu glauben, dass die Allergie, wenn man sie hat, bei bestimmten Katzen nicht käme. Sie kommt. Da kann der Betreffende Gift drauf nehmen, DASS sie kommt. Schleichend oder mit Wumm.

Und selbst nach einer Behandlung wie in meinem Fall:
Eine Bekannte von mir hat eine hofeigene hm, Katzenzucht - alle ganz reizende Kerlchen, und die versetzen mich allesamt in komatösen Heuschnupfen.

Der Bioresonanzmensch sagte mir, es gäbe Katzen, gegen deren Wirkung er mit seiner Methode "machtlos" sei. Vermutlich gibts genetisch unterschiedliche Varianten dieses speziellen auslösenden Proteins.
Natürlich könnte man jetzt probieren, das Schwarzkümmelöl auf DAUER einzunehmen - aber ob das auch auf Dauer immer so 100% wirkt? Ich weiß es nicht. Ich habe es 3 Monate lang genommen und war dann erstmal allergie-immun. Nach einem halben Jahr hab ich dann echt Pause gemacht.
Der Erfolg gegen Allergien aller Art tritt in etwa 70% der Allergiker so ein, lt. dem Arzt Dr. Schleicher, der viele Tests damit gemacht und Bücher darüber geschrieben hat.

Auch ein Problem: Wollte hier wieder im TH mithelfen und bekam so einen Fließschnupfen, dass ich mehr am Benutzen der Küchenrolle war als am Schaffen.

Selbst nach einer Behandlung gilt es also, die betreffenden Katzen sehr sehr sorgfältig auszusuchen! Und Kitten sind tabu - die produzieren das Protein offenbar einfach noch nicht. Möglich könnten auch noch Unterscheide zwischen kastrierten Katern und Katzendamen sein.

Wie das mit einer medizinischen Desensibilisierung ist, weiß ich nicht. Ob sich damit die Allergie komplett ausschalten lässt? Hat da jemand Erfahrungen?

Dann gibts noch sehr verschiedene Ansätze zu Allergien. Manche finden, die Ursache sei rein psychisch. Dass die Seele mitspielt, glaube ich auch. Nur, ausschließlich - und nach einer "energetischen Behandlung" oder sonstigen Therapie sei die Allergie weg geblasen? Nun ja, hm. Wäre ja schon, wenn das bei Manchem klappt.

Geändert von MollyGrue (19.05.2017 um 08:46 Uhr)
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Alt 21.05.2017, 08:31   #14
Lev
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Lev
 
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Ich kann von dem allergiebedinten Asthma eines Familienmitgliedes erzählen:

In der Familie habe ich eine Person mit einer Allergie gegen Katzen und fast allen anderen Tieren (Nagietiere, Kaninchen...). Ist erst sehr spät festgestellt worden, die damaligen Farbratten von ihr, hat die Person schweren Herzens abgegeben, da die Allergie sogar Asthma umgeschlagen ist (von den Ratten ging die höchste Rekation aus).

Die Katze wurde jedoch behalten (Tier damals circa 10 Jahre). Ob es die Haare oder der Speichel sind, welcher die Allergiesymptome auslöst oder beides, ist bei der Katze schwer zu sagen. Besonders auffällig war es, wenn das Tier sich bei der Person mit ins Bett gelegt hat, in Kopfnähe. Allerdings scheint sich der Körper besagter Person drauf eingestellt zu haben. Die Rekation auf die Katze, fällt heute deutlich geringer aus, als früher.

Mittlerweile ist die Katze allerdings auch circa 15 Jahre, putzt sich von alleine nicht mehr komplett (Athrose, damit kommt sie nicht mehr überall dran), allerdings funktioniert das miteinander leben ohne Anfälle. Kommt mein Familienmitglied mit anderen Katzen zusammen, ist die Reaktion dagegen schon eine ganz andere. Dann muss sie sogar Allergietabletten schlucken. Danach reagiert sie auch wieder stark auf ihre eigene Katze, dies pendelt sich allerdings dann auch innerhalb weniger Wochen ein.

Auf meine Kater, reagiert sie interessanterweise, ebenfals nicht. Sie ist ab und an für 2-3 Tage zu besuch ist und hält sich hauptsächlich da auf, wo auch die Jungs sind (die wollen halt immer dabei sein, egal wo der Mensch ist). Sogar wenn diese mit auf dem Sofa schlafen, über Nacht, gab es bisher keine merklichen Probleme. Allerdings legen die sich auch eher zu den Beinen, als zum Kopf.

Von daher würde ich sagen, es kann gut gehen, muss aber nicht. Da besagte Person, laut eigener Aussage, auch nicht ohne Haustier kann (und Schildkröte kommt da z.B. gar nicht in frage, da eher weniger zum Streicheln geeignet ist ), wird sie sich definitiv nach einer gewissen Zeit, wenn die Katze nicht mehr ist, wieder nach einem Tier umsehen, bei welchen die Reaktion gering bis gar nicht vorhanden ist.

Gruß Lev
__________________
Wer Katzen quält, ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
- Goethe
Lev ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2017, 10:12   #15
MollyGrue
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Auch wenn ich eher zur Ermutigung geneigt bin, ehrlicherweise muss ich ergänzen: Die meisten Anti-Allergie-Behandlungen, ob alternativ oder per Schulmedizin, sind riskanter und schwieriger, wenn die Person an multiplen Allergien leidet. Also gegen mehrere Tierarten reagiert, zusätzlich noch Heuschnupfen oder eine Nahrungsmittelallergie etc. hat.

Ursache ist immer ein "durchdrehendes" Immunsystem, das an sich harmlose Auslöser als Feind identifiziert.
Der gesamte Ansatz, den Allergieauslöser zu entfernen etc., wie ihn die Ärzte früher stur verfolgt haben, geht halt dem Problem nicht an die Wurzel.
Das tun einige alternative Methoden.... ohne Erfolgsgarantie.
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