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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 10.12.2018, 23:26   #1
Janayule
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 2
Standard Was ist das bloß?

Liebe Community,

Wir haben nun seit 3 Monaten den 15 Jahre alten Caspar aus dem Tierheim. Er ist topfit und bis auf ein bisschen schlechten Zähnen fehlt ihm fast nichts. Wir haben nur ein Problem:
Schon als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben hatte er unten am Kinn eine kahle Stelle. War aber sauber und trocken. Nun hat es sich rapide verschlechtert. Blutet ständig, meistens nach dem putzen. Scheint aber nicht zu jucken.
Beim Tierarzt waren wir natürlich auch. Antibiotika, cortison, alles durch. Als nächstes steht eine Biopsie unter Narkose an, davor scheue ich mich aber, schließlich ist er 15 Jahre alt und ich habe Angst das er die Narkose nicht überlebt.
Vielleicht kann mir einer helfen und weiß vielleicht Rat? Kann man ggf. noch mit Konversativen Maßnahmen etwas erreichen?
Ich hoffe das mit dem Bild klappt...

Vielen Dank und liebe Grüße!

Jana mit Caspar

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Alt 11.12.2018, 00:36   #2
Anni500
Erfahrener Benutzer
 
Anni500
 
Registriert seit: 2011
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Beiträge: 355
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Hi,

hast du schonmal mit den Näpfen rumprobiert?
Bei uns werden Metall-Näpfe nicht vertragen....es geht nur Keramik oder Porzellan.
Anni500 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2018, 01:09   #3
Neris
Erfahrener Benutzer
 
Neris
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 447
Standard

wegen des Ortes am Kinn ist mir als erstes Katzenakne eingefallen, die durchaus zu nässenden Wunden werden kann

hier hab ich einen Artikel darüber gefunden:

https://www.fellomed.de/krankheiten/...innakne-katze/

falls es das ist, wären mögliche Ursachen:

Zitat:
Ursachen und Risikofaktoren der Katzenakne
Bis heute ist nicht klar, wieso manche Katzen an Kinnakne erkranken (es handelt sich um eine sog. „idiopathische“ Erkrankung, d.h. wir Tierärzte kennen die Ursache nicht). Es gibt allerdings einige Faktoren von denen angenommen wird, dass sie bei der Entwicklung der Katzenakne eine Rolle spielen:

Mangelhaftes Putzverhalten der Katze

Stress

Übermäßige Besiedlung der Haut mit Bakterien, z.B. durch

Fressen aus verschmutzten Schüsseln
Fressen aus Plastikschüsseln
Überproduktion von Talg bzw. Produktion von abnormalem Talg

Geschwächtes Immunsystem

Früher wurde angenommen, dass die Entstehung von mikroskopisch kleinen Hautverletzungen beim Fressen aus Plastiknäpfen (im Vergleich zu Näpfen aus Glas, Metall oder Keramik haben diese eine raue Oberfläche) ein Auslöser für die feline Akne ist. Heute geht man dagegen davon aus, dass die große Menge an Bakterien auf der porösen Oberfläche von Plastikschüsseln das wahre Problem ist.
wenn die Akne noch eine Zweitbesiedelung mit Bakterien hat, so war die AB-Gabe richtig

wie ich das verstehe, muss es dann aber auch nicht weg sein, wenn es immer wieder Neuinfektionen gibt..
es könnte z.B. immer wieder infiziert werden durch die Näpfe, oder eine Unverträglichkeit von Metall, wie Anni500 es beschreibt

es könnte durchaus auch noch der Stress sein (er ist ja erst 3 Monate da) oder ein angeknackstes Immunsystem

also zusätzlich zum Napftausch würde ich noch für Ruhe sorgen, Rückzugsorte schaffen und das Immunsystem stärken
Aufbau zuallererst durch hochwertiges Futter, dann gibt es auch noch homöopathische Mittel

da kenn ich mich aber weder aus, noch möchte ich einfach einen gefunden Link einstellen, da Katzen gerade Kräuter und alles was ätherische pflanzliche Öle enthalten kann nicht gut vertragen

allerdings, ich bin kein TA und eine Ferndiagnose ist sowieso schwierig

ist aber evtl. ein Anhaltspunkt, was man selber noch ändern könnte

Geändert von Neris (11.12.2018 um 01:18 Uhr)
Neris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2018, 09:55   #4
Janayule
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 2
Standard

Vielen Dank für eure lieben Antworten und Anregungen!
Ich nutze von Anfang an schon Keramiknäpfe, Futter bekam er erst von Aldi (im Tierheim auch) und seit kurzem habe ich auf hypoallergenes Futter und Feuchtfutter von Carny umgestellt. Aber eine Besserung trat bislang noch nicht ein.
Ruhe und Rückzug hat er viel, haben auch nur schrittweise das Haus voll zugänglich gemacht.

Meint ihr denn ich soll die Biopsie machen lassen? Das ist ja auch eine enorme Belastung, ich mache mir da große Sorgen...
Janayule ist offline   Mit Zitat antworten
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