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Alt 31.12.2017, 11:46   #1
Annemone
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Standard Mastzelltumor - wer hat Erfahrung?

Ich war mit Flocke am Freitag bei TA (Dermatologe), da ich bei ihr eine Hautveränderung (Papel) auf dem Rücken entdeckt hatte.

Der TA hat sich das angeschaut und dann eine Abklatschprobe unter dem Mikroskop angeschaut. Er sagte, er hätte ausschließlich Mastzellen gesehen und würde einen V. a. Mastzelltumor diagnostizieren.

Für eine Feinnadelbiopsie war die Stelle zu klein (0,6 cm). Da in diesem Fall ohnehin die Gewebszubildung entfernt werden muss, habe ich für Dienstag einen Termin zum Blutabnehmen (wichtigste Werte, weil das letzte BB bereits von Oktober ist) und OP-Besprechung und für Mittwoch einen Termin für die OP.

Inhalationsnarkose machen sie dort, allerdings haben sie kein EKG und RR. Nur O2-Messung/Blut. Auf der anderen Seite sind sie halt versiert in Tumorchirurgie (haben die dort ja öfter). In der Praxis, wo die Narkosen top sind (Klinikstandard), hat die erfahrene Chirurgin letztes Jahr die Praxis gewechselt - außerhalb von HH. Und ein bisschen drängt ja auch die Zeit.

Nun möchte ich hier mal nachfragen, ob jemand hier bereits Erfahrungen mit einer solchen OP gemacht hat und berichten kann, wie das abläuft.

Müssen nach der OP Medikamente gegeben werden? Antibiotika? Welches wäre da das Mittel der Wahl?

Wie lange habt ihr Schmerzmittel gegeben?

Was sollte ich noch beachten, in der Praxis erfragen, zu Hause vorbereiten?

Welche Untersuchungen sollte der Pathologe auf jeden Fall machen? Ich möchte nicht, das irgendwas vergessen wird und am Ende ist die Probe im Müll.

Ich habe noch mal die "Katzenhausapotheke" durchforstet und einem Check unterzogen:
Katzenbodies, Softkragen (im Notfall), Fieberthermometer, steriles Verbandszeug, Wunddesinfektionsmittel etc. ist alles noch ausreichend vorhanden. Hab' ich was vergessen? Das könnte ich am Dienstag noch schnell besorgen.

Ich hoffe, dass Mitte Januar der Pathologe Entwarnung geben kann, weil das Teil entweder im Ganzen entfernt werden konnte oder es sich doch um eine "gewanderte" Schrotkugel aus einem früheren Leben handelt.

Schon jetzt Danke für eure Antworten, Tipps, Aufklärung, guten Wünsche ....
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Also, kein Rind, kein Kalb, kein Wild, keine helle Sosse, keine Stückchen, kein Getreide, keine Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
Hab ich was vergessen?
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Alt 31.12.2017, 12:18   #2
Maiglöckchen
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Ach herje. Gute Wünsche kannst Du von mir reichlich haben und ich drücke ganz fest die Daumen, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt.

Bei Merlins Tumor am Kehlkopf tippte der Pathologe auch zunächst auf Mastzelltumor, also habe ich ein wenig dazu gelesen.

Wichtig ist wohl vor allem, zu schauen, welcher Grad es ist. Bei Grad 1 und 2 ist die Gefahr von Rezidiven wohl geringer.

Meine TÄ erzählte auch, dass bei Mastzelltumoren unter bestimmten Umständen Cortison angeraten sei, weil diese Tumore Histamine freisetzen, die für Juckreiz etc. sorgen - darauf könntest Du den TA auch mal ansprechen.

Ich schau die Tage noch mal in den Pathologiebefund, was die da noch zum Mastzelltumor geschrieben haben.

AB ist sicherlich sinnvoll, da es sich ja um eine Wunde handelt, die sich infizieren kann. Auch ein schmerzmittel wäre für ein paar Tage sicherlich nicht verkehrt.

Ich drück dich mal, weil ich mir gut vorstellen kann, wie Dir mit diesem Verdacht zumute ist.

@Edit: Ggf. könnte für die Hausapotheke noch Medihoney sinnvoll sein, falls es bei der Wundheilung Probleme gibt.
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Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
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Alt 31.12.2017, 15:26   #3
Annemone
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Liebe Sylvia,
ganz lieben Dankf für die Infos.

Schmerzmittel (vermutlich Metacam) hat Flöckchen das letzte Mal gut vertragen.
Das AB muss ich dann dringend beim TA thematisieren, damit sie nicht auf den Gedanken kommen, dieses Langzeit-AB zu geben. Die nimmt ja brav Tabletten.

Bei Cortison wehrt sich alles in mir. Juckreiz hat sie nicht und auch nichts anderes, was auf eine Freisetzung von Histaminen schließen ließen.

Im allgemeinen wirkt die Mieze entspannt und gesund. Frisst prima, spielt, ärgert die Amsel und schmust um Leckerchen.

Im Moment habe ich am meisten Bammel vor der Narkose. Hoffentlich können die das so gut wie sie behaupten. Aber es wird auf der anderen Seite ja auch nicht Stunden dauern, ein Stückchen Haut rauszuschneiden, zu präparieren und wieder mit 3-4 Sticken zuzunähen.

Ich hoffe immer noch, der Verdacht bestätigt sich nicht. Die wird doch erst 11 Jahre alt Und gerade sind die blöden FORL-Zähne Geschichte.
Aber es ist immer besser, auf alles vorbereitet zu sein. Wenn es dann doch nicht so schlimm ist - um so besser.
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Alt 31.12.2017, 15:35   #4
Maiglöckchen
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Ich kann Deinen Bammel gut verstehen, aber vielleicht macht Dir das ein wenig Mut: Merlin ist 15, seit Jahren mit seiner SDÜ chronisch krank und nun auch noch der Krebs.

Trotzdem hat er die OP sehr gut verpackt. Zwischen 11 und 12 Uhr wurde er operiert und so ein Eingriff im Hals ist noch weitaus schwieriger, als ein Eingriff in der Haut. Um 18 Uhr konnte ich bereits einen ziemlich fitten Merlin nach Hause holen. Auch nach der OP ging es ihm gut, er hat dann in den nächsten Tagen zwar viel geschlafen, aber es war ein entspannter, wohliger Schlaf. Mit elf Jahren ist Flocke ja noch deutlich jünger und wird das bestimmt sehr gut verkraften.
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Alt 31.12.2017, 15:37   #5
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Hallo,

ach Mensch

Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass alles gut geht und auch danach alles gut wird.
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Bella und Lunas Thread:
"KLICK"

Sternenkatze Sassie für immer im ♥
Sternenhund Racki für immer im ♥
Alle meine Sternchen, die in den letzten Jahrzehnten
über die Regenbogenbrücke gegangen sind,
ich trage euch ganz tief in meinem Herzen,
wir sehen uns wieder.
♥Ich liebe euch♥

Liebe Grüße von Natalie mit ihren zwei BKH Ladies Bella und Luna
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Alt 31.12.2017, 15:50   #6
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Danke, ihr zwei!
Ja, der Merlin macht mir Mut. Ist halt auch ein tapferer Kerl, der schon einiges mitmachen musste.

Und egal, wie der Befund letztendlich aussieht, wir werden das beste daraus machen. Wie immer.
Ist ja nicht so, als hätten wir keine Erfahrungen mit kleineren und größeren gesundheitlichen Katastrophen. Wenn wir irgendwas können als Trio Infernale, dann das.
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Alt 01.01.2018, 22:33   #7
Lehmann
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Ich drücke euch ebenfalls alle Daumen. Wegen der Narkose würde ich jetzt mal nicht so schwarz sehen, die eigentliche OP wird maximal eine viertel bis halbe Stunde dauern ( bei dem geringen Durchmesser ), wichtig ist halt eine gute bis sehr gute Überwachung während und nach der OP.

Ich wünsche euch viel Glück hinsichtlich der OP und der feingeweblichen Untersuchung.
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Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann
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Alt 02.01.2018, 09:26   #8
Annemone
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Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
Ich drücke euch ebenfalls alle Daumen. Wegen der Narkose würde ich jetzt mal nicht so schwarz sehen, die eigentliche OP wird maximal eine viertel bis halbe Stunde dauern ( bei dem geringen Durchmesser ), wichtig ist halt eine gute bis sehr gute Überwachung während und nach der OP.

Ich wünsche euch viel Glück hinsichtlich der OP und der feingeweblichen Untersuchung.
Auch Dir Dankeschön fürs Daumen drücken.

Wegen der Überwachung mache ich mir eben Sorgen. Die haben da kein EKG.
Alles zur O2-Messung ist vorhanden und die Atmung wird ja bei Inhalation eh durch den Tubus kontroliert. Herz sollte man ja auch über das Stethoskop einigermaßen kontrollieren können. Ist halt kein Klinik-Standard dort.

Aber bei der hier ansässigen Klinik wartet man bei der wirklich kompetenten Ärztin mehrere Wochen oder gerät in Gefahr, dass man gar nicht weiß, wer operiert hat und die Kommunikation mit den Tierhaltern ist auch ein Desaster.
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Alt 02.01.2018, 10:07   #9
Lehmann
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Es wird schon gut gehen , und es gibt leider auch keine Alternative. Glaub`einfach fest daran. Ich denke morgen an euch.
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Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann
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Alt 02.01.2018, 13:55   #10
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Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
Es wird schon gut gehen , und es gibt leider auch keine Alternative. Glaub`einfach fest daran. Ich denke morgen an euch.
Du hast noch Zeit mit Daumen drücken.
Termin ist erst übermorgen - die Empfangsdame hat sich vertan.
Aber immerhin haben wir heute bei der Blutabnahme schon Mal einige Dinge klären können:
  • Kein Langzeit-AB, sondern Tabletten, die man auch wieder absetzen kann bei Unverträglichkeit
  • Schmerzmanagement
  • Kein Plastikkragen, sondern Body
  • großflächige Entfernung mit genügend umliegendem Gewebe zur Untersuchung des umliegenden Gewebes
  • Intubation und Inhalationsnarkose
Die Ärztin sagt, sie operiert diese Tumore fast täglich. Also müsste sie das ja können.
Aber irgendwie waren die mir da trotzdem zu "sorglos". Aber vielleicht ist das auch mein Helikopter-Syndrom.
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