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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 22.09.2015, 10:29
  #1
Citrus11
Neuling
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 12
Standard apoquel 5,4mg

Hallo zusammen,
mein Kater Max ist Allergiker und hat die letzten zwei Jahre in gewissen Abständen vom TA eine Cortisonspritze bekommen. Alle anderen alternativen
Therapien habe ich schon versucht, und keine hat gewirkt. Die Vertretung meines TA`s hat mir jetzt die Anwendung von epoquel 5,4mg (eigentlich ein Medikament das an Hunde verabreicht wird) empfohlen und zwar mit der Dosierung jeweils eine halbe Tablette morgens/abends. Die Vertretungs TA`s habe damit sehr gute Erfahrungen an Katzen gemacht .
Die Tabletten bekommt der Kater jetzt genau eine Woche, und ich kann aber keine Reaktion/Verbesserung feststellen. Bin ich zu ungeduldig? Ich würde mich über Erfahrungen anderer Anwender der apoquel 5,4mg Tabletten sehr freuen, ich bin unsicher ob ich die Tabletten weiter geben soll. Die Alternative wäre nur die erneute Gabe von Cortison und davon möchte ich gerne weg, wegen der Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme usw.
Grüße aus dem wilden Süden
Ivo
Citrus11 ist offline  
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Alt 22.09.2015, 23:28
  #2
galgospotter
Erfahrener Benutzer
 
galgospotter
 
Registriert seit: 2010
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Beiträge: 604
Standard

Hallo Citrus!

Unser Kater leckt sich häufig den Bauch wund und weder TA noch THP haben eine Ursache dafür gefunden. Wir haben auch schon vieles probiert, unter Anderem APOQUEL-Tabletten. Leider haben die auch nach 14tägiger Gabe keine Wirkung gezeigt und uns bleibt nur Kortison, um ihm Erleichterung zu verschaffen, leider!
Meine TA meinte aber, dass ich es 14 Tage durchhalten soll, um festzustellen, ob es Wirkung zeigt, oder nicht. Hat leider nicht funktioniert...

Ich wünsche deinem Kater gute Besserung! Vielleicht gibt es ja doch noch eine Wirkung bei Euch!

Liebe Grüße
galgospotter ist offline  
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Alt 23.09.2015, 01:28
  #3
Cynti
Erfahrener Benutzer
 
Cynti
 
Registriert seit: 2013
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 938
Standard

Ui, das scheint aber dann seeeehr unterschiedlich zu sein bei Hund und Katz.

Also, ich habe zwar keine erfahrung mit Apoquel und Katze, aber beim Hund sind die der Hammer.

Mein Hund hat eine Futtermittelallergie, durch die er ein starken Juckreiz hatte, der irgendwie nicht in den Griff zu bekommen war..

2 Tage Apoquel gegeben und der Hund hatte Ruhe.

Es hat also beim Hund seeehr schnell gewirkt.

Soweit ich aber in der Herstellerzulassung gelesen habe, ist Apoquel zwar in verschiedenen Dosen zu bekommen, jedoch NICHT für Katzen zugelassen...
bzw anders gesagt, es hat nur die zulassung für eine Behandlung an Hunden

Quelle: http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/...C500152068.pdf

und weitere über suchmaschine
Cynti ist offline  
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Alt 10.05.2016, 13:00
  #4
Daisy
Erfahrener Benutzer
 
Daisy
 
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Ich möchte diesen Thread mal wieder aus der Versenkung holen. Mira leidet ja immer wieder an wunden Hautstellen, zuerst wurde an eG gedacht jetzt steht auch eine Allergie im Raum. Behandelt wurde sie immer mit Cortison was auch sehr schnell wirkte. Seit Februar bekommt Mira jetzt Aboquel, 5,4 mg. Anfangs 1/3 morgens und 1/3 Tablett abends - dann nach zwei Wochen Reduzierung auf 1/3 morgens. Das Mittel hat sehr schnell gewirkt aber die wunden Stellen traten immer mal wieder auf. Zuletzt in einem sehr großen Ausmaß. Mira hat jetzt insgesamt 3 Wochen morgens und abends 1/3 Tablette bekommen und ist jetzt wieder absolut beschwerdefrei. Keine offenen Stellen mehr.

Nebenwirkungen hat sie keine gezeigt.

Hat jemand von Euch noch Erfahrungen mit dem Medikament?
Daisy ist offline  
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Alt 01.12.2017, 07:09
  #5
Dudler
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Dudler
 
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Ich kruschtle jetzt auch mal wieder den Uralt-Thread hoch.

Ich habe gestern auch Apoquel vom Tierarzt geholt und heute damit gestartet.
Dudler ist offline  
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Alt 01.12.2017, 08:39
  #6
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Dann drücke ich die Daumen, dass es bei deinem Allergiekatz doch wirkt.... die Vorberichte sind ja nicht ermutigend...

Also alles Gute für dein Sorgenfellchen!
nicker ist offline  
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Alt 03.12.2017, 12:35
  #7
Sandbiene
Erfahrener Benutzer
 
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Hallo,

hier mal ein positiver Bericht zu Apoquel: unser Ohrenkater Henry wird damit schon seit einigen Monaten erfolgreich behandelt
Vorher hat er immer Cortison bekommen, stark zugenommen und hatte immer extremen Hunger. Apoquel wirkt super gut, er hat wieder etwas abgenommen und ein normales Hungergefühl . Wir sind mittlerweile bei einer Dosis von einer Tablette alle zwei Tage. Laut unserer TA schlägt Apoquel bei Katzen allerdings nur in 50% der Fälle an - ich drücke euch die Daumen.
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Alt 28.04.2019, 08:13
  #8
Arry
Forenprofi
 
Arry
 
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*Rauskram*

Gestern habe ich eine neue Pflegekatze bekommen.
Lotte.
Lotte hat anscheinend auch irgendwelche Umweltallergien oder Futtermittelallergien und beim KSB haben sie darum vor 2 Wochen schon mit der Ausschlußdiät begonnen, die ich jetzt weiter führe (Hurra.)
Vom Tierarzt hatte sie die Woche noch Aqoquel bekommen. 1/2 morgens und 1/2 Abends.
Und sie kratzt. Ihr Hals hat im Nacken 2 nette 1cent-große Läsionen.

(Ach ja: Der KSB ist überlaufen mit Katzen aus einer Beschlagnahmung, deswegen werden alle fundkatzen nach der Quarantäne auf die Pflegestellen verteilt, da die Katzen aus der Beschlagnahmung keine anderen Götter neben sich duldfen. Lotte ist als Allergikerin bei mir gelandet und wenn sie sich mit den beiden Großen verträgt, kann sie danach auch bleiben. Sie ist eine ehemalige Türkish Angora.)

Meine Frage also: habt ihr inzwischen weitere Erfahrensberichte?
Ab wann könnte das Apoquell wirken?
Ab wann sollte ich lieber zu Cortison umsteigen?
Morgen werde ich auf jeden Fall auch meine eigene Tierärztin noch danach befragen. Muß eh hin, um Lieses Medikamente abzuholen.

LG
Arry
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Alt 28.04.2019, 22:00
  #9
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Ich kann da leider nicht weiter helfen, Arry, aber ich drücke die Daumen für Lotte, dass das Medi bald Wirkung zeigt!

Wegen der Kratzerei würde ich an deiner Stelle Lotte Söckchen über die Hinterpfoten ziehen, damit die Krallen nicht gar so viel Schaden anrichten können. Wie man die Söckchen aus Verbandschlauch und Pflasterband selbst bastelt, weißt du?

Ich hatte seinerzeit während Nines schweren Kratzphasen solche Söckchen gebastelt, und das hatte immer gut geholfen.
nicker ist offline  
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Alt 28.04.2019, 22:58
  #10
Arry
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Oh Danke! Das ist ein Plan!
Söckchen herstellen kann ich
Danke
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Alt 29.04.2019, 05:11
  #11
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Gerne, Arry.

Was mir noch einfällt: hier im Forum war verschiedentlich die Rede von Plastikkappen für Krallen. Vielleicht wäre das sogar noch eine Alternative.

Berichtest du hier im Forum noch Näheres über Lottchen? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen.... *ganzliebguck*
nicker ist offline  
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Alt 29.04.2019, 07:08
  #12
Arry
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Wenn die Anfangsphase und Zusammenführung geglückt ist. Im Moment ist Lotte separiert, da ihr die beiden Großen noch Angst machen.
Arry ist offline  
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Alt 29.04.2019, 11:58
  #13
Dudler
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Dudler
 
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Möhrchen hat es ja auch bekommen, ich kann die Wirkung allerdings schlecht beurteilen.

Sie hat bis zum Abheilen der Wunden Cortison bekommen, bei ihr wäre ein weiteres Aufkratzen einfach zu riskant gewesen.
Danach war fast alles in Ordnung.

Bei ihr muss ich in regelmäßigen Abständen die hinteren Krallen etwas stutzen lassen, das bringt schon viel (sie hat über dem Auge eine kahle Stelle, die leicht aufgekratzt wäre.)

Mit den Überziehern können sie halt nicht klettern. Ansonsten sind diese Teile sehr hilfreich.
Dudler ist offline  
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Alt 29.04.2019, 16:49
  #14
Arry
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Arry
 
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Dann wären die Überzieher eine echte alternative. Hier wird ja "nur" auf den Kratzbaum geklettert.
Arry ist offline  
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Alt 29.04.2019, 19:49
  #15
Arry
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Lottes Geschichte bei Lizzie und Emma.
Lottes Geschichte
Arry ist offline  
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