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Alt 07.11.2007, 12:11
 
hatnefer
Dosine des Jahres 2007
 
hatnefer
 
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Standard Bedeutung der Farben und Therapie

Kurze Tage, wenig Licht, kaum Sonne.
Es wird spät hell und früh dunkel, die Tage verlieren sich oft im nebelgrauen Einerlei und wenn doch einmal für wenige Stunden die Sonne scheint, dann ist es kalt und frostig. Wir haben kaum genug Licht, um unseren Bedarf an stimmungsmotivierenden UV-Strahlen zu tanken und so ist es kein Wunder, wenn die Antriebslosigkeit im Winter besonders fühlbar wird und sich bei manchem Menschen sogar in mehr oder weniger heftigen Depressionen und Stimmungsschwankungen ausdrückt.

Unseren Haustieren geht es da nicht anders. Sie sind wie jedes Lebewesen vom Licht und seinen natürlichen Farben abhängig.
Ihre wilden Vorfahren in freier Wildbahn haben ihren ganzen Energiehaushalt auf die winterlichen Bedingungen umgestellt und sozusagen auf "Sparflamme" gelebt. Aber Haustiere können das nicht. Ihre Lebensumstände ändern sich durch die Jahreszeiten kaum und sie haben weder Futtermangel noch müssen sie sich über Monate dem Kampf gegen die anhaltende Kälte stellen. Probleme verursacht ihnen lediglich der Mangel an Licht und Farben und darum lassen Hund und Katze und Co. manchmal den Kopf genauso hängen wie ihre Besitzer.


Depressionen und Stimmungsschwankungen gibt es bei Haustieren gleichermaßen wie beim Menschen. Wäre es da nicht eine prima Idee, dieses unangenehme Stimmungsbild gemeinsam zu behandeln?

Die Farbtherapie erweist sich für den als besonders zielführend. Wer den Erfolgen mißtraut, wird sich wundern, denn Tiere sprechen auf alternative Behandlungsmethoden besonders gut an, weil sie keine Vorurteile haben, aber auch keine ungerechtfertigten Erwartungen einbringen können.

Die farbtherapeutische Behandlung als ausgezeichnete Möglichkeit, das Wohlbefinden unserer Tiere sowohl verstärkt im Winter wie aber auch im Sommer positiv zu beeinflussen, kostet fast nichts, ist für das Tier stressfrei und einfach in der Handhabung. Das Tier kann sich völlig frei bewegen und es bleibt ihm selbst überlassen ob und wie lange es sich dem Farbeinfluss aussetzen will.
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Als "Ausrüstung" für die Farbbehandlung braucht man lediglich einige Bogen Zellophanpapier (wahlweise auch sehr gut lichtdurchläßige einfarbige Tücher, Seidenpapier etc) in den u.a. Farben. Sie werden über den Schirm einer lichtstarken Lampe (Stehlampe) gelegt, die für etwa eine halbe Stunde die einzige Lichtquelle des Raumes sein soll. Desweiteren eignet sich ebenso ein Klemmstrahler o.ä., für den farbige Birnen erhältlich sind.

Keinesfalls darf man das Tier dazu zwingen, sich der Lichtfarbe auszusetzen. Das Tier wird nach einer kurzen Gewöhnungszeit die farbige Lichtquelle dann von alleine aufsuchen, wenn die gewählte Farbe dem Stimmungsanspruch entspricht - und den Farbkreis wieder verlassen, wenn es genug davon hat. Als Faustregel für die Behandlungsdauer nimmt man 30 Minuten an. In dieser Zeit sollte das Tier immer die Möglichkeit haben, den Lichtkreis freiwillig zu verlassen und gegebenenfalls wieder zu betreten.
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Da jeweils nur eine dieser Farben eingesetzt werden darf, empfiehlt es sich, das Verhaltensmuster des Tieres eingehend zu beobachten, um zu erkennen, ob eine Farbbehandlung überhaupt nötig ist und wenn ja, welche Farbe zur Anwendung gebracht werden soll.


Die einzelnen Farben und ihre Wirkung

Gelb...
soll in seiner Nuance möglichst hell und rein gewählt werden. Dieser freundlich-warmen Farbe kommt eine positiv stimmende und aktivierende Bedeutung zu. Sie löst ein behagliches und angenehmes Gefühl aus und wirkt anregend, stimmungsaufhellend und befreiend.

Orange...
ruft das Gefühl körperlichen Wohlbehagens und oft sogar eine freudige Stimmung hervor. Diese Farbe wirkt innerlich anregend, gemütlich und beschützend. Die stimmungsbeeinflussende Wirkung wird sich in der Mitte der Farben Gelb und Rot halten und beide Wirkungen in gemäßigter Form in sich vereinen.

Rot...
ist für den Stimmungsbereich von Haustieren als Einzelfarbe nicht empfehlenswert, wohl aber bei Heilbehandlungen. Das langwellige Rotlicht besitzt die intensivste Tiefenwirkung und erzeugt Wärme und eine verstärkte Durchblutung des bestrahlten Gewebes.

Grün...
hat eine passive Wirkung und wird als wohltuend empfunden, wenn ein heller frühlinghafter Farbton gewählt wird. Die Wirkung ist sehr sanft, friedvoll und ausgleichend und tut vor allem älteren oder kränklichen Tieren sehr gut. Leider wird die Farbe vom Tier oft schon nach kurzer Zeit als langweilig empfunden und nicht ausreichend lange genossen, sollte also daher öfter und kurzzeitig eingesetzt werden

Braun...
soferne es sich um einen sehr hellen, honigartigen Farbton mit reichlichen Gelbanteilen handelt, wirkt entkrampfend und harmonisierend. Diese Farbe kann angstabbauend, stresslindernd und besänftigend wirken. Tiere werden bei diesem Farbton zugänglicher, entspannter und sanfter.

Blau
erweist sich tatsächlich als universelle Heilfarbe. Es beruhigt und verhilft wieder zur eigenen Mitte, klärt die Daseinsform und erweist sich in vieler Hinsicht als stabilisierend. Es ordnet stürmisches Verhalten bzw, chaotische Entwicklung und grenzt unerwünschte Expansion ein.

Violett
ist die Farbe der heilenden Ganzheit, verbunden mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit im grenzenlosen Bewußtsein, daß alles gut ist, wie es ist. Es mobilisiert alle vorhandenen Abwehrkräfte und dient als Unterstützung bei der Behandlung von Infektionskrankheiten. Für gewöhnlich tauchen wir das ganze Tier in violettes Licht, um grundsätzlich alle Heilungsvorgänge zu fördern bzw. unterstützen.
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