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Alt 02.06.2008, 20:57   #101 (permalink)
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Ich hab zur Zeit nur eine Katze.. weil Bitxu am 19. Mai über die Regenbogenbrücke gehen musste.
Nun ist Jess allein, und das seit heute (Urlaub vorbei) viele Stunden fast jeden Tag.
Aber sie soll wieder Gesellschaft bekommen.. wenn wieder ein bisschen Geld da ist... Und wenn unsere blank liegenden Nerven sich wieder beruhigt haben.
Jess hätte bestimmt kein Problem als Einzelkatze, wenn ich nicht so viel weg wäre. Aber so? Ich hab jetzt schon ein ganz schlechtes Gewisssen!

Liebe Grüße Skritti
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Alt 04.06.2008, 23:05   #102 (permalink)
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Guten Abend,

ich muss sagen, im Großen und Ganzen stimme ich euch zu. Ich habe auch ein kleines Kitten und hole Ende der Woche ein zweites dazu.
Mein kleiner Kater zeigt zwar (noch) keine Anzeichen von Vereinsamung, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und ich denke da wie ihr, zwei sind doch glücklicher

Allerdings muss man etwas dazu sagen: das Miezen zu zweit glücklicher sind, trifft wahrscheinlich auf 99,9 % aller Katzen zu, aber nicht auf alle. Ich habe zB eine kleine Geschichte auf Lager (die ich schon in einer anderen Rubrik gepostet habe, aber ich kann mich so schwer zurückhalten )

Bekannte von mir nahmen sich vor ca. 2 Jahren eine kleine Katze. 13 Wochen war sie alt, verspielt, verschmust, sauber und hat gut gefressen.
Dann haben sie sich allerdings einreden lassen, dass der Kater eindeutig einsam wäre und unbedingt einen Spielgefährten brauche.
Daraufhin haben sie einen zweiten kleinen Kater ins Hau geholt, ein paar Tage nach dem ersten, weil man ihnen auch erklärte, je schneller, desto besser. Zwei - Drei Wochen ging alles gut. Dann fing der Ärger an. Der erste Kleine Kater wurde unsauber, aggressiv und scheu. Er ließ sich nicht mehr angreifen, von niemanden. Kein Streicheln, kein Kuscheln, nichts.
Die Bekannten dachten sich nichts dabei, wahrscheinlich nur eine Phase, die wieder vorbei gehen würde.
Ein halbes Jahr änderte sich nichts, dann bekamen beide Kater Freigang.
läuft er davon, er lässt sich weiterhin nicht streicheln oder mit sich spielen und seinen sogennanten "Spielkameraden" faucht er lediglich an und geht ihm sonst aus dem Weg, obwohl sie sich die ersten 2 - 3 Wochen gut vertragen haben, gekuschelt und miteinander gespielt.
Sie haben beide Kater noch immer, sie dulden sich grad mal so. Aber die Bekannten würden nie eine Katze deswegen weggeben. Wenn Blut fließen würde, vielleicht, aber ohne triftigen Grund würde bei ihnen nie eine Mieze im TH landen.

Das ist natürlich die absolute Ausnahme.
Aber doch ein ganz guter Beweis, dass Katzen so eigen sind, wie nichts anderes und jede Katze ihre individuelle Haltungsart fordert.
Ich persönlich denke, gerade bei Tieren, dann noch bei so charakterstarken Tieren wie Katzen, kann man keine Verallgemeinerungen "loslassen"

PS: das ist wirklich kein Angriff, gegen niemanden
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Alt 04.06.2008, 23:14   #103 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Filou05 Beitrag anzeigen
Guten Abend,
ich muss sagen, im Großen und Ganzen stimme ich euch zu. Ich habe auch ein kleines Kitten und hole Ende der Woche ein zweites dazu.
Mein kleiner Kater zeigt zwar (noch) keine Anzeichen von Vereinsamung, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und ich denke da wie ihr, zwei sind doch glücklicher
Ich habe beide Varianten durch.

Zitat aus einem anderen Thread:

Meinen ersten Kater habe ich allein gehalten. Damals wußte ich es nicht besser. Dabei war er einer Kollegin zugelaufen und hatte sich mit ihren Katzen gut verstanden. Er hätte sich über einen Kumpel sicher sehr gefreut.

Einmal hatte ich eine junge Katze auf der Straße aufgelesen und über Nacht im Bad geparkt, bis ich sie am nächsten Tag ins Tierheim bringen konnte. Mein Kater war sehr interessiert, die Kleine hat ihn aber angefaucht und er hat dann zurückgefaucht. Da ich nicht wußte, dass so etwas anfangs normal ist, habe ich sie schweren Herzens ins Tierheim gebracht. Sam war ein 7,5 KG Kater und sie war sehr klein und zierlich. Ich hatte Angst er macht Hackfleisch aus ihr.

Nach den Erfahrungen mit den Zusammenführungen meiner drei Katzen muß ich sagen, das wäre bestimmt etwas geworden. Er war mehr neugierig als alles andere.

Zitat:
Zitat von Filou05 Beitrag anzeigen
Allerdings muss man etwas dazu sagen: das Miezen zu zweit glücklicher sind, trifft wahrscheinlich auf 99,9 % aller Katzen zu, aber nicht auf alle. Ich habe zB eine kleine Geschichte auf Lager (die ich schon in einer anderen Rubrik gepostet habe, aber ich kann mich so schwer zurückhalten )
Stimmt, meine Shari könnte sehr gut auf die Jungs verzichten. Deshalb habe ich auch drei Katzen. Ursprünglich war Kieran als Gesellschaft für Shari gedacht. Nach seinem Einzug stellte sich aber heraus, dass Shari sehr gut auf Gesellschaft verzichten kann. Deshalb kam Miro dann noch als Kumpel für Kieran. Shari toleriert die Kater, wäre aber wohl lieber Einzelprinzessin.
__________________
Blackfire mit Shari, Kieran und Miro. Unvergessen: Sam.



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Alt 04.06.2008, 23:40   #104 (permalink)
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Ich hatte meinen Kater 8 Jahre lang als Einzelkatze - da hatte ich noch Zeit, also kein Forum - aus Unwissenheit!! Überall hört und liest man ja, dass Katzen Einzelgänger sind (ändert sich in letzter Zeit zum Glück etwas). Seit 2 Jahren hab ich einen Mehrkatzenhaushalt (2 Katers), und obwohl meine Beiden nicht kuscheln und die Zusammenführung müüühsam war, ist es doch kein Vergleich zu früher. Ich würde nie mehr eine Katze alleine halten und finde es nur schade, dass mir das nicht schon früher wer gesagt hat!!!
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LG von
Suni und den Jungs

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Alt 07.06.2008, 18:02   #105 (permalink)
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Auch wir haben nur eine Katze. Unsere kleine schwarze Lilly. Wir haben zwar auch schon über eine Zweitkatze nachgedacht, aber unsere Lilly ist doch sehr fixiert auf uns und wir haben angst, dass eine weitere Katze von Lilly nicht akzeptiert werden würde.

Viele Grüße von

den Lillys & Bennamin

Geändert von bennamin (08.06.2008 um 09:38 Uhr)
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Alt 07.06.2008, 18:28   #106 (permalink)
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Zitat:
Zitat von bennamin Beitrag anzeigen
Auch wir haben nur eine Katze. Unsere kleine schwarze Lilly. Wir haben zwar auch schon über eine Zweitkatze nachgedacht, aber unsere Lilly ist doch sehr fixiert auf uns und wir haben angst, dass eine weitere Katze von Lilly nicht akzeptiert werden würde.

Viele Grüße von

Lilly & Bennamin


Klar ist Eure Katze sehr auf Euch fixiert, sie hat ja sonst niemand anderen
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"Alles, was der Mensch den Tieren antut,
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Alt 08.06.2008, 08:15   #107 (permalink)
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Alt 08.06.2008, 09:37   #108 (permalink)
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Klar ist Eure Katze sehr auf Euch fixiert, sie hat ja sonst niemand anderen
Stimmt natürlich auch wieder. Aber sie ist anderen Menschen gegenüber schon sehr mißtrauisch (wenigstens nicht mehr agressiv. Allein das freut uns schon sehr). Deswegen trauen wir uns auch nicht, eine zweite kleine Katze anzuschaffen. Oder sollte man besser eine große Katze dazunehmen (Lilly ist jetzt schon 5 Jahre alt).

Viele Grüße von

Bennamin & den Lillys
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Alt 08.06.2008, 09:42   #109 (permalink)
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Zitat:
Zitat von bennamin Beitrag anzeigen
Stimmt natürlich auch wieder. Aber sie ist anderen Menschen gegenüber schon sehr mißtrauisch (wenigstens nicht mehr agressiv. Allein das freut uns schon sehr). Deswegen trauen wir uns auch nicht, eine zweite kleine Katze anzuschaffen. Oder sollte man besser eine große Katze dazunehmen (Lilly ist jetzt schon 5 Jahre alt)

Ich kann Dir das gut nachempfinden. Habe hier auch zwei Angstkatzen, die jetzt - nach über einem Jahr - wenigstens soweit sind, dass sie nicht gleich weglaufen, wenn ich mich bewege. Bei Fremden halten sie Abstand und beobachten...

Wenn Ihr mit dem Gedanken einer zweiten Katze spielt (was ich persönlich sehr gut finde), dann würde ich nach einem Tier in ähnlichem Alter wie Eure Mieze und vor allem mit ähnlichem Charakter suchen. So ein Kitten kann eine erwachsene Katze schon heftig nerven...
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Viele Grüße, T.

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Alt 08.06.2008, 13:55   #110 (permalink)
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Ich kann Dir das gut nachempfinden. Habe hier auch zwei Angstkatzen, die jetzt - nach über einem Jahr - wenigstens soweit sind, dass sie nicht gleich weglaufen, wenn ich mich bewege. Bei Fremden halten sie Abstand und beobachten...

Wenn Ihr mit dem Gedanken einer zweiten Katze spielt (was ich persönlich sehr gut finde), dann würde ich nach einem Tier in ähnlichem Alter wie Eure Mieze und vor allem mit ähnlichem Charakter suchen. So ein Kitten kann eine erwachsene Katze schon heftig nerven...
Das haben wir auch schon oft gelesen. Wir hatten die Hoffnung, dass ein Kitten vielleicht Muttergefühle weckt und nicht als Bedrohung angesehen wird. Unsere große Befürchtung ist, dass es bei einer weiteren Katze zu heftigen Kämpfen kommt. Beim Umzug ist Lilly ganz schön ausgerastet (war aber auch unsere Schuld, aber aus diesem Fehler haben wir gelernt!!!). Da hätte sie am liebsten uns beide zerfleischt (in der neuen Wohnung war sie dann aber wieder ganz friedlich). Deswegen sind wir sehr vorsichtig. Wollen tun wir ja ...
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