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| Wir bekommen Zuwachs Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co. |
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| | #1 (permalink) |
| Neuer Benutzer Registriert seit: -
Beiträge: 4
| So, nun brauche ich Euren Rat. Wir haben im Dezember 07 - 2 kastrierte Kater (damals 13 jährig) aus dem Tierheim geholt. Sie wurden dort wegen unreinheit abgegeben - hatten auch Blasenentzüngung - soweit so gut - beide haben sich gut eingelebt - einer (Moritz) hat sich gleich unsere Tochter als Menschen ausgesucht - der andere(Max) kam eher zu uns. Das ging nun 2 Monate gut - auf einmal fanden wir Pfützchen und Max fing zu markieren an. Da Moritz sehr dominant ist kam es deshalb auch öfter zu reibereien zwischen den beiden. Es flogen schon Büschel Haare aber nur von Max der sich kaum wehrte. Wir hatten viel Kontakt zum Tierheim liesen Max auch untersuchen und es wurde mit allem nicht besser. Die ganze Wohnung wurde markiert - so dass und die Tierärztin auch empfahl, Max wieder zurückzubringen. Schweren Herzens und mit viel Tränen haben wir das gemacht. Nun trauert Moritz um seinen Bruder, wir haben bei einer Katzenpsychologin (auch Tierärztin) die Situation besprochen ( Moritz hat nun auch Pfützen gemacht) und die unsauberkeit wieder weggebracht. Nur ist jetzt unser Herz so schwer und Moritz ist ja meist bei unserer Tochter (20Jahre) dass wir überlegen noch eine Katze aufzunehmen - Wir tendieren diesmal zu einem Burmesen, da dies ja eine Menschenkatze sein soll. Doch nun bitte Eure Ratschläge - geht das gut einen so alten eigenwilligen und dominanten Kater mit einem Kitten zusammenzubringen? - Was muß man beachten? usw. Bitte helft uns LG aus MÜnchen Gerhard und Familie |
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| | #2 (permalink) |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zuerst mal willkommen hier im Forum. Ich würde kein Kitten zu einem 14 jährigen Kater holen. Ein Kitten will spielen und dazu ist der Kater zu alt. Ich denke es ist immer besser Tiere im gleichen Alter zusammen zu führen. Weshalb nimmst du nicht eine Katze zu deinem Kater? |
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| | #3 (permalink) |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: - Ort: Lebach im Saarland Alter: 26
Beiträge: 1.523
| Hallo Gerhard, also grundsätzlich sagt man, dass man Katzen/Kater eines ähnlichen Charakters zusammenführen sollte. Ruhig zu ruhig, lebhaft zu lebhaft. Allerdings würde ich einem ruhigen (?) Opa keinen jungen, halbstarken Spitzbuben vor die Nase setzen. Es werden sich sicher gleich noch andere melden... |
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| | #4 (permalink) |
| "Monumenta" Registriert seit: - Ort: Dortmund Alter: 38
Beiträge: 4.661
| Hallo Gerhard, herzlich willkommen im Forum ![]() Ich find es toll, daß Ihr Euch für ältere Kater entschieden habt und Respekt, daß Ihr den eigenwilligen und dominanten Kater behalten habt. Von einem Kitten rate ich ab. Schau mal in diese Tabelle: http://kleine-grosse-welt.de/katzen/...schenalter.htm Moritz ist es ca. 80 Menschenjahre und nur die wenigsten 80jährigen Menschen können mit einem Kleinkind etwas anfangen. Sie sind schnell genervt von einem ganz normalen Verhalten, also wenn Kinder schreien, Kreischen, spielen. Das ist bei älteren und eigenwilligen Katzen häufig auch der Fall. Ausserdem hätte ein Jungtier nichts von dem alten Kater, also keinen Spielgefährten und sicher auch keinen Kuschelpartner. Es ist die Frage, ob es ratsam ist einen kätzischen Gefährten zu holen, wenn Moritz so dominant ist. Ein weiteres dominantes Tier ginge garnicht, ein defensives Tier eher, aber es soll ja auch nicht verprügelt werden. Zu überlegen wäre, ob Ihr ein jüngeres Katzenpaar aufnehmt. Dann könnten sich die Jungkatzen miteinander beschäftigen und Cheffe würde das ganze beobachten und hätte seine Ruhe....wenn es gut läuft ![]() Wenn es nicht gut läuft, könnte er richtig entnervt sein, herumprügeln und markieren. Es ist schwierige Situation... LG Claudia |
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| | #5 (permalink) |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: - Ort: Peine Alter: 47
Beiträge: 951
| Hallo Gerhard also ich würde kein Kitten oder Teenie zu deinem 14 jährigen Kater holen . Das wird für den gesetzteren Herren wohl eher stressig als das sie sich verstehen . Junge Katzen wollen toben in einer Tour und ich denke dein Kater will ab und zu auch seine Ruhe haben. Besser wäre es bestimmt eine Katze etwa im gleichen Alter + - 4 Jahre. Wichtig ist auch das die Charakteren der beiden zusammenpassen. Mit der Rasse Burmesen kenne ich mich nicht aus , sind die denn eher ruhig oder aufgeweckt ?
__________________ ![]() Lg von Petra und den Fellpüpsen Djuna und Nele Regenbogenkater Krümel der jetzt in meinem Herzen wohnt |
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| | #6 (permalink) |
| "Monumenta" Registriert seit: - Ort: Dortmund Alter: 38
Beiträge: 4.661
| Hallo Gerhard, noch etwas: Burmesen gehören zu den orientalischen Katzen und leben gerne mit anderen Katzen zusammen. Sie kuscheln und spielen gerne mit anderen Katzen, sind aber auch sehr menschenbezogen und halten mit ihrer Zuneigung nicht hinter dem Berg. Es wäre zu überlegen, ob Ihr dann lieber zwei erwachsene Burmesen wählt, damit die miteinander kuscheln können, in der Hoffnung, daß sie den älteren Kater nicht von ihrer Zuneigung überzeugen wollen ![]() LG Claudia |
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| | #7 (permalink) | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
hallo, Gerhard ! Willkommen hier ! Tja, ich kenne die Burmesen nicht gut, aber ich weiß, dass es bei ausnahmslos JEDER Rasse "Menschen"Katzen gibt. Genausogut kannst du bei jeder Rasse auch "reinfallen" und ein schüchternes, oder flippiges, überhaupt nicht verschmustes Tier erwischen. Ich würde mich an deiner Stelle nicht zu sehr auf die Rasse versteifen, sondern auf Alter und Charakter achten, wie es alle anderen ja schon geschrieben haben. Ich habe hier nach über 100 Katzen die Erfahrung gemacht, dass ältere Tiere, also so ab 8 Jahren etwa, mit den jungen überhaupt nichts mehr, oder nur sehr wenig anfangen können. Auch nicht, wenn diese zu zweit oder gar zu viert sind - sie nerven einfach, dass ist völlig normal. Meine 4 -5 jährigen kommen mit dem "Junggemüse" noch halbwegs zurecht, aber dann wird es schwierig. Was du versuchen könntest, wäre ein "älteres" Pärchen ( aus dem Gröbsten Spielalter raus, also etwas 2 - 4 Jahre ), das sich kennt und gut versteht. Die beiden haben sich dann gegenseitig, und sind für den alten Herrn keine Nervensägen mehr. Das Risiko, dass er weiter markiert, besteht aber weiterhin - ob DAS besser wird, ist wirklich extrem schwer abzuschätzen. | |
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| | #9 (permalink) | |
| die mit dem Nero tanzt Registriert seit: - Ort: Gundelfingen an der Donau Alter: 42
Beiträge: 16.033
| Zitat:
tja - ich kann vorher Gesagtes nur unterstützen und hoffe Ihr finde für Moritz eine gute Lösung.....ach - und Herzlich willkommen hier bei uns! lg Heidi
__________________ stolze Patin von Fischi11´s Ludentier, Cäsar, Cuqui und Zahra HerrStoibervon gazze, Nepi von Leann; Rani und Jerri von linchen2002;Rufino von Zyss ![]() Mehr von uns unter www.NellasMiriel.de.vu (Stand 20.01.2008) | |
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| | #10 (permalink) | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: - Ort: Österreich
Beiträge: 1.019
| Zitat:
Angesichts der Vorgeschichte würde ich mir auch sehr genau überlegen, ob Moritz überhaupt eine Zweitkatze zugemutet werden soll. Was hat die Psychologin denn zur Situation gemeint? Wieso vertrugen sie sich nicht mehr? Gab es da einen Verdacht? Könnte es sein, daß die Unsauberkeit vorher auch schon darin ihre Wurzeln hatte? Wenn ich das richtig sehe, begann die Unsauberkeit und Streit im Februar und die Trennung erfolgte wann? Scheint mir jedenfalls keine sehr lange Zeit um eine Wiederzusammenführung zu versuchen. Aber, das Kind ist im Brunnen bzw. die Kater getrennt. Hat eure Tochter eine eigene Wohnung im Haus oder wie kann man "Moritz ist meist bei unserer Tochter" verstehen? Ist er Freigänger? Die Chance, daß er eure neue Katze(n) akzeptiert, wenn genug räumliche Distanz da ist, ist vielleicht gegeben, es ist aber durchaus auch möglich, daß es dennoch zu heftigen Streit kommt (ich nehme das stark an). Ob ihr das riskieren wollt, müßt ihr entscheiden. | |
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