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Vorbereitungen Was muss ich beachten bevor eine Katze einzieht

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Alt 23.05.2007, 08:35   #31 (permalink)
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Also ich kann natürlich wirklich nicht sagen welche Auswirkungen eine solche Frühkastration hat und ob es überhaupt spür- und messbare Auswirkungen gibt. Aber ich denke, das spielt auch gar keine Rolle denn die eigentliche Frage sollte doch vielmehr sein - welchen effektiven Nutzen hat eine solche Kastration für einen ganz normalen, durchschnittlichen Katzenhalter. Was ist denn eigentlich so dramatisch dringend das eine Kastration nicht wenigstens bis zum 9 Monat Zeit hat? Die meisten Vorteile die von den Befürwortern angeführt werden, haben jedenfalls mit den betroffenen Katzen rein gar nichts zu tun. Also frage ich mich wirklich - wozu?
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Alt 23.05.2007, 09:58   #32 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Balou Beitrag anzeigen
Wenn z.B. Züchter ihre Tiere als "Liebhaberkatzen" frühkastriert abgeben, dann sind sie sicher, daß mit ihnen nicht gezüchtet wird.
Ja genau so meine ich das.
Oder wenn beispielsweise die Frühkastration empfohlen wird, weil dadurch der spätere Katzenhalter keine Probleme mehr mit einen solchen Eingriff hat. Na toll - was für ein Vorteil.

Und das angeblich die Operation kürzer und besser sei, es viel weniger Komplikationen gäbe, besser vertragen werde und überhaupt wesentlich einfacher sei, wird von vielen TA in Deutschland bestritten. Es ist zwar durchaus so das bei einer Frühkastration einige Probleme von normalen Kastrationen nicht oder nur vermindert auftreten, aber dafür gibt es wieder jede Menge anderer Probleme. Zum Beispiel habe ich gehört das die Narkose von kleinen Kätzchen im Kittenalter zwar prinzipiell besser vertragen wird, aber dafür ist es ganz schwierig überhaupt die richtige Dosis zu setzen. Und der Heilungsprozess mag zwar durchaus kürzer sein, aber dafür gibt es allein schon durch die sehr viel kleineren Organe natürlich auch ein erhöhtes Risiko von Verletzungen. Alles in allen halten sich also auch medizinisch gesehen Vorteile und Nachteile die Waage.
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Alt 23.05.2007, 10:15   #33 (permalink)
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Hallo Leute,

ist die Kastration in erster Linie nicht immer zum Wohle der Dosis – egal in welchem Alter der Katze sie durchgeführt wird?

Wir lassen unsere Katzen kastrieren, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren, damit sie nicht dauernd rollig sind, damit sie nicht markieren, damit sie durch Nichtdeckung nicht unter Umständen krank werden .... ich denke jeder dieser Gründe wäre für die Katze kein Grund kastriert zu werden.

Ich sehe keinen Grund über den Nutzen einer Frühkastration (zu der ja alles gehört was vor der 1. Rolligkeit einer Katze passiert) zu diskutieren, denn dann müssten wir über den Nutzen der Kastration ans sich diskutieren. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie und was für seien Katze das Beste ist und wie er/sie das möchte. Sichergestellt muss lediglich sein, dass es keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringt und das konnten die Gegner bis heute nicht beweisen und die Studien der Befürwortet konnte ebenfalls keine Nachteile finden. Und die ins Feld geführte Wesensveränderung kann ich bei aller Liebe auch nicht feststellen, denn meine Katzen sind so viel anders nicht als die potenten von Züchtern die ich kenne.

Warum lasse ICH persönlich sie dann überhaupt kastrieren? Weil ICH keinen Bock auf markieren habe, weil ICH nicht möchte das sie sich vermehren und weil ICH panische Angst habe, dass sie dadurch krank (etc.) werden könnten ..... also es ging bei dieser Entscheidung nur um MICH und um meine Befindlichleiten, Sorgen und Ängste ..... egal in welchen Alter der Katze ich diese Entscheidung getroffen habe. Ach ja in meinem Fall geht es natürlich auch darum, dass ich keine Lust hatte den Preis für eine Zuchtkatze zu bezahlen wo ich doch kein Züchter werden will
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Alt 23.05.2007, 11:19   #34 (permalink)
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Hm... sorry es geht hier aber nicht um Kastration im Allgemeinen sondern eigentlich lediglich darum das von einigen Befürwortern die Kastration im frühesten Kittenalter als das Allheilmittel schlechthin dargestellt wird. Und diese Leute müssen es sich einfach gefallen lassen das man sich mit diesen Thema kritisch auseinandersetzt. Eine Sache die meiner Meinung nach ohnehin viel zu wenig gemacht wird.

Das bisher keine besonderen Auffälligkeiten bei den frühkastrierten Katzen zu beobachten war mag ja vielleicht auch daran liegen das es bei Katzen ohnehin sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist den genauen Gefühlszustand zu ermitteln. Als beispielsweise unser Sternenkater Alex eines Tages einen seiner oberen Reisszähne verlor, hatte man ihn in keiner Weise angesehen das er mit grosser Sicherheit wochenlange schlimme Schmerzen gehabt haben muss. Und als er später an CNI erkrankte, spürte man auch kaum etwas von seinen gesundheitlichen Problemen. Welche Probleme unsere Katzen tatsächlich durch die Kastration haben, werden wir Menschen ohnehin niemals genau ermitteln können.
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Alt 23.05.2007, 11:38   #35 (permalink)
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Mir persönlich ist nichts anderes übrig geblieben als Ashkii so früh wie möglich kastrieren zu lassen, weil wir ja noch shou-shou hier hatten.

Und ich wollte nicht riskieren das sie schwanger wird von ihrem eigenen bruder nur weil ich nicht merke wann sie soweit ist.
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Ashkii (Pati von Helgalinchen), Shila(+2007)& Shou-shou (Pati von Helgalinchen)

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Alt 23.05.2007, 11:57   #36 (permalink)
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Hallo,

Trotzdem würde ich keine frühkastrierte Katze kaufen, solange es nicht klar ist, ob es im späteren Alter Probleme gibt, die auf die Frühkastration zurückzuführen sind. Durch die Kastration mit 10-14 wochen werden gewisse Hormone nicht aktiv/produziert. Diese Hormone haben aber ein Wörtchen beim Knochenab- und aufbau mitzureden. Vielleicht werden Katzen ja gar nicht so alt, dass es zu Problemen kommen kann, aber wer weiß das schon....

Dass die Kleinen die OP besser verkraften, glaub ich schon. Die Narkose wird deutlich schneller aus dem Körper ausgeschieden, weil der Organismus voll in seiner Entwicklung steckt und deshalb eben schneller arbeitet.

Auch wenns einigen ein müdes lächeln entlocken wird. Die Kleinen müssen mehrere Wurmkuren verarbeiten, die Impfungen und dann noch die OP und der Umzugsstress. Ich halte das für ganz schön viel für so einen kleinen Körper was sie in den wenigen Wochen alles verarbeiten müssen.
Die Natur hat den Kätzchen schon eine sehr kurze Zeit für ihre Entwicklung gegeben, warum kann Mensch ihnen nicht ein wenig mehr Zeit lassen?

Wenn ich immer wieder von den Vorteilen höre und lese fällt mir nur auf, dass der Züchter den größeren Vorteil hat. Er stellt sicher, dass mit dem Kätzchen nicht vermehrt wird. Aber welche Vorteile haben die Kätzchen mit der Frühkastration, die andere, die etwas später kastriert wurden, nicht haben?

Dass ich diese Sorge, die man ja unweigerlich hat wenns um OPs geht, dann nicht habe... Na ja, wie soll ich sagen, da muss ich dann wohl durch. Gerade um mein Mädchen hatte ich damals richtig Angst, weil sie recht zart war.

Als Züchter sollte man den Käufern nicht alle Verantwortung versuchen abzunehmen. Das macht den Anschein: Dir traue ich nicht. Dabei sollte gerade wenns um Lebewesen geht, schon Vertrauen im Spiel sein. Ja ich weiß, Menschen lügen. Die Körpersprache ist nur schwer zu beeinflussen und die Augen lügen meist auch nicht.

Ich bin nicht komplett dagegen, halte es aber nicht für den einzig richtigen Weg.
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Alt 23.05.2007, 12:00   #37 (permalink)
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Zitat von aLuckyGuy Beitrag anzeigen
ediglich darum das von einigen Befürwortern die Kastration im frühesten Kittenalter als das Allheilmittel schlechthin dargestellt wird. Und diese Leute müssen es sich einfach gefallen lassen das man sich mit diesen Thema kritisch auseinandersetzt.
Also die Leute lassen sich das sicher gerne gefallen wenn auch mal was dabei rauskommt. Ein paar Beiträge weiter unten stellst Du die Frage wozu das Ganze? Nur weil es die Befürworter in erster Linie mit Argumenten beantworten die gut für den Menschen sind, ist es für Dich nicht OK. Sage ich das die Kastration an sich hauptsächlich Vorteile für den Menschen bringt, dann ist es aber auch wieder nicht recht. Du warst bisher auch nicht in der Lage hieb und stichfest zu beweisen das es nicht das Allheilmittel ist.

Es ist schön wenn es Mitglieder gibt die gerne diskutieren, aber es wird dann müßig wenn sich alles immer und immer wieder im Kreis dreht, Deine Meinung eh schon vorher feststeht und Du nur Argumente zuläst die Dir in den Kram passen.

Ich bleibe dabei, Kastration egal in welchem Alter hat in erster Linie Vorteile für den Menschen und da ist es völlig wurscht wann kastriert wird.

Also bei mir ist nun folgendes angekommen: Eine Nichtfrühkastration ist für Dich OK, obwohl sie in erster Linie Vorteile für den Menschen bringt und wir auch da nicht wirklich wissen welche Auswirkung es auf das Gemüt und die Psyche der Katzen hat. Ich mutmaße mal das der Grund warum das OK findest der ist, dass deutsche TA’s es für gut und richtig halten.
Eine Frühkastration ist für Dich nicht OK, weil sie ja nur Vorteile für den Menschen bringt und weil deutsche TA’s – die leider oft nicht bereit sind sich auf den neuesten Stand der US Wissenschaft zu bringen – dagegen sind. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
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Alt 23.05.2007, 12:11   #38 (permalink)
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Zitat von Boney Beitrag anzeigen
Auch wenns einigen ein müdes lächeln entlocken wird. Die Kleinen müssen mehrere Wurmkuren verarbeiten, die Impfungen und dann noch die OP und der Umzugsstress. Ich halte das für ganz schön viel für so einen kleinen Körper was sie in den wenigen Wochen alles verarbeiten müssen.
Das entlockt mir mehr als ein müdes lächeln, denn dann sollten wir gleich mal über Sinn und Unsinn dieser ganzen Impferei und Entwurmerei diskutieren. Es lohnt sich auch da mit Menschen zu sprechen die das etwas kritischer sehen und die daran arbeiten diese unsägliche Impferei mit 8 und 12 Wochen endlich abzuschaffen bzw. es auf ein gesundes und erträgliches Maß zu reduzieren. Mal ganz abgesehen von der chemischen Keule des Entwurmens wenn gar keine Würmer im Körper der Zwerge sind.

Ich denke es wird nicht mehr lange dauern, dann wird man in Deutschland auch bei diesem Themen im neuen Jahrtausend endlich angekommen sein und dann wird uns klar was wir da unseren Zwergen alles angetan haben. Bei der jährlichen Tollwutimpfung wachen wir ja schönlangsam auf.


Zitat:
Zitat von Boney Beitrag anzeigen
Trotzdem würde ich keine frühkastrierte Katze kaufen, solange es nicht klar ist, ob es im späteren Alter Probleme gibt, die auf die Frühkastration zurückzuführen sind.
Du persönlich kennst vielleicht keine Studien über spätere Probleme, aber es gibt Langzeitstudien darüber – wie schon mehrfach hier im Beitrag erwähnt. Und um dem Problem der Frühkastration zu entgehen bleibt Dir nix anders als Deine Katze mindestens einmal komplett durchrollen zu lassen und Dein Kater muss natürlich auch deutliche Anzeichen vom erwachsen werden zeigen, denn alles andere wäre Frühkastration.
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Alt 23.05.2007, 12:19   #39 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Walldorf
Du persönlich kennst vielleicht keine Studien über spätere Probleme, aber es gibt Langzeitstudien darüber – wie schon mehrfach hier im Beitrag erwähnt. Und um dem Problem der Frühkastration zu entgehen bleibt Dir nix anders als Deine Katze mindestens einmal komplett durchrollen zu lassen und Dein Kater muss natürlich auch deutliche Anzeichen vom erwachsen werden zeigen, denn alles andere wäre Frühkastration.
Das ist Haarspalterei Du redest von einer "frühen Kastration", also vor der Geschlechtsreife. Beim Kater ists sogar recht einfach, denn der Urin fängt irgendwann an, einfach strenger zu riechen. Dann markiert er aber noch nicht! Aber er hatte etwas mehr Zeit für seine Entwicklung
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Alt 23.05.2007, 12:25   #40 (permalink)
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Zitat von Walldorf
Das entlockt mir mehr als ein müdes lächeln, denn dann sollten wir gleich mal über Sinn und Unsinn dieser ganzen Impferei und Entwurmerei diskutieren. Es lohnt sich auch da mit Menschen zu sprechen die das etwas kritischer sehen und die daran arbeiten diese unsägliche Impferei mit 8 und 12 Wochen endlich abzuschaffen bzw. es auf ein gesundes und erträgliches Maß zu reduzieren. Mal ganz abgesehen von der chemischen Keule des Entwurmens wenn gar keine Würmer im Körper der Zwerge sind.

Ich denke es wird nicht mehr lange dauern, dann wird man in Deutschland auch bei diesem Themen im neuen Jahrtausend endlich angekommen sein und dann wird uns klar was wir da unseren Zwergen alles angetan haben. Bei der jährlichen Tollwutimpfung wachen wir ja schönlangsam auf.
Also sind Wurmkuren und Impfungen zu dem Zeitpunkt überflüssig? Ist aber ein anderes Thema. Mich stört hier eindeutig der besserwisserische Unterton, der allen bedeutet dumm zu sein, die noch immer nicht im neuen Jahrtausend angekommen sind... Manchmal sollte man schon auf die Formulierungen achten, da kann einiges missverstanden werden.
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