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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 27.01.2008, 10:53   #11 (permalink)
Maggie`s Sklavin
 
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Ich glaube, da muß ich dir recht geben Claudia. Habs mir alles noch mal durch den Kopf gehen lassen und als ich deinen Beitrag las, mußte ich feststellen, dass du wohl damit recht hast. Im Grunde hat der Kater seine Dosi ziemlich im Griff - ja.
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LG Gabi

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Alt 27.01.2008, 12:47   #12 (permalink)
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Ich hab schon fast befürchtet, dass es fast unmöglich ist noch was dran zu ändern.

Wie macht man ihm jetzt klar, dass es so nicht weiter gehen kann? Das ist doch ein Kreislauf ohne Ende. Passt ihm was nicht, macht er diese Sauerei und findet meine Schwester nach 12 Stunden auf den Beinen und geschafft dann diese Sauerei, trägt das nun für beide Seiten nicht gerade zur Freude bei.
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Alt 27.01.2008, 13:04   #13 (permalink)
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Hi Doreen,

helfen würde die Zeit um einige Jahre zurückzudrehen und dann "wehret den Anfängen"


Es ist nicht unmöglich, aber sehr sehr schwierig. Für den Kater läuft doch alles gut, er bekommt was er will.

Deine Schwester müsste viel Zeit, Nerven und Geduld investieren, um diesen Kreislauf zu unterbrechen.
SIE müsste ihr Verhalten ändern und dann ganz konsequent bleiben, was den Kater sicher sehr sehr frustrieren und er dann evt. noch mehr protestieren würde. Aber nur so könnte (aber wirklich nur könnte) eine Möglichkeit der Veränderung bestehen.

Eine kleine Unaufmerksamkeit, ein kurzer Schritt in alte Verhaltensweisen und der Kater wird genau dort wieder ansetzen.


Entschuldige bitte, aber warum hat Deine Schwester nicht viel früher eingegriffen und professionelle Hilfe (Katzenpsychologe) in Anspruch genommen?

Den Kater zu bevorzugen mag ja gut gemeint sein, aber kann (und hat) ihn auch in seinem Fehlverhalten unterstützt. Er bekam immer eine Sonderposition, Sonderbehandlung und es wurde sogar der Zweitkater "ignoriert" wenn der Kater anwesend war, damit hat man Balou nochmals vom Rang erhöht.


LG
Claudia
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Alt 27.01.2008, 13:12   #14 (permalink)
Eva
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Hallo Doreen,
bei so einer langjährig eingefahrenen Situation wage ich auch zu bezweifeln, dass dieses Verhalten ohne professionelle Hilfe verändert werden kann.

Als erstes würde ich dem Kater nur dann Aufmerksamkeit schenken, wenn er erwünschtes Verhalten zeigt, also nur positive Verstärkung. Ich würde ihm schon viel Aufmerksamkeit schenken, aber nie dann, wenn er aufs Bett gekotet hat. Aufs Bett würde ich irgendeine Plastikfolie legen und die Häufchen kommentarlos wegmachen. Auch nicht schimpfen o.ä., das führt auch zu nichts.
Ich denke, Deine Schwester muss sich sehr viel mit ihm beschäftigen. Spielen, kuscheln, auch Beschäftigungsmöglichkeiten für tagsüber schaffen, wenn sie nicht da ist (Fummelbretter, Trockenfutter oder Leckerchen verstecken etc.). Wichtig ist in jedem Fall, dass es sich für ihn nicht lohnt, unsauber zu sein.
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Alt 27.01.2008, 13:26   #15 (permalink)
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Zitat:
Entschuldige bitte, aber warum hat Deine Schwester nicht viel früher eingegriffen und professionelle Hilfe (Katzenpsychologe) in Anspruch genommen?
Ich habs auch erst nach und nach erfahren, nämlich nachdem ich über 2 Wochen ihre Katzen versorgt hatte und so eine Sauerei in der Zeit wegzumachen hatte.

Jetzt müssen wir eben zusehen, dass es wieder angenehmer für beide Seiten wird.

Malerfolie haben wir sicher noch. Mal sehen wie stark die Nerven meiner Schwester wirklich sind.
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Alt 27.01.2008, 13:28   #16 (permalink)
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Daumen sind gedrückt. Berichte mal weiter zwischendurch bitte.
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Alt 27.01.2008, 13:33   #17 (permalink)
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Hallo Doreen,

wenn Ihr bzw. Deine Schwester wirklich etwas ändern möchte, würde ich Euch die Unterstützung durch einen Katzenpsychologen/Verhaltenstherapeuten empfehlen.

Veränderungen werden dem Balou nicht gefallen, denn es werden ihm ja "Rechte" entzogen. M.E. ist es nun wichtig, einen richtigen Plan/eine Strategie zu entwerfen.

Ein/e Fachmann/Fachfrau kann Rat und Tipps geben, was die Veränderung des menschlichen Verhaltens angeht. Wann muß gelobt werden, wann sollte ignoriert werden? Wann braucht es Ersatzbeschäftigung, wann braucht es "Strafe", also z.B. das Wort "Nein!"
Strafen sollte man nur sehr spärlich, aber manchmal sind sie notwendig. "Strafen" können zu Frust führen, was dann?
Wie verhält sich Deine Schwester richtig, im Bezug auf den Zweitkater etc.

Es werden viele kleine Veränderungen notwendig sein, aber noch viel mehr Konsequenz, absolute Konsequenz.

LG
Claudia
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Alt 27.01.2008, 13:42   #18 (permalink)
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Hi,

ich schätze ein Katzenpsychologe oder Verhaltenstherapeut wäre eine gute Wahl. Ob sie es auch so sieht...

Ich werde berichten
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Alt 27.01.2008, 13:50   #19 (permalink)
Maggie`s Sklavin
 
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Zitat:
Zitat von Boney Beitrag anzeigen
Hi,

ich schätze ein Katzenpsychologe oder Verhaltenstherapeut wäre eine gute Wahl. Ob sie es auch so sieht...

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Wenn sie Veränderung wünscht, sollte sie es in Anspruch nehmen.
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Alt 27.01.2008, 15:41   #20 (permalink)
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Hallo,

ich sehe die Situation aus einem anderen Blickwinkel.

Es gibt keine bösartigen Tiere. Keine Katze sitzt auf dem Bett und denkt sich, pf, jetzt zeig ich der Alten mal, wer der Boss hier ist und dann lass ich sie mal hüpfen und dann wollen wir mal sehen, wer seinen Willen bekommt.

Der Kater hat Stress, leidet und Kot auf dem Bett absetzen ist ein Hilfeschrei.

Ginge es hier um mangelnde Aufmerksamkeit, hätte das Verhalten ein Ende gefunden, sobald er diese hatte. Ich glaube nicht, dass hier das Problem liegt. Ich spüre in der Geschichte eher Angst.

Zunächst mal müsste man genau aufschreiben, in welchen Situationen der Kater Kot absetzt. Ich kann mir vorstellen, dass sich so eine Antwort finden lassen wird.


mikesh
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