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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 11.12.2007, 21:50   #1 (permalink)
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Unglücklich Es wird und wird nicht besser

Ich muss einfach mal Frust ablassen.
Seit ich Bärchen aufgenommen habe, lebt Mullemaus quasi auf dem Schrank. Und ab und an zickt sie besonders rum. Heute war auch wieder so ein Abend. Steht bei meiner Heimkehr von der Arbeit vor der Tür und quakt. Lässt sich aber - auch nicht mit Futter - reinlocken. Mehrere Versuche sind gescheitert .

Sie kommt aber auch nicht - wie gewohnt - übers Dachfenster rein.

Ich versteh das nicht - nach mittlerweile 9 Wochen müsste sie doch langsam mal spitzgekriegt haben, dass der Dicke harmlos ist und ihr nichts tut.

Und kommt mir jetzt bitte nicht mit TK. Ich weiss zwar, dass hier einige davon überzeugt sind - dazu gehöre ich aber nicht. Verhaltensforschung - ja, aber mit Tieren "reden" - so Marke: xy hat gesagt... sorry - eindeutig nein.

Da beide Freigänger sind - weiss ich auch nicht so recht weiter. Andererseits kann ich Bärchen nicht einfach so wieder abgeben. Dafür ist mir der Schnuffel einfach schon zu sehr ans Herz gewachsen.

Ich werde meine Hoffnungen auf die Bachblüten von Hatnefer setzen. Bitte gaaanz schnell schicken.

Klinge ich irgendwie blöd oder nicht normal, wenn ich sage, dass ich unter diesen blöden Sache wirklich leide?
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Alt 11.12.2007, 22:11   #2 (permalink)
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Ich kann dich gut verstehen. Befürchte aber, dass du da noch mehr Geduld brauchst. Meine beiden sind jetzt seit über 2 Jahren zusammen und ich glaube die Zusammenführung ist immer noch nicht beendet.
Es gibt immer mal wieder Mini-Fortschritte.
Bleib tapfer!
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Viele Grüße von Constanze
mit Zicken-Mascha, Schrödi-Bär und Lillemaus
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Alt 11.12.2007, 22:52   #3 (permalink)
Ela
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Bei manchen ist eine Zusammenführung nach Tagen abgeschlossen, bei anderen dauert es Wochen und Monate. Von daher: Geduld

Funny ist jetzt seit Juli bei uns und noch immer wird sie von Easy angebrummt. Aber es wird besser, jeden Tag eines kleines bischen mehr

Was ist mit einem Feliway Stecker ? Der verströmt ja so "Glückshormone" oder wie man das nennt. Vielleicht bringt das was ?

Vitaminpaste auf 2 Finger geben - vielleicht schlecken sie es gemeinsam ab ?
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Alt 12.12.2007, 02:14   #4 (permalink)
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Wenn es Dir ein Trost ist.... bei mir sind es 1 1/2 Jahre und die Zusammenführung ist noch nicht beendet und wird es wohl nie werde... ich geb langsam die Hoffnung auf.
Es ist stellenweise wunderbar ruhig, sie müssen ja auch nicht zusammen liegen, die Hoffnung hab ich sowieso aufgegeben.......
Also übe Dich in Geduld... bei Dir geht es dann vielleicht schneller

Liebe Grüße
Heidi und die drei Fellbeutel
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Stolze Pati von Boney's Yankee, Howea's Hanky und Harlekin's Selena
Im Herzen meine Sternenkatzen....

...Mausi...Schnurrchen...Schmuckele…Bärchen…Franki e...Mozart bei Freunden...
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Alt 12.12.2007, 06:23   #5 (permalink)
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Das zusammen Leckerlies geben und zusammen Lauerspiele auf die Angel machen, das entspannt die Lage hier auch immer ein bisschen, wenn es mal wieder einen ganz schlimmen Tag gibt .
Aber wie gesagt, ab und zu staune ich auch immer mal wieder, wenn beide zusammen auf dem Sofa liegen (na ja zusammen ist relativ, einer links einer rechts , aber immerhin ohne Gezicke).
__________________

Viele Grüße von Constanze
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Alt 12.12.2007, 06:38   #6 (permalink)
"Monumenta"
 
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Hallo Hexi,

es wäre wichtig herauszufinden, ob es um gewöhnlichen Schwierigkeiten bei Zusammenführungen handelt oder um Ablehnung, bei denen die Schwierigkeiten nicht überbrückt werden können.

Bei erwachsenen Katzen kann eine Zusammenführung länger dauern, weil zwei Katzen mit Vergangenheit und ganz eigenem Charakter aufeinander treffen.

Wenn es sich um Ablehnung handelt, also darum daß eine Katze sich vor Angst nicht mehr zu bewegen traut und/oder die anderen allein mit ihrer Anwesenheit Angst und Schrecken verbreitet, dann sollte man die Tiere m.E. trennen.


Unsere letzte Zusammenführung ist bald 4 Monate her und die Damen können sich immer noch nicht entscheiden, ob sie sich arrangieren können oder nicht, mal eben mehr, dann wieder weniger. Im letzteren Fall habe ich die Chance verpasst, beide Katzen in einen Sack zu stecken und am 6.12. vor die Tür zu stellen...vielleicht hätte der Nikolaus sie ja mitgenommen.
Aber evt. kann das ja auch das Christkind am 24.12. erledigen und wenn sie dann unartig sind, kann das Christkind mit dem Flügel auf beide Mützchen hauen

Nee im Ernst, wir leben hier zeitweilig im Krisengebiet und ich habe Fachleute eingeschaltet, weil ich nicht immer entscheiden kann, ob wir uns im Bereich Zusammenführung oder Ablehnung bewegen, dazu bin ich viel zu sehr involviert.

LG
Claudia
Momenta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2007, 09:30   #7 (permalink)
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Nachdem Winston eingezogen war, hat es auch ca. ein halbes Jahr gedauert, bis man von dauerhafteren Ruhephasen sprechen konnte. Vor einiger Zeit hatte sich das dann sogar wieder zugespitzt und es gab wieder fast täglich mehr oder minder offene Machtkämpfe. Und da war Winston schon fast 1,5 Jahre bei uns. Unsere Katzen hatten einen sehr verschiedenen Erfahrungshintergrund zum Zeitpunkt der Zusammenführung: Maya und Geronimo, die sich seit kleinauf kennen und nie etwas Böses erfahren haben und auf der anderen Seite Winston mit schlimmer Vergangenheit. Da gab es teilweise auch echt Kommunikationsprobleme zwischen den Katzen, weil Maya und Geronimo eine andere Sprache gesprochen haben als Winston.
Ich glaube mittlerweile, dass man einfach sehr viel Geduld bei Zusammenführungen von erwachsenen Katzen mitbringen muss. Und eine gute Portion Zuversicht. Und auf der anderen Seite erkennen, wenn es eben absolut nicht geht.

LG,
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Maya, Geronimo und Meerauge Winston


Tiberio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2007, 22:14   #8 (permalink)
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Standard Gedanken zur Situation

Ich danke euch für euren Zuspruch... und ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Demächst gibt es Felliway-Stecker und Bachblüten...

Allerdings war heute wieder ein schlimmer Tag (morgens) - Mulle kam vom Schrank, der Dicke um die Ecke - ich war grade im Badezimmer um mich fürs Büro fertig zu machen. Fauchen, Knurren, Rennen, Scheppern... das übliche Programm halt. Mulle war wieder auf dem Schrank und der Dicke sass unten.

Doch diesesmal guckte Mulle mich an und setzte sich auf dem Schrank in ihr Körbchen. Allerdings so wie aufs Kaklo. Ich: "Du wirst doch nicht??" - Sie guckt mich an, kommt nochmal nach vorn, quakt, geht zurück und püschert - trotz meines Eingreifens - in das Körbchen...

Ob sie nur ganz dringend musste oder Protestpinkeln.. .ich weiss es nicht. Ich hab sie dann erstmal vom Schrank runtergescheucht und rausgeschmissen *schäm*. Danach das Körbchen erstmal in die Badewanne und zur Arbeit gedüst.

Den ganzen Tag hab ich mir überlegt, was ich nun tun soll. Habe auch lange mit Eva von der Katzenhilfe telefoniert. Aber ich will einfach noch nicht aufgeben. Ich hänge so an dem Bärchen. Und alleine die Vorstellung, den Süssen wieder abzugeben, dreht mir das Herz um. Er ist so ungeheuer liebenswert.

Also - Montag ab zur Apotheke und Felliway besorgt. Eventuell auch noch mal mit meinem TA reden, ob die noch Tricks wissen. Ansonsten - Nerven behalten und weitersehen.

Zur Zeit ist Mulle draussen - stand heute abend vor der Tür und quakte zum Herzerweichen. Kam aber nicht rein. Als ich mit Futter nach unten kam - war sie weg. Ich hoffe mal, dass sie heute nacht rein kommt. Ein neues Körbchen habe ich ihr schon besorgt und das Alte weggeschmissen.

Mir ist im Moment allerdings ziemlich zum heulen zumute. Der Dicke liegt grade vor meinem Sessel und hat eben ausgiebig gekuschelt. So voller Vertrauen - dass sich auch immer weiter entwickelt. Mulle vertraut mir nach mittlerweile vier Jahren nicht halb soviel. Ausserdem kommt sie nur schmusen, wenn sie was will, NICHT weil sie die Nähe sucht.... was soll ich nur tun? Ich bin hin und her gerissen.

So - und jetzt könnt ihr mir ruhig sagen, dass ich bekloppt bin, weil es ja NUR Tiere sind. Die Entscheidung ist doch einfach - einfach den Kater oder die Katze abschaffen (natürlich in gute Hände bzw. zu einer Tierschutzorga) und sich weiter keinen Kopf machen.. ist doch einfach - oder?
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Hexi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2007, 12:58   #9 (permalink)
Ute
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Hallo Hexi!

Ich habe momentan das gleiche Problem mit meinen beiden Katern. Hinzu kommt bei mir, das der eine Kater nicht nur Angst vor dem anderen hat, sondern auch vor mir. Er ist sehr scheu und unterwürfig und läst sich von mir nicht anfassen. Ich versuche es auch gerade mit Bachblüten und hoffe, das sie dem scheuen kleinen Katerchen helfen mehr Selbstvertrauen zu bekommen und seine Angst abzulegen...

Klar wäre es einfach meinen Kleinen abzugeben und dann? Dann wird er zum Wanderpokal, denn wer möchte schon ein Katerchen, das sich nicht anfassen lässt und das große Angst hat. Das kann und will ich ihm nicht antun, denn er versteht sich ja mit einen anderen beiden (und ich liebe ihn abgöttisch, wie alle meine Mäuse).

Wir schaffen das. Wir werden uns halt in Geduld üben, auch wenn es schwer fällt, oder?
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Alt 15.12.2007, 17:08   #10 (permalink)
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Zitat von uddie00 Beitrag anzeigen
Wir schaffen das. Wir werden uns halt in Geduld üben, auch wenn es schwer fällt, oder?
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