Ich hab gerade unsere "Dagelassene" Mathilde an meine drei Hunde gewöhnt. Da sie nur draußen lebt, nicht so ganz einfach. Hab es auch über die Fütterungszeiten gelöst.
Es gab nur dann Futter wenn sie da war. Die Futterstelle hab ich auf 1 m Höhe gesetzt, damit sie schon einen Vorteil und etwas mehr Sicherheit hat. Wir haben einen Überdachten Durchgang, dort müssen wir alle durch, um in den Garten zu kommen, also auch die Hunde. Wenn Mati kam, blieben die Hunde erstmal im Hof, sie bekam ihr Futter und dann hab ich die Hunde durch gelassen. Sie war mehr auf das Futter fixiert, hat zwar unterbrochen und aufgepaßt zu Anfang, wurde aber von Mal zu Mal desinteressierter.
Danach kam dann eine lange Phase, wo ich sie auf den Arm nahm zum schmusen und die Hunde einfach sehr langsam immer näher an uns heran lies. Das ganze kostet Zeit und auch Nerven. Gibt immer mal wieder einen kleinen Rückschlag. Wichtig dabei ist, dass sie erst einmal Vertrauen zu dir haben, und an deinem Verhalten merken "der komische Kerl da ist ganz harmlos". Mittlerweile liegt sie völlig selbstverständlich im Gras wenn die Hunde dort herum toben, tobt sogar unseren Rüden an.
Du musst schon aktiv dafür sorgen, dass sie sich annehmen können. Einfach nur darauf warten, da werden sie sich unter Umständen einfach ein neues Zuhause suchen, dem Konflikt aus dem Weg gehen. Freigänger haben für mein Gefühl noch stärker ihren eigenen Kopf, einfach weil sie viel bessere Möglichkeiten dazu haben ;-)
__________________ Lieben Gruß von
Birte
mit
Peefke, Matilde und Lilu
Geändert von Minewitt (26.09.2008 um 09:55 Uhr)
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