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| Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 1
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Hallo!
Ich brauche mal einen Rat weil ich zur zeit nicht weiter weiß. Wir haben einen Kater und eine Katze. Sie sind Geschwister und 8 Jahre alt. Als sie ca. 1 J. alt waren haben wir sie kastrieren lassen. Die beiden waren immer ein Herz und eine Seele. Klar haben sie sich auch mal gekabbelt zwischendurch aber das war alles nur Spaß. Seit 4 Tg. nun fliegen bei uns die Fetzen. Wir sind der Meinung das der Kater angefangen hat sie "anzufallen". Es war draußen im (eingezäunten) Garten. es gab ein plötzliches lautes schreien von ihr. Die Haare flogen und er immer hinter ihr her. Sie hatte vor Schreck Wasser gelassen. Wir sind natürlich gleich dazwischen. Danach war es erstmal wieder gut. Ca. 5 Std. später ging das gleiche wieder los. Wir haben es den Tag noch 2x probiert aber er ist immer gleich wieder auf sie los, so das sie immer wieder schrie und Wasser lies. Seitdem haben wir sie in getrennten Zimmern und versuchen es hin und wieder sie zusammen zu bringen. Er verhält sich nun aber recht ruhig wenn er sie sie. Abe die Katze fängt nun sofort an die Ohren anzulegen, zu fauchen und zu brummen. Was können wir tun? Entschuldigung das es etwas länger geworden ist. Liebe Grüße Mareike |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Darmstadt
Beiträge: 2.138
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Hallo und herzlich Willkommen!
Wir haben das gleiche Problem mit unserer Emmi und dem Michel. Nach zwei Jahren friedlichen Zusammenlebens ist Emmi plötzlich ausgerastet. Da ist ganz schwer zu raten in einer solchen Situation. Zunächst sollte ausgeschlossen werden, ob nicht eine Krankheit vorliegt - bei beiden Tieren. Manchmal werden kranke Tiere von gesunden gemobbt, andererseits können gewisse krankheiten auch Aggressionen auslösen. Dann könnte aber auch draußen etwas vorgefallen sein, was den Kater so erschreckt hat, dass er,weil sie zufällig in der Nähe war, dieses Schreckerlebnis auf sie übertragen hat und nun mit ihr verbindet. Wichtig wäre zu wissen, ob sich bei euch in letzter Zeit etwas verändert hat, kann auch schon länger her sein. Stress baut sich manchmal bei katzen langsam auf und entlädt sich dann plötzlich. Sind Möbel umgestellt, Zimmer nicht mehr verfügbar, Arbeitszeiten verändert....??? Zunächst würde ich beiden Rescuetropfen geben und Feliway-Stecker einsetzen. Das kann zumindest erstmal entspannen. Bei uns war es letztlich so, dass wir eine Tierpsychologin eingeschaltet haben, die zwar nicht sofort eine Lösung parat hatte, aber uns dennoch mit guten Tipps beraten hat. Wenn die Kämpfe immer wieder auftreten und sogar blutig werden, kann das Trennen zunächst gut sein, denn immer wiederkehrende Aggression kann sich manifestieren. Wir haben nach einer Trennungsphase, wo beide Katzen erstmal zur Ruhe kamen, langsam mit Sichtkontakt wieder angefangen. Ich wünsche euch, dass ihr schnell die Ursache findet und daran arbeiten könnt. LG Karin
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Liebe Grüße von Karin und den Fellis... Stolze Patentante von Schirikis Gus und Jade "Es ist wichtiger, dass jemand sich über eine Rosenblüte freut,als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop legt." (Oskar Wilde) |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Österreich
Beiträge: 2.624
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Das klingt stark nach redirected aggression, also umgeleiteter Aggression.
Möglicherweise ist im Garten etwas passiert bzw. wurde der Kater von etwas erschreckt oder in Wut versetzt und da er den eigentlichen Auslöser nicht angreifen konnte/wollte, ging es auf das nächste verfügbare Objekt, nämlich die Katze. Seitens des Katers könnte es das gewesen sein, aber die Katze, die ja auch gar nicht wußte, wie ihr geschieht, ist nun zu recht mißtrauisch und vergißt nicht so schnell. Damit sich das nicht einfährt, würde ich eine langsame Zusammenführung beginnen, als wären es völlig fremde Katzen. Dazu gehört z.B. ein Zimmerwechsel (ohne direkten oder Sichtkontakt), damit sich die Tiere wieder an den Geruch des anderen gewöhnen. In weitere Folge Sichtkontakt erlauben, aber mit z.B. Fliegengittertür dazwischen, oder eine Katze in einem sicheren Laufstall usw. Viel Spieltherapie, getrenntes Füttern, getrennte Klos. Generell kann man dazu auch Feliway anstecken und sich geeignete Bachblüten zur Unterstützung mischen lassen. Geduld ist das wichtigste, sonst muß man von vorn anfangen. TA-Untersuchung beider Tiere schadet nichts. Ein Tierpsychologe wäre sicher eine gute Hilfe. |
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