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| Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten |
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Neuer Benutzer
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Beiträge: 4
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Hallo,
wir haben uns nun bei euch angemeldet, weil wir mit unserer Süßen Muffin erhebliche Probleme haben und direkten Rat benötigen. Wir haben uns seit Monaten immer wieder in allen möglichen Foren und Büchern belesen, wo oft ähnliche Situationen geschildert wurden, doch geholfen hat uns bisher nichts. Deshalb wollen wir nun unsere Situation einmal genau schildern um ganz persönlich Rat zu bekommen, weil wir unsere Süße einfach verstehen möchten und einen Umgang mit ihr finden möchten, der allen Beteiligten das Zusammenleben schöner macht – ihr und auch uns. Oft haben wir festgestellt, wie Leute, die sich an Foren wenden um Rat zu bekommen, regelrecht zusammen geschissen wurden. Sie hätten zu wenig Geduld und seien zu egoistisch und so weiter. Das ist oft hart und unfair und wir schreiben hier ehrlich gesagt mit Vorbehalt (waren selbst wegen unserer Schildkröten mal in einem Forum angemeldet und wurden wegen jeder Kleinigkeit als Tierquäler beschimpft und so…), aber ein Versuch ist es wert in der Hoffnung doch verstanden zu werden. Hier soll natürlich niemandem etwas unterstellt werden, das ist allgemein gemeint. So, erstmal zu unserer Mieze ein paar Details: Wir bekamen sie im Alter von 10 Wochen am 2. Dezember 2007 von Freunden. Sie ist nicht aus dem Tierheim, wir kennen die Eltern und die Umstände ihrer ersten Lebenswochen und wir kannten unsere Muffin auch bereits, bevor sie bei uns einzog. Sie ist jetzt also etwa ein halbes Jahr alt. Vor groß zwei Monaten mussten wir sie sterilisieren lassen, weil sie frühreif war – woran kann das übrigens liegen? Ist das einfach so oder passiert das unter bestimmten Umständen? Jedenfalls ist sie entwurmt und untersucht – völlig gesund und geimpft. Eins noch, sie ist eine Wohnungskatze, aber wir haben eine große Wohnung und sie hat viele Spielmöglichkeiten, Verstecke, hohe Regale, die sie gerne erklimmt usw. und zudem darf sie überall hin außer auf die Theke in der Küche. Demnach hat sie viel Platz, viele Möglichkeiten zum Spielen, sich austoben, klettern usw. sie hat auch viele verschiedene Schlafplätze. Zudem bekommt sie nur das beste und gesündeste Futter, das beste Katzenstreu in einer tollen Katzentoilette mit Haube und Klappe, damit sie ihre Ruhe hat, wenn sie ihr Geschäft verrichtet. Wir achten wirklich auf alles und hegen und pflegen unsere Kleine. So, nun zu unseren Problemen mit ihr. Zum einen ist sie sehr bissig. Anfangs dachten wir, dass das einfach ihr Spieltrieb ist, weil sie zu jung ist um zu merken, wann sie zu grob ist und es dem Gegenüber weh tut, doch auf Grund ihrer Körpersprache scheint sie uns eher feindselig. Man kann sie kaum anfassen ohne gebissen zu werden, kann sie nicht auf den Arm nehmen oder einfach nur graulen oder streicheln. In fast allen Fällen geht sie sofort auf die Hand los, Bei der Körperpflege muss man sie zu zweit festhalten, ansonsten geht gar nichts. Alles, was fast alle Katzen lieben scheint sie zu hassen – Graulen, Streicheln, Schmusen, Bürsten usw. Sie lässt es sich nur selten gefallen und wenn, dann auch nur für höchstens eine Minute oder zwei. Wenn man mit ihr spielt wird sie schnell übermütig und fängt die ganze Zeit an auf unsere Arme loszugehen und sich darin festzubeißen. Mit angelegten Ohren und ausgefahrenen Krallen wird man heftig und extrem attackiert, oft auch aus heiterem Himmel. Plötzlich springt sie einen unerwartet an, meist ins Gesicht. Wir haben Glück noch beide Augen zu haben, aber wir sind stets überall am Körper zerkratzt und auch zerbissen. Oft recht tiefe Wunden. Wir haben oft richtig Angst vor ihr. Wir schimpfen aber nicht oder schreien sie an oder Ähnliches, sondern weisen sie nur mit einem festen etwas lauten Nein zurecht, zeigen ihr den Zeigefinger und einen entsprechenden Gesichtsausdruck. Meist lässt sie dann auch von uns ab. Des Weiteren weist sie allgemein recht seltsame, für uns nicht erklärbare und recht kontroverse Verhaltensweisen auf. Nicht nur, dass sie uns beißt, was wie gesagt nur teilweise ihr Spieltrieb zu sein scheint. Es kommt uns so vor, als ob sie uns komplett ablehnt und nicht leiden mag. Als ob sie oft regelrecht Gelegenheiten sucht beißen und kratzen zu können. Zudem schnurrt sie so gut wie nie, geht uns grundsätzlich aus dem Weg, will kaum in unserer Nähe sein. - im nächsten Post geht's weiter -
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
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Morgens um acht Uhr bekommt sie immer ihre erste Nassfutterportion. Fast pünktlich taucht sie dann schnurrend bei uns im Bett auf um uns zu wecken. Sie scheint zu wissen, dass wir davon aufwachen. Dann reibt sie sogar ihr Köpfchen an uns und lässt sich streicheln. Aber nur kurz, dann hört sie auf und geht wieder mit der Aufforderung ihr nachzukommen um sie zu füttern. Meist lehnt sie dann ihr Futter zunächst ab oder rührt es nur ganz kurz an. Fressen tut sie es dann einige Minuten später erst oder noch später. Sie mag ihr Futter und bekommt auch viele verschiedene Sorten zur Abwechslung – bei Nass- und Trockenfutter. Woran das liegt können wir uns nicht erklären. Oft scharrt sie auch vor der Schüssel, als ob das Futter eklig wäre, aber kurz darauf frisst sie es doch. Das ist so widersprüchlich alles. Jedenfalls ist dies das einzige Mal am Tag, dass sie wirklich schnurrt oder gestreichelt werden will. Den Rest des Tages werden wir fast komplett ignoriert und gemieden. (Auf Grund der verschiedenen Arbeitszeiten und des Fernstudiums ist meist zumindest einer von uns zu Hause und sie ist fast rund um die Uhr nicht alleine) Ist man im Bad beim Duschen schleicht sie neugierig um die Dusche herum, ist man in der Küche beschäftigt schleicht sie um einen herum, sitzt oder liegt man liegt sie zum Teil daneben. Aber man darf sie nie anfassen oder arg beachten, denn sonst ist sie wie der Blitz sofort weg oder beißt wieder. Nimmt man sie mal auf den Arm so schreit sie los und strampelt wild. Sie scheint zwar Nähe und Gesellschaft zu wollen, aber auch doch wieder nicht – oder zumindest nicht von uns, denn wenn Besuch da ist, dann lässt sie sich von diesem streicheln oder auf den Schoß nehmen. Teilweise zwar nur kurz, aber immerhin.
Ansonsten liegt sie zum Beispiel direkt neben uns auf dem Sofa, doch sobald man sich zu ihr dreht und die Hand auf sie zu bewegt ist sie wie der Blitz weg. Oder sie kommt zu uns ins Bett und tribbelt – das typische Milchtreten. Wir kennen dieses Verhalten von Katzen als Ausdruck des Wohlbefindens und auch als Ausdruck den Schmusebedürfnisses, doch man darf sie nicht anfassen, sonst hört sie schlagartig auf mit treten und schnurren und hat ab. So läuft das immer ab. Wir haben ihr nie etwas getan und es ist auch ausgeschlossen, dass sie durch irgendetwas traumatisiert ist oder so. Im Gegenteil. Sie stellt sich oft sehr tollpatschig an und fällt vom Fenstersims oder vom Regal oder so und es erscheint uns, als habe sie sich weh getan. Wir gehen dann zu ihr und reden – wie immer – mit sanfter stimme und wollen sie tröstend streicheln. Sie windet sich dann wie gewohnt unter unseren Händen weg und geht. Es kam auch schon vor, dass sie sich eingeklemmt hatte und befreit werden musste oder mit der Kralle irgendwo fest hing. Dann schreit sie und wir rennen zu ihr um ihr zu helfen und man merkt, wie ängstlich und aufgeregt sie ist. Auch dann wollen wir sie tröstend schmusen um ihr zu zeigen, dass wir für sie da sind und ihr immer behilflich sein werden, dass sie keine Angst haben muss. Doch selbst in diesen Momenten lehnt sie uns ab und will weg von uns. Ich dachte, dass genau solche Erlebnisse und unser liebevolles Verhalten ihr Liebe zeigen und das Vertrauen stärken, doch sie schätzt und mag gar nichts von alledem. Nichts was wir tun hilft. Wir haben es auch schon versucht sie einfach weniger zu beachten und öfter mal zu ignorieren in der Hoffnung, dass sie dann irgendwann von selbst ankommt oder so, aber nichts. So viel Zeit man ihr auch gibt, es hilft nichts. Klar, sie ist erst ein halbes Jahr alt und das kann auch alles noch kommen. Wir wollen ja auch geduldig sein und ihr ihre Eigenheiten lassen. Wir wollen ihr nichts aufdrängen, sie zu nichts zwingen und wir haben nicht den Anspruch eine Schmusekatze zu haben, auch wenn es schön wäre. Wir lieben an Katzen ihren ganz eigenen Charakter und ihre Eigensinnigkeit. Katzen wollen eben nur das, was sie wollen und sind da stur und auch dickköpfig. Wir würden sie auch absolut nie wieder weggeben und sei sie noch so ein Monster. Trotzdem macht es uns sehr traurig und es verzweifelt uns, denn sie scheint so unglücklich bei uns zu sein. Das wichtigste ist für uns, dass sie eine glückliche und zufriedene Katze ist, dann sind wir es auch, denn sie ist unser Baby und ein festes Familienmitglied. Wir nehmen das echt ernst und sie ist uns sehr wichtig. Sie ist nicht nur eine Katze für uns, die halt da ist und bei uns lebt – sie ist für uns viel mehr und ihr Wohl ist uns immer am wichtigsten. Aber trotzdem sind wir schließlich auch noch da und es ist schwer mit einer Katze, die alles von uns bekommt und uns aber hasst. Das frustriert einen auf Dauer sehr und man hat oft auch mal richtig die Schnauze voll. Man investiert verdammt viel Zeit und Geld in diese Katze für gutes Futter, gutes Katzenstreu, Tierarzt und all das und das obwohl wir nicht gerade viel Geld im Monat haben durch Studium und all das. Da will man manchmal echt das Handtuch werfen und denkt sich in der Wut „Verdammtes Katzenvieh weiß einfach nichts zu schätzen, was man für sie tut. Es sollte ihr doch so gut gehen und man will ihr nur das Beste, aber sie scheißt auf alles!“ So denkt man nicht wirklich, aber man ist einfach unglücklich damit. So eine Katze stellt einem in vielerlei Hinsicht das Leben auf den Kopf und stellt ständig Chaos an, man will aber ja auch was davon haben, denn man hat ein Haustier ja nicht ausschließlich deshalb, weil man diesem ein liebevolles Zuhause geben will. Man will selbst ja auch ein bisschen davon profitieren und deshalb muss endlich ein möglicher Lösungsansatz her, damit das Zusammenleben funktioniert und alle zufrieden sind. Das wichtigste ist uns, dass wir sie endlich verstehen lernen können und begreifen, was mit ihr los ist. Ob sie wirklich unglücklich ist und warum oder ob wir das falsch deuten. Sie scheint uns echt zu hassen, aber das macht nicht viel Sinn. ![]() Zum Schluss sollte ich noch erwähnen, dass wir Anfang März ein zweites Kätzchen bekommen – ein junges Katerchen von etwa 12 Wochen. Vielleicht braucht sie einfach dringend einen Artgenossen, denn Wohnungskatzen sind ja am liebsten zu zweit. Der Altersunterschied wird sehr gering sein und sie sind unterschiedlichen Geschlechts, also verstehen sie sich hoffentlich gut. Wir hoffen so sehr, dass sie sich dann wohler fühlt, denn wenn sie uns schon ablehnt und nicht haben will, vielleicht freundet sie sich wenigstens mit ihm an und fühlt sich so nicht einsam. ![]() Wir bitten um möglichst viele Ratschläge von euch, vielleicht versteht ihr das alles zu deuten. Womöglich machen wir durch unser Unwissen ja alles falsch… ![]() Liebe Grüße und danke im Voraus, cat(astrophe) Sorry für die megalange Nachricht
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Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Berlin
Alter: 26
Beiträge: 73
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Oh ha was ein Text. Das einzige was mir imho dazu einfällt ist das es ihr bestimmt gut tut Gesellschaft in Form eines Artgenossen zu haben. Ich kann aus den Erzählungen heraus auch verstehen warum ihr euch so oft rechtfertigt. Allerdings denke ich solltest du/ihr den Text vielleicht nochmal etwas überarbeiten. Das er ein wenig kürzer ausfällt. Denn es ist schon sehr anstregend das ganze zu lesen (vll liegt es aber auch nur an der Uhrzeit)
Hoffe euch kann jemand mit Tipps oder Ideen helfen. Bzw das der kleine Krümmel sich mit einem Artgenossen wieder einkriegt. Vll wäre ja ein etwas älteres bereits sozialisiertes Tier auch eine Idee? Der/Die dann die kleinen ein wenig "erzieht". Denn wir haben auch einen kleinen Terrorkrümmel (5Monate alt) der sich seitdem Einzug von Spike (ca 1 - 1 1/2 Jahre) deutlich gebessert hat. Er weisst sie hin und wieder mal in die Schranken. |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Mosbach
Alter: 30
Beiträge: 980
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Hallo,
mir kamen beim Lesen des Textes ein paar Fragen in den Sinn. Wurde Muffin bei den Freunden, von der ihr sie habt auch geboren? Oder wurde sie gefunden? Eine mögliche Erklärung für ihr Verhalten wäre, dass sie nicht gut durch Geschwister und Mutter sozialisiert wurde. Dann sind mir noch folgende Aussagen aufgefallen: du schreibst, sie sei manchmal tollpatschig und falle irgendwo runter/ sie mache manchmal den Eindruck, als habe sie Angst vor euch oder euren Händen/ sie verhält sich oft aggressiv. Da könnte meiner Meinung nach eventuell eine leichter Gehirnschaden dahinter stecken. Gab es vielleicht Probleme bei ihrer Geburt? Wart ihr schon mal bei einem TA und habt ihm ihr Verhalten geschildert? Wenn nicht, würde ich das mal abchecken lassen. Eine Fori von hier (Stoepsel) hatte mal eine Pflegekatze, die zunächst sehr agressiv war. Bei ihr stellte sich auch raus, dass es eine Störung im Gehirn war. Hier ist der Thread dazu, kannst du ja mal durchlesen: Ich hatte mich so auf ein ruhiges WE gefreut - jetzt habe ich einen "Frauenhasser" !! Noch ne andere Frage...du betonst ein paar Mal, dass ihr Muffin sehr gutes, teures Futter füttert. Um welche Sorten handelt es sich denn? Ich frage nur, weil Whiskas und ähnliches zwar nicht gerade billig, aber nicht unbedingt das Beste ist. Ich hoffe, du bekommst noch viele Ratschläge, die Muffin und euch helfen können. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass sie ruhiger wird.
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Liebe Grüße Gaby ![]() ...mit Whisky, Micky und Maxi |
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Erfahrener Benutzer
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Ort: Düsseldorf
Alter: 44
Beiträge: 1.801
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Erstmal - willkommen im Club. Hier wird niemand "zusammengeschissen", weil er Fragen stellt, sondern es wird ernsthaft versucht zu helfen.
Hört sich für mich nach einer sehr verwöhnten Prinzessin an - versucht es doch einfach mal mit ignorieren - zeigt ihr deutlich, dass diese Spielchen von euch NICHT toleriert werden. Spielen ja - aber Kratzen und Beissen ist nicht in Ordnung und wird nicht geduldet und mit Ignorieren "bestraft". So ein einfach "nein" reicht da nicht. Eine Katzenmama wird in so einem Fall eine saftige Ohrfeige verpassen. Das heisst jetzt nicht, dass ihr die Kleine schlagen sollt - aber deutlicher als einfach nur "nein" muss das schon werden. Ich hatte hier auch ein Baby (Kater) - der hatte auch mal seine dollen fünf Minuten. Da wirkte ein Wegschubsen und Ignorieren Wunder. Und ich finde, dass sie mit 6 Monaten durchaus nicht frühreif ist. Das kann durchaus so früh schon soweit sein - weil ja das Frühjahr für die Katzen eigentlich die beste Zeit fürs Werfen ist. Grade bei Herbstkätzchen ist also eine frühe Reife durchaus möglich. Ansonsten, würde ich einfach erstmal abwarten, wie es sich mit der zweiten Katze entwickelt. DAS war auf jeden Fall schon mal eine gute Idee. Auch Bachblüten könnten vielleicht helfen. Hier gibt es einige sehr erfahrene Leute, die solche Mischungen zusammenstellen können (Hatnefer zum Beispiel). Ansonsten - wenn alles versagt - VierPfotenProfis.de - Home ... Frau Müller ist ein Engel und hat enorm viel Erfahrung. Und so teuer ist das nicht.
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Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: NRW
Beiträge: 115
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Eine zweite Katze ist sicherlich gut.
Kann es sein das ihr der Katze zu viel Aufmerksamkeit schenkt? Katzen wollen nicht immer gestreichelt werden und vor allem nicht immer auf den Arm genommen werden. Sie suchen sich die nötigen Streicheleinheiten dann wenn ihnen danach ist! Ich würde euch vorschlagen die Katze vorerst völlig zu ignorieren und sie nur dann zu streicheln, wenn sie von selber auf euch zu kommt. (Ja, ich kann mir denken das das sehr schwierig ist!!!) Sie braucht außerdem ausreichend Versteckmöglichkeiten.
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Kirsten Studium Katzenpsychologie: Prüfung 01/09 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 395
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Eigentlich finde ich das Verhalten weder unnormal noch besorgniserregend.
Eure kleine Maus wurde mit 10 Wochen etwas zu früh von Mutter (und Geschwistern) getrennt. Damit ging ihr einiges an Erziehung verloren, die sie in ihrer Kinderstube noch hätte bekommen können. Insbesondere geht es dabei um ihre zu heftige Art beim Spielen. Sie weiß einfach nicht, dass sie euch weh tut, weil sie nie die richtige Quittung für ihr Verhaltung bekommen hat, wie es eine andere Katze getan hätte (Zurückzwicken, fauchen etc.) Für einen Menschen ist sehr viel schwieriger diese Erziehung zu leisten, weil ihr sie ja nicht in gleicher Weise zurück kratzen oder zwicken könnt. Aber versucht es doch mal mit Fauchen, wenn sie Euch wehtut. Außerdem fehlt ihr ein Kumpel zum Raufen und Spielen, deshalb tobt sie sich an Euch aus. Wenn ihr Anfang Mai (im Text steht Anfang März?) eine zweite Katze bekommt, ist das sicher der beste Weg, um Euer Zusammenleben etwas harmonischer zu gestalten. Was das Streicheln angeht: Nicht alle Katzen sind sonderlich verschmust und wollen dauernd Körperkontakt. Dass sie sich neben Euch legt, ist imho eindeutig ein Beweis ihres Zutrauens. Sie mag zwar Eure Gesellschaft, aber eben nicht so viel angefasst werden. Meine Lilu ist da ganz ähnlich. Die schnurrt auch nur, wenn sie was will (Fressen), liegt am liebsten direkt neben mir, und läuft mir um die Beine, taucht aber unter meinen Händen weg, wenn ich sie streicheln will. Dafür kommt sie hin und wieder ins Bett, steigt mir mit den Vorderfüßen auf den Bauch, tretelt, und wartet bis ich ihr den Arm hinhalte, damit sie sich reinwerfen kann, und lässt sich den Bauch kraulen. Diese Momente sind selten, aber dafür umso schöner. Das muss man einfach so akzeptieren. Gruß Evliya |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
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Alter: 44
Beiträge: 377
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Erst mal herzlich Willkommen.
Zitat:
Da kann ich nur voll zustimmen. Deinen Text find ich absolut nicht zu lange, man kann sehr viel herauslesen und sich ein relativ genaues Bild machen. Was mir auffällt ist das "tollpatschige" wie ja schon geantwortet wurde, würde ich das beim TA abklären. Evtl ist da wirklich eine kleine Störung vorhanden. Der Kumpel für Muffin ist ganz sicher ne gute Idee, er sollte aber wirklich gut sozialisiert sein. Wenn es möglich ist, würde ich ihn erst mit 14 Wochen dazu holen. So einen nicht Streichler haben wir auch hier. Er holt sich seine Streicheleinheiten wenn er Lust hat. Berührungen zu einem anderen Zeitpunkt quitiert er mit knurren fauchen und sich abwenden.
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Liebe Grüße von Ralf mit Oskar und Timi. ....*6.Februar 2006 ...........*15.Mai 2007 und den Pflegekatzen Alvine und Wilma und der Pflegekatze Hilde aus ihrem neuen Zuhause |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 489
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Hallo,
wie bereits gesagt wurde, euere Katze benimmt sich völlig normal ... für die Umstände. Man sollte Katzen erst mit frühstens 12 Wochen von der Mutter weg holen. Gerade in der 11. und 12. Woche lernen sie elementare Dinge im Umgang mit anderen Wesen, ob nun Mensch oder Katze. Sie weiß einfach nicht, dass sie nicht beißen und kratzen darf, weil man ihr das nicht beigebracht hat. Mama tut das mit durchaus kräftigen Ohrfeigen und Fauchen. Das dürft ihr auch. Ruhig mal laut fauchen und mit zwei Fingern nach ihr hauen (natürlich nur sanft treffen) und blasen kommt auch immer gut. Die wichtigste Maßnahme, ein Spielkumpel, habt ihr ja schon eingeleitet. Da wird sich noch mal viel verändern. Holt das Kätzchen aber so spät wie möglich zu euch. Jeder Tag ist da ein Gewinn. Je besser das Kätzchen sozialisiert ist, um so eher wird es der Kleinen beibringen, dass sie nicht so grob sein darf. Ansonsten kann ich dir nur Mut zusprechen. Es gibt einfach Katzen, die alles andere als Kampfschmuser sind. Vielleicht kennt sie das aus ihrem alten Zuhause nicht in so großem Maß. Aber mit viel Geduld werdet ihr sie vielleicht doch noch überzeugen können. Manche Katzen brauchen lang. Sie werden tatsächlich erst nach einem Jahr oder gar zwei Jahren kuscheliger. Mein Kasimir auch, obwohl so ganz zutraulich, fängt er jetzt erst an zu mir ins Bett zu kommen. Das macht er erst seit ein paar Monaten, dabei ist er schon zwei Jahre bei mir. Umso schöner ist der Erfolg, wenn er erst nach so langer Zeit eintritt. Und die Katze mit den besten Dingen verwöhnen, na hör mal, das ist deine verdammte Pflicht und Schuldigkeit und wird keinesfalls von den Samtpfoten extra vergütet .Ansonsten hat das Kätzchen ein wunderschönes Zuhause gefunden und ihm stehen alle Möglichkeiten offen doch noch ein Kampfschmuser zu werden. mikesh Geändert von mikesh (09.04.2008 um 12:44 Uhr) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
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Alter: 46
Beiträge: 3.726
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Hallo und willkommen hier,
ich finde, ihr macht das alles sehr gut. Wie es dem Kätzchen vorher gegangen ist, weiß ich nicht. Kann es evtl sein, dass es immer so wild mit ihm gespielt wurde? Ich kenn das aus dem Bekanntenkreis. Da wurde die richtig wild gemacht und war zeitlebens ein heimtückischer Beisser. Unsere Mona hat auch anfangs sehr viel gebissen. Ich hab ihr ein paar Mal unter dem Beissen meinen Finger in den Hals ganz nach hinten gesteckt. Da musste sie würgen und hat sofort losgelassen. Letztens ist mir aufgefallen, dass sie sich das Beissen schon lange abgewöhnt hat. Und immer warten, bis die Katze kommt. Sie nie bei ihrer Ruhe oder was weiß ich stören. <klugscheisser-mode-on> hab grad ein gutes Buch gelesen. Da steht drin, dass man Katzen nur mit Lob erziehen kann, nie mit Strafe<klugscheisser-mode-off> Aber ein Nein geht bei meinen auch. Ich würde neben dem Bett Leckerlies hinlegen. Wenn sie morgens schnurrt, würde ich ihr gleich ein-zwei geben. So weiß sie, dass sie mit Leckerlies mehr erreicht als ohne. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie euch hasst. Ich glaub, sie ist nur schwer verstört.
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Liebe Grüsse Irmi (Isarnixxe ) mit der spanischen Charmeoffensive Pepe, der süssen Mona, dem Outdoorkater Alfons und der Oberzicke Reserl Wir weinen um Mounty Seine Geschichte Patin von Amanyar's Socke
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