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Alt 05.07.2008, 02:12   #1 (permalink)
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Hab mal ne ganz "naive" Frage:

Warum ist es ok., wenn Züchter Katzen züchten, und nicht ok., wenn eine ganz normale Miez Junge bekommt?

Unter dem Gesichtspunkt, daß es genug Katzen gibt, die ein Zuhause suchen, (und die Ansicht teile ich auf jeden Fall,) kann ichs nicht ganz verstehen.

Ich befürchte, daß ich hier ein ganz sensibles Thema aufmache, haut mich bitte nicht so arg, aber ich würd einfach gern wissen, wie Ihr dazu denkt.
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Versuche nie sturer zu sein als deine Katze !
Marie13 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.07.2008, 02:39   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Gwion Beitrag anzeigen
Antworten findest Du in div. Beiträgen und Threads im Forum, das Thema wurde wiederholt behandelt.
Ich zitiere eine Forine aus einem anderen Thread...guck mal nach!
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Liebe Grüße von Marion & Grete



Stolze Patentante
von Angel-Jackys süßem Jacky,
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Alt 05.07.2008, 12:21   #3 (permalink)
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und ich zitiere mcih selber, denn ich habe dir die Antwort bereits in einem aneren Thread gegeben
Zitat:
Zitat von Raupenmama Beitrag anzeigen
weil sie sich mit Genetik, heritären Erkrankungen und und und beschäftigen EHE sie sich mit der Vergrößerung der Katzenpopolation befassen....
und nicht einfach nur kater auf katze springen lassen, weil " sie so schön/lieb" oder "babies so niedlich" sind
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Alt 05.07.2008, 12:32   #4 (permalink)
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Ja, das ist ein sensibles Thema. Ich bin auch kein Verfechter der Ansicht, nur Züchter dürfen für Katzennachwuchs sorgen. Allerdings sollte man sich bei der Planung einer Deckung mit Genetik und Katzenkrankheiten auskennen, entsprechende Tests und Gesundheitschecks machen, einen abrufbereiten TA im Hintergrund haben, etwas Kenntnisse in Babykatzenaufzucht haben, usw. Das kann kaum jemand bieten, von daher ist in den meisten Fällen davon abzuraten, da sonst das Leben der Mutterkatze und/oder der Babys gefährdet ist. Zudem gibt es einfach schon so viele Katzen in Tierheimen, die ein Zuhause suchen.
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Man kann ohne Katzen leben, aber es lohnt sich nicht!

Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte. Francesco Petrarca
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Alt 05.07.2008, 12:41   #5 (permalink)
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Hallo Marie

solange die grundsätzlichen Dinge bei der Verpaarung beachtet würden, hätte ich persönlich nichts dagegen wenn jemand einen Wurf Hauskatzen zur Welt bringen lässt.

Dazu gehört aber das vorherige gesundheitliche testen von Mutter und Vater auf aktuelle Krankheiten inkl. Blutbild und Impfungen. Die Mutterkatze sollte mindestens 1-1,5 Jahre bei der Verpaarung sein. Die Kitten im Haus bis zur 12. Woche liebevoll gepflegt, mit hochwertigem Futter versorgt und tierärztlich betreut werden. Vor der Abgabe 2x gegen Schnupfen/Seuche geimpft und möglichst persönlich ins neue Heim gebracht werden.
Die eigene Katze einfach aus dem Haus laufen zu lassen und nicht zu wissen mit wem sie sich verpaart ist Russisch-Roulette für Mutter und Kinder :-(

Ausserdem sollte sehr genau abgewogen werden wohin die Tiere vermittelt und unter welchen Umständen sie zukünftig leben werden, also z.B. nicht als Einzelkatzen vermittelt und der sogenannte "Züchter" sollte sich dazu auch vertraglich verpflichten die Katzen auf jeden Fall wieder zurück zu nehmen oder sie weiterzuvermitteln falls sie im ursprünglichen Heim nicht bleiben können.

Wenn diese Faktoren alle zutreffen würden, wären die Tierheim leer und Katzen würden endlich den Stellenwert in der Gesellschaft bekommen den sie verdienen und nicht als Wegwerfware gehandelt.

Das dies alles nicht für ein paar Euro durchführbar ist, wird sicher jedem klar sein. Von daher wäre es also auch notwendig das die Katzen zu einem adäquaten Preis verkauft würden den leider die meisten Leute nicht bereit sind zu bezahlen. Deshalb wird sich solange nichts ändern, wie Kitten kostenlos oder für ein paar Euro - möglichst noch optisch einer Rassekatze ähnlich - als Schnäppchen zu erhalten sind.

Die Realität zeigt leider das Katzenkinder nach wie vor in Müllcontainern entsorgt, ertränkt oder einfach sich selbst überlassen werden, mit 6-8 Wochen von Mutter und Geschwistern getrennt an den nächstbesten Interessenten veräussert werden da sie ja ab diesem Alter auch Geld kosten durch Futter, ärztliche Versorgung etc. oder sogar die Dreistigkeit besitzen und evtl. die schönen Gardinen malträtieren oder die Tapeten und Möbel krallentechnisch bearbeiten, Blumen ausgraben oder auch die Toilette vergessen...

Daher stammen in meinen Augen die vielen armen Katzen, die in den Tierheimen vor sich hin vegetieren müssen und auf die lieben Menschen warten die bereit sind ihnen ein Heim - hoffentlich auf Lebenszeit - zu geben.

Jeder "Züchter" von Tieren sollte für den Nachwuchs lebenslang zur Verantwortung gezogen werden können, dann sehe es in den Heimen anders aus meiner Meinung nach.
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Viele Grüsse

Silke und die Catweazle's Katzen
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Alt 05.07.2008, 12:45   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Alannah Beitrag anzeigen
Ja, das ist ein sensibles Thema. Ich bin auch kein Verfechter der Ansicht, nur Züchter dürfen für Katzennachwuchs sorgen. Allerdings sollte man sich bei der Planung einer Deckung mit Genetik und Katzenkrankheiten auskennen, entsprechende Tests und Gesundheitschecks machen, einen abrufbereiten TA im Hintergrund haben, etwas Kenntnisse in Babykatzenaufzucht haben, usw. Das kann kaum jemand bieten, von daher ist in den meisten Fällen davon abzuraten, da sonst das Leben der Mutterkatze und/oder der Babys gefährdet ist. .
eben...zumal noch hinzukommt, dass wer sich all diese Kenntnisse aneignet,ehe er die "Katzenpopolation vergrößert" und alle notwendigen Tests durchführt/ alle gesundheitlichen Vorsorgemassnahmen bei den Elterntieren durchführt, dies DANN auch unter der Dolukentation und dem Reglement eines eingetragenen Katzenzuchtverbandes tun kann... denn es gibt tatsächlich eingetragene EKH-ZÜCHTER...und diese sind beu Ausstellungen gerne gesehen
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Alt 05.07.2008, 12:54   #7 (permalink)
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Ja, aber wenn man vielleicht nur mal 1 oder 2 Würfe plant, dann lohnt es sich nicht, dafür extra in einen Verein zu gehen, oder? Ich weiß nicht, wie aufwendig sowas ist. Und wenn die Katze nicht reinrassig ist, geht es ja sowieso nicht.
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Alt 05.07.2008, 13:26   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Alannah Beitrag anzeigen
Ja, aber wenn man vielleicht nur mal 1 oder 2 Würfe plant, dann lohnt es sich nicht, dafür extra in einen Verein zu gehen, oder? Ich weiß nicht, wie aufwendig sowas ist. Und wenn die Katze nicht reinrassig ist, geht es ja sowieso nicht.
DOCH! auch, oder gerade dann! U.a. schon deshalb, weil man in den Vereinen von anderen Züchtern wertvolle Tipps, Hilfe und Unterstützung bekommt.und man bei einem Vereinskollegen, deutlich weniger Skrupel hat, nachts um 3 anzurufen und um Hilfe zu bitten, wenn der TA nciht erreichbar , und man selber unsicher ist, obn das mit der Geburt, so , wie es läuft alles so seine Richtigkeit hat....
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Alt 05.07.2008, 13:35   #9 (permalink)
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Na dann lohnt sich das ja in so einem Fall! Aber du beziehst das sicher auf reinrassige Katzen, oder? Ich meine, mit einer normalen Hauskatze kann man doch nicht in einen Verein, oder? Wie gesagt, ich hab wenig Ahnung davon
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Alt 05.07.2008, 13:44   #10 (permalink)
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du brauchst noch nichtmal eine Katze zu haben, um Mitglied in einem Katzenzuchtverein zu werden

grundsätzlich bezieht sich das auf Rassekatzen, da hast du recht... ABER.. auch die "normale" Hauskatze wird in Deutschland von eingetragenen Züchtern MIT Papieren gezüchtet und ist-z.b. in den skandinavischen Ländern- ebenso populär, wie hier z.B. die Siam oder die Norwegische Waldkatze
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