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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: BaWü
Beiträge: 3.952
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Nachdem ich schon viel gegoogelt habe und keine klaren Aussagen bekam, frage ich hier nochmal:
Ab welchem Alter ist frühestens ein Leukosetest möglich? So wie ich es verstanden habe, ist bei zu früher Testung ein falsch positives Ergebnis möglich, stimmt das so? Wie lange dauert es, bis man bei einem Schnelltest das Ergebnis bekommt? Ich weiß, daß da gehäuft falsch positive Ergebnisse auftreten, aber das ist kein Problem, dann kann man ja weiter separieren und erneut testen. Wichtig ist mir nur, daß keine falsch negativen Ergebnisse auftreten können. Inzwischen scheint es schon Impfungen zu geben, bei denen ein vorheriger Test unnötig ist, weil die Impfung bei den neuen Impfstoffen nicht schaden soll. Dann hat man bei einer auf Leukose geimpften Katze ja keine Garantie, daß sie tatsächlich leukosefrei ist? Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
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Man kann ohne Katzen leben, aber es lohnt sich nicht! Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte. Francesco Petrarca |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Berlin
Beiträge: 1.621
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Ich glänze hier mit theoretischem Wissen, weil ich mich bisher nie ausführlichst damit beschäftigen musste.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass IMMER vor der Leukose-Impfung getestet werden muss. Ein positives Ergebnis würde ich immer nachtesten. Wenn das Ergebnis beim 2. Mal auch positiv ist, bringt die Impfung nichts. Der Sinn einer Impfung ist der Schutz vor einer möglichen Ansteckung. Ist die Katze schon infiziziert, nützt die Impfung nichts mehr. Meine Boney war als Campingkatze die ersten Jahre auch Tollwut und Leukose geimpft. Ich glaub mit 16 oder 18 Wochen hatte sie damals die Impfe bekommen und vorher hatten wir testen lassen. Das ist jetzt aber schon über 10 Jahre her und es ist wohl möglich, dass der Stand jetzt ein anderer ist. Allerdings würde ich reine Wohnungskatzen nicht gegen Leukose impfen lassen. Es sei denn, ich bring sie im Urlaub in eine Katzenpension. |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: -
Ort: München
Alter: 32
Beiträge: 71
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Vielleicht hilft dir der Text von der vetmed Labor Seite:
ELISA Test <<Der Nachweis des FeLV-p27-Antigens ist ab ca. 3 Wochen p.inf. möglich. Falsch negative Resultate kommen bei latent infizierten Katzen vor. Ein positiver Nachweis spricht für eine transiente oder persistierende Virämie. Es empfiehlt sich daher eine Nachuntersuchung nach 6 Wochen. Ist diese ebenfalls positiv sollte nochmals nach 16 Wochen untersucht werden. Bei einem erneuten positiven Ergebnis muss von einer permanenten Virämie ausgegangen werden. Ein negatives Ergebnis in den Nachuntersuchungen spricht entweder für eine Erregerelimination oder für den Übergang in das latent infizierte Stadium. Eine Impfung führt nicht zur Virämie, falsch positive Nachweise sind daher nicht möglich. >> Mindestalter lese ich nicht raus und konnte ich bisher auch nicht finden. Die Infektion muss nur mind. 3 Wochen zurück liegen. Zum Schnelltest: www.idexx.de/tiergesundheit/praxistests/fivfelv/ Ergebnisse in 10min. Positives Testergebnis bedeutet wohl immer nach gewisser Zeit Nachtesten. Negatives Testergebnis bedeutet leider nicht, dass die Katze unter keinen Umständen leukose infiziert ist (100% Sicherheit). Es kann auch eine latente Infektion vorliegen (Virus zurückgezogen im Knochenmark und damit nicht im Blut nachweisbar). Evtl. PCR Test zum Nachweis möglich (http://alomed.de/DI_FeLV.htm). FelV Impfung ohne vorherigen negativen Test macht einfach keinen Sinn, selbst wenn die Impfung nicht schaden sollte. Und nur weil die Katze FelV geimpft ist, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass sie leukosefrei ist (nicht immer wird vor der Impfung getestet). Also auch da lieber nochmal einen Test machen lassen.
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Liebe Grüße Karin und die trollige Fellbande
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: BaWü
Beiträge: 3.952
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Danke euch beiden für die Infos! Dann ist so ein Test nie 100%ig sicher, wenn in den ersten 3 Wochen nach der Infektion der Test noch negativ sein kann. Dann ist auf die ganzen Tests auch der Tierschutzkatzen ja nie wirklich Verlaß, denn alle testen nur einmal. Also gehe ich jetzt mal davon aus, daß man auch Babykatzen testen kann? Ich hab nämlich öfters gehört, daß dafür ein bestimmtes Mindestalter nötig ist.
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 879
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Ich muß mich jetzt auch mit dem Thema befassen, weil wir ja unser Findelkind Sunny bei uns haben. Ich habe im Netz gefunden, daß der Test mit ca. 7 Wochen gemacht werden kann. Unser Tierarzt hat dies zum Glück auch so bestätigt.
Ich find diese Seite zu FeLV nicht schlecht. Aber wenn ich ehrlich bin, so richtig schlau bin ich noch nicht und es scheint, 100ig sicher sein, kann man wohl nie. http://www.loetzerich.de/Gesundheit/...leukamie_.html
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Viele Grüße Evi und Fellbande Felix und Azrael für immer in meinem Herzen http://www.bengalen-in-not.de Unsere Hompage |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
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Beiträge: 71
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Nein, 100%ig kann man sich auf ein negatives Ergebnis leider nicht verlassen. Wie gesagt, es gibt die Möglichkeit, dass eine latente Infektion vorliegt oder dass der Abstand zwischen Infektion und Test zu kurz war. Mehr als Testen kann man aber nunmal nicht.
Das Einzigste was mir zur zusätzlichen Risikominimierung einfällt ist, dass du deinen Kater gegen Leukose grundimmunisierst (musst ihn dann ja nicht Jahr für Jahr nachimpfen lassen). Er ist ja Leukose negativ getestet, nehme ich an. Und dann das Zweitkätzchen bei Dir nach gewisser Zeit nochmal nachtesten lässt. Ist dieser Test wieder negativ, hast du dann wirklich alles getan was möglich ist.
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Liebe Grüße Karin und die trollige Fellbande
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