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Alt 02.11.2006, 22:55   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Momenta Beitrag anzeigen
.Oder muß ich mir noch die nächsten 5-7+ Jahre von diesem Getier meine Nerven ruinieren lassen??
Ooch, wenn Du/wir - also wenn Jeanny den ersten Winter unbeschadet überstanden hat, klappt es nächstes Jahr bestimmt schon viel besser.

Aber Dein kleiner unschuldiger Gartenengel wird immer auf Dein Mitleid setzen, schlaue Miez.



Weisst Du eigentlich, wie sehr ich mich immer gesorgt habe, wenn wir nach der letzten Fütterung unserer Garten-Draussen-Katzen nach Hause gefahren sind (es war oft schon dunkel) und sie haben uns so "traurig" hintergeguckt??? Dieses schlechte Gewissen - und sie hatten es soo gut. Eine viertel Stunde später war übrigens von ihnen nichts mehr zu sehen, auch nicht auf ihren Schlafplätzen, die hatten immer was zu tun: .

Ist ja nicht so, dass ich mir Deine Gefühle nicht vorstellen könnte - Katze gehört mit ins Bett

.
__________________
Viele Grüße von Evi

mit Toni, Kitty, Nelli und Benny


....das sind wir ......
KittyNelli ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 03.11.2006, 13:32   #12 (permalink)
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Hallo Momenta,

mein Streunerkaterle Max kommt ja auch schon seit etlichen Jahren zu mir, er dürfte inzwischen auch mind. 9 oder 10 Jahre alt sein, das weiss keiner so genau.

Er weigert sich auch hartnäckig von mir auch nur irgendeinen "Luxus" anzunehmen. Er besteht selbst bei größter Eiseskälte darauf, dass er sein Futter draussen bekommt. Wo er schläft weiss ich nicht, ich denke in einem alten Bauernstadel in der Nähe, da er immer relativ schnell da ist, wenn wir heimkommen. Mein Max hat es auch sehr gut drauf, ganz mitleidig zu jammern und mich mit kläglichen Augen anzugucken, wenn er draussen sitzt und sein Futter haben will. Aber jedes Angebot, ob freiwillig oder mit meiner manchmal auch etwas hinterhältigen Nachhilfe, doch ins Haus zu kommen, lehnt er eisern ab.

Mir tut das auch in der Seele weh, den armen Kerl da draussen zu wissen, aber der "störrische alte Esel" will es nicht anders.

So, wie ich das hier gelesen habe, hat dein Gartendrache dich schon ganz gut erzogen. Mit deiner Hilfe schafft sie es locker über den Winter und was sind schon so ein paar graue Haare dafür, dass eine Katze glücklich ist und ihre Freiheit geniessen kann und einen Menschen hat, dem sie vertraut, weil sie dort bestens versorgt wird.

Was wäre, wenn du ihr etwas Stroh oder Heu ins Gartenhaus legst? Vielleicht ist ihr das ja lieber.

liebe Grüße
Silvia
Fellknäuel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2006, 13:49   #13 (permalink)
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Liebe Momenta,

mensch habe dich ja lange nicht gelesen, lag nicht an dir, sondern an mir.
Derweil hat mich die Geschichte doch interessiert.
Sag mal die alte Frau wohnt aber noch da? Und hast du mal mit ihr gesprochen, warum sie das nicht mehr mag? Vielleicht fehlt ihr nur das Geld für das Futter und das wäre doch dann im Grunde egal, ob du die Dosen kaufst die Miez aber bei ihr wohnen könnte, wenn sie wöllte.
Ich hoffe nicht das ich diese Frage überlesen habe.
Ich glaube auch, das sich die Katzen mit der Zeit eben dran gewöhnen das sie draußen leben und dann nicht so Weicheier sind wie die Wohnungsmiezen, die schon frieren wenn sie hinter dem fenster sitzen und die Flocken fallen sehen (übertrieben dargestellt .... ich weiß).
Ansonsten drücke ich dir die Daumen, das die Kälte sie noch reintreibt ins Gartenhäuschen.
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Liebe Grüße
Sylvia
Krümel und Sunny

SylviaM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2006, 15:52   #14 (permalink)
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Hallöchen zusammen,


@Evi

Zitat:
Zitat von KittyNelli Beitrag anzeigen
und sie haben uns so "traurig" hintergeguckt??? Dieses schlechte Gewissen - und sie hatten es soo gut. Eine viertel Stunde später war übrigens von ihnen nichts mehr zu sehen, auch nicht auf ihren Schlafplätzen, die hatten immer was zu tun: .
.
genau...dieser Blick "Bitte???? Du lässt mich hier GANZ ALLEIN??? Kannst Du überhaupt schlafen, während ich hier ganz allein zurückbleibe???"

Oh, genau DAS ist es, was mir so sehr zu Herzen geht, naja, Du weisst ja wie sich das anfühlt

Aber Jeany hat eine noch bessere Taktik...sie bleibt noch ca. 1 Stunde dort sitzen, damit ich ja noch einmal aus dem Fenster sehen kann und mein schlechtes Gewissen noch schlimmer wird *augenroll* *gg*



@Silvia

Zitat:
Zitat von Fellknäuel Beitrag anzeigen
So, wie ich das hier gelesen habe, hat dein Gartendrache dich schon ganz gut erzogen. Mit deiner Hilfe schafft sie es locker über den Winter und was sind schon so ein paar graue Haare dafür, dass eine Katze glücklich ist und ihre Freiheit geniessen kann und einen Menschen hat, dem sie vertraut, weil sie dort bestens versorgt wird.

Was wäre, wenn du ihr etwas Stroh oder Heu ins Gartenhaus legst? Vielleicht ist ihr das ja lieber.

ich wurde erzogen...pah...

Im Gegensatz zu Deinem Max denke ich doch, daß Jeany mit mir reingehen würde, wenn ich sie mitnehmen würde.

Ganz zu Beginn konnte ich sie streicheln, aber nicht auf den Arm nehmen.
Sie blieb immer wachsam, immer fluchtbereit.
Heute nehme ich sie auf den Arm und krabbel dabei ganz kräftig das rechte Ohr. Schwupps...schließt sie die Augen und brummt und brummt und brummt, dabei drückt sie ihr kleines Köpfchen noch in meine Hand *seufz*

Vor einigen Tagen war ich im Garten und saß auf einem kleinen Höckerchen, weil ich die Blumen beschnitten hatte etc.
Ich nahm Jeany auf den Schoß, sie legte sich nach einigem Zögern hin und ich saß wie ein lebendes Fragezeichen (inklusive Rückenschmerzen...bloß nicht bewegen!) dort und krabbelte ihr Öhrchen ca. 10 min. Ich war voller weißer Haare, Jeanys Herzchen in den Augen wurden immer größer.

Ach menno...und ich bin NICHT erzogen worden


@Sylvia

Zitat:
Zitat von SylviaM Beitrag anzeigen
Sag mal die alte Frau wohnt aber noch da? Und hast du mal mit ihr gesprochen, warum sie das nicht mehr mag? Vielleicht fehlt ihr nur das Geld für das Futter und das wäre doch dann im Grunde egal, ob du die Dosen kaufst die Miez aber bei ihr wohnen könnte, wenn sie wöllte.
nein, es liegt nicht am Geld, die alte Frau ist es gewohnt zu bezahlen, für alles und nichts. Sie hat mir mehrfach gesagt, daß ich ihr die Kosten nennen soll und als wir telefonierten kam sie wieder darauf zu sprechen.
Sie ist auf Hilfe angewiesen, da sie sehr krank ist und für alles weitere bezahlt sie Menschen, sie kennt also keine Hilfe von Mensch zu Mensch...einfach so, ohne Gegenleistung.

Ihr Gärtner erzählte mir vor einiger Zeit, daß Jeany wohl mal zur Terasse gegangen ist und ins Haus geschaut hat. Sie weigerte sich aber ins Haus zu gehen und daß obwohl es doch jahrelang ihr Zuhause war.

Zwischen der Frau und Jeany (ihrer Tini) bestand eine jahrelange Hass-Liebe. Jeany hat auch mich zu Anfang gekratzt und einmal hat sie mich "gebissen" und auf dem Handrücken Wunden gerissen.
Dieses Verhalten hat sie bei der Frau viele Jahre gezeigt, trotzdem hat die Frau der Katze einen Unterschlupf geboten...Respekt, Respekt!

Bei mir ist Jeany mittlerweile viel ruhiger, sie ist zwar auchmal schreckhafter, aber ich "vertraue" ihr und das spürt sie, also vertraut sie mir.

Jeany kann sie ja frei bewegen, sie kann zu der Frau gehen, was sie wohl seltenst tut.

Die Frau erzählte mir, daß sie sich früher "die Seele aus dem Leib geschrien hat", damit Jeany reinkommen soll z.B. bei Regen oder im Winter. Jeany hat sich garnicht blicken lassen und saß irgendwo.

Ich kann Jeany i.d.R. ranpfeifen und sie ist in wenigen Sekunden da. Manchmal kommt sie auch nicht, dann wird sie irgendwo tief und fest schlafen.

Wenn ich es könnte, glaub mir, ich würde dieses bezaubernde Wesen so gern in die Wohnung holen. Aber Jeany bekommt von mir kurze, aber sehr intensive Zuneigung und (Herzens)Wärme, das scheint sie zu speichern und kommt damit klar.....

LG
Momenta
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Alt 03.11.2006, 16:10   #15 (permalink)
"Monumenta"
 
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Hallöchen zusammen,










Schaut Euch diesen Blick an, so voller Vertrauen, voller Zuneigung (so wie sie es kann)...*seufz*



Auch wenn ich vielleicht mal "nerven" sollte....ich möchte einfach, daß Jeany es gut hat.

LG
Momenta
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Alt 03.11.2006, 16:17   #16 (permalink)
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Schöne Fotos von Jeany!!!!

Ich frag mich manchmal, wie gerade solche Draussen-Katzen, die auch im Laub liegen und überall neugierig umherstreifen, so weiss bleiben können

Sie hat ein ganz hübsches Gesichtchen! Und ein super Fell, daran sieht man doch auch, wie gut es ihr geht
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Viele Grüße von Evi

mit Toni, Kitty, Nelli und Benny


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Alt 03.11.2006, 16:17   #17 (permalink)
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Liebe Momenta,

ich verstehe deinen Wunsch und nach den Fotos noch viel viel mehr.
Nerven.... du, na mich nicht. Meine Frage war garnicht so gemeint, das ich dir nicht glaube, irgendwie konnte ich nur nicht nachvollziehen, warum diese Frau die Jeany nicht mehr bei sich hat. Aber nach deiner Schilderung hört es sich eher so an, das Jeany die Nase von ihr voll hatte.
Also das untere Bild *schmacht* deine Schmuseeinheiten scheinen sie ja zu 100% glücklich zu machen.

Eine wunderschöne und ich drücke dir fest die Daumen, das sie den Winter gut übersteht. Aber es macht mir den Eindruck, das sie erstmal lernen muß, wer es wirklich gut mit ihr meint. Wer weiß, wie oft sie wirklich schon so zurückgestossen wurde von Menschen. Erst vergessen, dann die Frau und nun du. Sie hat vielleicht Angst ihr Herz zu öffnen, den dann tut es ja bekanntlich auch nicht so weh - das kennt doch auch jeder von uns.

Wenn sie dir mal wieder unter die Finger kommt einen Knuddler von mir bitte geben.
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Liebe Grüße
Sylvia
Krümel und Sunny

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Alt 03.11.2006, 16:17   #18 (permalink)
die mit dem Nero tanzt
 
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Kann ich super gut verstehen und mich nervst Du nicht!

lg Heidi
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stolze Patin von Fischi11´s Ludentier, Cäsar, Cuqui und Zahra
HerrStoibervon gazze, Nepi von Leann; Rani und Jerri von linchen2002;Rufino von Zyss


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Alt 03.11.2006, 16:18   #19 (permalink)
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Mensch, was für eine tolle Katze. Ich kann deine Sorge gut verstehen, aber sie suchen sich halt ihren Schlafplatz immer sellber aus . Oft ist der natürlich viel weniger schön, komfortabel, etc, als der, den man vorgesehen hatte. Aber ich denke Jeanny ist eine Überlebenskünstlerin.
Wichtig fände ich jetzt auch sehr fettreiches Futter, damit sie die Kältegrade besser übersteht (außerdem friert fettes Futter nicht so schnell).
Das wird sicher.
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Alt 03.11.2006, 16:35   #20 (permalink)
"Monumenta"
 
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Hallöchen zusammen,

danke Evi, Sylvia, Heidi...für die lieben Päppel-Worte. Ihr merkt, nicht die Katze braucht Hilfe, sondern ich *ähem**hüstel*


@Sylvia

Zitat:
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Meine Frage war garnicht so gemeint, das ich dir nicht glaube, irgendwie konnte ich nur nicht nachvollziehen, warum diese Frau die Jeany nicht mehr bei sich hat. Aber nach deiner Schilderung hört es sich eher so an, das Jeany die Nase von ihr voll hatte.
Die Hintergründe sind ziemlich umfangreich und ich kenne auch nur einen ganz kleinen Auszug.
Die Frau hat in ihrer Hass-Liebe zu Jeany das Tier ganz sicher geliebt, auf ihre Art und Weise, denn wer lässt sich 21 Mal (so sagte sie mir) auf schlimmste Art Kratzen und Beissen, mit schlimmen Wunden?
Das war eine Zweckgemeinschaft, auf beiden Seiten. Jeany muss auch etwas "davon gehabt haben", sonst wäre sie ja nicht in Abständen zu der Frau zurückgekehrt und hätte in ihrem Haus geschlafen. Der Überlebensinstinkt ist bei Jeany sicher sehr ausgeprägt.

Ich erfuhr nur, daß es ganz furchtbare private Dinge gibt und deshalb habe ich darauf gedrungen, daß man mir das Tier vertraglich übereignet, damit der Noch-Ehemann kein Recht hat über Jeany zu bestimmen. Wie ich hörte, hätte er "das Tier auch entfernt" (wohl TH gemeint, hoffentlich ), nur um seine Noch-Frau zu schaden....
Glaub mir, daß was ich gehört habe....ein Sumpf privater Streitigkeiten zu Lasten dieser alten Frau.
Sie liebt Jeany auf ihre Art und weise, deshalb hätte ich es gerne gesehen, wenn Jeany dort hätte bleiben können.




Zitat:
Aber es macht mir den Eindruck, das sie erstmal lernen muß, wer es wirklich gut mit ihr meint. Wer weiß, wie oft sie wirklich schon so zurückgestossen wurde von Menschen. Erst vergessen, dann die Frau und nun du. Sie hat vielleicht Angst ihr Herz zu öffnen, den dann tut es ja bekanntlich auch nicht so weh - das kennt doch auch jeder von uns.
Ach was, ich habe gerade einen lichten Moment was Jeany betrifft und die würde solange von Haus zu Haus wandern, bis irgendwer ein Schälchen rausstellt und dann so herzzerreissend miauen, daß sie evt. irgendwann Einlaß bekäme.
Und wenn Jeany einen Ort, einen Menschen hätte, wo es ihr besser ginge...sie würde abwandern, da bin ich mir ganz sicher.
Für dieses Tier besteht m.E. in erster Linie das Überleben, das Sattwerden, die Rückzugsmöglichkeit und erst DANN kommt Zuneigung. Sie hat es nicht anders gelernt.

Der Grund warum ich um Jeany gekämpft habe ist, daß HIER ihr Zuhause, ihr Revier ist. Niemand jagt sie, niemand vertreibt sie. Da ich ja sehr offensiv nach einem Zuhause gesucht habe *ähem* und noch offensiver klargestellt habe, daß Jeany ab sofort vertraglich "mir gehört" *hüstel*, darf sie in allen Gärten schlafen, auf allen Stühlen sitzen, aus allen Teichen trinken und ich bekomme noch erzählt, wer sie wie wo gesehen hat.

Ich denke, daß das eine gute Portion "Sicherheit" für das Tier ist und den Rest erledigt sie selbst.

Mmh, *verlegenschau* ich bin ein wenig überdreht, nächsten Winter wird es besser....


LG
Momenta
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