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Freigänger Für alle die Freigänger Katzen haben

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Alt 13.05.2008, 11:59   #11 (permalink)
Uli
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Zitat:
Zitat von HARLEKIN173 Beitrag anzeigen
Oh je Ulli , das würde mir auch Angst machen

Aber ausser Daumen drücken das es nicht zum Extremfall kommt, kann ich leider nichts beitragen

Ich hoffe sehr das bei Deinen Süssen doch noch die Vernunft siegt und sie sämmliches schlangenartige Getier in Ruhe lassen ..

Das ist halt der Nachteil wenn man so naturnah wohnt. Auch Füchse gibt es in unmittelbarer Nähe, gestern habe ich ein Reh nur 20 m von Haus entfernt aufgescheucht. Als Leo noch lebte hat er einen verletzten Bussard gestellt. An einen Steinbruchsee in der Nähe kommen schon seit Jahren drei Wildgänse, jedes Jahr brüten sie dort. Dann die Fledermäuse, die jeden Abend ihre Runden drehen, in einer großen Eiche neben dem Haus wohnt ein Buntspecht (die können vielleicht laut schreien...).
__________________
Gruß Uli
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Alt 13.05.2008, 12:12   #12 (permalink)
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Ich will Dich nicht beunruhigen, weiß ja auch nicht wo Du genau wohnst, ich habe aber gerade vor ein paar Tagen im Allgäu 2 Kreuzottern und eine Höllenotter in freier Wildbahn gesehen.
Zumindest dort scheinen sie nicht selten zu sein.

Letztendlich kannst Du gar nichts machen, einsperren ist bei Freigängern nicht möglich.

Ich würde mir an Deiner Stelle die Symptome googeln, es gibt bestimmt Gegengift dafür.
Ich drücke die Daumen das nichts passiert!!!
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Mafi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 12:15   #13 (permalink)
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Uli, da Du so naturnah lebst und so bewandert bist wundert es mich schon, dass es Dir offenbar schietegal ist, ob Deine Katzen geschützte Tiere erlegen.

Deine einzige Sorge gilt offenbar Deinen Katzen, die - wenn man es recht bedenkt - dort draussen mal garnix verloren haben.
In dem Fall würde ich vorschlagen, Du sperrst sie - zu ihrer eigenen Sicherheit - bis zum Spätherbst ein.

Dann begenen sie auch keiner Kreuzotter. Halte ich wie gesagt so oder so für eher unwahrscheinlich.

Im Übrigen fauchen auch Kreuzottern vor dem Angriff - vorausgesetzt sie sehen die Gefahr kommen.

Lässt Du die Katzen weiterhin raus, denk ich mal es wird auf lange Sicht ein survival of the fittest - naturnah eben.

Du hast die Wahl.

dF
wünscht alle Beteiligten viel Glück.
derfremde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 12:19   #14 (permalink)
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Der Hund meiner Eltern (Boxer) wurde mal im Urlaub (glaube, Südtirol) in den Bergen von einer Kreuzotter gebissen, der Geruch hat ihn wohl fasziniert und er hat seine Neugierde teuer bezahlt - wäre wirklich um ein Haar gestorben. Hatte wohl nur Riesenglück im Unglück, dass die Otter ihn an der Pfote nicht ganz richtig erwischt hat, also etwas von dem Gift laut TA danebenging.

Er hätte keinerlei Chance gehabt bei der vollen Dosis Gift, gerettet zu werden, denn bis meine Eltern mit ihm unten waren, hat eine Menge Zeit gekostet - das war vor dem Zeitalter der Handys.

Der TA, wo sie dann aufgeschlagen sind, hat ihnen gesagt, dass sogar eine Kuh von diesem Gift sterben kann.

Ich würde meine Katzen, in dem Bewusstsein, sie packen sich Schlangen und in der Gegend gibt es Kreuzottern - nur noch in den Garten lassen und diesen absichern - z.B. mit Stromzaun. Ich möchte Niemand missionieren, es ist schlicht meine Meinung - ich würde das Risiko nicht eingehen. Welches ja laut Dir defakto besteht.

Wie Du Dich entscheidest, ist absolut Deine Angelegenheit, natürlich -aber ich finde VORsicht besser als NACHsicht. Und ab jetzt Deine tägliche Sorge, finden sie eine oder nicht, werden sie gebissen und wenn ja, kommen sie heim, wäre mir zu stressig.
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Liebe Grüsse von Gaby

Kastration ist Katzenschutz !



Geändert von Katzenschutz (13.05.2008 um 12:22 Uhr).
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Alt 13.05.2008, 12:21   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von derfremde Beitrag anzeigen
Uli, da Du so naturnah lebst und so bewandert bist wundert es mich schon, dass es Dir offenbar schietegal ist, ob Deine Katzen geschützte Tiere erlegen.

Deine einzige Sorge gilt offenbar Deinen Katzen, die - wenn man es recht bedenkt - dort draussen mal garnix verloren haben.
In dem Fall würde ich vorschlagen, Du sperrst sie - zu ihrer eigenen Sicherheit - bis zum Spätherbst ein.

Dann begenen sie auch keiner Kreuzotter. Halte ich wie gesagt so oder so für eher unwahrscheinlich.

Im Übrigen fauchen auch Kreuzottern vor dem Angriff - vorausgesetzt sie sehen die Gefahr kommen.

Lässt Du die Katzen weiterhin raus, denk ich mal es wird auf lange Sicht ein survival of the fittest - naturnah eben.

Du hast die Wahl.

dF
wünscht alle Beteiligten viel Glück.

Ich bin auch immer traurig wenn meine Katzen ein Tier erlegen.
Ich denke aber das Katzen inzwischen auch in unsere Breitengrade gehören, sehe also keinen Grund das Du Ulli hier so abgehst.

Oder willst Du auch Raubvögel und Fuchs und Co einsperren?
__________________
Mafi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 12:40   #16 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Mafi Beitrag anzeigen
Ich bin auch immer traurig wenn meine Katzen ein Tier erlegen.
Ich denke aber das Katzen inzwischen auch in unsere Breitengrade gehören, sehe also keinen Grund das Du Ulli hier so abgehst.

Oder willst Du auch Raubvögel und Fuchs und Co einsperren?
Raubvögel Fuchs & Co wissen, dass man es nur mit einer Kreuzotter aufnehmen sollte, wenn man sich seiner Sache SEHR sicher ist.
Survival of the fittest... Wie schon gesagt.

Hauskatzen gehören nicht ins Naturschutzgebiet.
Lies mal die gesetzlichen Bestimmungen, wo man Katzen frei laufen lassen darf und wo nicht.

Ich gehe Uli nur insoweit an, als dass ich versuche, ein bisschen dafür zu sensibilisieren, dass auch andere Tiere ein Recht haben, (dort) zu leben, insbesondere heimische, geschützte Tiere.

Wenn seine Katzen beschließen, es mit einer Kreuzotter aufzunehmen, dann müssen sie damit rechnen gebissen zu werden. Nicht alle Tiere sind so wehrlos wie eine Ringelnatter oder ein Specht (auch die sind geschützt, nur so nebenbei).

Die Idee mit dem Garten finde ich übrigens genial.

dF
derfremde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 13:03   #17 (permalink)
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Zitat:
Zitat von derfremde Beitrag anzeigen
Uli, da Du so naturnah lebst und so bewandert bist wundert es mich schon, dass es Dir offenbar schietegal ist, ob Deine Katzen geschützte Tiere erlegen.

Deine einzige Sorge gilt offenbar Deinen Katzen, die - wenn man es recht bedenkt - dort draussen mal garnix verloren haben.
In dem Fall würde ich vorschlagen, Du sperrst sie - zu ihrer eigenen Sicherheit - bis zum Spätherbst ein.

Ich verstehe Deinen etwas ketzerischen Unterton nicht so recht, gibt es dafür einen Anlass? Ich glaube nicht Dir oder jemand anderem hier im Forum jemals zu nah getreten zu sein, wenn doch dann sag es mir bitte.

Natürlich ist es mir nicht egal wenn meine Katzen geschützte Tiere reißen, aber einsperren ist keine Alternative. Leider kann ich ihnen ihre Beute auch nicht immer rechtzeitig wegnehmen, wenn ich die Möglichkeit habe, mache ich das natürlich. Meine Tochter hat schon so manchen Maulwurf, Frosch und Blindschleiche in die Aue getragen und dort freigelassen, wohin die Katzen nicht gehen.
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Gruß Uli
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Alt 13.05.2008, 13:13   #18 (permalink)
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Zitat:
Zitat von derfremde Beitrag anzeigen
Deine einzige Sorge gilt offenbar Deinen Katzen, die - wenn man es recht bedenkt - dort draussen mal garnix verloren haben.
In dem Fall würde ich vorschlagen, Du sperrst sie - zu ihrer eigenen Sicherheit - bis zum Spätherbst ein.
Wenn ich an Ulis Stelle wäre, dann würde meine erste Sorge auch meinen Katzen gelten und nicht den Schlangen. Warum und weshalb ist wohl klar. Ich bezweifle, dass dir andere Tiere wichtiger sind als deine eigenen.

Und die größte Gefahr und fast immer der eigentliche Grund für das Ausrotten einer Spezies ist immer noch das Tier Homo sapiens! Ein paar Katzen werden kaum dafür sorgen, dass geschützte Tiere bis zu ihrem Aussterben dezimiert werden.
__________________
LG, Annette mit Plum

"Wenn die Klügeren nachgeben, regiert Dummheit die Welt!" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Alt 13.05.2008, 13:16   #19 (permalink)
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@df:Hast oder hattest du mal Freigänger?
Es ist nicht machbar,ihnen zu erklären:Soooo,nu bleibste mal paar Monate drinne,danach darfste wieder,wenn alle geschützten Tierarten schlafen

Und jemanden auf etwas hinweisen,kann man auch bisl anders .

Aber wusste ich auch nicht,daß es solche gesetzlichen Bestimmungen gibt,interressant
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Es grüßen MERLIN,HARLEY,MORITZ und
dat Anja

Ein Hund sitzt neben dir während du arbeitest.
Eine Katze sitzt auf deiner Arbeit (Pam Brown)

http://deine-stimme-fuer-caspar.de.tl/
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Alt 13.05.2008, 13:50   #20 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plum Beitrag anzeigen
Wenn ich an Ulis Stelle wäre, dann würde meine erste Sorge auch meinen Katzen gelten und nicht den Schlangen. Warum und weshalb ist wohl klar. Ich bezweifle, dass dir andere Tiere wichtiger sind als deine eigenen.

Und die größte Gefahr und fast immer der eigentliche Grund für das Ausrotten einer Spezies ist immer noch das Tier Homo sapiens! Ein paar Katzen werden kaum dafür sorgen, dass geschützte Tiere bis zu ihrem Aussterben dezimiert werden.
Mir sind alle Tiere gleich wichtig.
Egal ob Wildtiere oder meine Katzen, Hunde, Fische, Vögel, Rennmäuse, Kaninchen oder Stabinsekten.


Es ist interessant, dass "ehemalige Freigänger" an "stark befahrenen Strassen" zu Wohnugskatzen mutieren müssen, während der gelegentliche Mord an geschützten Lebewesen akzeptiert wird mit dem Argument, man könne einen Freigänger nicht einsperren.

Kann man. In der Stadt, an den genannten stark befahrenen Strassen, da geht das sehr wohl.
Es wird mit zweierlei Maß gemessen und ja - ich bin gern mal ein bisschen streitbar.

Niemand hier hat mich angegriffen, das stimmt.
Bedeutet das, dass ich meine Meinung nicht sagen darf?


Was da passiert ist schlicht eine Straftat, es wird nämlich erlaubt, dass geschützte Tiere unnötig zu Tode kommen. Die dürfen nicht mal eingefangen und im Terrarium gehalten werden - jede Entnahme dieser Tierarten aus der Natur ist streng verboten.
Und es ist toll, dass Deine Tochter die Frösche wieder in die Aue bringt.
Warum sagtest Du im EP, Zitat: "gestern aber lag eine ca. 60 cm lange Ringelnatter neben dem Haus. Leider lebte sie noch, war aber mehr tot als lebendig."
Zitat ende

Warum leider?

Es hätte "GsD" heißen sollen und "Ich hab sie sofort zum TA gebracht in der Hoffnung, dass noch was zu retten wäre"
Nichts dergleichen.
Warum?
Wild- und Fundtiere müssen kostenlos behandelt werden, das sollte allgemein bekannt sein. Daher wäre das Kostenargument bereits hier entkräftet.



Man sollte sich als Tierhalter nicht nur ums beste Fresschen und die beste Haltungsform Gedanken machen, sondern auch mal über den Rand des Futternapfes schauen und sehen, was dahinter so los ist.
Und ja, es gibt Gesetze, die Wildtiere schützen.
Insbesondere vor unseren Hunden und Katzen. Die gehören nämlich nicht in unsere heimischen Wälder und Auen. Dahin gehören Wolf, Luchs und Wildkatze - alle von uns in mühsamer Kleinarbeit ermordet und an den Rand der Ausrottung getrieben.


Wenn die Schlange tatsächlich die Katze tötet - wäre das dann nicht schlicht naturnah?
Wer sich in Gefahr begibt...

Du würdest Deine Katzen ohne Zögern einsperren, wenn sie eine Umgehungsstrasse durch die Aue bauten.
Oder würdest Du so wie jetzt auf´s Beste hoffen?


dF

P.S. Woher wisst Ihr, wo die Katzen nicht hingehen? Folgt ihr ihnen auf ihren Streifzügen?

Geändert von derfremde (13.05.2008 um 13:53 Uhr). Grund: P.S.
derfremde ist offline   Mit Zitat antworten
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