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Alt 20.10.2007, 20:46   #11 (permalink)
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das erste Dosenfutter in Deutschland war Kitekat. Es war so eine Pampe und hat extrem nach Fisch gerochen, das muß ca. 1960 gewesen sein. Damals gingen Vertreter rum und haben die Dosen verschenkt. Unsere Tiger haben nur die Nase gerümpft - "so was ess ich nicht". Meine Mutter hat damals noch Perser gezüchtet und die wurden mit Fleisch und Gemüse (wegen der Vitamine) gefüttert, genau das gleiche bekamen auch unsere Hunde.
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Alt 20.10.2007, 20:50   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Kleeblatt Beitrag anzeigen
Waren denn alle Katzen außer den Rassekatzen Freigänger? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Großstadtmenschen nur Rassekatzen hatten, bzw. dann eben gar keine.
Doch, denke ich schon, der Rassekatzenboom kam erst später, ich würde mal schätzen ab den frühen achtzigern, zumindest in Westdeutschland, von der DDR habe ich keine Ahnung. Die meisten hatten Freigänger und reine Wohnungskatzen waren selten.
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LG, Annette mit Plum

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Alt 20.10.2007, 20:50   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Petra Beitrag anzeigen
Ich habe für eine gehbehinderte Dosi vor 37 Jahren schon Whiskas gekauft - gabs damals nur mit Tunfisch (blau) oder Leber (orange);
Hihi stimmt, daran kann ich mich auch erinnern und es stank bestialisch!
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Alt 20.10.2007, 21:10   #14 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plum Beitrag anzeigen
Doch, denke ich schon, der Rassekatzenboom kam erst später, ich würde mal schätzen ab den frühen achtzigern, zumindest in Westdeutschland, von der DDR habe ich keine Ahnung. Die meisten hatten Freigänger und reine Wohnungskatzen waren selten.
Isch bin "BÄRliner" - Ost wie West - Freigang kam nicht in Frage.......Hier gabs viel Wohnungskatzen, schon so 1972 rum

Und ich durfte keine haben... Erst später in meiner ersten Wohnung.

Lg Katrin
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Alt 20.10.2007, 21:31   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Plum Beitrag anzeigen
Doch, denke ich schon, der Rassekatzenboom kam erst später, ich würde mal schätzen ab den frühen achtzigern, zumindest in Westdeutschland, von der DDR habe ich keine Ahnung.
Also ich kann zumindest von meiner ehemaligen Heimatstadt, Klingenthal sprechen. Dort gab es vor 30 Jahren nur in ganz wenigen Fällen Wohnungskatzen. Die überwiegende Mehrheit war Freigänger. Allerdings ist Klingenthal auch eine Ortschaft mit sehr viel Grün drumherum, böse Zunge behaupten auch es sei der äh... Popo der Welt. Die Verkehrsdichte war sehr viel niedriger als heutzutage. Und die Nachbarschaft war auch sehr viel besser und hilfsbereiter. Meine Purzel war bsw. in der halben Ortschaft bekannt, da fand sich täglich jemand der ihr die Haustür öffnete. Heute regen sich die meisten Nachbarn ja schon auf wenn ein Katzenhäufchen im Garten zu finden ist. Auf so etwas wie einen katzensicheren Garten, wäre man damals sicher nicht gekommen.

Zitat:
Mit Urteilen über die "Gesundheit" wäre ich aber vorsichtig. Auch wenn viele Leute Katzen kennen die sehr alt geworden sind, heißt das noch nicht, dass sie ihr Leben lang "gesund" waren oder gesund gelebt haben. Ich weiß außerdem auch heute noch genug Katzen, die durchaus sehr alt geworden sind. Die Katze unserer Nachbarn ist auch 17 oder so geworden, und die war bei uns in der Wohnsiedlung keine Ausnahme, da waren so 2-3, die dieses "Urgesteinalter" erreichten.
Stimmt absolut. Man merkt sich halt hauptsächlich die Katzen welche ein sehr hohes Alter erreichten. Viele andere dagegen vergisst man leider. Allerdings ist es heutzutage oft auch nicht viel besser. Längst nicht jede Katze erreicht heute ein Alter von über 20 Jahren.
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Viele Grüsse
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Alt 20.10.2007, 22:24   #16 (permalink)
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Mein 1.Katze bekam ich 1979, also vor 28 Jahren. Da gabs schon Whiskas und Kitekate und das habe ich auch gefüttert. Leider ist der Kater mit knapp 2 Jahren gestorben.
Dann fanden wir unseren Kater Timmy und holten gleich Günther - beides normale Hauskatzen- dazu.
Die Beiden sind mit Whiskas und Kitekat 16 bzw.18 Jahre alt geworden, sie haben auch noch jeden Tag ein bisschen Putenfleisch und natürlich Breekies
Trofu bekommen.
Es gab damals auch schon verschiedenen Geschmacksrichtungen. Niemand wusste, dass man Katzen auch besser ernähren kann.
Mein TA hat damals Sheba empfohlen, wegen des hohen Fleischanteils...

LG
Rola
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Alt 21.10.2007, 00:07   #17 (permalink)
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Zitat:
Zitat von lulu39 Beitrag anzeigen
GOLDIE aus dem Glas hat so gestunken, das meine Katze weggerannt ist.
Im Osten gab es Katzenfutter? Das höre ich heute tatsächlich das erste Mal!

Als 1973 unser Carlo einzog, gab es für ihn nur Tatar. Der kleine Herr mochte nichts anderes. Er wurde leider vergiftet und starb mit gut einem Jahr.

Dann kam ein neuer Tiger-Kater, wieder Carlo (wie originell). Er bekam ebenfalls Rindfleisch. Carlo verschwand mit einem Jahr spurlos.

Dann kam Barbarossa. Der hat schon von seiner Mutter (die starb mit 19,5 Jahren) beigebracht bekommen, dass alles ausser rohen Innereien und gelegentlichem Fleisch, alles bäh ist. Sie scharrte alles weg, was nicht genehm war. Das hat sich Barbarossa ganz genau abgeguckt. Auch er starb mit einem Jahr. Er wurde von unserem Dorfpolizisten mit Absicht (auf dem Randstreifen) überfahren.

Dann kam Saschi als ausgesetztes zwei Wochen altes Pflegekätzche zu uns und blieb natürlich . Nachdem sie von der Flasche entwöhnt war, bekam sie monatelang fertigen Babybrei aus Gläschen. Ihr Favorit war "Möhren mit Leber" . Damals kam es auch zu der peinlichen Story, als meine Eltern einkaufen waren... Meine Mutter schickte meinen Vater nochmals zum Babybreichenregal, noch ein paar Gläschen holen und stellte sich selber an die lange Schlange hinter der Kasse an. Mein Vater kam zurück und meine Mutter sah schon von weitem, dass er die falschen Gläschen hatte. Sie empfing meinen Vater vorwurfsvoll und laut hörbar mit "Aber Uli, das frisst sie doch nicht!!!" Alle Umstehenden - und das waren viele - schauten meine Mutter entsetzt bis bösartig an... Logisch, die dachten ja, es geht um ein Baby. Ihr war das fürchterlich peinlich. Wir lachen heute noch darüber ! Zurück zu Saschi: Da sie aber unter schlimmen DF litt und wir Dauergäste in der TK Wittenberg waren, die aber 1981 bei allem guten Willen noch nicht richtig helfen konnte, wurde sie auf Anraten der TÄ auf Reis mit verdünnter Milch und reingeschnippelten Räucherfisch (aber nur Schildmakrele!!!) umgestellt. Dabei blieb es. Sie starb mit 6 Jahren an Leukose. Ihr 20. Todestag hat sich gerade gejährt .

Was unsere Purzel in den 60ern bekam, das weiß ich allerdings beim besten Willen nicht mehr.

Ach, Rassekatzen gab es im Osten auch. Ein Arbeitskollege meines Vaters hatte eine. Das war auf jeden Fall Ende der 70er, als wir den besuchten. Das war irgendwas Langhaariges, Wuscheliges. Sie war Wohnungskatze und hatte aber damals schon im Garten ein großes - auch nach oben vergittertes - Freigehege mit einem Aussichtsturm im Gehege und Häuschen drauf. Das würde auch heute noch als toll durchgehen. Eine Züchterin kannte ich auch flüchtig. Bei der müssen aber schlimme Zustände geherrscht haben. Richtig polnische Wirtschaft mit viel Gestank und Unrat. Sie hielt damals etliche Katzen und hat fleissig vermehrt.

Marion, hier ist übrigens der alte Thread: http://www.katzen-forum.net/nassfutt...afu-dosen.html
__________________
Viele Grüße von Moritz und Maxi


Offizieller Schutzengel von Tannarattes süßer Hexe

Geändert von Barbarossa (21.10.2007 um 00:11 Uhr).
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Alt 21.10.2007, 00:21   #18 (permalink)
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Hallo Marion,

da kann ich mich noch ganz gut erinnern, vor 30 Jahren hatten meine Eltern (und damit wir) auch schon Katzen.

Es gab durchaus schon Dosenfutter (ich erinnere mich vor allem an Kittekat), aber meine Mutter hat ganz viel selbst gekocht - für die Katzen, für uns eher weniger, da tat es meistens die Ravioli-Dose

Es gab sehr viele Innereien, sie kaufte ständig Schweineherzen, die wurden roh verfüttert. Von diesem Virus hatte damals noch keiner was gehört. Besonders fies fand ich gekochte Lunge - da schaudert es mich jetzt noch. Leber natürlich auch und das wurde alles mit einer Art Getreideflocken vermischt - keine Ahnung, was das war.

Natürlich gab es auch öfter mal was vom Tisch...Und jedes Hähnchen wurde akribisch abgepult samt Knorpeln etc.

Als Leckerchen gab es übrigens Tartar...(sicherlich für Katzen vor 30 Jahren nicht unbedingt die Norm!)

Ich war damals ja noch ein Kind, an große Mäkeleien kann ich mich aber nicht erinnern. Vielleicht hat die Mäkelei ja erst mit der Einführung von künstlichen Aromastoffen, Geschmacksverstärkern etc. im Katzenfutter eingesetzt?

LG Silvia

Geändert von Maiglöckchen (21.10.2007 um 00:23 Uhr).
Maiglöckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2007, 00:34   #19 (permalink)
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Was es vor 30 Jahren zu fressen gab,weiß ich nicht,da wurde ich ja gerade gemacht.
Aber vor 18 Jahren kam Cäsar zu uns.Er bekam das übliche Supermarkttrofu und seine Whisaksdöschen und liebte es unserem Hund das Futter zu klauen.
Natürlich war er Freigänger und ernährte sich zusätzlich von Mäusen,Vögeln und den Goldfischen unseres Gartenteichs.

Außer ein wenig Zahnsteinproblemen geht es meinem Herzenskater noch heute gut und streift durch meinen früheren Garten.
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Liebe Grüße von Sanny mit den Killerladies und dem Teufel


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und natürlich von Dante´s Magic-Ferdi

wir weinen um Mounty und seine traurige Geschichte
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Alt 21.10.2007, 08:48   #20 (permalink)
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[quote=Barbarossa;138908]Im Osten gab es Katzenfutter? Das höre ich heute tatsächlich das erste Mal!

Jawoll. GOLDIE für Hund und Katze in Gläsern.

So ab 1975.. Unser Cocker Spaniel hat sich unterm Tisch versteckt und als meine Mutter dann einen halben Meter unappetitliche Sehne aus dem Glas zog, meinte sie:

Wenn Taps Sehne will, dann doch vom Fleischer - das ist ja eklig..

Und als ich ein paar Jahre später meiner Katze hatte - die stinkende Nieren liebte - hatte ich dasselbe Erlebnis: Sie flitzte was das zeug hielt beim Glas öffnen..

Lg Katrin
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