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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Nähe Stuttgart
Alter: 33
Beiträge: 7.467
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In der aktuellen Ausgabe der Our Cats steht diesesmal auch ein Artikel über die Risiken der Rohfleischfütterung.
Ich vermute mal, dass es um die Katzen geht, die regelmäßig oder fast ausschließlich gebarft werden. - Rohes Fleich beinhaltet Bakterien, manche davon sind tödlich für unsere Lieblinge - Katzen können sich sehr wohl mit Salmonellen onder Coli-Bakterien infizieren - und auch daran sterben (hat Easy ihre jetzigen Ecoli-Bakterien vom Rohfleisch ? ![]() - Durch Einfrieren werden weder Bakterien, noch sonstige Krankheitserreger unschädlich gemacht - Von der Tufts University School of Veterinary Medicine wurde festgestellt, dass bei den meisten Rohfleischfütterungen Defizite bei verschiedenen Vitaminen und Minerialien vorlagen - Jungtiere, die unter Vitamin A-Mangel leiden, wachsen langsamer, bei älteren Tieren entstehen Verformungen der Knochen und Nervenleiden - Rohes Fleisch enthält gute und schlechte Bakterien. Aber es ist sicherer, probiotische Enzyme zum gekochten Futter hinzuzufügen, als rohes Fleisch zu füttern. - Um Calciummangel auszugleichen, geben einige Katzenhalter Knochen. Hier besteht die Gefahr von Verdauungsproblemen bis hin zu inneren Verletzungen der Magenschleimhaut und des Darms durch Knochensplitter. - Ebenso riecht auch der Kot erheblich stärker, wenn rohes Fleisch gefüttert wird
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Grüßle,Ela
Maly - immer in unserem Herzen Katzen-u. Urlaubs-HP - NEW 15.03.08 Bastel-HP - NEW 16.03.08 |
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#2 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Ela,
die natürliche Nahrung einer Katze ist nun mal rohes Fleisch und das kann nicht gefährlicher sein als das was in den Dosen ist. Die Hersteller machen Geheimnisse aus ihren Zutaten und woher weiß ich denn, dass die genug Vitamine drin haben? Verwenden die Bedarfslisten die keiner kennt? Oder nutzen sie die, von denen auch die Barfer ihre Weisheiten her haben? Außerdem esse ich rohes Rind und das Fleisch, das ich esse bekommen auch meine Katzen .... also Fleisch von vermeintlich höchster Qualität – sicher unschädlicher als jede Maus die voller Würmer, etc. ist. Ich finde es sehr clever von der Futtermittelindustrie die Angst der Katzenbesitzer so hoch zu halten das sie immer schön Döschen kaufen. Wie beim impfen ist es für mich das Geschäft mit der Angst und das ist ausgesprochen lukrativ. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Bergisdorf
Alter: 45
Beiträge: 4.260
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Ich glaube nicht, dass man diese Beiträge für bare Münze hinnehmen sollte, zumal man ja beim ausschließlichen Barfen, Supplemente hinzufügen sollte.
Mir stellt sich nun vor allem die Frage, ob Grete zukünftig ihre Mäuse erst kochen soll, damit die Bakterien abgetötet werden? Neben dem Jagen, ist für mich, schon rein intuitiv, die Rohfleischfütterung die natürlichste und gesündeste Ernährungsform für eine Katze und nein ich kann es nicht wissenschaftlich begründen und nein ich barfe nicht !
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Liebe Grüße von Marion & Grete Stolze Patentante von Angel-Jackys süßem Jacky, von Kleine66`s wunderhübscher Luna und Selaiha84`s Halbgesichtskatze Polly |
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#4 (permalink) | |
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die mit dem Nero tanzt
Registriert seit: -
Ort: Gundelfingen an der Donau
Alter: 42
Beiträge: 17.968
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Zitat:
Andererseits gibt es ja viele Menschen, die aufgrund des "Mists" welches häufig in Dosenfutter aufzufinden ist, barfen und halt supplementieren.....ich vermute dass hier die Katzen letztendlich gesünder futtern..... trotzdem ist natürlich spannend was die Barfer dazu sagen.... glg Heidi
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"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" Bertolt Brecht stolze Patin von Fischi11´s Ludentier, Cäsar, Cuqui und Zahra Nepi von Leann; ![]() Mehr von uns unter www.NellasMiriel.de.vu (Stand 13.09.2008) Mitglied der "Barfer Sekte" unter www.dubarfst.eu |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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.. ich muss bei den Zeilen schmunzeln , denn die Futtermittelindustrie wird sich freuen
Achja, ich barfe hier und da meine Pfotenbande und der Kot riecht VIEL besser als der Kot nach NAFU oder TROFU ![]() ![]() Barfen ist nur "gefährlich" , wenn man verdorbenes Fleisch nutzt oder gar falsch supplementiert und sonst nichts Ich halte es für die natürlichste Ernährung der Cats und freue mich wenn zb die Hühnerherzen meiner Pfotenbande munden ![]()
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LG von Andrea mit dem "Zoo"
http://harlekinspfotenbande.blogspot.com/ einen lieben Gruss an Patenkater Casanova & die Paten meiner Pfotenbande ![]() |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: -
Ort: NRW
Alter: 53
Beiträge: 93
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dem kann ich eigendlich nur zustimmen
meine alte berliner katze (lebt jetzt bei meinem sohn in berlin) ist mitlerweile schon 18 jahre und immer noch putz munter sie hat immer täglich ein stück rindergullasch zu ihrem naßfutter bekommen und sie war bis jetzt noch nie krank also kann frisches fleisch nicht so schädlich sein und strolchi und puschel leben vom frühjahr bis in den herbst rein auch von naßfutter und reichlich mäusen im winter wenn wir nicht zum teich können /wollen bekommen sie beide auch rindfleisch und die zwei sind auch gesund ![]()
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 947
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Solche Artikel ärgern mich ehrlich gesagt, weil diese Formulierungen sehr plakativ geschrieben sind, ohne Hintergründe zu erläutern und damit eben Unsicherheiten schüren.
Zu den Bakterien: Natürlich kann rohes Fleisch Bakterien enthalten. Und es kann selbstverständlich auch Bakterien und Erreger enthalten, die für Katzen schädlich sind. Es stimmt auch, dass Katzen an Salmonellen erkranken können. Aber bei den E-Coli-Bakterien kommt es z.B. auf den Stamm an, ob pathogen oder nicht, da ist so eine Pauschalierung wirklich deplaziert. Man kann das Risiko für Infektionen dieser Art selbst minimieren. Indem man z.B. Fleisch in Lebensmittelqualität kauft (am besten dort, wo man auch die Herkunft des Fleisches nachverfolgen kann), das Fleisch vor der Verarbeitung gründlich abspült, Fleisch im Kühlschrank auftauen lässt etc. - eigentlich genau das, was man beim Umgang mit Fleisch hygienetechnisch sowieso beachten sollte, egal ob Zubereitung für Mensch oder Tier. Davon mal abgesehen, können Beutetiere auch pathogene Erreger enthalten. Jungtiere zu barfen ist immer etwas anderes, als ausgewachsene Tiere, das sollte für jeden mit halbwegs normalem Menschenverstand logisch sein. Das mit den Knochen ist so ausgemachter Blödsinn, sorry. Soweit ich weiß, filetieren die meisten Freigänger ihre Mäuse und Vögel nicht erst vor Verzehr. Gekochte Knochen sind gefährlich, weil sie splittern können und dürfen daher nicht verfüttert werden, genauso sollte man darauf achten, dass die Knochen nicht zu gross sind. Und bei Katzen, die zum Schlingen neigen, sollte man von Knochenfütterung absehen. Leider wird vergessen zu erwähnen, dass man auch gut barfen kann, ohne Knochen zuzufüttern. Die Sache mit den Vitaminen...Da muss man sich eben die Mühe machen und ab und an tatsächlich rechnen, ob der Bedarf stimmt. Die Bedarfsangaben variieren je nach Quelle und Untersuchung leider, so dass bis dato sowieso nicht 100%tig geklärt ist, welchen Tagesbedarf eine Katze tatsächlich hat. Nur gilt das Problem zwangsläufig genauso für industrielles Futter, was aber dort kein Thema ist. Kein Futter dieser Welt, egal, ob industriell oder Barf, wird den Bedarf einer Katze bis aufs I-Tüpfelchen genau abdecken. Aber da beim Barfen doch sehr individuell gerechnet wird, ist man zumindest nah dran - sofern man sich mit der Materie beschäftigt hat. Und jeder, der mehr als 50% barft, muss genau das eigentlich zwangsläufig tun. Ich möchte übrigens nicht wissen, wieviele Anzeigen für eher minderwertiges Katzenfutter eines bekannten Grosskonzerns in der besagten "Our Cats"-Ausgabe sind.... ![]() LG,
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Maya, Geronimo und Meerauge Winston
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#8 (permalink) | |||||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: -
Beiträge: 2.596
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![]() Zitat:
Aber hab ich schon mal erwähnt das unser Sternenkater Alexander sich während des Putzens, mit der Kralle einer Vorderpfote die Oberlippe gepierct hat? ![]() Zitat:
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Viele Grüsse Frank + Salem & Floyd Salem & Floyd - Homepage Sternenkater Alexander |
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#9 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Habe ich vorhin vergessen! Es gibt aber wohl etwas zu beachten bei der Rohfütterung von kleinen Katzen (was das auch immer bedeutet), denn es sind 2 Babys (5 Wochen) bei einer Züchterin vermutlich an Toxoplasmose (übertragbar durch rohes Huhn, Schwein und Lamm wenn das Immunsystem nicht oder noch nicht in Takt ist) gestorben. Die Ergebnisse der Autopsie stehen noch aus, aber ich habe nun sicherheitshalber mein Putenbarf komplett durchgebraten, denn das hilft gegen den Erreger. Ich halte Euch auf dem Laufenden wenn das Ergebnis da ist.
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#10 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: -
Ort: Hamburg
Alter: 52
Beiträge: 59
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Unsere bekommen auch regelmäßig Rohfleisch (bis 20%).
Meine Meinung: barfen ist die beste Ernährung für Katzen, wenn man sich mit den Supplementen richtig auskennt und seinem Fleischer vertrauen kann. Was wir hier bisher geben sind Rinderherz, Putenschnitzel, Rinder- oder Lammhack, Gulasch. Hätte ich den Platz für einen zusätzlichen Gefrierschrank, würde ich größere Mengen fertig supplementiert portionsweise einfrieren und gar keine Dosen mehr kaufen. Knochen splittern nur, wenn man sie in gekochtem Zustand serviert. Roh sind sie schließlich auch in jeder Maus enthalten und werden mit gefressen. Unsere ehemalige Freigängerkatze Lulu (damals wohnten wir in einem kleinen Dorf in Schl.-Holstein) hat die Mäuse bis auf Zähnchen und Gallenblase komplett verdrückt. Salmonellen sind für Katzen weniger gefährlich als für Menschen, weil Katzen eine wesentlich aggressivere Magensäure haben.
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LG Angela mit Tom, Kiwi & Yoko |
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