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Allergie ...gegen Katzenhaare? Hier gibt es Tipps und Ratschläge.

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Alt 29.01.2010, 16:57   #1 (permalink)
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Standard Supergau

Hi.....also wie soll ich es sagen? War haben unseren Kater jetzt schon 2 Jahre und seit letztem Jahr Juni/Juli unseren Zweiten.

Jetzt hat meine Freundin seit Oktober 09 Nasekribbeln, Naselaufen, Husten, Kratzen im Hals. Ein Heutiger Allergietest ergab ein für uns sehr hartes Ergebnis.
Katzenhaarallergie.

Aber ein Weggeben kommt für meine Freundin nicht in den Sinn!

Also wir wohnen auch in einer keine 48cm^2 Wohnung und die KAtzen haben zu allem Zugang, so dass wir sie nicht aus dem Schlafzimmer halten können.

Da wir dieses Jahr umziehen wollen, werden wir in eine größere Wohnung gehen, mit Laminat. In der neuen Umgebung, sollte dann ein Vernhalten der Katzen aus dem Schlafzimmer etwas leichter sein.

Also das Ergebnis war schon irgendwie ein Schock.
detoto ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.01.2010, 17:19   #2 (permalink)
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Das ist sicher eine häufige Angst von Tierhaltern.

Vielleicht hilft ja Desensibilisierung. Habe da keine praktische Erfahrung. Würde mich auf jeden Fall von einem Facharzt beraten lassen
__________________
LG Steffi mit
Flip & Angie
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Alt 29.01.2010, 17:23   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von detoto Beitrag anzeigen

Also wir wohnen auch in einer keine 48cm^2 Wohnung .
Hihi, das wäre wohl ein bisschen sehr klein

Spaß beiseite. Soein Ergebnis ist schon echt hart! Ob ihr die Katzen behalten könnt kommt sehr darauf an wie stark die Allergie deiner Freundin ist. Wenn es wirklich unerträglich ist bleibt euch wohl leider keine andere Wahl als die beiden abzugeben. Selbst wenn die Katzen nicht ins Schlafzimmer können wird deine Freundin Symptome haben, immerhin hängen ja auch Katzenhaare an dir und fliegen in der ganzen Wohnung herum!

Aber ein bisschen Hoffnung kann ich dir geben:
Meine Mutter hat auch eine Tierhaarallergie, dennoch haben wir uns eine Katze angeschafft, die aber draußen leben sollte (meine Eltern haben einen Bauernhof mit Scheune). Sie hat auch den ganzen Sommer draußen gelebt, aber als der Winter kam hatte meine Mutter Mitleid und und hat sie ins Haus gelassen. Sie hat dann ein Körbchen im Flur bekommen. Das ging ganz gut, daher durfte sie kurze Zeit später auch in die Küche. Und jetzt, 11 Jahre später, darf sie auch in die Kinderzimmer und das Wohnzimmer. So lange sie nicht im Bett meiner Mutter schläft reagiert sie gar nicht mehr auf die Katze. Eine stückweise "Abhärtung" ist in manchen Fällen also möglich.
Dazu muss man aber sagen, dass meine Mutter nicht sehr stark auf Katzen reagiert hat, auf Hunde dagegen extrem, da hätte so etwas nie funktioniert!
Schokokex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2010, 18:19   #4 (permalink)
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Hallo,

das Ergebnis muss kein Schock sein .....

Ich lebe auch mit einer Katzenhaarallergie zusammen mit 4 Katzen .

Die Allergie hat sich rausgestellt als bereits 2 Katzen da waren, was mich nicht davon abgehalten hat, danach noch 2 dazuzuholen. Ich wollte und will eine Allergie nicht akzeptieren, hab sogar früher müde über die gelächelt die von ihren Allergien berichtet haben.

Habe dann über 2 Jahre eine Hyposensibilierung gemacht - ob sie jetzt was gebracht hat, kann ich nicht mal sagen, aber vielleicht wäre es schlimmer geworden wenn ich sie nicht gemacht hätte.

Somit lebe ich also damit, dass ich ab und an Augentropfen brauche, morgens verschnupft und verschleimt bin, evtl. mal 6 mal hintereinander Niese und Kratzer an Armen etc. anschwellen und jucken.

Ich habe hier meine Medis: Cetirizin-Tabletten, Salbe für die Kratzer und Berberil-Augentropfen. Ich muss nix davon täglich nehmen, mittlerweile komme ich gut zurecht, man gewöhnt sich quasi daran.

Habe mir aber schon überlegt auch noch zu einer Heilpraktikerin zu gehen, hab jetzt schon mehrfach gehört, dass damit gute Ergebnisse erzielt werden. Oder die Bioresonanz-Therapie wäre auch noch eine Möglichkeit.

Alles in Allem muss ich sagen, dass ich es für übertrieben halte, wenn man SOFORT nach so einer Diagnose seine Katzen abgibt. OK, bei mir sind es zum Glück nur die oberen Atemwege, ich hab kein allergisches Asthma (auf Holz klopf), von daher kann ich vielleicht aus so leicht daherreden.

Es ist aber auch so, dass - wenn die Tiere aus dem Haus sind - Deine Wohnung nicht automatisch sofort allergenfrei ist ...... die Eiweisstoffe können noch 2 Jahren nachdem Katzen im Haus waren in der Luft rumschwirren.

Ich hatte zum Glück einen verständnisvollen Allergologen der selber eine Katze hatte, bei dem war ich gut aufgehoben.
Von Ärzten, die sofort die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und predigen, dass die Tiere sofort aus dem Haus müssen, halte ich nichts.

Dass ihr in eine grössere Wohnung umzieht ist schon mal gut. Laminat ist auch gut. Dann die Wohnung halt öfters mal komplett lüften.

Wurden eigentlich noch andere Allergien festgestellt?

Bei mir kam zur Katzenhaar-Allergie, noch die Hausstaubmilbe und die Frühblüher (Birke, Erle, Hasel) dazu ...
__________________
Viele Grüsse
Danny mit

Elias, Amy, Finn und Noah
Danny67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2010, 20:05   #5 (permalink)
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Ein Bekannter von mir leidet auch an einer Katzenhaarallergie. Normalerweise hat er es in meiner Wohnung mit zwei Katzen nicht länger als 5 Min. ausgehalten und dann fing er an zu niesen.

Vor einiger Zeit hat war er hier und selbst nach 30 Min. ging es ihm noch gut. Ich hatte mich schon gewundert, nichts passierte. Er hat eine Bioresonanz-Therapie gemacht und seit dem geht es ihm besser. Er meinte, es wäre noch immer nicht ganz weg, aber zumindest könnte er ja jetzt ca. 50 Min. an meinem Computer etwas einstellen, ohne das er niesen müsse. Insgesamt wäre die allergische Reaktion, jetzt auch schwächer.

Gruß Minou
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Alt 29.01.2010, 21:11   #6 (permalink)
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Es ist wichtig zu wissen, dass man nicht auf das Fell der Katzen reagiert sondern auf den Speichel der Katze.

Mein Mann hat auch eine Katzenhaarallergie. Reagierte immer ganz schlimm auf die Katze meiner Eltern. Wir waren deshalb immer ganz traurig, weil wir dachten wir könnten nie eine Katze zu uns holen. Wir informierten uns dann beim Hautarzt und dort wurde uns mitgeteilt, dass es nicht das Fell sondern der Speichel ist und man deshalb nicht auf jede Katze reagieren muss (da wurde uns auch klar, weshalb mein Mann nur auf manche Katze reagiert).

Nach Rücksprache im Tierheim (wir suchten uns vorab einen kleinen Fellterroristen aus) bekamen wir etwas Fell von der Mietze mit und damit ging mein Mann zum Hautarzt. Ergebnis: Keine Reaktion!!

Seit dieser Zeit lebt die Katze auch in unserem Haushalt und mein Mann hat kein Problem damit. Wir lassen sie zwar nicht ins Schlafzimmer (wollen ja nichts übertreiben, da mein Mann u.a. unter Heuschnupfen leidet), aber damit können wir leben.

Gruss Maja
Maja123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2010, 21:41   #7 (permalink)
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naja, ich kennmich da nicht so genau aus, hab aber in nem anderen them gelesen, dass es auch irgendetwas auf der haut der katzen sein kann. (siehe katze anschaffen trotz allergie oder so ähnlich)

mit einer alergie ist nicht zu spaßen, da sie sich nach gewisser zeit zu asthma entwickeln kann, also wäre die einfachste lösung leider abschaffung der katze.

in wieweit die therapien anschlagen ist schwierig zu sagen. mein alergologe (hausstaubalergie) meinte, das eine desensibilisierung bei katzenhaarallergie schwieriger ist als bei pollen oder hausstaub. mit bioresonanztherapie kenne ich mich da nicht so aus, aber bekannte haben damit wohl gute erfahrungen gemacht.
lasst euch da gut beraten und entscheidet nicht zu überstürzt. kurzfristig könnten allergietabletten eine lösung sein (ich benutze bei juckenden augen und nase zu reactine duo), aber langfristig solltet ihr euch vielleicht aufgrund des risikos von asthma (und das macht echt keinen spaß, ich hab das, seit ich ein kleinkind war) mit dem gedanken auseinander setzten, euch von uern lieblingen zu trennen, wenn die therapien nicht anschlagen sollten. aufgrund der liebe zum tier seine eigene gesundheit zu riskieren auf längere zeit finde ich verantwortungslos dem eigenen körper gegenüber.
__________________
ich schreibe niemandem vor, wie er seine katze zu halten hat. das gleiche recht fordere ich auch für mich .................................................. ................................... Abkömmlinge meiner Lucky
Tigerlilly94 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2010, 09:17   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Maja123 Beitrag anzeigen
Es ist wichtig zu wissen, dass man nicht auf das Fell der Katzen reagiert sondern auf den Speichel der Katze
Um noch genauer zu sein: man reagiert auf einen bestimmten Eiweiß-Stoff im Speichel der Katze, welcher beim Putzen auf das Fell übertragen wird, daher sprechen auch alle immer von einer Katzenhaar-Allergie
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Danny mit

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Danny67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2010, 17:03   #9 (permalink)
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Also weitere Allergien wurden nicht festgestellt.

Meine Freundin ist seit drei Jahren bei einem Heilpraktiker und hatte ihr schon bei einem anderen Leiden geholfen (Ärzte wussten nicht was meine Freundin hatte). Deshalb sind wir auch wieder zu Ihm. Naja mal schauen wie das alles so wird.
detoto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2010, 13:56   #10 (permalink)
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Also...seit dem Tag an dem meine Freundin die Diagnose Katzenallergie" bekam, habe ich fast täglich die Wohnung durch gesaugt und Staub gewischt. Es ist auch etwas besser geworden. Nase putzen wurde weniger und der Husten auch. Jetzt hat sie sich mit einer Freundin getroffen, die auch Katzen hat und es war wieder ganz schlimm. Viel Naseputzen (alles 10 min) und auch Husten war schlimmer.

Was jetzt auch noch dazu gekommen ist, ist eine fette Erkältung. Vll ist das auch der Grund warum die Nase so schlimm läuft und der Husten so ist.

Zur Zeit nimmt meine Freundin Lorano und Grippo Stad (oder so). Das eine gegen Allergie, das andere gegen Erkältung.

Im Moment ist es echt schwer zu differenzieren, was wovon kommt. Ich habe mir Schwarzkümmelölkapseln gekauft und nehm seit Gestern 2 Stk. Schmecken den Tag über gut

Ich will meine Freundin auch dazu bewegen, die zu nehmen, aber sie will nicht, weil sie nicht weiß, wie sich die Kapseln mit den anderen Medis erträgt.

Man man man.....vor allem das Husten strengt sie an.

Weiss jemand ob man die Kapsen mit anderen Medis einnehme kann? Laut Heilpraktiker ist auch ihr Imunsystem wirklich im Arsch ( Wortlaut von Heilpraktiker). Wäre doch eigneltich gut schon alleine Deswegen die Kapseln zu nehmen. Oder doch lieber Rücksprache mit Heilpraktiker?

Sorry wenn ich so wirr schreibe. Im Moment kommt alles auf einmal...
detoto ist offline   Mit Zitat antworten
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