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Alt 09.12.2009, 03:57   #1
Seb
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Standard Was nach Beinbruch?

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Mir kam grad, Nachtwache bei unseren Wichtelinnen haltend, die Idee dass ich auch da mal nach Erfahrungen fragen könnte, hatte mich heute vorrangig erstmal um die Kastration der beiden Damen gekümmert

Sachverhalt: Struppi (6 Monate) hat sich vor 6-7 Wochen das rechte Hinterbeinchen direkt über dem Knie gebrochen, alles wurde wieder geflickt und das heutige Röntgenbild sieht auch gut aus. Sie hat das Bein aber bis heute in Schiene und Verband gehabt, es ist nach wie vor relativ verklebt von dem OP-Kleber der verwendet wurde und natürlich durch die Nicht-Beanspruchung in den letzten Wochen recht verkümmert, sprich furchtbar dürr und nur noch marginal "bemuskelt".

Obwohl der Verband ab ist, hat das Kätzchen das Bein offenbar noch nicht wieder als Teil ihrer selbst akzeptiert, sie läuft wie die letzten Wochen nur auf den anderen drei Beinen (also setzt das lädierte nicht mal auf den Boden auf), und wenn man sie nicht per Halskrause daran hindert, knabbert bzw. frisst und beisst sie gradezu daran herum.

Wir werden nun für nicht grad knappes Geld Katzenphysiotherapie mit ihr machen (lassen), aber mich würden trotzdem Erfahrungswerte interessieren, wann die Kleine ihr eigenes Bein denn wohl wieder akzeptieren und/oder benutzen wird? Das ist so ein jämmerlicher Anblick, es bricht mir echt das Herz, wie sie das für sie offenbar nutzlose dürre Anhängsel durch die Wohung schleift....

Danke und Grüße
Seb
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Meine beiden Wichtel mit knapp 11 Wochen
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Alt 09.12.2009, 04:43   #2
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Benutzerbild von Ludmilla
 
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Standard

Ein Kater meiner Mutter hatte sich bei einem Verkehrsunfall einen dreifachen Beckenbruch zugezogen, es wurde alles "geflickt", eigentlich hätte er normal gehen können müssen, er hat aber das Pfötchen irgendwie immer so hingestellt, dass er eigentlich auf der Oberseite des Pfötchens stand. Die Stelle war natürlich ständig wund, wir haben sie immer eingebunden. Es hat über ein Jahr gedauert, irgendwann ging er wieder normal. Den nächsten Unfall hat er dann nicht mehr überlebt.

Mein Kater Clyde ist mit 6 Monaten aus dem ersten Stock aus dem Fenster gefallen und im Anschluss angefahren worden, zum Glück in einer verkehrsberuhigten Zone. Er hatte einen Knochenriss im Oberschenkel, wenn ich mich richtig erinnere. Ein TA wollte unbedingt operieren, mein "VertrauensTA" (zum andern wurde er von einer Passantin gebracht die ihn aufgelesen hatte), meinte, man könnte operieren für teuer Geld aber es sei nicht wirklich nötig, das Skelett passt sich an und gleicht die Verletzung aus. Tatsache, der Kater bewegt sich völlig normal. Ein bisschen breit hinten aber das stört ihn nicht und ich hab mich dran gewöhnt. Passt auch zum Machokater.

Langer Rede kurzer Sinn: Geduld. Katzen haben gute Selbstheilungskräfte, erst recht in diesem Alter. Ich gehe davon aus, dass sie das Bein wieder nutzen wird wenn sie ihm wieder vertrauen kann.
Ludmilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2009, 06:14   #3
Seb
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Das was du angesprochen hast hinsichtlich Notwendigkeit der OP: das musste schon sein, der Knochen war völlig durch und hing locker 2 cm neben dem Gelenk ..

ansonsten bin ich auch sicher dass Geduld weiterführen wird und alles wieder gut wird, aber eingedenk des jämmerlichen Zustands der kleinen Struppi hatte ich halöt gehofft dass man mir (und ihr) Mut machen kann.... worum es mir eben geht ist die Tatsache, dass das arme Tier einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres eigenen Körpers als "Fremdkörper" betrachtet und auch so behandelt...
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Meine beiden Wichtel mit knapp 11 Wochen
Seb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2009, 19:07   #4
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Benutzerbild von Sirija
 
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Beiträge: 2.516
Standard

Meinem Jack hat sein Vorbesitzer das becken mit einem Tritt gebrochen,
das ist jetzt über ein Jahr her, aber man sieht es immer noch.
Allerdings nur wenn er auch daran denkt, sobald er spielt vergißt er alles.
Auch das er eigentlich humpelt.
Laut Tierarzt ist er schmerzfrei und sollte nicht mehr humpeln, aber er hat sich wohl irgendwie dran gewöhnt.
So wie ich.
Ich hatte mit 16 einen Unfall und habe seitdem immer wieder Schmerzen die ich eigentlich nicht haben dürfte.
Aber irgendwo in meinem Kopf ist wohl etwas der Ansicht, wenn laufen 6 Monate nur unter Schmerzen ging muß das jetzt ab und an immer noch so sein.

Was ist damit sagen will, vielleicht vergißt sie es ja wenn man sie davon ablenkt.
Wenn das bei Jack und mir geht dann bestimmt auch bei deiner.
Vielleicht mag sie ja spielen, sie muß ja nicht viel laufen, aber sie wird abgelenkt.

Manchmal massiere ich Jack auch, damit er merkt die Berührung tut nicht mehr weh.
Ihm scheint es zu gefallen.
__________________

Das Böse triumphiert allein dadurch,
dass gute Menschen nichts unternehmen. (Edmund Burke 1729-1779)
Sirija ist offline   Mit Zitat antworten
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