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Alt 30.06.2008, 21:38   #8 (permalink)
Zugvogel
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Der Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration ist der, daß bei erstem nur die Eileiter unterbunden werden, die Miez also noch ihr volles Sexualleben hat, nur nicht mehr trächtig werden kann.
Bei der Kastration werden die kätzischen Teile ausm Unterleibchen rausgeschnitten und Schluß ist mit Sex und Eros. Diese OP ist auf Dauer für die Katzel sehr viel zuträglicher, weil unerfüllte Rolligkeit eine hohe Belastung für Mensch und Tier ist, Miezchen immer noch unruhig wird und auf Bräutigamschau geht und ihr Leben insgesamt anstrengender und zehrender ist.
Schon seit geraumer Zeit wird eine Kastra bei Katzen immer noch 'Sterilisation' genannt. Was nun genau gemacht wurde, wird man nachforschen müssen.

Ich weiß, daß es ganz schön schwierig sein kann, von einer Freigängerin Urin zu bekommen. Falls es Dir nicht gelingt, mit Kelle oder flacher Schüssel unterhalten ihr eine Sammlung förmlich abzuluchsen, dann frag den TA, ob er zu den etwas drastischeren Maßnahmen Blaseausdrücken oder Blasenpunktion greifen könnte (aber wirklich nur dann, wenns garnicht anders geht, beide 'Eingriffe' sind nicht ganz unproblematisch).

Blutbild? Laß den TA die Katzel genau angucken und ihn dann entscheiden, ob es nötig sein wird.

Wenn die Augen klar, die Nase trocken, die Ohren sauber, die Krallen kompakt, das Fell dicht und glänzend, die Verdauung ok, der Geruch der Miez insgesamt angenehm ist - dann wird nicht unbedingt Blutbild gemacht werden müssen.
Wer auf Nummer sicher geht, wirds doch machen lassen, zumindest die Grundfunktionen von Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse zu testen.

Ich wünsch Dir Halali bei der Jagd auf das flüssige Gold und daß der TA nix krankhaftes findet.

Zugvogel
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